Der Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung


Seminararbeit, 2002

37 Seiten, Note: 1,3

A. Ottlik (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung
2.1 Einleitung
2.2 Die Erfahrung Ghanas während der Kolonialzeit
2.3 Der Angestellten-Mythos und berufliche Vorstellungen
2.4 Schwierigkeiten der Manpower-Planung
2.5 Die Ausbildung technischer Arbeitskräfte
2.6 Probleme der landwirtschaftlichen Ausbildung und Entwicklung
2.7 Bildungsstrategien für die Entwicklung

3 Methoden
3.1 Einleitung
3.2 Gruppenbildungsprozesse
3.2.1 Lernziele
3.2.2 Rahmenbedingungen
3.2.3 Durchführung
3.2.4 Hinweise
3.3 Gruppenarbeit
3.3.1 Lernziele
3.3.2 Rahmenbedingungen
3.3.3 Durchführung
3.4 Fishbowl
3.4.1 Lernziele
3.4.2 Rahmenbedingungen
3.4.3 Durchführung
3.5 Fallarbeit
3.5.1 Lernziele
3.5.2 Rahmenbedingungen
3.5.3 Durchführung

4 Praktische Umsetzung der Methode
4.1 Vorüberlegungen
4.2 Durchführung der Methode

5 Feedback
5.1 Kritik und Diskussion zur methodischen Umsetzung

6 Resumée

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

1 Einleitung

Die folgende Arbeit ist in drei wesentliche Bereiche aufgeteilt, die nun kurz vorgestellt werden.

Der erste Teil befasst sich mit der Frage welcher Zusammenhang zwischen den beiden Komponenten Bildung und landwirtschaftlicher Fortschritt in Entwicklungsländern besteht und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen müssen, damit ein Erfolg verzeichnet werden kann. Diese Fragen und die Frage nach technisch- landwirtschaftlichem und beruflichem Unterricht in Schulen beschäftigen seit langer Zeit die Wissenschaft weltweit. Der Text „Der Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung“ von Philip Foster (1995) dient hierzu als Grundlage und alle folgenden Kapitel des ersten Teils beziehen sich ausschließlich auf ihn.

Vor dem Hintergrund dieses Textes wird im nachfolgenden zweiten Teil beschrieben, welche Methoden die Autoren dieser Arbeit gewählt haben um die Seminarstunde entsprechend zu gestalten. Als Vorlage für die Seminargestaltung diente ein Methoden- Mix aus Gruppenarbeit, Fishbowl und Fallarbeit. Anhand dieser Methoden sollten den Kursteilnehmern die wichtigsten Aussagen des Textes nahe gebracht werden.

Im letzten Teil werden letztendlich die Umsetzung der Methode und die somit gefundenen Ergebnisse der Diskussion präsentiert, gefolgt von einem zusammenfassenden und auf die heutige Situation in der deutschen Bildungspolitik bezogenen Resumée.

2 Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung

2.1 Einleitung

Ein ständig bestehendes Problem in Entwicklungsländern ist das Verhältnis zwischen Bildung und landwirtschaftlichem Fortschritt. Welcher Zusammenhang besteht zwischen beiden Komponenten und in welchem Verhältnis müssen sie zueinander stehen, damit ein Erfolg verzeichnet werden kann? Diese Fragen und die Frage nach technisch- landwirtschaftlichem und beruflichem Unterricht in Schulen beschäftigen seit langer Zeit die Wissenschaft weltweit.

Foster bemüht sich in seinem Kapitel, Antworten auf die Fragen zu präsentieren und bezieht bei seinen Überlegungen zudem den Standpunkt des Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Balogh mit ein. In manchen Punkten ist er d’accord mit Balogh, in anderen ist er jedoch kontroverser Meinung.

Im Folgenden werden nun die Ansichten Baloghs näher herausgearbeitet und anschließend erfolgt in mehreren Kapiteln die Präsentation der Lösungsvorschläge Fosters.

