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Altenpflege in Tirol

Ein Überblick über zentrale Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege

Título: Altenpflege in Tirol

Tesis Doctoral / Disertación , 2007 , 389 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Peter Pock (Autor)

Derecho - Derecho público / Otros
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Die vorliegende Arbeit ist ein vertieftes Gesamtwerk mit juristischer Blickrichtung über die Altenpflege in Tirol. In der Arbeit werden die zentralen Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege in Tirol überblicksmäßig dargestellt.

Selbstverständlich werden auch die wichtigsten einschlägigen Gesetze auf Bundesebene erläutert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

6. Informationen zur vorliegenden Arbeit

6.1 Zentrales Anliegen

6.2 3. erweiterte Auflage:

6.3 4. erweiterte Auflage:

6.4 Aufbau der Arbeit

6.5 Danksagung

6.6 Geschlechtsneutrale Formulierung

6.7 Copyright

6.8 Haftungssauschluss

6.9 Zitiervorschlag

7. Zahlen, Daten und Fakten

7.1 Bundesebene

7.1.1 Die demographische Entwicklung auf Bundesebene

7.1.2 Die Anzahl der älteren Betreuungsbedürftigen in Österreich

7.1.3 Die Finanzvolumina in der Altenpflege

7.2 Landesebene

7.2.1 Demographische Entwicklung in Tirol

7.2.2 Pflegefälle in Tirol

7.2.3 Die Finanzvolumina in der Tiroler Altenpflege

7.3 Gemeindebene

7.3.1 Demographische Entwicklung in der Landeshauptstadt Innsbruck

7.3.2 Pflegezahlen in Innsbruck

7.4 Konklusio

8. Altenpflege – ein Versuch einer Begriffsklärung bzw. einer Definition

9. Kompetenzlage der Altenpflege

9.1 Pflegeheime – Zuständigkeit der Länder

9.2 Pflegevereinbarung zw. Bund und Ländern – keine Kompetenzverschiebung

9.3 Das Pflegegeld – geteiltes Sachgebiet

9.4 Heimaufenthalt – Zuständigkeit des Bundes

9.5 Heimvertrag – Zuständigkeit des Bundes

9.6 Sozialhilfe / Hilfe für alte und pflegebedürftige Personen

9.7 Hausbetreuungsgesetz

9.8 Kompetenzneutrale Privatwirtschaftsverwaltung

10. Die Pflegevereinbarung zwischen Bund und den Ländern

10.1 Das Geldleistungssystem

10.2 Das Sachleistungssystem

10.2.1 Exkurs: soziales Grundrecht auf Inanspruchnahme sozialer Dienste

10.3 Sozialrechtliche Absicherung der Pflegenden

10.4 Arbeitskreis Pflegevorsorge

10.5 Überarbeitung der Pflegevereinbarung

11. Neue 15a-Vereinbarung für Sozialbetreuungsberufe

12. Entwurf einer 15a-Vereinbarung für die Hausbetreuung

13. Die Altenpflege auf Landesebene

13.1 Die organisatorischen Ebenen im Bereich der Altenpflege

13.1.1 Allgemeine Aufgaben der Landesregierung

13.1.2 Der „Soziallandesrat“

13.1.3 Der „Gesundheitslandesrat“

13.1.4 Amt der Landesregierung

13.1.4.1 Die Sozialabteilung

13.1.4.1.1 Fachbereich Pflegegeld

