Die vorliegende Arbeit ist ein vertieftes Gesamtwerk mit juristischer Blickrichtung über die Altenpflege in Tirol. In der Arbeit werden die zentralen Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege in Tirol überblicksmäßig dargestellt.
Selbstverständlich werden auch die wichtigsten einschlägigen Gesetze auf Bundesebene erläutert.
Inhaltsverzeichnis
6. Informationen zur vorliegenden Arbeit
6.1 Zentrales Anliegen
6.2 3. erweiterte Auflage:
6.3 4. erweiterte Auflage:
6.4 Aufbau der Arbeit
6.5 Danksagung
6.6 Geschlechtsneutrale Formulierung
6.7 Copyright
6.8 Haftungssauschluss
6.9 Zitiervorschlag
7. Zahlen, Daten und Fakten
7.1 Bundesebene
7.1.1 Die demographische Entwicklung auf Bundesebene
7.1.2 Die Anzahl der älteren Betreuungsbedürftigen in Österreich
7.1.3 Die Finanzvolumina in der Altenpflege
7.2 Landesebene
7.2.1 Demographische Entwicklung in Tirol
7.2.2 Pflegefälle in Tirol
7.2.3 Die Finanzvolumina in der Tiroler Altenpflege
7.3 Gemeindebene
7.3.1 Demographische Entwicklung in der Landeshauptstadt Innsbruck
7.3.2 Pflegezahlen in Innsbruck
7.4 Konklusio
8. Altenpflege – ein Versuch einer Begriffsklärung bzw. einer Definition
9. Kompetenzlage der Altenpflege
9.1 Pflegeheime – Zuständigkeit der Länder
9.2 Pflegevereinbarung zw. Bund und Ländern – keine Kompetenzverschiebung
9.3 Das Pflegegeld – geteiltes Sachgebiet
9.4 Heimaufenthalt – Zuständigkeit des Bundes
9.5 Heimvertrag – Zuständigkeit des Bundes
9.6 Sozialhilfe / Hilfe für alte und pflegebedürftige Personen
9.7 Hausbetreuungsgesetz
9.8 Kompetenzneutrale Privatwirtschaftsverwaltung
10. Die Pflegevereinbarung zwischen Bund und den Ländern
10.1 Das Geldleistungssystem
10.2 Das Sachleistungssystem
10.2.1 Exkurs: soziales Grundrecht auf Inanspruchnahme sozialer Dienste
10.3 Sozialrechtliche Absicherung der Pflegenden
10.4 Arbeitskreis Pflegevorsorge
10.5 Überarbeitung der Pflegevereinbarung
11. Neue 15a-Vereinbarung für Sozialbetreuungsberufe
12. Entwurf einer 15a-Vereinbarung für die Hausbetreuung
13. Die Altenpflege auf Landesebene
13.1 Die organisatorischen Ebenen im Bereich der Altenpflege
13.1.1 Allgemeine Aufgaben der Landesregierung
13.1.2 Der „Soziallandesrat“
13.1.3 Der „Gesundheitslandesrat“
13.1.4 Amt der Landesregierung
13.1.4.1 Die Sozialabteilung
13.1.4.1.1 Fachbereich Pflegegeld
13.1.4.1.2 Fachbereich Sozialhilfe und Pflegeheime
13.1.4.1.3 Fachbereich Ambulante Dienste und Flüchtlingskoordination:
13.1.4.1.4 Fachbereich Wirtschaft und Controlling
13.1.4.1.5 Fachbereich Projekt- und Qualitätsmanagement