Balogh gelangt in seiner Publikation einer Beobachtungsreihe über die Beschlüsse der „Konferenz afrikanischer Bildungsminister“ 1961 zu folgenden Ansichten:

„Schule muss im Kern der modernen Landwirtschaft in den Dörfern situiert sein.“ (S.17). Weil die Mehrzahl aller Afrikaner Landwirtschaft betreiben und also davon abhängig sind, ist es unabdingbar eine technische und agrarische Ausbildung auf allen Stufen der Bildungseinrichtungen und vor allem großflächig durchzusetzen.

Weiterhin muss Schule eine zentrale Rolle bei der allgemeinen Steigerung des Lebensstandards im Versorgungssektor spielen.

Balogh bezeichnet aktuelle und akademische Bildung als Hindernis für den landwirtschaftlichen Fortschritt, weil es seiner Ansicht nach zu feindlichen Vorurteilen gegenüber landwirtschaftlicher Praxis führt und zudem Landflucht fördert. U.a. die Vereinten Nationen weisen einige Parallelen in ihren Beobachtungen mit denen Baloghs auf.

Foster allerdings möchte nun aufzeigen, dass vor allem die Meinung, akademische Bildung sei hinderlich für landwirtschaftlichen Fortschritt, nicht in allen Punkten vertreten werden kann.

Zuerst unterstreicht er allerdings noch einmal die Wichtigkeit, dass bei allen Entwicklungsprogrammen die landwirtschaftliche Entwicklung und die Erhöhung der Löhne an erster Stelle stehen müssen. Darin stimmt er also mit Balogh überein.

Allerdings kommt er nun zu folgenden Kritikpunkten:

Die Durchführung des von Balogh vorgeschlagenen Programms ist nicht genau beschrieben. Wie müsste solch ein gefordertes Bildungsprogramm genau aussehen? Welche Rollen würden Schulen in einem solchen Programm spielen? Ab welcher Stufe sollten berufliche Fächer eingeführt werden? Wie können technische und landwirtschaftliche Schulen in das allgemeine Bildungssystem eingegliedert werden? Welche Bildungsinhalte sollen vermittelt werden? Am stärksten zweifelt Foster die „Strategie“ Baloghs an. Die Effektivität solcher vorgeschlagenen Programme ist wohl nicht gewährleistet, aus dem einfachen Grund der Zentralisierung, die in den einzelnen Entwicklungsstaaten herrscht. Daher würden die vorgeschlagenen Verordnungen zur Durchsetzung eines Bildungsprogramms von Staat zu Staat variieren.

Foster ist auch der Meinung, dass berufliche und allgemeine Bildung als Ergänzung und nicht als Ersatz füreinander gesehen werden sollen, so wie es Balogh mit seinen Formulierungen fordert.

In den bisherigen einleitenden Ausführungen wurde nun deutlich, dass von Baloghs Seite aus Schule als das Medium gesehen wird, um sich an großflächige, wirtschaftliche Veränderungen anzupassen. Foster versucht diesen Standpunkt in den folgenden Kapiteln zu widerlegen. Zur Verdeutlichung orientiert er sich am Beispielland Ghana.

(S. 17-19)

2.2 Die Erfahrung Ghanas während der Kolonialzeit

Ausgehend von den 1847 formulierten Forderungen des Privy Council, in denen Baloghs Ansichten weitgehend wieder zu finden sind, lag in Ghana bis zu seiner Unabhängigkeitserklärung 1957 der Hauptgehalt auf dem Aufbau einer beruflichen und landwirtschaftlichen Ausbildung.

Bis 1959 herrschte allerdings in der Realität eine expandierende akademische Grund- und Sekundarbildung, was natürlich im Widerspruch zu den damals formulierten Forderungen nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung stand, denn im Endeffekt wurden nur 1% der damaligen Bevölkerung landwirtschaftlich oder technisch ausgebildet. Woran könnte das gelegen haben?

