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Informelles Lernen am Beispiel der Berufspädagogik Pflege

Title: Informelles Lernen am Beispiel der Berufspädagogik Pflege

Research Paper (undergraduate) , 2005 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Berufspädagogin für Pflegewissenschaft Katja Burkhardt (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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In der Schulpädagogik erhält das Konzept des "Informellen Lernens" zunehmende Bedeutung. Es gelangte in den letzten Jahren in der internationalen Diskussion immer stärker in den Vordergrund (Overwien 2002). Gerade im Rahmen des Wandels gesellschaftlicher Bildungsstrukturen und dem Bedarf des lebensbegleitenden Lernens bzw. lebenslangen Lernens wird die Diskussion um das Konzept des informellen Lernens immer lauter (Forum Bildung 2002; Müller 2005). In der Arbeit wird das Konzept des informellen Lernens auf die Relevanz für die berufliche Bildung bzw. Berufspädagogik und speziell für die Berufspädagogik Pflege geprüft.

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Inhaltsverzeichnis

1. Das Konzept des informellen Lernens

1.1. Ansätze und Definitionen zum Konzept

1.1.1. Lernprozesse und Lernarten

1.1.2. Informelles Lernen

1.1.3. Verknüpfungen zu anderen Lernkonzepten

1.2. Wissenschaftliche Verortung des Konzeptes

1.3. Die Bedeutung des Konzeptes des informellen Lernens für die Schulpädagogik

1.3.1. Das Konzept des informellen Lernens unter formellen Bedingungen

1.3.2. Das Konzept des informellen Lernens in Theorien und Modellen der schulischen Bildung und Pädagogik

2. Informelles Lernen in der Berufspädagogik

2.1. Formelles und informelles Lernen in der Berufspädagogik

2.2. Die Bedeutung des Konzeptes für berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung

2.2.1. Lernformen und Wissensarten in der Berufsbildung

2.2.2. Kompetenzentwicklung in der Berufsbildung

2.2.3. Theorien und Modelle in der Berufsbildung

2.3. Bedeutung des Konzeptes des informellen Lernens für die Berufspraxis

3. Informelles Lernen in der Berufspädagogik Pflege

3.1. Formelles und informelles Lernen in der Berufspädagogik Pflege

3.1.1. Rahmenbedingungen der Pflegepraxis

3.1.2. Berufspädagogische Modelle und Theorien in der Pflege

3.2. Lehr- und Lernkonzepte in der Berufspädagogik Pflege

3.2.1. Schule in der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung

3.2.2. Praxisanleitung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des Konzepts des informellen Lernens für die berufliche Bildung, mit einem besonderen Fokus auf die Berufspädagogik Pflege. Ziel ist es, den Stellenwert dieses Lernkonzepts zu beleuchten und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie informelle Lernanteile gezielt in berufspädagogische Lehr- und Lernkonzepte integriert werden können.

  • Bedeutung des informellen Lernens im Rahmen des lebensbegleitenden Lernens.
  • Verknüpfung von formellen und informellen Lernprozessen in der Berufsbildung.
  • Herausforderungen und Potenziale informellen Lernens in der Pflegepraxis.
  • Rolle von Praxisanleitung und Lernkultur bei der Kompetenzentwicklung.

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Lernprozesse und Lernarten

Lernen kann allgemein als ein Prozess der überdauernden Veränderung innerer Bedingungen mittels Lernverhalten des Individuums im Zuge seiner Auseinandersetzung mit historisch-kulturell geprägten Umgebungsbedingungen definiert werden, wobei das Lernverhalten sowohl beobachtbar wie auch unbeobachtbar, also verinnerlicht, verläuft (Straka 2000b). Lernen ist ein aktiver kognitiv-mentaler Handlungsprozess aufgrund von individuellen Entwicklungen und subjektiven Erfahrungen eines Menschen. Dieser vollzieht sich innerhalb spezifischer Handlungssituationen im wechselseitigen Austausch zur Umwelt (Kraft 1998). Über die Reflexion gewonnener Erfahrungen entstehen Erkenntnisse. Das Lernen vollzieht sich nachhaltig durch die theoretische Reflexion und die praktische Anwendung der gewonnenen Erfahrungen (Dehnbostel 2001). Das Bewältigen von persönlich bedeutsamen Problemen ermöglicht die Reflexion gemachter Erfahrungen und vollzieht sich als Lernprozess. Die Problembewältigung bzw. die Lösungsschritte dahin enthalten demnach viele subjektive Erfahrungen, die zur individuellen Anwendung in der Problemlösung kommen.

