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Motive für das Hedging von Risiken

Title: Motive für das Hedging von Risiken

Seminar Paper , 2004 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom-Ökonom Artur Podlejski (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bilden zwei zum Teil parallel ablaufende Entwicklungstendenzen: Zum einen führt die zunehmende Dynamik des technologischen und ökonomischen Wandels, die sich in Rationalisierungs- und Globalisierungsprozessen widerspiegelt, zu einer zunehmend unvorhersehbaren Zukunft. Als Folge des gestiegenen Absicherungsbedarfs von Risiken nimmt parallel dazu das Angebot an derivativen Finanzinstrumenten kontinuierlich zu. Diese beiden Entwicklungstendenzen liefern aber noch keine hinreichende Begründung für die ökonomische Rechfertigung des Risikomanagements auf Bankenebene.
Bei der Auseinandersetzung mit der ökonomischen Rechtfertigung von Hedging-Maßnahmen wird in in dieser Arbeit insbesondere der Frage nachgegangen, welche Motive hinter diesen Hedging-Entscheidungen stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Risikomanagement und das Hedging von Risiken

2. Hedging von handelbaren Risken im Bankensektor:

2.1. Einführung in die Problematik

2.2. Modellannahmen als Grundlagen für die Analyse der Hedging-Motive

2.3. Analyse der beiden Hedging-Motive am Modell von Froot/Stein:

2.3.1. Struktur und Ablauf der Modellanalyse

2.3.2. Die Analyse des „Sicherheitsmotivs“

2.3.3. Die Analyse des „Wertsteigerungsmotivs“

3. Determinanten der beiden Hauptmotive für das Hedging von Risiken:

3.1. Struktur, Aufbau und Ablauf der Analyse

3.2. Das „Steuermotiv“

3.3. Das „Insolvenzkostenmotiv“

3.4. Das „Anreizmotiv“

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische Rechtfertigung von Hedging-Maßnahmen in Banken, indem sie analysiert, welche Motive Stakeholder dazu bewegen, Risiken abzusichern, und inwieweit diese Maßnahmen den Marktwert der Bank positiv beeinflussen können.

  • Herleitung zentraler Hedging-Motive (Sicherheits- und Wertsteigerungsmotiv)
  • Modelltheoretische Analyse auf Basis des Froot/Stein-Ansatzes
  • Einfluss von Kapitalmarktunvollkommenheiten wie Steuern und Insolvenzkosten
  • Untersuchung von Anreizsystemen für Bankmanager zur Risikosteuerung
  • Ableitung von Determinanten für einen erfolgreichen Einsatz von Absicherungsinstrumenten

Auszug aus dem Buch

2.3.2. Die Analyse des „Sicherheitsmotivs“

Das „Sicherheitsmotiv“ hat seinen Ursprung in der risikoaversen Einstellung der Stakeholder. Diese Stakeholder haben ein begründetes Interesse an einer stetigen Entwicklung der Bank, weil sie im Falle eines „asymmetrischen Schocks“ Nutzeneinbußen erleiden. Diese Nutzeneinbußen können sich bei den Stakeholdern beispielsweise in Form von Gehaltskürzungen (Manager), Entlassungen (Arbeitnehmer) und Steuerausfällen (Staat) manifestieren. Da diese Stakeholder direkten oder zumindest indirekten Einfluss auf die Risikopolitik der Bank ausüben können, lässt sich unter bestimmten Rahmenbedingungen daraus ein riskoaverses Verhalten für die Bank ableiten.

Im Hinblick auf unsere Modellanalyse bedeutet dieser Sachverhalt, dass eine Liquiditätsentwicklung der Bank frei von unerwünschten Schwankungen anzustreben sein wird. Um dieses Ziel zu errechen, wird in der Analyse systematisch nach einer optimalen Risikostrategie der Bank gesucht.