13.1.4.1.2 Fachbereich Sozialhilfe und Pflegeheime

13.1.4.1.3 Fachbereich Ambulante Dienste und Flüchtlingskoordination:

13.1.4.1.4 Fachbereich Wirtschaft und Controlling

13.1.4.1.5 Fachbereich Projekt- und Qualitätsmanagement

13.1.4.1.6 Stabstelle EDV

13.1.4.2 Pflege- und Sanitätsaufsicht der Abteilung Landessanitätsdirektion

13.1.4.2.1 Exkurs: Pflegedokumentation und Kontrolle

13.1.5 Landtag

13.1.6 Die Heimaufsicht

13.1.7 Der Gemeindesanitätsdienst

13.1.8 Die Tiroler Heimanwaltschaft

13.1.9 Die gesetzliche Bewohnervertretung in Tirol

13.1.10 Das Bundessozialamt – Landesstelle Tirol

13.1.11 Gesundheits- und Pflegereferat in der AK Tirol geplant

13.1.12 Die Tiroler Gerichte und die Altenpflege

13.1.12.1 Pflegegeldverfahren

13.1.12.2 Sachwalterverfahren

13.1.12.3 Überprüfungsverfahren von Freiheitsbeschränkungen in Altenheimen

13.2 Exkurs: Das Thema Altenpflege auf regionaler Hochschulebene

13.2.1 Altenrecht

13.2.2 Sogis

13.2.3 Altersforschung

13.2.4 Pflegewissenschaft

13.3 Exkurs: Asylwerber und Pflegebedürftigkeit

13.4 Exkurs: Das Thema „ Altenpflege“ bei den Tiroler Landtagswahlen 2008

13.4.1 Die Tiroler Volkspartei zur Altenpflege

13.4.2 Liste Fritz Dinkhauser zur Altenpflege in Tirol

13.4.3 SPÖ-Tirol zur Altenpflege in Tirol

13.4.4 Die Grünen zur Altenpflege in Tirol

13.4.5 FPÖ-Tirol zur Altenpflege

13.5 Die materielle Ebene der Tiroler Altenfürsorge

13.5.1 Das Tiroler Grundsicherungsgesetz

13.5.1.1 Historischer Rückblick

13.5.1.2 Die Hilfe in besonderen Lebenslagen

13.5.1.3 Das Sozialpaktum und die Kostentragungsregelung (§ 15)

13.5.1.3.1 Stadt Innsbruck als Gewinner des Sozialpaktums

13.5.1.4 Grundsicherung wird auf mobile Leistungen erweitert ?

13.5.2 Das Landespflegegeld

13.5.2.1 Die Anspruchsberechtigten

13.5.2.2 Hauptwohnsitz- oder Aufenthaltsverlegung

13.5.2.3 Das Landespflegegeldverfahren

13.5.2.4 Valorisierung

13.5.2.5 Exkurs: Neues Pflegegeld in Südtirol ab 2008 ?

13.6 Der stationäre Bereich

13.6.1 Die Entwicklung des stationären Bereiches in Tirol

13.6.2 Das Tiroler Heimgesetz

13.6.2.1 Die Entstehung des Tiroler Heimgesetzes

13.6.2.2 Die wichtigsten Bestimmungen des Tiroler Heimgesetzes

13.6.2.2.1 Der Geltungsbereich (§ 2)

13.6.2.2.2 Errichtung eines Heimes (§ 4)

13.6.2.2.3 Das Betriebsleitbild (§ 5)

13.6.2.2.4 Doku-Pflicht (§ 6)

13.6.2.2.5 Rechte und Schutzvorschriften zum Schutz der Bewohner (§ 7)

13.6.2.2.6 Heimbeirat (§ 7 Abs. 5)

13.6.2.2.7 Geschenkannahmeverbot (§ 12)

13.6.2.2.8 Die Personalausstattung, Leitung der Heime (§ 9)

13.6.2.2.8.1 Exkurs: Tiroler Minutenschlüssel

13.6.2.2.9 Duale Heimführung ab einem 50-Betten-Heim (§ 9)

13.6.2.2.10 Rahmenverträge und Leistungsvereinbarungen (§ 16)

13.6.2.2.11 „Benchmarking“ im Altenheim (§ 13)