Lernen findet dann statt, wenn individuumsbezogene Folgen des Zusammenspiels von Verhalten, Information, Motivation und Emotion aus einer überdauernden Veränderung von inneren Bedingungen bestehen. Dies kann dann als Lernepisode bezeichnet werden, wenn es nicht allein umgebungsbezogene sondern eben individuumsbezogene Folgen hat (Straka 2000a). Lernprozesse beinhalten, dass die Lernenden den subjektiven Lernbedarf, die Lernziele und die geeignete Lernform feststellen und die Überprüfung des Lernerfolgs vollziehen (Straka 2000a). Hieran wird deutlich, dass Lernen als Such- und Erkundungsprozess auf komplexe Weise in sogenannten selbstgesteuerten Prozessen verläuft. Der Lernerfolg hängt also u.a. maßgeblich davon ab, inwiefern sich der lernende Mensch selbst motiviert und engagiert beteiligen will (Erpenbeck/Heyse 2000) und inwieweit der Lernende befähigt ist, sich Wissen im Sinne von Lern- und Lernorganisationskompetenz selbst anzueignen (Forum Bildung 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Konzept des informellen Lernens: Dieses Kapitel erörtert grundlegende Definitionen und Ansätze des informellen Lernens sowie dessen wissenschaftliche Einordnung und Bedeutung für die Schulpädagogik.

2. Informelles Lernen in der Berufspädagogik: Hier wird die Rolle des informellen Lernens im Kontext der betrieblichen Bildung, der Kompetenzentwicklung und der damit verbundenen theoretischen Modelle analysiert.

3. Informelles Lernen in der Berufspädagogik Pflege: Das letzte Hauptkapitel fokussiert auf die spezifischen Rahmenbedingungen der Pflegepraxis und untersucht, wie informelles Lernen durch geeignete Lehr- und Lernkonzepte in die Ausbildung integriert werden kann.

Schlüsselwörter

Informelles Lernen, Berufspädagogik Pflege, Lebensbegleitendes Lernen, Kompetenzentwicklung, Erfahrungslernen, Praxisanleitung, Handlungskompetenz, Reflexion, Berufsbildung, Selbstgesteuertes Lernen, Lernkultur, Arbeitsplatznahes Lernen, Theorie-Praxis-Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des informellen Lernens innerhalb der beruflichen Bildung und speziell in der Berufspädagogik für Pflegeberufe.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zum formellen Lernen, die Förderung der Kompetenzentwicklung durch Erfahrungslernen sowie die Gestaltung von Lernkultur in der Pflegepraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie informelles Lernen theoretisch und praktisch in die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Pflege integriert werden kann, um aktuellen Anforderungen an die Qualifizierung zu entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender bildungs- und berufspädagogischer Konzepte sowie deren systematischer Übertragung auf das Handlungsfeld der Pflege.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung des Lernbegriffs, die Analyse der informellen Lernanteile in der Berufspädagogik sowie die spezifische Anwendung auf das Feld der Pflege inklusive aktueller Gesetzesvorgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind informelles Lernen, berufliche Handlungskompetenz, Pflegepädagogik, lebensbegleitendes Lernen und Praxisanleitung.

Warum ist das informelle Lernen gerade für Pflegeberufe so relevant?

Aufgrund des raschen Wissensverfalls und der Komplexität des Pflegealltags ist eine reflexive Handlungskompetenz notwendig, die nur durch eine Verzahnung von theoretischem Wissen und informellen Erfahrungsprozessen erreicht werden kann.

Wie schätzt die Autorin die aktuelle Situation in der Pflegeausbildung ein?

Die Autorin stellt fest, dass in der Fachliteratur und den Curricula der Pflegepädagogik informelle Lernanteile bisher zu wenig Beachtung finden, obwohl der Bedarf für eine ausgeprägte Lernkultur enorm ist.

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Details

Title
Informelles Lernen am Beispiel der Berufspädagogik Pflege
College
University of Bremen
Grade
1,0
Author
Diplom-Berufspädagogin für Pflegewissenschaft Katja Burkhardt (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V81084
ISBN (eBook)
9783638897938
ISBN (Book)
9783638904292
Language
German
Tags
Informelles Lernen Beispiel Berufspädagogik Pflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Berufspädagogin für Pflegewissenschaft Katja Burkhardt (Author), 2005, Informelles Lernen am Beispiel der Berufspädagogik Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81084
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