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Grundprinzipien des Kommunitarismus

Kritik an den Grundprinzipien des Kommunitarismus

Titel: Grundprinzipien des Kommunitarismus

Hausarbeit , 2007 , 6 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marko Haselböck (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Verfasser beschäftigt sich im Rahmen des Studiums des Master of Public Administration mit der Kundenorientierten Organisation im Modul Kundenorientierung. Die Thematik der vorliegenden Hausarbeit umfasst den Kommunitarismus. Nach der Definition des Kommunitarismus und der Nennung dessen Grundprinzipien setzt sich der Verfasser kritisch mit diesen auseinander.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. DER KOMMUNITARISMUS

2.1 Definition des Kommunitarismus

2.2 Die Grundprinzipien des Kommunitarismus

3. KRITISCHE BETRACHTUNG DER GRUNDPRINZIPIEN

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Grundprinzipien des Kommunitarismus auseinander, um das Spannungsfeld zwischen kollektiven Gemeinschaftswerten und den individuellen Rechten des Bürgers zu untersuchen.

  • Definition und philosophischer Hintergrund des Kommunitarismus
  • Grundprinzipien und Ziele einer kommunitaristischen Gesellschaft
  • Kritik am Paternalismus und der Begrenzung individueller Freiheit
  • Umgang mit Inaktivität und sozialer Teilhabe
  • Balance zwischen Allgemeinwohl und individueller Interessenwahrung

Auszug aus dem Buch

3. Kritische Betrachtung der Grundprinzipien

Bei genauer Betrachtung der Grundprinzipien wird deutlich, dass im Kommunitarismus nur diejenigen Bürger „Platz finden“ die sich am Gemeinwohl beteiligen, an der Gemeinschaft partizipieren und ihren Teil zur Ordnung beitragen.

„Der Kommunitarismus bezieht alle Aspekte des Lebens – Politik, Verwaltung, Kirche, Nachbarschaft, Familie, Moral usw. – in seine allgemeine Harmonie mit ein. Der Raum für eine individuelle Entwicklung ist in dieser „allgemeinen Harmonie“ sehr begrenzt. Zudem besteht die Gefahr eines weitgehenden Paternalismus, wenn die Gruppe für ihre Mitglieder festlegt, was ihre „wahren“ Wünsche und Ziele sein sollen.“5

Eine individuelle Entfaltung des Einzelnen ist nicht möglich.

„Ein weiteres ernsthaftes Problem einer kommunitaristischen Gesellschaft ist der Umgang mit Inaktivität. Eine Ideologie, in der zum Mensch-Sein zwingend die Beteiligung an Gemeinschaftsaktivitäten gehört, kann keine inaktiven Menschen ertragen. Es gibt faktisch kein Recht auf Inaktivität. Wer sich mäßig und aktiv beteiligt, gehört zur Gesellschaft, wer dagegen inaktiv ist, dem droht eventuell der Ausschluss. Eine „Herrschaft der Aktivisten“ ist wahrscheinlich.“6

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beschreibt die Einbettung der Arbeit in das Modul Kundenorientierung und erläutert die Zielsetzung der kritischen Analyse.

2. DER KOMMUNITARISMUS: Dieses Kapitel liefert eine Definition der sozial-philosophischen Lehre und stellt die zentralen Prinzipien wie den Bürgerstaat und das gesellschaftliche Gemeinwohl dar.

3. KRITISCHE BETRACHTUNG DER GRUNDPRINZIPIEN: Hier werden die Gefahren des Kommunitarismus wie Paternalismus, mangelnde individuelle Entfaltungsmöglichkeiten und der Ausschluss inaktiver Mitglieder thematisiert.

4. FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz wertvoller Ansätze für Bürgerbeteiligung stets eine Balance zu den individuellen Rechten gewahrt werden muss.

Schlüsselwörter

Kommunitarismus, Individualismus, Gemeinwohl, Bürgerstaat, Gemeinschaft, Partizipation, Ehrenamt, Sozialphilosophie, Paternalismus, Inaktivität, Gesellschaftsreform, Grundrechte, soziale Ordnung, politische Ordnung, Werteerziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sozial-philosophische Lehre des Kommunitarismus und setzt sich kritisch mit dessen theoretischen Grundprinzipien auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Definition des Kommunitarismus, seine Ziele bezüglich des Gemeinschaftsgefühls, die Rolle des Bürgers sowie die kritische Reflexion gesellschaftlicher Auswirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Balance zwischen dem postulierten Allgemeinwohl des Kommunitarismus und dem Schutz individueller Freiheitsrechte kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur und politikwissenschaftlichen Definitionen basiert.

Was ist der inhaltliche Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, die Darstellung der kommunitaristischen Prinzipien und eine kritische Diskussion, die insbesondere die Gefahr des Paternalismus und des Ausschlusses inaktiver Mitglieder beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Kommunitarismus, Gemeinschaft, Individualismus, Gemeinwohl, Partizipation und die kritische Abwägung individueller Grundrechte.

Welche spezifische Kritik äußert der Autor gegenüber dem Kommunitarismus im Hinblick auf das Individuum?

Der Autor warnt davor, dass in einem kommunitaristischen System der Raum für individuelle Entwicklung durch eine erzwungene „allgemeine Harmonie“ stark eingeschränkt wird.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Inaktivität in einer kommunitaristischen Gesellschaft?

Die Arbeit stellt fest, dass innerhalb der kommunitaristischen Ideologie kaum ein Recht auf Inaktivität existiert und Nicht-Aktiven der Ausschluss aus der Gemeinschaft drohen kann.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundprinzipien des Kommunitarismus
Untertitel
Kritik an den Grundprinzipien des Kommunitarismus
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Master of Public Administration
Note
2,0
Autor
Marko Haselböck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
6
Katalognummer
V83243
ISBN (eBook)
9783638893602
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grundprinzipien Kommunitarismus Master Public Administration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marko Haselböck (Autor:in), 2007, Grundprinzipien des Kommunitarismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83243
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Leseprobe aus  6  Seiten
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