13.1.4.1.6 Stabstelle EDV
13.1.4.2 Pflege- und Sanitätsaufsicht der Abteilung Landessanitätsdirektion
13.1.4.2.1 Exkurs: Pflegedokumentation und Kontrolle
13.1.5 Landtag
13.1.6 Die Heimaufsicht
13.1.7 Der Gemeindesanitätsdienst
13.1.8 Die Tiroler Heimanwaltschaft
13.1.9 Die gesetzliche Bewohnervertretung in Tirol
13.1.10 Das Bundessozialamt – Landesstelle Tirol
13.1.11 Gesundheits- und Pflegereferat in der AK Tirol geplant
13.1.12 Die Tiroler Gerichte und die Altenpflege
13.1.12.1 Pflegegeldverfahren
13.1.12.2 Sachwalterverfahren
13.1.12.3 Überprüfungsverfahren von Freiheitsbeschränkungen in Altenheimen
13.2 Exkurs: Das Thema Altenpflege auf regionaler Hochschulebene
13.2.1 Altenrecht
13.2.2 Sogis
13.2.3 Altersforschung
13.2.4 Pflegewissenschaft
13.3 Exkurs: Asylwerber und Pflegebedürftigkeit
13.4 Exkurs: Das Thema „ Altenpflege“ bei den Tiroler Landtagswahlen 2008
13.4.1 Die Tiroler Volkspartei zur Altenpflege
13.4.2 Liste Fritz Dinkhauser zur Altenpflege in Tirol
13.4.3 SPÖ-Tirol zur Altenpflege in Tirol
13.4.4 Die Grünen zur Altenpflege in Tirol
13.4.5 FPÖ-Tirol zur Altenpflege
13.5 Die materielle Ebene der Tiroler Altenfürsorge
13.5.1 Das Tiroler Grundsicherungsgesetz
13.5.1.1 Historischer Rückblick
13.5.1.2 Die Hilfe in besonderen Lebenslagen
13.5.1.3 Das Sozialpaktum und die Kostentragungsregelung (§ 15)
13.5.1.3.1 Stadt Innsbruck als Gewinner des Sozialpaktums
13.5.1.4 Grundsicherung wird auf mobile Leistungen erweitert ?
13.5.2 Das Landespflegegeld
13.5.2.1 Die Anspruchsberechtigten
13.5.2.2 Hauptwohnsitz- oder Aufenthaltsverlegung
13.5.2.3 Das Landespflegegeldverfahren
13.5.2.4 Valorisierung
13.5.2.5 Exkurs: Neues Pflegegeld in Südtirol ab 2008 ?
13.6 Der stationäre Bereich
13.6.1 Die Entwicklung des stationären Bereiches in Tirol
13.6.2 Das Tiroler Heimgesetz
13.6.2.1 Die Entstehung des Tiroler Heimgesetzes
13.6.2.2 Die wichtigsten Bestimmungen des Tiroler Heimgesetzes
13.6.2.2.1 Der Geltungsbereich (§ 2)
13.6.2.2.2 Errichtung eines Heimes (§ 4)
13.6.2.2.3 Das Betriebsleitbild (§ 5)
13.6.2.2.4 Doku-Pflicht (§ 6)
13.6.2.2.5 Rechte und Schutzvorschriften zum Schutz der Bewohner (§ 7)
13.6.2.2.6 Heimbeirat (§ 7 Abs. 5)
13.6.2.2.7 Geschenkannahmeverbot (§ 12)
13.6.2.2.8 Die Personalausstattung, Leitung der Heime (§ 9)
13.6.2.2.8.1 Exkurs: Tiroler Minutenschlüssel
13.6.2.2.9 Duale Heimführung ab einem 50-Betten-Heim (§ 9)
13.6.2.2.10 Rahmenverträge und Leistungsvereinbarungen (§ 16)
13.6.2.2.11 „Benchmarking“ im Altenheim (§ 13)
