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John Locke, der Pädagoge - Gedanken über Erziehung

Titre: John Locke, der Pädagoge - Gedanken über Erziehung

Dossier / Travail , 2007 , 19 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Lennartz (Auteur)

Pédagogie - Histoire de la Pédagogie
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John Locke gilt als einer der bedeutendsten Philosophen und Aufklärern Englands. Er war ein Verfechter des Empirismus und sein „Essay über den menschlichen Verstand“ wie auch seine noch heute wirkungsvolle Staatstheorie begründeten seinen Ruhm, der seine weiteren Talente überstrahlt. John Locke war nämlich auch Arzt, in der Wirtschaftswissenschaft tätig und vor allem auch ein Pädagoge. Letzteres Gebiet wird in der Lockeforschung nachrangig thematisiert, was der Bedeutung John Lockes als Pädagoge abträglich ist.
Deshalb ist das Ziel dieser Hausarbeit, die Pädagogik John Lockes biographisch und in Auseinandersetzung mit seinem pädagogischen Hauptwerk aufzuarbeiten. Dazu wird in Abschnitt 2 dieser Hausarbeit einleitend das Leben John Lockes dargestellt. Hierbei werden insbesondere vor dem historischen Hintergrund die pädagogischen Praktiken herausgestellt, die seine Ideenwelt beeinflussten und aus welchen er für seine eigene Pädagogik Folgerungen zog. Die skizzierte Darstellung Lockes politischer und religiöser Vorstellungen sollen die weiteren Folgerungen, die zum Teil in Lockes Programm münden, nachvollziehbarer machen. Abschnitt 3 widmet sich dem gesamten Erziehungs- und Bildungsprogramm John Lockes und gibt einen Überblick über die nicht nur ausschließlich pädagogischen Werke, auf welche Lockes Erziehungsprogramm zurückgreift. Der Abschnitt 3.2 „Gedanken über Erziehung“ ist nach John Lockes pädagogischem Hauptwerk benannt und thematisiert Lockes Pädagogik mit dem Schwerpunkt auf die sittliche Erziehung des Menschen, weshalb neben Lockes Methodik vorrangig die Tugenden behandelt werden.
In Abschnitt 4 wird schließlich die Pädagogik Lockes bezüglich ihres Einflusses evaluiert, um die Aussage John ist ein Klassiker der Pädagogik zu belegen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben und Gedankenwelt John Lockes

2.1 Lebenslauf

2.2 Politische und religiöse Vorstellungen

3 Lockes Erziehungs- und Bildungsprogramm

3.1 Erzieherische Schriften

3.1.1 Some thoughts concerning Education

3.1.2 Some thoughts concerning reading and study for a gentleman

3.1.3 Of the Conduct of the Understanding

3.2 Gedanken über Erziehung

3.2.1 Lockes Erziehungsbegriff

3.2.2 Erziehungsziele

3.2.3 Charakter- und Geistserziehung

3.2.3.1 Erziehung zur Tugend

3.2.3.2 Erziehung zur Lebensklugheit

3.2.3.3 Erziehung zur guten Lebensart

3.2.3.4 Vermittlung von Kenntnissen

3.2.4 Grundsätze und Methodik der Erziehung

4 Bewertung der Bedeutung John Lockes Pädagogik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit hat das Ziel, die Pädagogik von John Locke biographisch und durch die Analyse seines pädagogischen Hauptwerkes „Gedanken über Erziehung“ umfassend aufzuarbeiten, um seinen Status als Klassiker der Pädagogik zu untermauern.

  • Biographische Hintergründe und deren Einfluss auf Lockes pädagogische Ideenwelt.
  • Analyse der wichtigsten pädagogischen Schriften und des Bildungsprogramms für einen Gentleman.
  • Die Rolle der sittlichen Erziehung, Tugend und Charakterbildung als Kernpunkt der Pädagogik.
  • Evaluation von Erziehungsmethoden, Gewohnheitsbildung und der Bedeutung der frühen autoritativen Führung.
  • Rezeption und Einfluss Lockes auf nachfolgende Pädagogen wie Rousseau, Basedow und Pestalozzi.

