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Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses

Titre: Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses

Essai , 2003 , 11 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dr. des. Robert Dennhardt (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XXe siècle
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Zuvorderst werde ich mich an einem Sekundärtext orientieren, der auf einzigartige Weise das Denken Foucaults rezerpiert – Deleuze’ Foucault-Schrift. Deshalb sollen in erster Näherung die wichtigsten Passagen aus dem Primärtext Foucaults, die Archäologie des Wissens von 1969, angeführt werden bezüglich den diskursiven Einheiten und die sich durch sie bildenden Formationen.
In der Gefahr für die Philosophie bzw. die Ideen- und Wissenschaftsgeschichte, die gerade von ihren mannigfaltigen Rändern zu anderen Diskursen, vor allem zur Literatur, ausgeht, sieht Foucault in Von der Subversion des Wissens gerade ihr Rettendes, durch das sie ihr Sprechen wieder in den Griff bekommen kann. Macht erlangt der philosophische Diskurs danach nur zurück, wenn er sich selbst im subversiven Niemandsland der epistemologischen Löcher ansiedelt: „Und in diesem Verschwinden des philosophischen Subjekts bewegt sich die philosophische Sprache wie in einem Labyrinth.“ (Foucault 1987, 45.)
Die Aussagen einer diskursiven Formation werden geformt durch die auf derselben Ebene angesiedelten Regeln des Übergangs, d. h. der Variation zwischen verschieden Diskursen. Eine solche Formung erfolgt vor allem intuitiv oder assoziativ und ist gleichsam Ursache der diskursiven Streuung und Heterogenität einer Aussagenfamilie. Die Intuition und Assoziation faltet demnach Aussagen regelhaft im Raum der Verknappung und macht sie interdiskursiv, das heißt, jenseits von Sätzen und Propositionen eines Diskurses ausdrücklich wiederholbar. Eine interdiskursive Aussage ist mannigfaltig.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Foucaults Verständnis des Diskurses, der diskursiven Formationen und der Rolle des Subjekts. Dabei liegt der Fokus darauf, wie diskursive Strukturen als topologische Verknüpfungen verstanden werden können, die sich der klassischen Identitätslogik entziehen und das Denken als einen fortwährenden Prozess des "Faltens" begreifen.

  • Analyse diskursiver Einheiten und Formationen nach Foucault.
  • Die topologische Konzeption von Diskursen und Wissen.
  • Die Dekonstruktion der Rolle des philosophischen Subjekts.
  • Das Verhältnis von Philosophie, Literatur und dem "Denken des Außen".
  • Die Materialität der Aussage und die Bedeutung der Wiederholung.

Auszug aus dem Buch

Die diskursiven Formationen

Die diskursiven Formationen. [… Es gibt] die Hartnäckigkeit der Themen [z. B. Die Pathologie des Wahnsinns oder die Evolution]. […] Die Idee der Evolution ist vielleicht in ihrer allgemeinsten Formulierung dieselbe bei Benoît de Maillet, Bordeu oder Diderot und bei Darwin; […]. Könnte man nicht eher die Verstreuung der zur Wahl stehenden Punkte [des Ereignis-Raums von Aussagen] auffinden und […] von jeder thematischen Bevorzugung ein Feld [denk-]strategischer Möglichkeiten definieren [vgl. Foucaults Diagramm auf der letzten Seite], […] um Aussagemengen zu individualisieren? […] In dem Fall, wo man in einer bestimmten Zahl von Aussagen ein ähnliches System der Streuung beschreiben könnte, in dem Fall, in dem man bei den [zu bedenkenden] Objekten, den Typen der Äußerungen [wie Logik, Analogie, Metaphorik, Polemik, Poesie usw.], den Begriffen, den thematischen Entscheidungen [des Herbeizitierens anderer Diskurse] eine Regelmäßigkeit definieren könnte, wird man übereinstimmend sagen, daß man es mit einer diskursiven Formation zu tun hat, [… und nicht] Wissenschaft, Ideologie, Theorie oder Objektivitätsbereich.

Zusammenfassung der Kapitel

Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses: Der Text analysiert die zentralen Begriffe Foucaults wie diskursive Formationen und das topologische Verständnis von Wissen und Sprache, um die Verschränkung von Macht, Denken und Diskurs offenzulegen.

Schlüsselwörter

Foucault, Diskurs, diskursive Formation, Topologie, Subjekt, Macht, Wissen, Sprache, Denken des Außen, Interdiskursivität, Aussagenfamilie, Wiederholung, Materialität, Philosophie, Literatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Diskursanalyse nach Michel Foucault und untersucht, wie Diskurse als geregelte Wissensproduktionen historisch und topologisch funktionieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Natur der Aussage, die Bedeutung diskursiver Formationen, das Verhältnis zwischen Denken und Sprache sowie die Rolle des Autors bzw. Subjekts innerhalb diskursiver Netzwerke.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Foucaults Konzept der "diskursiven Formation" und des "Denkens des Außen" zu erörtern und aufzuzeigen, wie diese das traditionelle Verständnis von Wahrheit und Identität dekonstruieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Diskursanalyse, die Foucaults Primärtexte durch die Exegese von Deleuze ergänzt und eine topologische Lesart der Diskursstrukturen anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Verschiebung vom diskursiven Subjekt hin zur Materialität der Aussage, die Rolle von Literatur als subversive Kraft im philosophischen Diskurs und die topologische Strukturierung von Wissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie diskursive Formation, Topologie, Wissen, Macht, Interdiskursivität, Subjektivierung und die Materialität der Aussage.

Was meint Foucault mit der Aussage "Denken heißt Falten"?

Dies bezieht sich auf die topologische Konzeption des Denkens, bei der das "Innen" des Bewusstseins durch die Faltung mit dem "Außen" des Diskurses und der Interdiskursivität gebildet wird.

Warum ist für Foucault die "Wiederholung" einer Aussage so wichtig?

Die Wiederholung ist deshalb zentral, da eine Aussage erst durch ihren spezifischen, regelhaften Raum der Verteilung und eine bestimmte Materialität wiederholbar und damit historisch wirksam wird.

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Résumé des informations

Titre
Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
1,0
Auteur
Dr. des. Robert Dennhardt (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
11
N° de catalogue
V79016
ISBN (ebook)
9783638856386
Langue
allemand
mots-clé
Foucaults Unterwerfung Diskurses
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. des. Robert Dennhardt (Auteur), 2003, Foucaults ordentliche Unterwerfung des Diskurses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79016
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