13.6.2.2.12 Strafen (§ 17)
13.6.3 Andere ausgewählte Normen für Heimbewohner
13.6.3.1 Das Heimvertragsgesetz
13.6.3.2 Heimvertrag
13.6.3.3 Heimordnung
13.6.3.4 Heimaufenthaltsgesetz
13.6.4 Ausgewählte Aspekte zur Errichtung von Altenwohn- und Pflegeheimen
13.6.4.1 Bedarfserhebung und Planung
13.6.4.2 Finanzielle Förderung der Heimbauten
13.6.4.3 Was ist ein Altenwohnheim ?
13.6.4.4 Die Zahler
13.6.4.5 Bautechnische Vorschriften
13.6.4.5.1 Brandschutz in Altenheimen
13.6.4.5.2 Brandschutz für Pflegeheime
13.6.4.5.3 Barrierefreiheit
13.6.4.5.4 Bundesnormen betreffend die Errichtung und Einrichtung von Heimen
13.6.4.5.4.1 Normen für die Speiselogistik
13.6.4.5.4.2 Arbeitnehmerschutz
13.6.4.5.4.3 Medizintechnik
13.6.5 Stationäre Altenpflege und die Durchführung von Wahlen
13.6.6 Die Trägerformen der Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime
13.6.6.1 Die Gemeindeheime
13.6.6.2 Die Gemeindeverbandsheime
13.6.6.3 Die Stiftungsheime
13.6.6.4 Der gemeinnützige GmbH.-Träger
13.6.6.5 Die Vereinsaltenheime
13.6.6.6 Die PPP-Heime
13.6.6.7 Die Ordensheime
13.6.6.8 Die „Profit-Heime“
13.7 Der mobile Bereich in der Altenpflege – Die SGS
13.7.1 Allgemeines zum extramuralen Bereich
13.7.2 Ein erster Überblick
13.7.3 Die rechtlichen Grundlagen der SGS
13.7.4 Die Bedarfs- und Entwicklungspläne
13.7.5 Definition des SGS
13.7.6 Grundsätze der SGS
13.7.7 Die Förderrichtlinien
13.7.8 Klientenbeiträge und Klientenverträge
13.7.9 Einheitliche Kliententrarife kommen
13.7.10 Keine Rahmenverträge zwischen Land und SGS
13.7.11 Die organisatorische Entwicklung
13.7.12 Die Auszahlungsmodalitäten an die SGS
13.7.13 Die SGS-Vereine
13.7.14 Die Sozial-Vereine
13.7.15 Die Hauskrankenpflege im Straßenverkehr
13.7.15.1 Keine Parkabgabe
13.7.15.2 Das Sonderparken
13.7.16 Übertragung von ärztlichen Aufgaben an Laien im extramuralen Bereich
13.7.17 Das SGS-Versagen bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung und das Problem der illegalen Pflegekräfte
13.7.17.1 Das Hausbetreuungsgesetz
13.7.18 Mobile Altenpflege und die Durchführung von Wahlen
13.7.19 Die Zukunft des mobilen Altenfürsorgebereichs
14. Die Altenpflege in Innsbruck
14.1 Organisationsstruktur laut Stadtrecht
14.1.1 Der „Sozialstadtrat“
14.1.2 Das Amt für Soziales –Abt. II, vormals Abt. V
14.1.2.1 Exkurs: Das Projekt Tiso u. die Idee des Ibker One-Stopp-Social-Shop
14.1.3 „Ausschuss für Soziale Daseinsvorsorge“
14.1.4 Die veränderte Rolle des Ibker. Gemeinderates seit der Ausgliederung
14.1.5 Die oberste Kotrolle der Gebarung: Die Kontrollabteilung
14.2 Materielle Fragen im kommunalen Bereich
14.2.1 Heimkosten für Betroffene dargestellt am Ibker Beispiel
14.2.1.1 Tagsätze
14.2.1.2 Die private finanzielle Lage
14.2.1.2.1 Das Einkommen
14.2.1.2.2 Das Vermögen
14.2.1.2.2.1 Liegenschaften
14.2.1.2.2.2 Schenkungen und die Vollzugspraxis
14.2.1.3 Der Zahler-Status
14.2.1.3.1 Der Selbstzahler
14.2.1.3.2 Der Vollzahler
14.2.1.3.3 Der Teilzahler
14.2.1.3.4 Keine unveränderbaren Kategorien
14.2.1.4 Das Verfahren betreffend der Gewährung von Grundsicherung