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Charakter- und Geistserziehung

In dem Begriff der Tugend („virtue“) verbinden sich mehrere Vorstellungskomplexe Lockes. Für ihn ist tugendhaftes Handeln die Übereinstimmung des Handelns mit den gesellschaftlichen Normen, den Kardinaltugenden und die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung durch die Unterwerfung von Trieben und Bedürfnissen unter das Gebot der Vernunft (vgl. Stille, O. 1971, S. 407). Die Tugend ist Lockes wichtigstes Erziehungsziel, die er bewusst weit vor die Vermittlung von Kenntnissen stellt, weil man nur durch sie Wertschätzung anderer und Selbstachtung gewinnen kann und die Garanten für ein glückliches Leben sind.

Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe sind wichtige Teilziele und Voraussetzung für „… einen dauerhaften Grund zu einem ehrenwerten Mann; denn alle Ungerechtigkeit entspringt im allgemeinen aus zu großer Liebe zu uns selbst und zu geringer gegenüber anderen“ (Locke, J. 2002, S. 171). Gemäß Lockes religiöser Vorstellungen (siehe Abschnitt 2.2) ist die Grundlage der Tugend die Einpflanzung eines Begriffes von Gott, „… dem unabhängigen höchsten Wesen, dem Uhrheber und Schöpfer aller Dinge, von dem wir alles empfangen, was wir haben, der uns liebt und uns alle Dinge gibt“ (vgl. Locke, J. 2002, S. 167).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt John Locke als Philosophen und Pädagogen vor und definiert das Ziel der Arbeit, seine Pädagogik biographisch und anhand des Hauptwerkes zu beleuchten.

2 Leben und Gedankenwelt John Lockes: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Lockes nach und analysiert den Einfluss historischer, politischer sowie religiöser Kontexte auf seine Denkweise.

3 Lockes Erziehungs- und Bildungsprogramm: Der Hauptteil erläutert Lockes pädagogische Schriften, sein Erziehungskonzept für den Gentleman sowie die Bedeutung von Tugend, Kenntnissen und Methodik.

4 Bewertung der Bedeutung John Lockes Pädagogik: Das Fazit evaluiert Lockes Wirken und seinen Einfluss auf die Moderne durch die Anknüpfung bekannter Pädagogen wie Rousseau an seine Ideen.

Schlüsselwörter

John Locke, Pädagogik, Erziehung, Gentleman, Tugend, Tabula rasa, Empirismus, Moralische Erziehung, Gewohnheitsbildung, Charaktererziehung, Aufklärung, Bildungskanon, Utilitarismus, Lernmethodik, Klassiker der Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Pädagogik von John Locke, indem sie sowohl seinen Lebensweg als auch seine pädagogischen Schriften untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Erziehung zum Gentleman, die sittliche Erziehung, die Formbarkeit des Kindes sowie Lockes Erziehungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Locke als bedeutenden Pädagogen neben seinem Ruhm als Philosoph zu etablieren und seine pädagogische Relevanz aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine biographische und textanalytische Untersuchung seines pädagogischen Hauptwerkes und weiterer Schriften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die drei pädagogischen Hauptwerke, den Erziehungsbegriff, Erziehungsziele wie Tugend und Lebensklugheit sowie die konkrete Methodik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tugend, Erziehung, Gentleman, Empirismus, Charakterbildung und Aufklärung.

Welche Rolle spielt die „tabula rasa“ in Lockes Pädagogik?

Sie beschreibt die Seele des Kindes als formbar durch Umwelt und Erzieher, was den Stellenwert der Erziehung unterstreicht.

Warum lehnte Locke das Auswendiglernen ab?

Er bevorzugte das Lernen durch natürliche Neugierde und Übung, da dressurartiges Lernen der kindlichen Natur nicht gerecht wird.

Welchen Einfluss hatte Locke auf Pestalozzi?

Pestalozzi griff Lockes Prinzipien des Lernens durch Übung und die Wertschätzung der kindlichen Unschuld auf und übertrug diese in die schulische Praxis.

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Résumé des informations

Titre
John Locke, der Pädagoge - Gedanken über Erziehung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Cours
Philantropismus
Note
2,0
Auteur
Daniel Lennartz (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
19
N° de catalogue
V82638
ISBN (ebook)
9783638889049
ISBN (Livre)
9783638889155
Langue
allemand
mots-clé
John Locke Pädagoge Gedanken Erziehung Philantropismus Eudämonie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Lennartz (Auteur), 2007, John Locke, der Pädagoge - Gedanken über Erziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82638
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Extrait de  19  pages
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