Im Ausgangspunkt der Analyse wird zunächst von Hedging-Maßnahmen abstrahiert. Für dieses Szenario ergibt sich aus den Gleichungen (1), (2) und (3) folgendes Bild, um die Liquiditätslage der Bank zum Zeitpunkt t = 2 zu beschreiben:

(5) w = μp + εp + μN + εN + (1-τ)*EK – ΣEZ

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Risikomanagement und das Hedging von Risiken: Einführung in die Problematik des Risikomanagements vor dem Hintergrund zunehmender Marktvolatilität und der Notwendigkeit einer ökonomischen Rechtfertigung für Hedging.

2. Hedging von handelbaren Risken im Bankensektor:: Darstellung des theoretischen Modells nach Froot/Stein, welches als Grundlage für die Untersuchung der Hedging-Motive dient.

3. Determinanten der beiden Hauptmotive für das Hedging von Risiken:: Detaillierte Untersuchung spezifischer Faktoren wie Steuern, Insolvenzkosten und Anreizstrukturen für Manager, die den Einsatz von Hedging-Strategien ökonomisch begründen.

4. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Ergebnisse, die bestätigt, dass Hedging sowohl zur Stabilität als auch zur Marktwertsteigerung unter Berücksichtigung von Marktunvollkommenheiten beitragen kann.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Hedging, Bankwirtschaft, Froot/Stein-Modell, Sicherheitsmotiv, Wertsteigerungsmotiv, Kapitalmarktunvollkommenheiten, Insolvenzkosten, Informationsasymmetrien, Agency-Kosten, Anreizsysteme, Finanzinstrumente, Stakeholder, Marktvolatilität, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Beweggründe für Finanzinstitute, Risiken durch Hedging-Maßnahmen abzusichern, anstatt diese ungeschützt zu belassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Interessen von Stakeholdern, die Bedeutung von Kapitalmarktunvollkommenheiten und die Gestaltung von Anreizsystemen für das Management.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die ökonomische Rechtfertigung für Risikomanagement-Maßnahmen auf Bankenebene modelltheoretisch zu beweisen, insbesondere in Bezug auf die Wertsteigerung und Stabilität.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analyse basiert auf einem modelltheoretischen Ansatz, maßgeblich inspiriert durch das Modell von Froot/Stein, ergänzt durch partialanalytische Untersuchungen verschiedener Einflussfaktoren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung der Sicherheits- und Wertsteigerungsmotive sowie die detaillierte Analyse der Determinanten Steuermotiv, Insolvenzkostenmotiv und Anreizmotiv.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Hedging-Motive, Kapitalmarktunvollkommenheiten, Bankinsolvenzrisiko, agency-basierte Managerentlohnung und die Stabilisierung des Unternehmenswerts.

Wie unterscheidet sich das Sicherheitsmotiv vom Wertsteigerungsmotiv?

Das Sicherheitsmotiv zielt primär auf die Vermeidung von Nutzeneinbußen der Stakeholder durch die Verstetigung der Bankentwicklung ab, während das Wertsteigerungsmotiv auf die direkte Erhöhung des Marktwerts durch Kostenreduktion fokussiert.

Warum spielt die Steuerstruktur eine Rolle für das Hedging?

Der Autor zeigt auf, dass eine progressive Besteuerung Hedging-Maßnahmen begünstigt, da hierbei die Volatilität der Gewinne direkt die Steuerlast beeinflusst, was bei proportionalen Steuern nicht der Fall ist.

Welchen Einfluss haben Agenturprobleme auf Hedging-Entscheidungen?

Durch Informationsasymmetrien zwischen Managern (Agenten) und Investoren (Prinzipale) können Anreizsysteme so gestaltet werden, dass Manager durch Hedging ein risikoaverses Verhalten zeigen, welches im Interesse der Bank liegt.

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Details

Title
Motive für das Hedging von Risiken
College
University of Hohenheim  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Grade
1,3
Author
Diplom-Ökonom Artur Podlejski (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V82123
ISBN (eBook)
9783638891110
ISBN (Book)
9783638891127
Language
German
Tags
Motive Hedging Risiken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Ökonom Artur Podlejski (Author), 2004, Motive für das Hedging von Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82123
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