14.2.1.5 Die Unterhaltspflicht der Angehörigen bis 31.12.2008
14.2.1.6 Das gescheiterte Volksbegehren FairSorgen
14.2.1.7 Das Aus für den Kinderregress
14.2.1.8 Übergabsverträge und Heimkosten
14.2.2 Sonderprobleme aus der Praxis
14.2.2.1 Die Urlaubsfalle
14.2.2.2 Der Investitionskostenbeitrag
14.2.2.3 Die Abwesenheitsgebühr
14.2.2.4 Die Inkontinenzfinanzierung
14.2.3 Die Kurzzeitpflege
14.2.4 Exkurs: Steuerliche Abzüge aufgrund des Heimaufenthaltes
14.2.4.1 Außergewöhnliche Belastung des Heimaufenthaltes
14.2.4.2 Ermäßigungen beim Kirchenbeitrag
14.2.4.3 Rundfunkgebühr
14.2.4.4 Zuschussleistung für das Fernsprechentgelt
14.2.5 Exkurs: Eigenvorsorge für das Risiko „Pflegebedürftigkeit“
14.2.5.1 Das Pflege-Bausparen
14.2.5.2 Private freiwillige Pflegeversicherungen
14.2.5.3 Die obligatorische Pflegeversicherung
14.2.6 Die menschliche Dramatik der Heimplatzfinanzierung
14.2.6.1 Ein Vorbild
14.2.6.2 Der clevere Egomane
14.2.6.3 Der ehrliche Heimbewohner
14.2.6.4 Der Unsolidarische im Solidarsystem
14.2.6.5 Gerechtigkeitsproblem
14.2.6.6 Solidar-Bonussystem
14.2.7 Masterpläne für die Altenpflege in Innsbruck
14.2.7.1 Das Altenhilfekonzept
14.2.7.2 Der Sozialplan für ältere Mitbürger
14.2.7.3 Rechtliche und politische Beurteilung dieser Konzepte
14.2.7.4 Positionspapier Städtebund
14.3 Die Entwicklung der kommunalen Altenpflege in Innsbruck
14.3.1 Die Anfänge der Altenpflege
14.3.2 Altenpflege, ein kommunales Unterschichtenproblem des 19. Jahrhunderts
14.3.2.1 Exkurs Ausgedinge
14.3.3 Die Entwicklung der stationären Altenpflegeeinrichtungen
14.3.3.1 Stiftungen für Altenheime in Innsbruck
14.3.3.1.1 Das Männerversorgungshaus
14.3.3.1.2 Das Malfattiheim
14.3.3.1.3 Das Saggener Greisenasyl
14.3.3.1.4 Das Nothburgaheim
14.3.3.2 Das Blindenheim
14.3.3.3 Sanatorium der Kreuzschwestern
14.3.3.4 Die Olympia-Altenheime: Dürerheim und Betagtenheim Hötting
14.3.3.5 Die städtischen Altenheime im Anstaltenverbund
14.3.3.6 Der Innsbrucker Sozialfonds (ISF)
14.3.3.7 Der große ISF: Ausgliederungen und Eingliederungen
14.3.3.7.1 Der Rahmenvertrag zwischen Stadt Ibk und ISF
14.3.3.7.2 Die ISF-Gebäudeproblematik
14.3.3.7.3 Städtische Mitarbeiter beim ISF
14.3.3.7.4 Die Finanzierung des ISF
14.3.3.7.5 Die städtische Abgangsdeckung
14.3.3.7.6 Tagsatzverhandlungen und Rahmenvertrag mit dem Land
14.3.3.7.7 Die ISF-Statuten
14.3.3.7.8 Die ISF-Organisationsform
14.3.3.7.9 Das ISF-Budget
14.3.3.7.10 Reine ISF-Heime
14.3.4 Die mobile Altenpflege in Innsbruck
14.3.4.1 Die Vorläufer von Essen auf Rädern und der Hauskrankenpflege
14.3.4.2 Die Sozialaktion Essen auf Rädern
14.3.4.2.1 EAR-Aktion in der Krise
14.3.4.2.2 Das HACCP-Problem
14.3.4.2.3 Das Innsbrucker Menu-Service IMS
14.3.4.2.4 Finanzielle Bedeckung von EAR und IMS
14.3.4.2.5 Anspruchsberechtigung
14.3.4.2.6 Individualförderung
14.3.4.3 Die städtische Hauskrankenpflege
14.3.4.3.1 Die sozialen Dienste der Stadt Innsbruck
14.3.4.3.2 Sozial- und Gesundheitssprengel Innsbruck-Stadt
14.3.5 Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD)
