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„[...] so muß man sie erwurgen wye dye hunde.“? Über das Obrigkeitsverständnis und –verhältnis Thomas Müntzers

Titel: „[...] so muß man sie erwurgen wye dye hunde.“? Über das Obrigkeitsverständnis und –verhältnis Thomas Müntzers

Seminararbeit , 2007 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sören Schlueter (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Rückschau betrachtet mag das dem Titel dieser Arbeit vorangestellte Zitat Thomas Müntzers, in welchem derselbe sich unmissverständlich auf Vertreter der weltlichen Obrigkeit bezieht, dem mit der Geschichte des Harzer Theologen oberflächlich Vertrauten als eine Grundkonstante des Müntzerschen Denkens erscheinen: Die radikale Ablehnung jeder bisherigen Form der Herrschaftsausübung, die kennzeichnend für die letzte, gewaltsam-revolutionäre Lebensphase Müntzers ist, sowie die sich hartnäckig haltenden tradierten Müntzerbilder verleiten nur allzu schnell zu der Annahme, das Obrigkeitsverständnis und –verhältnis des Reformators sei von vornherein ein deutlich ablehnendes gewesen.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, die Beziehung Thomas Müntzers zur weltlichen Obrigkeit in ihrer theoretischen wie praktischen Komponente näher zu beleuchten und herauszuarbeiten, ob sie von Anfang an eher statisch negativ und damit entwicklungsarm gewesen ist, oder aber dynamischen Veränderungen unterworfen war.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Müntzers geistige Wurzeln
  • Entwicklungslinien der Beziehung Müntzers zur weltlichen Obrigkeit
    • Bis zu Müntzers Wirken in Allstedt
    • Von Allstedt bis zum Thüringer Bauernaufstand
    • Vom Thüringer Bauernaufstand bis zum Tod Müntzers
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Beziehung des Reformators Thomas Müntzer zur weltlichen Obrigkeit und untersucht, ob diese Beziehung statisch negativ oder dynamisch veränderlich war. Die Analyse beleuchtet sowohl die theoretische als auch die praktische Komponente dieser Beziehung.

  • Die geistigen Wurzeln von Müntzers Denken, insbesondere in Bezug auf Antiklerikalismus, Apokalyptik und Mystik
  • Die Entwicklung von Müntzers Beziehung zur Obrigkeit in verschiedenen Lebensphasen
  • Die Rolle des Antiklerikalismus in Müntzers Kritik an der Obrigkeit
  • Der Einfluss der Apokalyptik auf Müntzers Weltbild und seine politische Haltung
  • Die Bedeutung von Müntzers revolutionärem Denken und Handeln

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt das zentrale Thema der Arbeit vor und erläutert den Forschungsstand zur Beziehung Thomas Müntzers zur weltlichen Obrigkeit. Sie benennt die Forschungsziele und die Vorgehensweise der Arbeit.

Müntzers geistige Wurzeln

Dieses Kapitel untersucht die drei wichtigsten geistigen Strömungen, die Müntzers theologisches Denken beeinflusst haben: Antiklerikalismus, Apokalyptik und Mystik. Es wird untersucht, ob diese Strömungen bereits negative Obrigkeitsvorstellungen enthielten.

Entwicklungslinien der Beziehung Müntzers zur weltlichen Obrigkeit

Dieses Kapitel beleuchtet die Beziehung Müntzers zur Obrigkeit in verschiedenen Phasen seines Lebens: bis zu seiner Zeit in Allstedt, von Allstedt bis zum Thüringer Bauernaufstand und vom Thüringer Bauernaufstand bis zu seinem Tod. Es wird die Entwicklung seiner Haltung zur weltlichen Macht anhand von konkreten Beispielen aus seinem Leben und Wirken dargestellt.

Schlüsselwörter

Die Arbeit fokussiert auf Thomas Müntzer, seine Beziehung zur weltlichen Obrigkeit, Antiklerikalismus, Apokalyptik, Mystik, Reformation, Bauernkrieg, Revolution, Theologie, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Wie war Thomas Müntzers Verhältnis zur weltlichen Obrigkeit?

Die Arbeit untersucht, ob seine Ablehnung statisch war oder sich dynamisch von einer theoretischen Kritik hin zu einer gewaltsam-revolutionären Haltung entwickelte.

Welche geistigen Strömungen beeinflussten Müntzer?

Sein Denken war tief in Antiklerikalismus, Apokalyptik und Mystik verwurzelt.

Welche Rolle spielte die Apokalyptik in seinem Weltbild?

Die Erwartung des nahen Weltendes und des göttlichen Gerichts legitimierte für Müntzer den Widerstand gegen eine als gottlos wahrgenommene Obrigkeit.

Wie veränderte sich seine Haltung während des Bauernkriegs?

In der Phase des Thüringer Bauernaufstands radikalisierte sich Müntzer vollständig und forderte den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Herrschaftsverhältnisse.

Was bedeutet das Zitat „...so muß man sie erwurgen wye dye hunde“?

Es verdeutlicht die radikale Ablehnung und Gewaltbereitschaft Müntzers gegenüber den Vertretern der weltlichen Macht in seiner letzten Lebensphase.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„[...] so muß man sie erwurgen wye dye hunde.“? Über das Obrigkeitsverständnis und –verhältnis Thomas Müntzers
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,0
Autor
Sören Schlueter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
17
Katalognummer
V80576
ISBN (eBook)
9783638897914
ISBN (Buch)
9783638904247
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Obrigkeitsverständnis Thomas Müntzers Bauernkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sören Schlueter (Autor:in), 2007, „[...] so muß man sie erwurgen wye dye hunde.“? Über das Obrigkeitsverständnis und –verhältnis Thomas Müntzers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80576
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Leseprobe aus  17  Seiten
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