Sicherlich nicht daran, dass die ghanaische Regierung alle Versuche, eine solche Bildung durchzusetzen abgelehnt hätte. Im Gegenteil, in Schrift ab 1850 bis hinein ins 20. Jh. ist dokumentiert, dass genügend Anstrengungen unternommen wurden, landwirtschaftlicher Bildung eine hohe Priorität zuzuschreiben, allerdings mag der Grund für diese Tatsache darin liegen, dass alle Bestrebungen, eine landwirtschaftlich-technisch orientierte Bildung zu etablieren, erfolglos blieben.

Foster spricht von einer „Verschwendung“ ausgebildeter Arbeitskräfte, wie sie in vielen unterentwickelten Ländern zu finden ist. Zustande kam diese Entwicklung, weil innerhalb Afrikas der Einfluss europäischer Mächte sehr groß war. Man hat sich also an westlicher, hauptsächlich akademischer, Bildung orientiert. Die Folge davon war, dass die meisten ausgebildeten Leute im gut bezahlten Dienstleistungssektor angestellt wurden, der somit dem landwirtschaft- technischen Bereich lange Zeit überlegen war. Dabei hat sich diese Entwicklung herauskristallisiert, wie sie im vorherigen Absatz beschrieben wurde, nämlich, dass sich eine landwirtschaftliche Ausbildung niemals aufbauen konnte.

Foster nennt nun drei Gründe, warum diese Verschwendung von Arbeitskräften in unterentwickelten Gebieten auftritt:

1. Es besteht ein Überschuss an Arbeitskräften im technischen Bereich, für die nicht ausreichend Stellen vorhanden sind. Daraus folgt auch der zweite Grund:
2. Arbeitskräfte mit außergewöhnlichen Berufen oder Arbeiter, die keinen Arbeitsplatz finden, werden nicht in ihren entsprechenden Berufen eingesetzt, sondern oftmals dort, wofür sie keine Ausbildung haben. Im Staatsdienst ist das oft der Fall.
3. Aufgrund der besser bezahlten Berufe im Dienstleistungsbereich haben sich viele landwirtschaftlich oder industriell ausgebildete Arbeitskräfte in diesen Bereich begeben. Die einzige Voraussetzung war, dass sie Lesen und Schreiben konnten.

Dieser Zustand ist sehr ärgerlich, da vor allem in den „Neuen Nationen“ (Begriff für Entwicklungsländer) die finanziellen Mittel sehr knapp sind und bei dieser Entwicklung sehr viel Geld unnütz verschwendet wird.

Ein außerwirtschaftlicher Faktor, der zu den o.g. Entwicklungen führt, ist die Tatsache, dass sich die afrikanischen Bildungsforderungen an der Art von Bildung orientieren, wie sie in westlichen Industrienationen, vor allem in Europa, vorherrschend sind. Allerdings ist der Unterschied, der wohl verhängnisvoll für die Entwicklungsnationen ist, dass es dort keine Weiterbildungsmaßnahmen gibt. Vor allem ist die Bildung in ländlichen Regionen immer noch sehr klein geschrieben. Das bedeutet, dass ein größerer Wert auf die akademische Bildung in der Metropole gelegt wird.

Hinzu kommt, dass der Angestelltensektor im Dienstleistungsbereich viel lukrativere Berufsmöglichkeiten bietet als der landwirtschaftliche und technische Bereich.

Dadurch wird der allgemeinen Arbeitslosigkeit der Weg geebnet, wie im nächsten Kapitel zu sehen ist. (S. 19-25)

2.3 Der Angestellten-Mythos und berufliche Vorstellungen

Die allgemeine Arbeitslosigkeit in Westafrika hat alarmierende Ausmaße angenommen und es besteht keine Aussicht auf Besserung in naher Zukunft. Welche Faktoren begünstigen diese Entwicklung? Foster kommt zu folgenden Ergebnissen:

Er legt dar, dass die Ansicht Baloghs irrtümlich sei, wonach dieser Arbeitslosigkeit auf die akademische Grundbildung, die unrealistische Berufserwartungen auslöst und zudem auf die Abneigung der akademisch ausgebildeten Personen gegenüber den handwerklichen Berufen zurückzuführen ist. Die Lösung für dieses Problem wäre nach Balogh ganz einfach: Man müsste nur die Curricula zugunsten der landwirtschaftlichen und technischen Unterrichtsfächer ändern und schon würden sich die Berufswünsche der Schüler auf den landwirtschaftlichen Bereich ändern.

