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Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations

Titre: Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations

Travail d'étude , 2006 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Master of Business Administration Andreas Vogt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Unternehmenspolitik und die unternehmerischen Zielsetzungen sind von erheblicher Bedeutung für ein Unternehmen. Die Wertsteigerung eines Unternehmens, die ein wichtiges unternehmerisches Ziel darstellt, kann mittels unterschiedlicher Konzepte verfolgt werden. In der vorliegenden Studienarbeit wird das Shareholderkonzept, das Stakeholderkonzept sowie die Investor-Relation analysiert und Zusammenhänge in Bezug auf den Unternehmenswert aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Shareholder Value-Konzept

2.1 Definition von Shareholder Value

2.2 Berechnung des Unternehmenswertes und des Shareholder Values

2.3 Historischer Hintergrund

2.4 Wesen und Ziele des Shareholder Value-Konzeptes

2.5 Auswirkungen des Shareholder Value-Konzepts an der Börse

2.6 Methoden der Messung des Unternehmenserfolges und -wertes

2.7 Berechnung des Free-Cash-Flows

2.8 Zielsetzungen des Managements versus Zielsetzung der Aktionäre

2.9 Kritische Betrachtung des Shareholder Value-Konzepts

3. Stakeholderkonzept

3.1 Definition von Stakeholder

3.2 Einteilung des Stakeholderkonzepts

3.3 Ziele des Stakeholderkonzepts

3.4 Ausgewählte Stakeholder

3.5 Stakeholder-Analyse

3.6 Einfluss der Stakeholder

3.7 Ziele der Stakeholder

3.8 Gründe für die Wichtigkeit von Stakeholdern

3.9 Kritische Betrachtung des Stakeholderkonzepts

4. Investor-Relations

4.1 Definition von Investor-Relations

4.2. Zielgruppen der Investor-Relations

4.3 Shareholder Value Reporting

4.3.1 Total Return Reporting

4.3.2 Value Added Reporting

4.3.3 Strategic Advantage Reporting

4.4 Zukunft des Investor-Relation

5. Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit analysiert die Konzepte des Shareholder- und Stakeholder-Ansatzes sowie die Bedeutung der Investor-Relations, um deren Einfluss auf den Unternehmenswert und die Unternehmensführung zu beleuchten.

  • Vergleich und Abgrenzung von Shareholder- und Stakeholder-Konzepten
  • Methoden zur Messung des Unternehmenserfolges und -wertes (Free-Cash-Flow)
  • Untersuchung der Interessenkonflikte zwischen Management und Aktionären
  • Struktur und Instrumente des Shareholder Value Reportings
  • Bedeutung der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt (Investor-Relations)

Auszug aus dem Buch

2.5 Auswirkungen des Shareholder Value-Konzepts an der Börse

Zu Zeiten des Börsenbooms, Ende der 90er Jahre, traten Fakten und tatsächlich anfallende Free-Cash-Flows immer weiter in den Hintergrund. Die Fakten wichen wilden Spekulationen und Phantasien. Die Aktienkurse des Neuen Marktes stiegen aufgrund dieser Spekulationen in ungeahnte Höhen. Zudem wurde jede Entscheidung des Managements, die Kosteneinsparungen vorsah, euphorisch am Aktienmarkt aufgenommen und verhalf den Aktienkursen zu stetigem Anstieg.

Das Management, dessen Gehalt zu großen Teilen an die Entwicklung der Aktienkurse gekoppelt war, strebte somit genau wie die Aktionäre eine deutliche Erhöhung des Kurswerts an. Um eine rasche Steigerung des Aktienkurses und somit des eigenen Gehalts zu erzielen, wurden vor allem kurzfristige Entscheidungen getroffen, die in den häufigsten Fällen mit der Freisetzung von Personal endeten. Unter der irrtümlichen Annahme, dass die Erträge auch in der Zukunft konstant bleiben werden, die Aufwendungen hingegen mit den getroffenen Maßnahmen verringert werden, würde sich mathematisch eine Erhöhung des Unternehmenswerts für die Aktionäre ergeben.

