Deutschlands Elitenstruktur von 1945 bis heute


Hausarbeit, 2007

27 Seiten, Note: sehr gut

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elite - Was ist das? Zur Geschichte und Definition des Begriffs

3. Elite im Nachkriegsdeutschland Neuformierung der Eliten

4. Die Elitenstruktur der BRD vor und nach der Wiedervereinigung
4.1 Soziale Herkunft und Bildung
4.2 Soziodemografische Entwicklung der Deutschen Elite
4.3 Zusammenfassung

5. Elite aktuell Eliteuniversitäten und ihre Bedeutung für Deutschland

6. Schlusswort

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Elite stellt heutzutage einen Gegenbegriff zur Masse dar und bezeichnet eine Minderheit, die sich durch besondere Leistungen auszeichnet und somit ihren Anspruch auf die Führungspositionen in unserer Gesellschaft legitimiert.

Doch selbst in demokratischen Breitengraden scheint die herausragende Leistung zwar ein notwendiges, aber noch längst kein hinreichendes Kriterium für den Aufstieg in den Kreis der Elite zu sein. Vielmehr spielt die soziale Herkunft weiterhin eine tragende Rolle in der Elitenstruktur Deutschlands. In diesem Zusammenhang stellt sich in vielen wissenschaftlichen Forschungen die Frage nach der Chancengleichheit. Insbesondere die Sozialwissenschaften beschäftigen sich mit den Aufstiegschancen unter Berücksichtigung der sozialen Herkunft.

In meinen folgenden Ausführungen gehe ich zunächst auf den Begriff ‚Elite’ und seine Entstehungsgeschichte, sowie auf die genauere Definition des Wortes ein, um ein Grundverständnis für die folgenden Kapitel zu schaffen.

Anschließend setze ich zeitlich unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg mit meiner Betrachtung der deutschen Elitenstruktur ein. Daran schließt sich chronologisch die Auseinandersetzung mit der weiteren Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland - vor und nach der Wiedervereinigung- an, wobei ich mich statistisch hauptsächlich an den Erhebungen der Mannheimer und Potsdamer Elitestudien orientiere und somit die Entwicklung der Elitenstruktur der DDR –außer in dem Kapitel über die Elitenstruktur Nachkriegsdeutschlands- unberücksichtigt lasse.

Schließlich thematisiere ich mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Elitenlandschaft –nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit- die aktuellsten Entwicklungen in Bezug auf die kürzlich ernannten Eliteuniversitäten, die ein Novum in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands darstellen.

Darauf folgt ein kurzer Ausblick auf die weitere Entwicklung der deutschen Elitenstruktur.

Die Hausarbeit endet mit dem Quellenverzeichnis.

2. Elite - Was ist das? Zur Geschichte und Definition des Begriffs

Eliten gibt es schon seit langer Zeit. Sie existierten und existieren in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen. Allerdings darf ihre Legitimität in einigen Fällen, wie zum Beispiel der so genannten „Nazielite“ des 3. Reiches - zumindest unter moralischen Gesichtspunkten - bezweifelt werden.

Ein wesentliches Kriterium der Elite ist zunächst die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder. Dabei kann es sich um unterschiedlichste Kompetenzen handeln. In der Regel assoziiert man jedoch mit Elite –zumindest in heutiger Zeit- einen besonderen Bildungsgrad, einen höheren Lebensstandard und einen hohen herausragenden Status.

Mit Elite verbinden die meisten Menschen Themen wie Universität, Wirtschaft und Politik.

Dabei ist das Spektrum weitaus größer, da auch Musiker, Schriftsteller aber auch Handwerker durch besondere Leistung in ihrem Fachbereich einen Elitestatus erreichen können.

Ein weiteres Merkmal der Elite ist, dass sie eine Minderheit darstellt, die sich durch Überdurchschnittlichkeit von der breiten Masse abhebt. Diese Überlegenheit gegenüber der breiten Masse prädestiniere nun die Elite für eine Herrschaftsposition.

So galt bis zu den Schrecken des 3.Reiches lange Zeit die Grundüberzeugung in den Klassikern der Elitesoziologie, „dass die Herrschaft einer kleinen Minderheit über die große Mehrheit unumgänglich sei“. (Hartmann 2004: S.43) Dies jedoch steht im Gegensatz zu der demokratischen Idee der Volksherrschaft, wo die Mehrheit und nicht die Minderheit bestimmt. Paradoxer Weise wurde der Begriff Elite im 18. Jahrhundert –aus Frankreich stammend (élire= auswählen)- als „demokratischer Kampfbegriff“ gegen die Herrschaft von Adel und Klerus entwickelt. Individuelle Leistung sollte das Kriterium für die Vergabe gesellschaftlicher Spitzenpositionen werden und somit die familiäre Abstammung neutralisieren. (Hartmann 2004: S.8f) Jeder Mensch sollte unabhängig von seiner sozialen Herkunft die Möglichkeit erhalten gesellschaftlich aufzusteigen.