Foster hingegen argumentiert mit einer Studie von 1959, in der untersucht wurde, ob die Lehrpläne wirklich einen nennenswerten Einfluss auf die Berufswünsche haben. Das Ergebnis ist, dass es keinen herausragenden Einfluss gibt, sondern im Gegenteil, dass mehr als die Hälfte, nämlich 51% der befragten Schüler den landwirtschaftlichen Berufen sehr zugetan sind, allerdings die wirtschaftliche Lage sehr gut und realistisch einschätzen können und ihre gesicherte Zukunft aufgrund der besser bezahlten Berufe im Dienstleistungsbereich sehen. Somit ist bewiesen, dass die Änderung der Lehrpläne, wie es Balogh fordert, wohl keine Besserung der Arbeitslosigkeit ergeben dürfte.

Die hohe Arbeitslosigkeit dürfte wohl ein Resultat der vielen Schulabgänger sein, die im Widerspruch zu der langsam expandierenden Wirtschaft steht.

Die Schulen werden als Verbindung zum jeweils aufstrebenden Wirtschaftssektor gesehen und solange dieses Denken bei Eltern und Schülern vorherrscht, haben die landwirtschaftliche Ausbildung und der berufliche Unterricht in den Schulen keinen ausschlaggebenden Einfluss auf die Berufswünsche und –ziele.

Woran liegt es nun, dass die landwirtschaftlichen Berufe so unattraktiv sind? Eine Ursache dürften sicherlich die ärmlichen Bedingungen sein, die auf dem Land herrschen. Im Gegensatz zu Städten ist man auf dem Land viel mehr Zwängen und Beschränkungen ausgesetzt, die einen niedrigeren und unattraktiveren Lebensstandard bieten. Natürlich will keiner freiwillig dieses Leben wählen.

Um auf weitere Gründe zu stoßen, bietet es sich an, das „neotraditionelle institutionelle Gefüge“ (vgl. S.31) zu untersuchen, in dem landwirtschaftlich gearbeitet wird.

Die junge Generation ist der Agrikultur solange abgeneigt, bis ein angemessener institutioneller Rahmen erschaffen wird, der die Anwendung neuer Techniken sinnvoll macht. Das ist ein zusätzlicher Beweis dafür, dass Berufswünsche und ergriffene Berufe fast ausschließlich von Faktoren bestimmt werden, die außerhalb der Schule angesiedelt sind.

Foster ist der Meinung, dass die technische und berufliche Bildung eher die Kutsche als das Pferd im Wirtschaftswachstum sind und ihre Entwicklung von realen und erhofften Möglichkeiten der Wirtschaft abhängt. D.h. es müssen erst Entwicklungen in der Wirtschaft bestehen, an die man mit den Berufsbildungsmaßnahmen anknüpfen kann. Dann erst ist die Grundlage für die Möglichkeit eines Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt geschaffen. (S.25-32)

Im Folgenden Abschnitt wird genauer auf die Probleme in der Manpower- Planung eingegangen.

2.4 Schwierigkeiten der Manpower- Planung

Der Autor verweist hier auf wichtige Punkte, die bei der Durchführung von Planungen in der Bildungspolitik nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Speziell nennt er das Risiko großflächig angelegter Untersuchungen und Planungen und zweifelt an der Richtigkeit der verwendeten Daten.

