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Gesundheit im Betrieb - Ein Literaturbericht über Gesundheitszirkel

Titre: Gesundheit im Betrieb - Ein Literaturbericht über Gesundheitszirkel

Recension Littéraire , 2001 , 4 Pages , Note: "-"

Autor:in: Bernhard Mann (Auteur)

Santé - Divers
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Zusammengefasst beinhaltet die Gesundheitsförderung einen Organisationswandel wie einen Wandel individuellen Verhaltens. Die Schrift gibt dabei eine informative Einführung in die Arbeit von Gesundheitszirkeln. Ihren Anspruch, relevante Modelle und die praktische Umsetzung exemplarisch vorzustellen, konnten die Autoren gewandt erfüllen. Auch erleichtern die Übersichten und die graphischen Darstellungen die Lektüre. Sie gestatten einen raschen Einblick in die betriebliche Gesundheitspolitik. Ebenso ist das Layout ausgesprochen leserfreundlich. Dabei ist festzuhalten, dass es SCHRÖER und SOCHERT praxisnah gelungen ist, einen Einblick in "Gesundheitszirkel im Betrieb" zu vermitteln.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Leitlinien

2. Kleingruppenaktivitäten und Gesundheitszirkelansatz

3. Grundmodell eines Gesundheitszirkelansatzes

4. Projektmanagement

5. Bewertung der Gesundheitszirkel

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert das Konzept der Gesundheitszirkel als Instrument der betrieblichen Gesundheitsförderung. Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie durch partizipative Ansätze und einen strukturierten Organisationswandel arbeitsbedingte Belastungen reduziert und die Produktqualität sowie das Betriebsklima verbessert werden können.

  • Grundlagen der Public-Health-Perspektive in der Betriebsorganisation
  • Konzeptionelle Unterschiede verschiedener Gesundheitszirkel-Modelle
  • Integration von Beschäftigten und Experten im Projektmanagement
  • Analyse der Voraussetzungen für eine erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung
  • Ökonomischer Nutzen durch gesteigerte Arbeitsmotivation und verringerte Fehlzeiten

Auszug aus dem Buch

Gesundheit im Betrieb. Ein Literaturbericht über Gesundheitszirkel

In medizin- und sozialgeschichtlicher Perspektive knüpft Public Health (auch: Bevölkerungsmedizin oder Gesundheitswissenschaften) an eine ganzheitliche Vision von Gesundheit als Lebensqualität an. Zum Verständnis von Gesundheit wird Abschied genommen von einem bio-medizinischen Reduktionismus. So fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Sitz in Genf (Schweiz) seit über 50 Jahren einen multifaktoriellen bzw. mehrdimensionalen Gesundheitsbegriff.

"Health is therefore not simply a matter of biology, but involves a number of factors that are social, cultural, political, and economic in nature".

Konkrete Felder der Gesundheit sind die Umwelt, Lebensweisen, Humanbiologie und die Systeme der Gesundheitsversorgung. Ansätze zur Übersetzung dieses Gesundheitsbegriffes liegen nunmehr auch in Deutschland vor. Seit ca. 25 Jahren ist eine Public-Health-Bewegung in Forschung und Lehre, Gesundheits- und Sozialmanagement zu beobachten. Dabei wird Public Health definiert als die "Analyse, Bewertung und Organisation von Gesundheitsproblemen in der Bevölkerung und ihrer Verhinderung bzw. Bekämpfung mit angemessenen, wirksamen und ökonomisch vertretbaren Mitteln".

Auch die betriebliche Gesundheitspolitik hat in diesen "Feldern der Gesundheit" ihren systematischen Ort. Die Betriebsorganisation, so Bernhard Badura, steht in enger Beziehung mit der Zufriedenheit und Gesundheit ihrer Arbeitnehmer. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist sowohl hinsichtlich des Krankenstandes wie hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit auch ein betriebswirtschaftliches Korrelate der Produktqualität; insofern ist sie in den Regelkreis des Qualitätsmanagements integriert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Leitlinien: Dieses Kapitel erörtert die konzeptionellen Grundlagen und die Notwendigkeit eines Wandels der tayloristisch orientierten Arbeitsorganisation hin zu einer stärkeren Beteiligung der Beschäftigten.

2. Kleingruppenaktivitäten und Gesundheitszirkelansatz: Hier werden verschiedene Modelle wie das Düsseldorfer und Berliner Modell vorgestellt und deren Bedeutung für die Stressbewältigung sowie das Betriebsklima analysiert.

3. Grundmodell eines Gesundheitszirkelansatzes: Dieses Kapitel definiert die Rollen der Beteiligten sowie die zentralen Aufgabenbereiche von der Belastungsdokumentation bis zum Vorschlagswesen.

4. Projektmanagement: Die Autoren skizzieren die operative Umsetzung, von der Projektstruktur und Betriebsvereinbarung bis hin zur Ergebnispräsentation im Unternehmen.

5. Bewertung der Gesundheitszirkel: Abschließend wird der Nutzen der Gesundheitszirkel für die Organisation sowie deren Voraussetzungen für eine nachhaltige betriebliche Gesundheitsförderung reflektiert.

Schlüsselwörter

Gesundheitszirkel, Betriebliche Gesundheitsförderung, Public Health, Arbeitsorganisation, Organisationswandel, Arbeitszufriedenheit, Fehlzeitenreduktion, Stressbewältigung, Partizipation, Qualitätsmanagement, Sozialmedizin, Betriebsklima, Produktqualität, Gesundheitsmanagement, Ressourcenentfaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Gesundheitszirkeln als zentrales Element der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Mitarbeitergesundheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Public-Health-Konzepte in Betrieben, Modelle der Kleingruppenaktivitäten, Projektmanagement im Gesundheitsbereich und die Verknüpfung von Mitarbeitergesundheit mit ökonomischer Produktqualität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Einbeziehung der Beschäftigten (Betroffene zu Beteiligten machen) gesundheitsförderliche Strukturen im Betrieb etabliert und dauerhaft verankert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Untersuchung zugrunde?

Es handelt sich um einen fundierten Literaturbericht, der sozialepidemiologische Daten sowie betriebssoziologische und managementorientierte Ansätze analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Leitlinien, die Vorstellung verschiedener Zirkelmodelle, die Definition des Grundmodells für die Praxis sowie das notwendige Projektmanagement.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren den Text?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitszirkel, Organisationswandel, Partizipation, Betriebsklima und Prävention.

Wie unterscheiden sich das Berliner und das Düsseldorfer Modell?

Während das Berliner Modell stärker mitarbeiterorientiert konzipiert ist, versteht sich das Düsseldorfer Modell aus einer konfliktsoziologischen Perspektive als ein "runder Tisch" aller relevanten Parteien.

Welche Rolle spielen die Beschäftigten in den Gesundheitszirkeln?

Die Beschäftigten wandeln sich durch das Konzept von passiven Objekten zu legitimierten Beteiligten, die aktiv zur Diagnose von Belastungen und zur Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen beitragen.

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Résumé des informations

Titre
Gesundheit im Betrieb - Ein Literaturbericht über Gesundheitszirkel
Université
University of Bonn  (Seminar für Soziologie der Philosophischen Fakultät)
Note
"-"
Auteur
Bernhard Mann (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
4
N° de catalogue
V82265
ISBN (ebook)
9783638869737
Langue
allemand
mots-clé
Gesundheit Betrieb Literaturbericht Gesundheitszirkel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bernhard Mann (Auteur), 2001, Gesundheit im Betrieb - Ein Literaturbericht über Gesundheitszirkel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82265
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