14.3.5.1 Der Start der ISD
14.3.5.2 ISF besteht vorerst weiter
14.3.5.3 ISD ist nur ein Teil der großen Ausgliederungswelle
14.3.5.4 Die Errichtung und Struktur der ISD-GmbH.
14.3.5.5 Die ISD-Gastro., die kommerzielle Tochter der ISD
14.3.5.6 Die Geschäftsfelder der ISD
14.3.5.7 ISD als Betriebsgesellschaft
14.3.5.8 Sitz des Unternehmens ISD
14.3.5.9 Rahmenvertrag und Finanzierung
14.3.5.10 Leistungsbeziehung zw. ISD und der Stadtgemeinde
14.3.5.11 Die Finanzkraft der ISD
14.3.5.12 Das ISD-Zuweisungsgesetz
14.3.5.13 Der gescheiterte ISD-Kollektivvertrag u. der BAGS-Kollektivvertrag
14.3.5.13.1 Die BAGS-Finanzierungslücke
14.3.5.14 Komplexe Verrechnungsarithmetik bei ambulanten ISD-Leistungen
14.3.5.15 Kontrahierungszwang für die ISD
14.3.5.16 ISF wurde Mitte 2007 aufgelöst
14.3.5.17 Das ISD-Wohnheim Tivoli
14.3.5.18 Das geplante ISD-Wohnheim Wohnen am Lohbachufer
14.3.5.19 Das geplante ISD-Wohnheim im O-Dorf
14.3.5.20 Heimplatz-Krise und neue Pflegebettenoffensive 2009
14.3.6 Der Altenpflegebereich in Innsbruck außerhalb der ISD
14.3.6.1 Der stationäre Bereich
14.3.6.2 Der mobile Bereich
14.3.7 Mobile Altenfürsorgedienste im Innsbrucker Straßenverkehr
14.3.8 Flankierende Maßnahmen für den Altenpflegebereich
14.3.8.1 Förderung von Einbauten von Personenliften
14.3.8.2 Förderung von seniorengerechten Nasszellen
15. Rechtpolitische Schlussbetrachtung
16. Anhang
16.1 Antrag auf Gewährung von Grundsicherung für pflegebedürftige Personen
16.2 Antrag auf Gewährung von Grundsicherung für alte Personen
16.3 Erklärung zum Grundsicherungsantrag
16.4 Beschwerde-Formular des Tiroler Heimanwaltes
16.5 Bescheid gemäß § 8 HeimAufG
16.6 Pflegegeld-Urteilsmuster
16.7 Beschluss für Sachwalterschaftsbericht
16.8 ISD-Heimvertrag
16.9 Antrag für Landespflegegeld
16.10 Richtlinien des Landes Tirol zur Förderung der Kurzzeitpflege für alte, pflegebedürftige Personen
16.11 Richtlinien der Stadt Innsbruck für die Förderung von seniorengerechten Nasszellen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit "Altenpflege in Tirol – Ein Überblick" verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in die komplexen rechtlichen Grundlagen sowie die praktische Entwicklung und Organisation der Altenpflege auf Landes- und Gemeindeebene (in Innsbruck) zu geben, um die sozialpolitische Bedeutung und Relevanz des Themas aufzuzeigen.
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Altenpflege und Pflegevereinbarungen (15a-Vereinbarungen).
- Strukturen und Entwicklung der stationären und mobilen Altenpflege in Tirol und Innsbruck.
- Finanzierungsmechanismen wie das Pflegegeld, Sozialhilferecht und das Sozialpaktum.
- Herausforderungen der Heimplatzfinanzierung und die Rolle der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD).
- Zukünftige pflegepolitische Strategien und Maßnahmen zur Unterstützung pflegender Angehöriger.