13.6.2.2.12 Strafen (§ 17)

13.6.3 Andere ausgewählte Normen für Heimbewohner

13.6.3.1 Das Heimvertragsgesetz

13.6.3.2 Heimvertrag

13.6.3.3 Heimordnung

13.6.3.4 Heimaufenthaltsgesetz

13.6.4 Ausgewählte Aspekte zur Errichtung von Altenwohn- und Pflegeheimen

13.6.4.1 Bedarfserhebung und Planung

13.6.4.2 Finanzielle Förderung der Heimbauten

13.6.4.3 Was ist ein Altenwohnheim ?

13.6.4.4 Die Zahler

13.6.4.5 Bautechnische Vorschriften

13.6.4.5.1 Brandschutz in Altenheimen

13.6.4.5.2 Brandschutz für Pflegeheime

13.6.4.5.3 Barrierefreiheit

13.6.4.5.4 Bundesnormen betreffend die Errichtung und Einrichtung von Heimen

13.6.4.5.4.1 Normen für die Speiselogistik

13.6.4.5.4.2 Arbeitnehmerschutz

13.6.4.5.4.3 Medizintechnik

13.6.5 Stationäre Altenpflege und die Durchführung von Wahlen

13.6.6 Die Trägerformen der Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime

13.6.6.1 Die Gemeindeheime

13.6.6.2 Die Gemeindeverbandsheime

13.6.6.3 Die Stiftungsheime

13.6.6.4 Der gemeinnützige GmbH.-Träger

13.6.6.5 Die Vereinsaltenheime

13.6.6.6 Die PPP-Heime

13.6.6.7 Die Ordensheime

13.6.6.8 Die „Profit-Heime“

13.7 Der mobile Bereich in der Altenpflege – Die SGS

13.7.1 Allgemeines zum extramuralen Bereich

13.7.2 Ein erster Überblick

13.7.3 Die rechtlichen Grundlagen der SGS

13.7.4 Die Bedarfs- und Entwicklungspläne

13.7.5 Definition des SGS

13.7.6 Grundsätze der SGS

13.7.7 Die Förderrichtlinien

13.7.8 Klientenbeiträge und Klientenverträge

13.7.9 Einheitliche Kliententrarife kommen

13.7.10 Keine Rahmenverträge zwischen Land und SGS

13.7.11 Die organisatorische Entwicklung

13.7.12 Die Auszahlungsmodalitäten an die SGS

13.7.13 Die SGS-Vereine

13.7.14 Die Sozial-Vereine

13.7.15 Die Hauskrankenpflege im Straßenverkehr

13.7.15.1 Keine Parkabgabe

13.7.15.2 Das Sonderparken

13.7.16 Übertragung von ärztlichen Aufgaben an Laien im extramuralen Bereich

13.7.17 Das SGS-Versagen bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung und das Problem der illegalen Pflegekräfte

