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"Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände" von Schelling im Vergleich mit Goethes "Faust"

Lässt sich Schellings Philosophie über das Gute und Böse im "Faust" wiederfinden?

Título: "Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände" von Schelling im Vergleich mit Goethes "Faust"

Trabajo Escrito , 2005 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christina Warneke (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Die Philosophie! Sie versucht die Welt zu ergründen und zu erkennen. Sie ist stets auf der Suche nach der Wahrheit. Sie versucht aber auch, uns den Weg für ein moralisches Leben zu zeigen. Die Literatur! Auch sie gibt uns Weisheiten mit auf den Weg und lehrt uns die richtige Moral, besonders die Tragödien. Sie zeigen uns, wie wir uns moralisch verhalten, halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und sprechen Missstände an. Sie versuchen, bessere Menschen aus uns zu machen.
Diese Arbeit widmet sich Schellings Philosophie und Werk ‚Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände’. Gleichzeitig wird sie untersuchen, in wie weit sich diese Philosophie in der Literatur zur Zeit Goethes wiederfinden lässt. Hierzu soll Goethes Drama ‚Faust – der Tragödie erster Teil’ betrachtet werden, besonders der Charakter des Mephistopheles. Lässt sich Schellings Philosophie über das Gute und das Böse in Goethes Faust, genau genommen in der Figur des Mephistopheles, wiederfinden? Der Umfang dieser Arbeit gestattet nur einen kurzen Einblick und kann eine vollständige Interpretation des Stückes, auch auf andere philosophische Richtungen bezogen, nicht leisten.
Zu Beginn der Arbeit wird das Werk Schellings in bezug auf das Gute und das Böse untersucht. Anschließend wird die Figur des Mephistopheles in Goethes Faust betrachtet und mit Schellings Ausführungen verglichen, sofern sich Vergleiche ziehen lassen.
Diese Arbeit befindet sich im Kontext zu Arbeiten von Hermann Reske, der nicht nur das Goethesche Drama analysiert und interpretiert, sondern auch Vergleiche zu der Philosophie zur Zeit Goethes macht . Ebenfalls zu nennen ist die Arbeit von Rüdiger Scholz, der sich mit Interpretationen zu Goethes Faust beschäftigt und verschiedene Interpretationsmodelle seit der Entstehungszeit des Dramas bis heute vorstellt .

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schellings Philosophie über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände

3. Goethes „Faust“

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

5.1. Primärliteratur

5.2. Sekundärliteratur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Schellings „Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit“ im Hinblick auf seine Konzeption von Gut und Böse und analysiert, inwieweit diese philosophischen Ansätze in Goethes „Faust“, insbesondere in der Figur des Mephistopheles, reflektiert werden.

  • Schellings Philosophie der menschlichen Freiheit und des Bösen
  • Die Notwendigkeit des Bösen für die Existenz des Guten
  • Charakterisierung des Mephistopheles als philosophische Personifikation
  • Das Theodizee-Problem in Schellings Werk und Goethes Faust
  • Die Eigenverantwortung des Menschen für das Böse

Auszug aus dem Buch

2. Schellings Philosophie über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände

In seinem Werk über die Freiheit des Menschen diskutiert Schelling über die Möglichkeit und die Wirklichkeit des Bösen. Zu Beginn soll die Möglichkeit des Bösen betrachtet werden.

Die menschliche Freiheit sei das Vermögen, sich zum Guten oder zum Bösen zu wenden. Der Mensch hat also selbst die Wahl, wie sein Handeln erfolgen soll. Ob seine Handlungen zum Guten oder zum Bösen führen, kann er entscheiden.

In Gott seien Gut und Böse eine nicht trennbare Einheit. Wäre dies beim Menschen auch so, so wäre der Mensch nicht mehr Mensch, sondern Gott. Also lägen Gut und Böse beim Menschen als trennbar vor. Somit läge die Freiheit vor, sich zum Guten oder zum Bösen zu wenden.