Auszug aus dem Buch
6.1 Zentrales Anliegen
Seit Ende meines ersten Studiums bin ich im sozialen Bereich tätig: Nach einer projektbezogenen Tätigkeit bei der Arbeiterkammer Tirol trat ich 1996 in die Dienste des Innsbrucker Sozialfonds (ISF) nunmehr Innsbrucker Soziale Dienste (ISD) GmbH. ein. Dort war ich bis März 2003 als Projektmanager und daneben in einigen anderen Funktionen (Bereichs- und Heimleiter) tätig, ehe ich 2003 dem Ruf zur interimistischen Leitung der Johanniter in Tirol (Kinderspielgruppe, Kranken- und Behindertenfahrdienst, Hauskrankenpflege) folgte. Heutzutage bin ich u.a. als freier Berater für Altenheimträger bei Krisensituationen im In- und Ausland tätig. Auch als ständiger Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht Innsbruck lernte ich in den zahlreichen Sozialrechtsverfahren die Stärken und Schwächen des Pflegegeldsystems kennen. Im politischen Bereich konnte ich in der Funktion des Sozialreferenten des AAB-Innsbruck u.a. am AAB-Zukunftsprogramm im Jahr 2002 mitwirken, das u.a. das heutige Tiroler Grundsicherungsgesetz und das Tiroler Heimgesetz forderte. Als langjähriges Klubmitglied bzw. als Klubsekretär der Fraktion Innsbrucker VP befasse ich mich laufend mit der Altenpflege in der Tiroler Landeshauptstadt.
In alle diesen Jahren und in all diesen Funktionen hat mir ein vertieftes Gesamtwerk mit juristischer Blickrichtung über die Altenpflege in Tirol gefehlt. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen hier die zentralen Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege in unserem Land überblicksmäßig darzustellen.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 7. Zahlen, Daten und Fakten: Analysiert die demographische Entwicklung und den Pflegebedarf auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene inklusive der zugehörigen Finanzvolumina.
Kapitel 9. Kompetenzlage der Altenpflege: Erläutert die komplexe rechtliche Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern in Bezug auf Pflegeheime, Pflegegeld und Sozialhilfe.
Kapitel 13. Die Altenpflege auf Landesebene: Beleuchtet die organisatorischen Ebenen der Landesverwaltung, Aufsichtsstrukturen sowie spezifische Exkurse zu aktuellen politischen Themen.
Kapitel 14. Die Altenpflege in Innsbruck: Beschreibt detailliert die Organisationsstruktur, die Rolle der ISD und die Entwicklung der kommunalen Altenpflege in der Landeshauptstadt.
Schlüsselwörter
Altenpflege, Tirol, Pflegegeld, Heimgesetz, Sozialhilfe, Innsbrucker Soziale Dienste (ISD), stationäre Altenpflege, mobile Altenpflege, demographische Entwicklung, Rechtliche Grundlagen, Pflegevorsorge, Sozialpaktum, Sachwalterverfahren, Pflegeheim, Betreuungsdienste
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktische Entwicklung des Altenpflegebereichs im Bundesland Tirol und speziell in der Stadt Innsbruck.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den zentralen Themen zählen die Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Land, die Finanzierungssysteme, die organisatorische Struktur der Altenpflegeanbieter sowie aktuelle politische Herausforderungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, die komplexen juristischen und organisatorischen Zusammenhänge der Tiroler Altenpflege transparent darzustellen und die praktische Umsetzung der rechtlichen Vorgaben zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf eine detaillierte Analyse bestehender Gesetze, Verordnungen, statistischer Daten und politischer Dokumente, ergänzt durch die berufliche Praxiserfahrung des Autors.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil ist in einen Landesblock und einen kommunalen Block für Innsbruck unterteilt, die jeweils die organisatorischen und materiellen Ebenen der Altenpflege beleuchten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Altenpflege, Pflegegeld, Heimgesetz, Sozialhilfe und kommunale Versorgungsstrukturen charakterisiert.
Wie wirkt sich die Ausgliederung der städtischen Altenheime auf die Gemeinderatsarbeit aus?
Durch die Ausgliederung (z.B. in die ISD GmbH) hat der Gemeinderat seine direkte Steuerungsmöglichkeit verloren, da Entscheidungen nun in den Gremien der Gesellschaften (Aufsichtsrat) und nicht mehr öffentlich im Parlament getroffen werden.
Welche Rolle spielt der "Tiroler Minutenschlüssel"?
Der Minutenschlüssel dient als (umstrittene) Kalkulationsgrundlage zur Personalzumessung in Altenheimen und ist für die Finanzierung und Qualitätsbeurteilung der Einrichtungen von zentraler Bedeutung.
- Citar trabajo
- Peter Pock (Autor), 2007, Altenpflege in Tirol, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78670