Die Kurse der Aktien stiegen zwar rasch an, doch konnten die kurzfristigen Entscheidungen keine langfristige Überlebensfähigkeit der Unternehmen gewährleisten. Wichtige, langfristige Entscheidungen wurden vom Management nicht getroffen und trugen letztendlich zum starken Einbruch des Aktienkurses in den Jahren 2000 und 2001 mit bei.

Dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist, den Unternehmenserfolg nicht aufgrund von emotionalen Gegebenheiten zu ermitteln, sondern Methoden zu finden, um den Unternehmenserfolg in adäquater Weise zu messen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Unternehmenspolitik und Zielsetzung sowie Vorstellung der behandelten Konzepte zur Wertsteigerung.

2. Shareholder Value-Konzept: Analyse des auf die Maximierung des Anteilseignerwertes ausgerichteten Modells, dessen Berechnung und kritische Würdigung.

3. Stakeholderkonzept: Untersuchung des Gegenmodells zum Shareholder-Ansatz, das die Interessen aller Anspruchsgruppen eines Unternehmens einbezieht.

4. Investor-Relations: Darstellung der strategischen Kommunikation mit dem Kapitalmarkt und der notwendigen Berichterstattung zur Wertdarstellung.

5. Abschließende Betrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Bedeutung von Information und Transparenz in der modernen Unternehmensführung.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Stakeholder, Investor-Relations, Unternehmenswert, Free-Cash-Flow, Unternehmensführung, Aktionäre, Wertsteigerung, Kapitalmarkt, Unternehmenssteuerung, Jahresabschluss, Reporting, Anspruchsgruppen, Wertgenerierung, Bilanzanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die zwei zentralen Managementkonzepte Shareholder- und Stakeholder-Ansatz und untersucht deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert sowie die Rolle der Investor-Relations.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der wertorientierten Unternehmensführung, der Identifikation von Anspruchsgruppen, der Erfolgsmessung mittels Cash-Flow-Analyse und der Kommunikation mit Investoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die Konzepte Shareholder Value und Stakeholder-Ansatz zu analysieren und deren Zusammenhänge im Hinblick auf die Steigerung und Berichterstattung des Unternehmenswertes aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Ansätze zur Unternehmensbewertung und strategischen Führung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte theoretische Erläuterung des Shareholder Value-Konzeptes, das Stakeholderkonzept sowie die Umsetzung durch Investor-Relations und Reporting-Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Shareholder Value, Stakeholder-Analyse, Free-Cash-Flow, Unternehmenswert und strategische Kommunikation.

Warum wird der Free-Cash-Flow als zentrale Messgröße für den Unternehmenserfolg hervorgehoben?

Der Free-Cash-Flow gilt als frei verfügbarer Betrag, der für Dividenden genutzt werden kann und als bilanztechnisch schwer manipulierbare Kennzahl für den Unternehmenswert dient.

Welche Kritik wird am Shareholder Value-Konzept geübt?

Die Kritik fokussiert sich auf die kurzfristige Gewinnorientierung auf Kosten der langfristigen Unternehmenssubstanz und die Vernachlässigung weiterer Interessengruppen.

Welche Funktion erfüllt das Shareholder Value Reporting?

Es ergänzt den Geschäftsbericht, um Investoren eine verlässliche Entscheidungsgrundlage hinsichtlich der Wertentwicklung und zukünftiger Wertgenerierungspotenziale zu bieten.

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Résumé des informations

Titre
Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations
Université
University of Applied Sciences Hof
Cours
Consulting und Revisionswesen
Note
1,3
Auteur
Master of Business Administration Andreas Vogt (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V82438
ISBN (ebook)
9783638874540
ISBN (Livre)
9783638926546
Langue
allemand
mots-clé
Shareholderkonzepte Stakeholderkonzepte Investor-Relations Consulting Revisionswesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Master of Business Administration Andreas Vogt (Auteur), 2006, Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82438
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Extrait de  17  pages
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