Die Trennung dieser beiden Prinzipien macht es dem Menschen erst möglich, nach freiem Willen zu entscheiden. Gäbe es keine Wahlmöglichkeit, gäbe es keine menschliche Freiheit. Denn wofür sollte der Mensch sich aus freien Stücken entscheiden, wenn man sich für nichts entscheiden könnte?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die philosophische und literarische Ausgangslage dar und definiert die Forschungsfrage nach der Übereinstimmung von Schellings Freiheitsphilosophie mit der Figur des Mephistopheles in Goethes Faust.

2. Schellings Philosophie über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände: Dieses Kapitel erläutert Schellings Definition des Bösen als notwendiges Prinzip und Antrieb für das Leben sowie die Problematik der menschlichen Freiheit in Bezug auf die göttliche Ordnung.

3. Goethes „Faust“: Hier wird der Faust auf symbolische Motive des Bösen hin untersucht und die Figur des Mephistopheles mit Schellings philosophischen Kategorien verglichen, um Parallelen in der Interpretation des Bösen aufzuzeigen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Schellings Philosophie maßgeblich zur Charakterisierung des Mephistopheles in Goethes Drama beiträgt, wobei der Mensch als eigenverantwortliches Wesen in den Mittelpunkt rückt.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Schelling, Goethe, Faust, Mephistopheles, Freiheit, Gut und Böse, Philosophie, Theodizee, Eigenwille, Universalwille, Menschenbild, Literatur, Metaphysik, Moral, Selbstoffenbarung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich zwischen der philosophischen Abhandlung von F.W.J. Schelling über die Freiheit und Goethes Drama „Faust“, um die dort dargestellte Natur des Guten und Bösen zu ergründen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Philosophie der Freiheit, das Theodizee-Problem, die Rolle des Bösen als notwendiges Prinzip und die literarische Umsetzung dieser Ideen in der Figur des Mephistopheles.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Schellings philosophische Überlegungen zum Wesen des Bösen in der Figur des Mephistopheles wiedergefunden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Ideengeschichtliche Analyse, bei der ein philosophisches Werk mit einer literarischen Vorlage korreliert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Schellings Freiheitsbegriff und eine anschließende Analyse der Mephisto-Figur im Faust unter Berücksichtigung dieser philosophischen Prämissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schelling, Faust, Freiheit, das Böse, Theodizee und Mephistopheles sind die zentralen Begriffe, die den Inhalt der Untersuchung definieren.

Inwiefern beeinflusst Schellings Freiheitsbegriff die Sicht auf Mephisto?

Schellings Philosophie ermöglicht es, Mephisto nicht als absolut eigenständiges, böses Wesen zu sehen, sondern als notwendigen Teil der Weltordnung, der das Gute erst durch den Kontrast zum Bösen ermöglicht.

Warum spielt das „Theodizee-Problem“ in der Arbeit eine Rolle?

Das Theodizee-Problem fragt nach der Rechtfertigung Gottes angesichts des Bösen in der Welt; Schelling versucht dies durch den freien Willen des Menschen zu erklären, was die Arbeit auf Goethes Faust überträgt.

Wie bewertet die Autorin Schellings Argumentation?

Die Autorin sieht in Schellings Argumentation eine moderne, eigenverantwortliche Perspektive auf den Menschen, merkt aber an, dass er das Theodizee-Problem letztlich nicht vollständig lösen kann.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
"Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände" von Schelling im Vergleich mit Goethes "Faust"
Subtítulo
Lässt sich Schellings Philosophie über das Gute und Böse im "Faust" wiederfinden?
Universidad
Bielefeld University  (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Curso
Philosophie und Literatur in der Goethezeit
Calificación
1,3
Autor
Christina Warneke (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
13
No. de catálogo
V82450
ISBN (Ebook)
9783638874601
ISBN (Libro)
9783638883092
Idioma
Alemán
Etiqueta
Philosophische Untersuchungen Wesen Freiheit Gegenstände Schelling Vergleich Goethes Faust Philosophie Literatur Goethezeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Warneke (Autor), 2005, "Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände" von Schelling im Vergleich mit Goethes "Faust", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82450
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Extracto de  13  Páginas
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