13.7.17.1 Das Hausbetreuungsgesetz

13.7.18 Mobile Altenpflege und die Durchführung von Wahlen

13.7.19 Die Zukunft des mobilen Altenfürsorgebereichs

14. Die Altenpflege in Innsbruck

14.1 Organisationsstruktur laut Stadtrecht

14.1.1 Der „Sozialstadtrat“

14.1.2 Das Amt für Soziales –Abt. II, vormals Abt. V

14.1.2.1 Exkurs: Das Projekt Tiso u. die Idee des Ibker One-Stopp-Social-Shop

14.1.3 „Ausschuss für Soziale Daseinsvorsorge“

14.1.4 Die veränderte Rolle des Ibker. Gemeinderates seit der Ausgliederung

14.1.5 Die oberste Kotrolle der Gebarung: Die Kontrollabteilung

14.2 Materielle Fragen im kommunalen Bereich

14.2.1 Heimkosten für Betroffene dargestellt am Ibker Beispiel

14.2.1.1 Tagsätze

14.2.1.2 Die private finanzielle Lage

14.2.1.2.1 Das Einkommen

14.2.1.2.2 Das Vermögen

14.2.1.2.2.1 Liegenschaften

14.2.1.2.2.2 Schenkungen und die Vollzugspraxis

14.2.1.3 Der Zahler-Status

14.2.1.3.1 Der Selbstzahler

14.2.1.3.2 Der Vollzahler

14.2.1.3.3 Der Teilzahler

14.2.1.3.4 Keine unveränderbaren Kategorien

14.2.1.4 Das Verfahren betreffend der Gewährung von Grundsicherung

14.2.1.5 Die Unterhaltspflicht der Angehörigen bis 31.12.2008

14.2.1.6 Das gescheiterte Volksbegehren FairSorgen

14.2.1.7 Das Aus für den Kinderregress

14.2.1.8 Übergabsverträge und Heimkosten

14.2.2 Sonderprobleme aus der Praxis

14.2.2.1 Die Urlaubsfalle

14.2.2.2 Der Investitionskostenbeitrag

14.2.2.3 Die Abwesenheitsgebühr

14.2.2.4 Die Inkontinenzfinanzierung

14.2.3 Die Kurzzeitpflege

14.2.4 Exkurs: Steuerliche Abzüge aufgrund des Heimaufenthaltes

14.2.4.1 Außergewöhnliche Belastung des Heimaufenthaltes

14.2.4.2 Ermäßigungen beim Kirchenbeitrag

14.2.4.3 Rundfunkgebühr

14.2.4.4 Zuschussleistung für das Fernsprechentgelt

14.2.5 Exkurs: Eigenvorsorge für das Risiko „Pflegebedürftigkeit“

14.2.5.1 Das Pflege-Bausparen

14.2.5.2 Private freiwillige Pflegeversicherungen

14.2.5.3 Die obligatorische Pflegeversicherung

14.2.6 Die menschliche Dramatik der Heimplatzfinanzierung

14.2.6.1 Ein Vorbild

14.2.6.2 Der clevere Egomane

14.2.6.3 Der ehrliche Heimbewohner

14.2.6.4 Der Unsolidarische im Solidarsystem

14.2.6.5 Gerechtigkeitsproblem

14.2.6.6 Solidar-Bonussystem

14.2.7 Masterpläne für die Altenpflege in Innsbruck

14.2.7.1 Das Altenhilfekonzept

14.2.7.2 Der Sozialplan für ältere Mitbürger

14.2.7.3 Rechtliche und politische Beurteilung dieser Konzepte

14.2.7.4 Positionspapier Städtebund

14.3 Die Entwicklung der kommunalen Altenpflege in Innsbruck

14.3.1 Die Anfänge der Altenpflege

14.3.2 Altenpflege, ein kommunales Unterschichtenproblem des 19. Jahrhunderts

14.3.2.1 Exkurs Ausgedinge

14.3.3 Die Entwicklung der stationären Altenpflegeeinrichtungen

14.3.3.1 Stiftungen für Altenheime in Innsbruck

14.3.3.1.1 Das Männerversorgungshaus

14.3.3.1.2 Das Malfattiheim

14.3.3.1.3 Das Saggener Greisenasyl

14.3.3.1.4 Das Nothburgaheim

14.3.3.2 Das Blindenheim

14.3.3.3 Sanatorium der Kreuzschwestern

14.3.3.4 Die Olympia-Altenheime: Dürerheim und Betagtenheim Hötting

14.3.3.5 Die städtischen Altenheime im Anstaltenverbund

14.3.3.6 Der Innsbrucker Sozialfonds (ISF)

14.3.3.7 Der große ISF: Ausgliederungen und Eingliederungen

14.3.3.7.1 Der Rahmenvertrag zwischen Stadt Ibk und ISF

14.3.3.7.2 Die ISF-Gebäudeproblematik

14.3.3.7.3 Städtische Mitarbeiter beim ISF

14.3.3.7.4 Die Finanzierung des ISF

14.3.3.7.5 Die städtische Abgangsdeckung

14.3.3.7.6 Tagsatzverhandlungen und Rahmenvertrag mit dem Land

14.3.3.7.7 Die ISF-Statuten

14.3.3.7.8 Die ISF-Organisationsform

14.3.3.7.9 Das ISF-Budget

14.3.3.7.10 Reine ISF-Heime

14.3.4 Die mobile Altenpflege in Innsbruck

14.3.4.1 Die Vorläufer von Essen auf Rädern und der Hauskrankenpflege

14.3.4.2 Die Sozialaktion Essen auf Rädern

14.3.4.2.1 EAR-Aktion in der Krise

14.3.4.2.2 Das HACCP-Problem

14.3.4.2.3 Das Innsbrucker Menu-Service IMS

14.3.4.2.4 Finanzielle Bedeckung von EAR und IMS

14.3.4.2.5 Anspruchsberechtigung

14.3.4.2.6 Individualförderung

14.3.4.3 Die städtische Hauskrankenpflege

14.3.4.3.1 Die sozialen Dienste der Stadt Innsbruck

14.3.4.3.2 Sozial- und Gesundheitssprengel Innsbruck-Stadt

14.3.5 Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD)