Und so unterscheidet man heute noch zwischen Herkunftseliten, wo die Abstammung entscheidend ist und Leistungseliten bzw. Werteeliten, unter denen man „zumindest in öffentlichen Verlautbarungen, nur eine durch bestimmte moralische und ethische Qualitäten ausgezeichnete Minderheit verstand“. (Hartmann 2004: S.9) Auf letztere besann sich das Nachkriegsdeutschland als eine Neudefinition dieses Begriffs erforderlich wurde.

Mittlerweile besteht in den Sozialwissenschaften eine weitgehende Einigkeit darüber, was eine Elite zur Elite macht: Nämlich die Macht.

So sind „Eliten als Personen zu definieren, die sich durch ihre gesellschaftliche Macht bzw. ihren Einfluss auf gesellschaftlich bedeutsame Entscheidungen auszeichnen“. (Hoffmann-Lange 1992: S.19)

Michael Hartmann spricht sinnverwandt von „Sektor- oder Teileliten“, deren Mitglieder sich vom Rest der Bevölkerung dadurch auszeichnen, dass sie wegen ihrer Spitzenpositionen in den verschiedenen Bereichen in der Lage seien, die gesellschaftliche Entwicklung maßgeblich zu beeinflussen. (Hartmann 2004: S.10) Auf diese Weise wurde der ursprünglich aus den U.S.A. stammende Begriff der leistungsorientierten „Funktionseliten“ (auch Positionseliten genannt) übernommen. (Beleg s. o.)

Zusätzlich muss die Macht solcher Eliten kontinuierlich, beständig und verbindlich sein, was eine gewisse Institutionalisierung der Macht erfordert. (Hoffmann-Lange 1992: S.19f)

Es wird deutlich, dass im Laufe der Jahrhunderte die Herrschaft des Adels und Klerus’ von den Eliten kritisiert, bekämpft und schließlich übernommen, neu strukturiert und ausgebaut wurde.

Im Falle der Funktionseliten ist es logisch, dass hier Positionen bzw. Personen ausgetauscht/ersetzt werden können, zumal ein ständiger Konkurrenzkampf um die jeweiligen Machtpositionen besteht, sodass innerhalb der Funktionselite kritisiert, gekämpft und um Machtpositionen gerungen wird. Auf diese Weise entwickelt sich die Funktionselite ständig weiter.

Außer der Funktionselite, die über besondere beruflich-fachliche Fähigkeiten verfügt, gibt es noch die reine Machtelite, die ökonomische, politische und militärische Herrschaft ausübt, die sog. kulturelle Elite, zu der Künstler und Prominente zu zählen sind, die meinungsbildende Elite, zu der Personen mit Schlüsselpositionen in der Medienbranche gehören, aber auch Personen, wie z. B. Bischöfe, die lebenslang in ihrer Position bleiben, gehören –mit dem Papst an der Spitze- zur patriarchalischen Elite. (vgl. Microsoft Encarta Enzyklopädie 2005)

Im Rahmen des sozialen Wandels entstehen dabei Gegen-Eliten als Reaktion auf die Macht der Herrschenden, auf die wiederum neue Führungsgruppen mit elitärem Anspruch folgen.

(Beleg s. o.)

Zusammenfassend lassen sich die frühen Herkunftseliten und auch Werteeliten als geschlossene Eliten betrachten, da es nicht jedem beliebigen Menschen möglich war Teil dieser Gesellschaft zu werden. Es handelte sich um eine durch Standeszugehörigkeit, Geburt, Vermögen und Besitz in sich abgeschlossene, privilegierte Führungsschicht.

Im Gegensatz dazu ist die Führungsschicht einer modernen demokratischen Gesellschaft als offene Elite zu verstehen, zu der alle im obigen Absatz aufgeführten Ausprägungen gehören, weil deren Mitglieder jederzeit auswechsel- und abrufbar sind. (Beleg s. o.)

