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Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates

Título: Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates

Redacción Científica , 2007 , 43 Páginas , Calificación: 1,4 (Gesamtnote)

Autor:in: Markus Andreas Mayer (Autor)

Derecho - Filosofía, Sociología e Historia del Derecho
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In der folgenden Untersuchung wird ausgehend von den Autoren der Federalist Papers und ihrem Menschenbild dargelegt, warum es nach deren Auffassung überhaupt einen Staat geben solle, was eine Mindestvoraussetzung für die Idee des Bundesstaates, welcher ein auf ganz bestimmte Art und Weise gestalteter Staat ist, darstellt.

Dabei sollen auch für die Untersuchung wichtige allgemeine Hintergrundinformationen über HAMILTON, JAY und MADISON sowie der hier hauptsächlich betrachteten Schrift, dem „Federalist“, in systematischer Art und Weise gegeben werden (Ziffer 2+3).

Danach wird die geschichtliche Ausgangssituation geschildert und gezeigt, wie es zu einer Unabhängigkeit Amerikas kam und welche Implikationen für die amerikanische Verfassung dies mit sich brachte.

Ausgehend vom Menschenbild der Autoren des Federalist werden sodann die daraus resutierenden Thesen über die Notwendigkeit des Staates dargestellt und erläutert (Ziffer 4).

Ein Ausblick rundet die Untersuchung ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Autoren der Federalist Papers

2.1 Alexander HAMILTON (1757-1804)

2.2 John JAY (1745-1829)

2.3 James MADISON (1751-1836)

2.4 Die intellektuellen Einflüsse auf HAMILTON, JAY und MADISON

3. Die „Federalist Papers“ und ihre geschichtliche Einordnung

3.1 Die „Federalist Papers“

3.2 Wichtige Begriffe in den Federalist Papers und ihre Übersetzung

3.3 Die Geschichtliche Ausgangssituation

3.3.1 Der Ursprung der „States“

3.3.2 Der Weg zur Unabhängigkeit

3.3.3 Die Entstehung der amerikanischen Verfassung

4. Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers und die Notwendigkeit des Staates

4.1 Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers

4.2 Notwendigkeit und Zweck des Staates

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bundesstaatsidee der Autoren der "Federalist Papers" (Hamilton, Jay, Madison). Ziel ist es, aus deren Menschenbild abzuleiten, warum eine staatliche Organisation nach ihrer Auffassung notwendig ist und welche Zwecke diese erfüllen soll, um eine fundierte Basis für das Verständnis ihrer Staatskonzeption zu schaffen.

  • Biographien und intellektuelle Einflüsse der Autoren
  • Historische Einordnung der "Federalist Papers"
  • Analyse des Menschenbildes als Grundlage politischer Institutionen
  • Bedeutung der menschlichen Leidenschaften für die Staatsnotwendigkeit
  • Zweck und Zielsetzungen des Staates nach Hamilton und Madison

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers

Politische Institutionen sind von Menschen für Menschen konstruiert. Staatliche Organisationen und Organisationsprinzipien, wie hier der Idee des Bundesstaates bei HAMILTON, JAY und MADISON, können deshalb nicht verstanden werden, wenn das Menschenbild der Konstrukteure nicht berücksichtigt wird. Dies würde selbst dort gelten, wo der Mensch nur als zu beherrschendes Subjekt gesehen wird und damit nicht als Zweck, sondern als bloßes Mittel, dessen Funktionsweise verstanden werden muss.

Von John JAY ist das folgende Zitat bekannt, welches zeigt, dass den Autoren der „Federalist Papers“ die Wichtigkeit, ihr Menschenbild in ihre politische Theorie mit einzubeziehen, bewusst war.

„I do not expect that mankind will, before the millenium, be what they ought to be; and therefore, in my opinion, every political theory which does not regard them as being what they are will prove abortive.“

Noch klarer wird diese Haltung in dem folgenden Zitat HAMILTONS.

“The Science of policy is the knowledge of human nature.”