14.3.5.1 Der Start der ISD

14.3.5.2 ISF besteht vorerst weiter

14.3.5.3 ISD ist nur ein Teil der großen Ausgliederungswelle

14.3.5.4 Die Errichtung und Struktur der ISD-GmbH.

14.3.5.5 Die ISD-Gastro., die kommerzielle Tochter der ISD

14.3.5.6 Die Geschäftsfelder der ISD

14.3.5.7 ISD als Betriebsgesellschaft

14.3.5.8 Sitz des Unternehmens ISD

14.3.5.9 Rahmenvertrag und Finanzierung

14.3.5.10 Leistungsbeziehung zw. ISD und der Stadtgemeinde

14.3.5.11 Die Finanzkraft der ISD

14.3.5.12 Das ISD-Zuweisungsgesetz

14.3.5.13 Der gescheiterte ISD-Kollektivvertrag u. der BAGS-Kollektivvertrag

14.3.5.13.1 Die BAGS-Finanzierungslücke

14.3.5.14 Komplexe Verrechnungsarithmetik bei ambulanten ISD-Leistungen

14.3.5.15 Kontrahierungszwang für die ISD

14.3.5.16 ISF wurde Mitte 2007 aufgelöst

14.3.5.17 Das ISD-Wohnheim Tivoli

14.3.5.18 Das geplante ISD-Wohnheim Wohnen am Lohbachufer

14.3.5.19 Das geplante ISD-Wohnheim im O-Dorf

14.3.5.20 Heimplatz-Krise und neue Pflegebettenoffensive 2009

14.3.6 Der Altenpflegebereich in Innsbruck außerhalb der ISD

14.3.6.1 Der stationäre Bereich

14.3.6.2 Der mobile Bereich

14.3.7 Mobile Altenfürsorgedienste im Innsbrucker Straßenverkehr

14.3.8 Flankierende Maßnahmen für den Altenpflegebereich

14.3.8.1 Förderung von Einbauten von Personenliften

14.3.8.2 Förderung von seniorengerechten Nasszellen

15. Rechtpolitische Schlussbetrachtung

16. Anhang

16.1 Antrag auf Gewährung von Grundsicherung für pflegebedürftige Personen

16.2 Antrag auf Gewährung von Grundsicherung für alte Personen

16.3 Erklärung zum Grundsicherungsantrag

16.4 Beschwerde-Formular des Tiroler Heimanwaltes

16.5 Bescheid gemäß § 8 HeimAufG

16.6 Pflegegeld-Urteilsmuster

16.7 Beschluss für Sachwalterschaftsbericht

16.8 ISD-Heimvertrag

16.9 Antrag für Landespflegegeld

16.10 Richtlinien des Landes Tirol zur Förderung der Kurzzeitpflege für alte, pflegebedürftige Personen

16.11 Richtlinien der Stadt Innsbruck für die Förderung von seniorengerechten Nasszellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit "Altenpflege in Tirol – Ein Überblick" verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in die komplexen rechtlichen Grundlagen sowie die praktische Entwicklung und Organisation der Altenpflege auf Landes- und Gemeindeebene (in Innsbruck) zu geben, um die sozialpolitische Bedeutung und Relevanz des Themas aufzuzeigen.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Altenpflege und Pflegevereinbarungen (15a-Vereinbarungen).
  • Strukturen und Entwicklung der stationären und mobilen Altenpflege in Tirol und Innsbruck.
  • Finanzierungsmechanismen wie das Pflegegeld, Sozialhilferecht und das Sozialpaktum.
  • Herausforderungen der Heimplatzfinanzierung und die Rolle der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD).
  • Zukünftige pflegepolitische Strategien und Maßnahmen zur Unterstützung pflegender Angehöriger.

Auszug aus dem Buch

6.1 Zentrales Anliegen

Seit Ende meines ersten Studiums bin ich im sozialen Bereich tätig: Nach einer projektbezogenen Tätigkeit bei der Arbeiterkammer Tirol trat ich 1996 in die Dienste des Innsbrucker Sozialfonds (ISF) nunmehr Innsbrucker Soziale Dienste (ISD) GmbH. ein. Dort war ich bis März 2003 als Projektmanager und daneben in einigen anderen Funktionen (Bereichs- und Heimleiter) tätig, ehe ich 2003 dem Ruf zur interimistischen Leitung der Johanniter in Tirol (Kinderspielgruppe, Kranken- und Behindertenfahrdienst, Hauskrankenpflege) folgte. Heutzutage bin ich u.a. als freier Berater für Altenheimträger bei Krisensituationen im In- und Ausland tätig. Auch als ständiger Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht Innsbruck lernte ich in den zahlreichen Sozialrechtsverfahren die Stärken und Schwächen des Pflegegeldsystems kennen. Im politischen Bereich konnte ich in der Funktion des Sozialreferenten des AAB-Innsbruck u.a. am AAB-Zukunftsprogramm im Jahr 2002 mitwirken, das u.a. das heutige Tiroler Grundsicherungsgesetz und das Tiroler Heimgesetz forderte. Als langjähriges Klubmitglied bzw. als Klubsekretär der Fraktion Innsbrucker VP befasse ich mich laufend mit der Altenpflege in der Tiroler Landeshauptstadt.