Darüber hinaus wird je nach Theorie die Einteilung der Eliten immer feingliedriger, sodass z.B. zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Eliten unterschieden, bei den staatlichen Eliten wiederum in politische und administrative Eliten unterteilt wird, usw.

(vgl. Hoffmann-Lange 1992: S.38)

3. Elite im Nachkriegsdeutschland Neuformierung der Eliten

Nach der Aufteilung Deutschlands durch die Besatzungsmächte, ging es im Rahmen der so genannten „Entnazifizierung“ vornehmlich um die Neuformierung von Führungsgruppen, so dass ideologische Anhänger des alten Regimes ihrer bisherigen Positionen enthoben wurden.

Diese Entnazifizierungsmaßnahmen fanden größtenteils auf der Verwaltungsebene statt, so dass überwiegend Beamte von den ‚Säuberungsmaßnahmen’ betroffen waren.

Aber auch in Wirtschaftsunternehmen, Massenmedien und nicht zuletzt im militärischen Bereich sollte das Führungspersonal durch „aktive Gegner des Nationalsozialismus oder durch neue Leute ersetzt werden.“ (Hoffmann Lange 1992: S.75)

Während es in den Kirchen und im Bildungswesen kaum zu Auswechslungen kam, wurde in den Gewerkschaften und logischerweise in der Politik „praktisch das gesamte Nazi-Führungspersonal“ durch politisch unbelastete Personen, sowie durch solche, „die an Karrieren während der Weimarer Zeit wiederanknüpften“ ersetzt. (Beleg s. o.)

Horst Dähn unterscheidet zwischen dem Entnazifizierungsprozess in der Westzone und in der sowjetisch besetzten Ostzone Deutschlands. Er unterteilt die Maßnahmen zudem in verschiedene Phasen, die zwar in allen Besatzungszonen Deutschlands ähnlich aussahen, jedoch in der SBZ die konsequenteste ‚Säuberung’ ergaben. (vgl. Gabriel u. a. 2006: S.215) Im Gegensatz zu den allgemein bekannten Nürnberger Prozessen, handelte es sich bei der Entnazifizierung um weitläufigere und umfangreichere Maßnahmen der politischen Säuberung.

Während in der Amerikanischen Besatzungszone anfangs eher undifferenziert Entlassungen stattfanden, die letztendlich jedoch geringer ausfielen als in den Anordnungen verlautbart war, wurde mit dem Inkrafttreten des Befreiungsgesetzes vom 5. März 1946 die Durchführung der Entnazifizierungsmaßnahmen an die deutschen Behörden übertragen und damit auch eine im Artikel 2 des Gesetzes zur Befreiung von Nationalismus und Militarismus geregelte stärkere Differenzierung der individuellen Schuld der belasteten Personen ermöglicht.

(vgl. Gabriel u. a. 2006: S.207)

Praktisch umgesetzt äußerte es sich folgendermaßen:

„Alle Personen über 18 Jahre hatten einen Fragebogen auszufüllen: dieser diente den öffentlichen Klägern der Spruchkammern dazu, eine vorläufige Einstufung der Betroffenen in 5 Kategorien vorzunehmen: (I) Hauptschuldige, (II) Belastete (NS-Aktivisten, Militaristen, Nutznießer), (III) Minderbelastete, (IV) Mitläufer und (V) Entlastete.

[…] Über die Einstufung der Betroffenen entschieden die Spruchkammern, zusammengesetzt aus Vertretern der politischen Parteien, auf der Grundlage gerichtsähnlicher Konfliktregeln (Erforschung der Wahrheit von Amts wegen, die Vermehrung von Zeugen u. a.). Allerdings lag die Widerlegung der Schuldvermutung (Beweislast) bei den Betroffenen.“

(Gabriel u. a. 2006: S.207f)

Inwiefern ein Fragebogen in diesem Fall zur Ermittlung der individuellen Schuld geeignet war, sei dahingestellt. Fest steht jedenfalls, dass mit der Intensivierung des Kalten Krieges das Interesse der Amerikaner an einer konsequenten Entnazifizierung deutlich nachließ. Man war zunehmend daran interessiert, die ‚Sache’ schnellstmöglich abzuschließen. Zu diesem Zweck wurden Schnellverfahren durchgeführt, Beurteilungen der Gesamtpersönlichkeit in Form von Entlastungszeugnissen (so genannten ‚Persilscheinen’) durchgeführt, aber auch der Artikel 131 des GG berücksichtigt, der es deutschen Beamten ermöglichte trotz ihrer Arbeit als Beamte für den NS-Staat auch in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen zu werden; hinzu kam noch das „Recht“ auf politischen Irrtum. (vgl. Gabriel u. a. 2006: S.208)

All diese Regelungen lassen die zunehmende Milde in den Urteilen der Spruchkammern erkennen. Wenig überraschend war daher die Konsequenz, dass von insgesamt 40 900 als entlassungspflichtig eingestuften und 16 339 zur Entlassung empfohlenen Personen, lediglich 5 187 zu einem Berufsverbot von mindestens 5 Jahren verurteilt wurden. (Beleg s. o.)