Die Folgerung daraus ist nicht schwer zu erraten; es geht hierbei um die Verschwendung finanzieller Mittel. Es kann durchaus vorkommen, dass die Umsetzungen solcher gerade großflächigen Prognosen nicht klappen und damit hätte man eine hohe Fehlinvestition getätigt bei eh schon knappen finanziellen Ressourcen. Ein Zitat soll die Fragwürdigkeit mancher Planungen verdeutlichen: „ Es gibt Tendenzen, über die „Notwendigkeit“ von Entwicklung so zu reden, als sei diese vollkommen unabhängig von der aktuellen Struktur der wirtschaftlich gegebenen Berufsmöglichkeiten.“ (S.32). Hier wird deutlich, dass bei manchen Untersuchungen ein hohes Risiko eingegangen wird, denn es ist wirklich sehr vage und riskant, eine Prognose vor dem Hintergrund dieser eben genannten Aussage zu tätigen.

Aufgrund mangelhafter Daten kann es natürlich auch passieren, dass knappe finanzielle Mittel fehl verteilt werden und somit in der Bildungspolitik z.B. in einigen Sektoren ein Mangel an ausgebildeten Arbeitskräften entsteht, während in anderen ein unauffangbarer Überschuss vorhanden ist.

Der Autor schlägt nun als Lösungsmöglichkeit folgende Vorgehensweisen vor: Er ist gegen großflächig angelegte Planungen und begrüßt daher eher die Förderung kleinerer Bildungsprogramme, die sich vor allem an den aktuellen Entwicklungen orientieren und anders gestaltet sind als das formelle Bildungssystem. Das würde zumindest schon einmal die Gefahr der Verschwendung von finanziellen Mitteln eindämmen und zudem würden mehrere kleine Projekte, von denen ein Teil erfolgreich läuft, die Verluste der nicht erfolgreichen abfangen.

Allgemein ist es sehr wichtig für Entwicklungsländer Planungen durchzuführen und Prognosen zu bilden, allerdings sollten diese effektiv sein, wenn man auf lange Frist gesehen eine Besserung der bildungspolitischen und damit natürlich auch wirtschaftlichen Situation erreichen möchte. (S.32-34)

2.5 Die Ausbildung technischer Arbeitskräfte

Hochqualifizierte technische Arbeitskräfte sind ausreichend vorhanden, allerdings besteht das große Problem der Verteilung dieser Leute auf adäquate Arbeitsplätze. Häufig ist es so, dass Ingenieure Bürotätigkeiten übernehmen, die durchaus auch von anderen, Nicht-Ingenieuren, bewältigt werden können.

Um dieses Problem zu beheben, fordert Foster eine „drastische Steuerung der Grundbildung“ (vgl. S. 34). Dies bedeutet, dass auf allen Ebenen der Schulbildung eine ausgiebige naturwissenschaftliche oder sprachliche Grundausbildung angeboten werden muss, die Grundlage für eine später folgende Spezialistenausbildung sein kann.

Weiterhin besteht das Problem, dass in früheren Zeiten zu viele Ausbildungsgebäude für technische Institute, was unseren Berufsschulen entsprechen dürfte, gebaut wurden, die zum Teil leerstehen und keine Verwendung finden oder mit Schülern besetzt sind, die nicht an der Universität aufgenommen wurden und nun den an diesen Ausbildungsorten angebotenen Unterricht als Sprungbrett in Richtung einer akademischen Ausbildung sehen.

Der Unterrichtsstoff, der nun in diesen Institutionen angeboten wird, hat häufig mit der Praxis später nichts zu tun. D.h., die theoretische Ausbildung orientiert sich größtenteils nicht an der tatsächlichen Arbeitssituation.

Der Autor präsentiert im Folgenden mehrer Möglichkeiten für die Einführung verschiedener Formen der Berufsbildung, die nicht für die formale Schulstruktur gedacht sind.

[...]

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Der Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,3
Autoren
Jahr
2002
Seiten
37
Katalognummer
V81329
ISBN (eBook)
9783638851541
ISBN (Buch)
9783638850919
Dateigröße
510 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufsbildungsirrtum, Entwicklungsplanung, Berufsbildung, Entwicklung, Irrtum, Planung
Arbeit zitieren
A. Ottlik (Autor)M. Gauger (Autor)V. Kletzsch (Autor), 2002, Der Berufsbildungsirrtum in der Entwicklungsplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81329

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