In alle diesen Jahren und in all diesen Funktionen hat mir ein vertieftes Gesamtwerk mit juristischer Blickrichtung über die Altenpflege in Tirol gefehlt. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen hier die zentralen Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege in unserem Land überblicksmäßig darzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 7. Zahlen, Daten und Fakten: Analysiert die demographische Entwicklung und den Pflegebedarf auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene inklusive der zugehörigen Finanzvolumina.

Kapitel 9. Kompetenzlage der Altenpflege: Erläutert die komplexe rechtliche Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern in Bezug auf Pflegeheime, Pflegegeld und Sozialhilfe.

Kapitel 13. Die Altenpflege auf Landesebene: Beleuchtet die organisatorischen Ebenen der Landesverwaltung, Aufsichtsstrukturen sowie spezifische Exkurse zu aktuellen politischen Themen.

Kapitel 14. Die Altenpflege in Innsbruck: Beschreibt detailliert die Organisationsstruktur, die Rolle der ISD und die Entwicklung der kommunalen Altenpflege in der Landeshauptstadt.

Schlüsselwörter

Altenpflege, Tirol, Pflegegeld, Heimgesetz, Sozialhilfe, Innsbrucker Soziale Dienste (ISD), stationäre Altenpflege, mobile Altenpflege, demographische Entwicklung, Rechtliche Grundlagen, Pflegevorsorge, Sozialpaktum, Sachwalterverfahren, Pflegeheim, Betreuungsdienste

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktische Entwicklung des Altenpflegebereichs im Bundesland Tirol und speziell in der Stadt Innsbruck.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen zählen die Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Land, die Finanzierungssysteme, die organisatorische Struktur der Altenpflegeanbieter sowie aktuelle politische Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die komplexen juristischen und organisatorischen Zusammenhänge der Tiroler Altenpflege transparent darzustellen und die praktische Umsetzung der rechtlichen Vorgaben zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine detaillierte Analyse bestehender Gesetze, Verordnungen, statistischer Daten und politischer Dokumente, ergänzt durch die berufliche Praxiserfahrung des Autors.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in einen Landesblock und einen kommunalen Block für Innsbruck unterteilt, die jeweils die organisatorischen und materiellen Ebenen der Altenpflege beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Altenpflege, Pflegegeld, Heimgesetz, Sozialhilfe und kommunale Versorgungsstrukturen charakterisiert.

Wie wirkt sich die Ausgliederung der städtischen Altenheime auf die Gemeinderatsarbeit aus?

Durch die Ausgliederung (z.B. in die ISD GmbH) hat der Gemeinderat seine direkte Steuerungsmöglichkeit verloren, da Entscheidungen nun in den Gremien der Gesellschaften (Aufsichtsrat) und nicht mehr öffentlich im Parlament getroffen werden.

Welche Rolle spielt der "Tiroler Minutenschlüssel"?

Der Minutenschlüssel dient als (umstrittene) Kalkulationsgrundlage zur Personalzumessung in Altenheimen und ist für die Finanzierung und Qualitätsbeurteilung der Einrichtungen von zentraler Bedeutung.

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Detalles

Título
Altenpflege in Tirol
Subtítulo
Ein Überblick über zentrale Rechtsgrundlagen und die praktische Entwicklung der Altenpflege
Universidad
University of Innsbruck
Calificación
sehr gut
Autor
Peter Pock (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
389
No. de catálogo
V78670
ISBN (Ebook)
9783638783644
ISBN (Libro)
9783638795920
Idioma
Alemán
Etiqueta
Altenpflege Tirol
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Peter Pock (Autor), 2007, Altenpflege in Tirol, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78670
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