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Das Kapital des Unternehmens - Der Mensch

Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines deutschen Mittelstandsunternehmens

Titel: Das Kapital des Unternehmens - Der Mensch

Hausarbeit , 2004 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Angelika Mennad (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Motivation ist vieldeutig und komplex.
Auf den lateinischen Ursprung motivum „Ursache, Antrieb, Beweggrund“ zurückführend, versteht man unter Motivation das Gestimmtsein, die innere Bereitschaft für ein Motiv. Demnach beschreibt Motivation in der Psychologie einen Zustand, der eine aktive Verhaltensweise des Individuums zu erklären versucht. Das Warum?. Im deutschen Sprachgebrauch hinkt die Verwendung dieses Wortes insofern, dass man vom englischen Wort Motivation ausgehend, keine deutliche Trennung zum Terminus Motivierung, die letztendlich durch die Endung >ung< den Ablauf eines Geschehens kennzeichnet, vornimmt. Das heißt, dass die übliche Sprachverwendung die Eigensteuerung des Individuums mit der Fremdsteuerung im Unternehmen gleichsetzt. Unter Motivation wird also auch das Erzeugen, Erhalten und Steigern der Verhaltensbereitschaft der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten bzw. durch Anreize verstanden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Differenzierte Betrachtungsweise des Begriffs ‚Motivation’

3. Geschichte der Motivation und die wichtigsten Motivationstheorien

4. Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur

5. Hauptteil

5.1 Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines Mittelstandsunternehmens

6. Schlussteil

7. Résumé

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den komplexen Bedingungszusammenhang der Arbeitsmotivation von Mitarbeitern vor dem Hintergrund gesellschaftlich-historischer Entwicklungen und analysiert kritisch den Einfluss von Führungsstilen in einem konkreten mittelständischen Unternehmen.

  • Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen der Motivationsforschung
  • Taylorismus und seine Folgen für die Arbeitswelt
  • Vergleichende Analyse von Inhaltstheorien (Maslow, Herzberg, McGregor) und Prozesstheorien (Adams, Vroom)
  • Der Einfluss des Führungsstils auf Arbeitsklima und Mitarbeiterbindung
  • Die Rolle von Kommunikation und Unternehmenskultur als Motivationsfaktoren

Auszug aus dem Buch

Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines Mittelstandsunternehmens

Viele Unternehmen haben allerdings mit ihrer Führungsphilosophie noch nicht die Voraussetzungen dafür geschaffen, um dass letztendlich ihre Forderung nach diesem hier dargestellten Persönlichkeitsprofil gerechtfertigt wäre. Das Problem heißt: autoritäre Führung. Der Vorgesetzte alter Prägung hat Macht und Autorität. Er hat als einziger den Ein-/Durchblick und sagt seinen Mitarbeitern, wo es lang geht. Ist er gut gelaunt, gleitet sein autoritäres Verhalten, meist zeitweise, in einen patriarchalischen Stil ab.

Wie viele andere auch, machte diese Erfahrung eine Frau meines Bekanntenkreises. Nennen wir sie Frau Maier.

Frau Maier lernte einen Extremfall autoritären Führungsstils in einem Großhandelsunternehmen kennen. Ein traditionelles Unternehmen, das vor einiger Zeit 100jähriges Bestehen voller Stolz feierte. Das Unternehmen suchte einen neuen Mitarbeiter m/w im Rechnungswesen mit umfangreicher Berufserfahrung. Frau Maier bewarb sich und wurde kurze Zeit zu einem Vorstellungsgespräch geladen. Mit ihren persönlichen Ansichten über Selbstmanagement, Kooperation und unternehmerischen Denken konnte sie die Herren Geschäftsführer und Buchhaltungsleiter im Gespräch überzeugen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Vielschichtigkeit des Motivationsbegriffs und die Problematik der Abgrenzung zur reinen Motivierung.

Differenzierte Betrachtungsweise des Begriffs ‚Motivation’: Herleitung der psychologischen Bedeutung von Motivation als innere Bereitschaft im Gegensatz zum äußeren Zwang.

Geschichte der Motivation und die wichtigsten Motivationstheorien: Überblick über die historische Entwicklung der Arbeitsmotivation sowie Darstellung von Taylorismus, Inhaltstheorien und Prozesstheorien.

Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur: Analyse der Notwendigkeit eines Wandels in Führung und Unternehmenskultur angesichts technischer und gesellschaftlicher Umwälzungen.

Hauptteil: Fallstudie zur Arbeitsmotivation anhand der Erfahrungen einer Mitarbeiterin in einem traditionellen Mittelstandsunternehmen.

Schlussteil: Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Bedeutung von Führung, Kommunikation und individuellem Freiraum.

Résumé: Kurzes Fazit über die Bedeutung der Eigenverantwortung bei der Arbeitsmotivation.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Führung, Unternehmenskultur, Motivationstheorien, Taylorismus, Personalmanagement, Betriebsklima, Kommunikationsfluss, Mitarbeiterbindung, Sozialkompetenz, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, Mittelstandsunternehmen, Selbstverwirklichung, Leistungsmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Arbeitsmotivation als einen zentralen Faktor für den Erfolg von Unternehmen und untersucht, wie moderne Anforderungen an Mitarbeiter durch die Führungsphilosophie beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Einordnung der Motivationsforschung, die Auswirkungen des wissenschaftlichen Managements sowie die Bedeutung von Unternehmenskultur und Führungsstilen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Bedingungszusammenhang der Arbeitsmotivation aufzuzeigen und zu analysieren, warum autoritäre Führungsstile in modernen Arbeitsumgebungen kontraproduktiv wirken.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Es werden klassische Inhaltstheorien wie die von Maslow und Herzberg sowie Prozesstheorien wie die von Adams und Vroom herangezogen, um das menschliche Verhalten am Arbeitsplatz zu erklären.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert ein Fallbeispiel aus einem mittelständischen Unternehmen, um die Diskrepanz zwischen gefordertem Mitarbeiterprofil und gelebter, autoritärer Unternehmenskultur zu verdeutlichen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Arbeitsmotivation insbesondere Führung, Unternehmenskultur, Leistungsbereitschaft und die kritische Betrachtung hierarchischer Strukturen.

Warum spielt der Taylorismus eine wichtige Rolle für die Argumentation?

Der Taylorismus dient als historisches Gegenbeispiel, um die negativen Auswirkungen einer rein instrumentellen Sicht auf den Menschen als reinen Kostenfaktor für die heutige Arbeitsmotivation zu kontrastieren.

Welche Rolle spielt die Kommunikation im Unternehmen laut der Autorin?

Kommunikation wird als das „Lebensband“ jeder Führung betrachtet; mangelnde oder einseitige Kommunikation wird als Hauptursache für Demotivation und die sogenannte „innere Kündigung“ identifiziert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit aus dem Fallbeispiel „Frau Maier“?

Das Beispiel zeigt, dass fachliche und soziale Kompetenzen einer Führungskraft entscheidend sind und dass ein Unternehmen, das keine echte Partizipation zulässt, hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter langfristig verliert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Kapital des Unternehmens - Der Mensch
Untertitel
Arbeitsmotivation von Mitarbeitern am Beispiel eines deutschen Mittelstandsunternehmens
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,0
Autor
Angelika Mennad (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V80876
ISBN (eBook)
9783638879842
ISBN (Buch)
9783638882996
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapital Unternehmens Mensch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angelika Mennad (Autor:in), 2004, Das Kapital des Unternehmens - Der Mensch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80876
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Leseprobe aus  20  Seiten
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