So kam es letztendlich dazu, dass ein Großteil der anfangs entnazifizierten Beamten in seinen Beruf zurückkehren konnte.

Ursula Hoffmann- Lange spricht in diesen Zusammenhang von der „zeitweiligen Entfernung aus Führungspositionen“, die in dem Umstand ein Ende fand, dass der durch die anfänglichen Entnazifizierungsmaßnahmen entstandene Bedarf an Führungspersonal, mit politisch unbelasteten Personen allein nicht gedeckt werden konnte. (Hoffmann- Lange 1992: S.76)

Weniger praktischer Natur, aber unterbewusst sicherlich nicht unwesentlich, muss der Umstand gewesen sein, dass es sich bei den Verurteilungen der Spruchkammern nicht um allgemeine, rechtsordnungsbezogen ‚normale’ Straftaten handelte, sondern um die Verurteilung dessen, was zuvor als anstrebenswert propagiert worden war und auch in gewisser Weise gefordert und erzwungen wurde. Es war somit durchaus eine paradoxe Situation, in der sich die Angehörigen der Spruchkammer und die zu verhörenden Personen befanden, da sie nun etwas bestrafen mussten/ für etwas bestraft wurden, was zuvor Aussicht auf Belohnung durch Erfolg bot. Diese paradoxe Situation nimmt weiter zu als die Amerikaner die Entnazifizierungsaufgabe in die Hände deutscher Behörden übergeben. Spätestens hier wird die Absurdität der politischen Säuberung deutlich, da aus der Eigenverantwortlichkeit ein Akt der Selbstbestrafung resultiert. Da eine solche Handlung jedoch zumindest eine destruktive Einstellung zu dem eigenen Land und den Mitmenschen voraussetzen würde, ist nicht weiter verwunderlich, dass die Zahl der tatsächlichen Entlassungen so erheblich niedriger ausgefallen ist, als ursprünglich vorgesehen.

Lautete das anfängliche Ziel in den westlichen Besatzungszonen die Nationalsozialistische Macht- und Funktionselite durch demokratische Eliten zu ersetzen, so verfolgte die Sowjet-Regierung im Rahmen der Entnazifizierungsmaßnahmen das Ziel einen strukturellen Systemwandel herbeizuführen. (vgl. Gabriel u. a. 2006: S. 210)

Dies äußerte sich deutlich in dem politisch unfreien Führungswechsel durch die KPD (später SED) und dem Austausch ehemaliger (vermeintlicher) Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie durch Antifaschisten in Gestalt von Kommunisten und Sozialdemokraten. (vgl. Gabriel u. a. 2006: S. 210)

Aber auch in der SBZ konnten die Entnazifizierungsmaßnahmen nicht in dem geplanten Umfang durchgesetzt werden, da der Verwaltungsapparat angesichts der Tatsache, dass qualifiziertes Führungspersonal fehlte, zusammenzubrechen drohte.

Nichtsdestotrotz waren die Kriterien für die Entlassungen von NSDAP-Mitgliedern enger gefasst, wenn auch von Land zu Land in abgestuften Versionen: Manche Länder entließen nur die höheren Dienstränge, andere wiederum sämtliche nominellen Parteimitglieder. Im Unterschied zu den Westzonen, wurde außerdem –im Sinne des strukturellen Systemwandels- überwiegend auf KPD/SED- Mitglieder, statt auf altgediente Politiker und Fachleute aus dem demokratischen Parteispektrum der Weimarer Republik zurückgegriffen. (vgl. Gabriel u. a. 2006: S.211f)

[...]

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Deutschlands Elitenstruktur von 1945 bis heute
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Elitenbildung- Bildungseliten
Note
sehr gut
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V81887
ISBN (eBook)
9783638882309
ISBN (Buch)
9783638883061
Dateigröße
561 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschlands, Elitenstruktur, Elitenbildung-, Bildungseliten
Arbeit zitieren
Anonym, 2007, Deutschlands Elitenstruktur von 1945 bis heute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81887

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