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Der Business-Plan aus ökonomischer Sicht

Titel: Der Business-Plan aus ökonomischer Sicht

Diplomarbeit , 2003 , 44 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Betriebswirt (VWA) Helmut Körner (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Business Plan oder zu Deutsch der Unternehmensentwicklungsplan, der Geschäftsplan oder das Geschäftskonzept spiegeln die strategische Ausgangslage sowie die Zukunft eines Unternehmens bzw. Geschäftsbereichs wider. Im zweiten Teil dieser Arbeit werden Entwicklung, Anlässe zur Erstellung sowie Nutzen des Businessplans näher beleuchtet. Der dritte Teil beschäftigt sich mit der ökonomischen Analyse des Businessplanes und berücksichtigt hierbei auch Schwierigkeiten, welche durch Informationsasymmetrie zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer entstehen können. Diese Arbeit soll aufzeigen, welche Informationen und Verhaltensweisen notwendig sind, um den jeweiligen Zweck des Business Plans möglichst effizient in die Tat umzusetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Kennzeichnung des Business Plans

2.1 Entwicklung des Business Plans

2.2 Nutzen des Business Plans

2.3 Anlässe zur Erstellung eines Business Plans

2.3.1 Unternehmensneugründung

2.3.2 Unternehmenserweiterung

2.3.3 Weitere Anlässe zur Erstellung eines Business Plans

2.4 Inhalte des Business Plans

2.4.1 Executive-/Management Summary

2.4.2 Unternehmensgeschichte

2.4.3 Geschäftsidee

2.4.4 Produkt und Innovation

2.4.5 Markt und Wettbewerb

2.4.6 Standortfrage und Rechtsform

2.4.7 Aktuelle wirtschaftliche Situation

2.4.8 Geplante Unternehmensentwicklung

2.4.9 Management-, Personal- und Finanzplanung

2.4.10 Kapitalbedarf und Mittelverwendung

2.4.11 Geplante Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz

2.4.12 Schlussbemerkung

3. Ökonomische Analyse des Business Plans

3.1 Wirtschaftlichkeitsanalysen auf Basis des Business Plans

3.1.1 Kapitalbedarfsplan

3.1.2 Gewinn- und Verlustrechnungsplan

3.1.2.1 Umsatzplan

3.1.2.2 Produktions-, Investitions- und Beschaffungsplan

3.1.2.3 Personalplan

3.1.2.4 Cashflow-Berechnung und Kapitaldienstgrenze

3.1.2.5 Break-Even-Analyse

3.1.2.5.1 Best Case-Szenario

3.1.2.5.2 Realistic Case-Szenario

3.1.2.5.3 Worst Case-Szenario

3.1.3 Kapitalflussrechnung und Bewegungsbilanz

3.1.3.1 Revolvierender Zwölf-Monats-Liquiditäts- und Finanzplan

3.1.3.2 Mehrjährige Bewegungsbilanz

3.1.4 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Kennziffern und Kennzahlensysteme

3.2 Charakterisierung einer Principal-Agent-Beziehung

3.2.1 Vertrag zwischen Principal und Agent

3.2.2 Versuch der Nutzenmaximierung beider Akteure

3.2.3 Risikoneigung beider Akteure

3.2.4 Informationsasymmetrie und opportunistisches Verhalten

3.2.4.1 Asymmetrische Informationsverteilung und opportunistisches Verhalten vor Vertragsabschluss

3.2.4.2 Asymmetrische Informationsverteilung und opportunistisches Verhalten nach Vertragsabschluss

3.2.5 Lösungsansätze von Agency-Konflikten

3.2.6 Agency Costs

3.2.6.1 Bonding Costs

3.2.6.2 Monitoring Costs

3.2.6.3 Residual Costs

3.3 Der Business Plan als Instrument zur Reduzierung von Agency Costs

3.3.1 Bündelung von relevanten Informationen

3.3.2 Vergleichbarkeit durch marktüblichen Aufbau

3.3.3 Garantieversprechen des Agents

3.3.4 Geheimhaltungsverpflichtung des Principals

3.3.5 Regelungen zu Kontroll-, Mitsprache- und Eingriffsrechten

3.3.6 Festlegung von Aufteilungsregeln zwischen Principal und Agent bei weiterer Unternehmensentwicklung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse des Business Plans und untersucht diesen als Instrument zur Reduzierung von Informationsasymmetrien zwischen Kapitalgebern (Principal) und Kapitalnehmern (Agent) im Rahmen der Principal-Agent-Theorie. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine fundierte inhaltliche Ausarbeitung und ökonomische Analyse des Geschäftskonzepts das opportunistische Verhalten des Agenten begrenzt und die Effizienz des Vertragsverhältnisses gesteigert werden kann.