Um dieses Menschenbild inhaltlich zu bestimmen, soll das obige Zitat JAYS noch einmal aufgegriffen werden. JAY konstatiert eine Lücke zwischen Sein und Sollen. Eine wünschenswerte Sollvorstellung wäre es, wenn Menschen generell nach dem Gemeinwohl handeln würden. Dies ist aber nicht der Fall. Dennoch sei der Mensch nicht von Grund auf böse. Es sei grundsätzlich nicht sein Ziel, sein Handeln gegen das Gemeinwohl auszurichten. Dies wird bei HAMILTON deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie aus dem Menschenbild der Autoren der "Federalist Papers" die Notwendigkeit des Staates hergeleitet wird.

2. Die Autoren der Federalist Papers: Dieser Abschnitt beleuchtet die Biographien und intellektuellen Einflüsse von Hamilton, Jay und Madison, um ihre politische Haltung besser einordnen zu können.

3. Die „Federalist Papers“ und ihre geschichtliche Einordnung: Das Kapitel erläutert das Werk, die Problematik der Übersetzung und den historischen Kontext, der zur Entstehung der US-Verfassung führte.

4. Das Menschenbild der Autoren der Federalist Papers und die Notwendigkeit des Staates: Der Kern der Arbeit analysiert das pessimistische Menschenbild der Autoren und leitet daraus die Notwendigkeit und den Zweck staatlicher Institutionen ab.

5. Ausblick: Der Ausblick diskutiert die heutige Relevanz der "Federalist Papers" und zieht Vergleiche zur Gestaltung der Europäischen Union.

Schlüsselwörter

Federalist Papers, Alexander Hamilton, James Madison, John Jay, Bundesstaat, Menschenbild, politische Theorie, Staatszweck, US-Verfassung, Union, Gemeinwohl, politische Philosophie, Unabhängigkeit, Kontinentalkongress, Politische Institutionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Staatskonzeption der "Federalist Papers" und untersucht, wie die Autoren aus ihrem spezifischen Menschenbild die Notwendigkeit staatlicher Organisationen ableiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Biographien der Autoren, der historischen Einordnung der Verfassungsentstehung, der Analyse des Menschenbildes und der Definition des Staatszwecks.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu erklären, warum Hamilton, Jay und Madison die Notwendigkeit eines Staates bejahen und welche Ziele dieser laut ihrer Auffassung primär verfolgen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine systematische Analyse der "Federalist Papers" sowie auf einschlägige Literatur zu den Autoren und der historischen Situation der amerikanischen Staatsgründung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Darstellung der intellektuellen Einflüsse auf die Autoren und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Menschenbild als Basis für die Staatsnotwendigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Federalist Papers, Menschenbild, Staatsnotwendigkeit, US-Verfassung, Union und politische Philosophie.

Welche Bedeutung hat das Pseudonym "Publius" für die Autoren?

Das Pseudonym verweist auf den römischen Republikaner Publius Valerius und unterstreicht den republikanischen Charakter der von den Autoren verteidigten Verfassung.

Warum wird im Text der Begriff "property" nicht einfach als "Vermögen" übersetzt?

Der Begriff "property" umfasst bei den Autoren weit mehr als materiellen Besitz; er beinhaltet auch Rechte, Meinungsfreiheit und die Sicherheit der Person, weshalb eine direkte Übersetzung verkürzt wäre.

Inwiefern ist das Menschenbild der Autoren als "pessimistisch" zu werten?

Es gilt als pessimistisch oder realistisch, da die Autoren davon ausgehen, dass Menschen keine Engel sind und von Leidenschaften und Eigennutz gesteuert werden, was staatliche Kontrolle erforderlich macht.

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Detalles

Título
Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates
Universidad
University of the Federal Armed Forces München  (Universität der Bundeswehr München)
Calificación
1,4 (Gesamtnote)
Autor
Markus Andreas Mayer (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
43
No. de catálogo
V82718
ISBN (Ebook)
9783638013581
ISBN (Libro)
9783638917148
Idioma
Alemán
Etiqueta
Autoren Papers“ Menschenbild Notwendigkeit Staates
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Markus Andreas Mayer (Autor), 2007, Die Autoren der „Federalist Papers“, ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82718
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