  • Entwicklung, Nutzen und Anlässe für die Erstellung eines Business Plans
  • Strukturierte Darstellung der inhaltlichen Bestandteile (Finanz-, Personal-, Marktplanung)
  • Wirtschaftlichkeitsanalysen und Methoden zur Erfolgsprüfung
  • Analyse der Principal-Agent-Beziehung im Kontext der Unternehmensfinanzierung
  • Instrumente zur Reduzierung von Agency Costs (Kontrolle, Anreizsysteme, Offenlegung)

Auszug aus dem Buch

3.2.4.1 Asymmetrische Informationsverteilung und opportunistisches Verhalten vor Vertragsabschluss

Das Zustandekommen von Verträgen wird durch eine ungleiche Informationsverteilung zwischen den Vertragspartnern erschwert, wenn opportunistisches Verhalten in Betracht gezogen wird.85 Bereits zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlungen können wesentliche Wissensvorsprünge, bezogen auf den Vertragsgegenstand, Auswirkungen auf das Verhandlungsergebnis haben. So ist ein Verkäufer meistens besser über die eigentliche Qualität des angebotenen Gegenstandes informiert, als der Käufer.86 Der Informationsvorsprung des Verkäufers bedeutet also einen direkten wirtschaftlichen Vorteil. Obwohl Beispiele über Gegenstände leichter greifbar sind, kann eine ähnliche Beobachtung auch bei Eigenschaften von beteiligten Personen auftreten. Ein Bewerber kennt seine persönlichen Schwächen viel besser, als der Arbeitgeber. Auch der Verfasser des Business Plans hat viel mehr Detailinformationen über die Aussagekraft seines Werkes als der Leser. Im Zusammenhang mit versteckten Mängeln von Gegenständen spricht man von „hidden information“ oder bei versteckten Eigenschaften von beteiligten Personen von „hidden characteristics“.87

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Hinführung zum Thema des Unternehmensentwicklungsplans und Definition der Forschungsabsicht.

2. Kennzeichnung des Business Plans: Detaillierte Betrachtung der Entstehung, des Nutzens, der Anlässe sowie der inhaltlichen Komponenten des Business Plans.

3. Ökonomische Analyse des Business Plans: Untersuchung des Plans als Instrument der Wirtschaftlichkeitsanalyse und Anwendung der Principal-Agent-Theorie zur Reduzierung von Agency-Konflikten.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz und Wirksamkeit des Business Plans als strategisches und ökonomisches Steuerungsinstrument.

Schlüsselwörter

Business Plan, ökonomische Analyse, Principal-Agent-Theorie, Informationsasymmetrie, Agency Costs, Unternehmensneugründung, Kapitalbedarfsplan, Risikomanagement, Opportunismus, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Finanzplanung, Unternehmenserweiterung, Controlling, Liquidität, Vertragsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Business Plan aus einer ökonomischen Perspektive und beleuchtet dessen Funktion als Kommunikations- und Kontrollinstrument zwischen Kapitalgebern und Gründern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der inhaltlichen Strukturierung eines Business Plans, der betriebswirtschaftlichen Analysefähigkeit sowie der theoretischen Einbettung in die Principal-Agent-Beziehung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie ein fundiert erstellter Business Plan dazu dient, Informationsasymmetrien abzubauen und das Risiko opportunistischen Verhaltens zu minimieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es werden betriebswirtschaftliche Planungs- und Analyseinstrumente (wie Kapitalbedarf, Break-Even-Analyse, Cashflow) mit den theoretischen Modellen der Principal-Agent-Theorie verknüpft.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Beschreibung des Business Plans, die Darstellung ökonomischer Analysemethoden und die spezifische Untersuchung von Agency-Konflikten.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Principal-Agent-Beziehung, Informationsasymmetrie, Agency Costs, Business Plan Aufbau, Finanzplanung und Wirtschaftlichkeitsanalyse.

Wie trägt der Business Plan zur Senkung von Agency Costs bei?

Durch die Bündelung von Informationen, Standardisierung der Form und vertragliche Garantieversprechen werden Transparenz geschaffen und Kontrollmöglichkeiten für Kapitalgeber verbessert.

Welche Bedeutung haben die "Szenarien" im Business Plan?

Die Szenarien (Best, Realistic, Worst Case) dienen der Darstellung der Planungsunsicherheit und ermöglichen dem Investor eine realistischere Einschätzung der Erfolgsaussichten sowie der Notfallvorsorge des Gründers.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Business-Plan aus ökonomischer Sicht
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Köln  (Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Köln e.V. (VWA))
Note
2,7
Autor
Betriebswirt (VWA) Helmut Körner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
44
Katalognummer
V81221
ISBN (eBook)
9783638847094
ISBN (Buch)
9783638845656
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Business-Plan Sicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Betriebswirt (VWA) Helmut Körner (Autor:in), 2003, Der Business-Plan aus ökonomischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81221
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Leseprobe aus  44  Seiten
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