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Jugend im Strafrecht

Zum Eröffnungsvortrag des 26. Deutschen Jugendgerichtstages von Winfried Hassemer (Stand 2005)

Titre: Jugend im Strafrecht

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 15 Pages , Note: 15

Autor:in: Sascha T. Bokhari (Auteur)

Droit - Procédure pénale, Criminologie, Régime pénitentiaire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Jugend im Strafrecht
Eröffnungsvortrag zum 26. Deutschen Jugendgerichtstag
Winfried Hassemer

1. Einführung
Das Jugendstrafrecht steht wie das Erwachsenenstrafrecht ständig unter Beobachtung der Öffentlichkeit. Dadurch wird es folglich für die Medien interessant, die immer wieder ein Scheitern des Strafrechts, gestützt auf Fälle beschreiben. Die Fälle der sich die Medien dabei bedienen sind unglaubliche Einzelfälle, aufgebaut als radikale Vereinfachungen. Als Konsequenz daraus wird eine Annäherung des Jugendstrafrechts an das Erwachsenenstrafrecht gefordert, welches einen Abbau traditioneller Differenzierungen zur Folge hätte. Um sich dieser Kritik zu stellen, müssen die guten Traditionen des Jugendstrafrechts neu bestimmt werden, welches auch den Erziehungsgedanken beinhaltet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einführung
  • Ausgangspunkt - Fall
  • Medien
  • Was passiert hier? 5 Annahmen
    • a.) Auffällige Jugendliche werden intensiv von Seiten der Gesellschaft und Politik beobachtet
    • b.) Diese Beobachtung ist jedoch nicht analytisch und neutral
    • c.) Um diese Verschärfungen durchzusetzen bedarf es in einer Demokratie der gewählten Vertreter des Volkes
    • d.) Die manipulierten Faktoren sind heute vor allem Annahmen über die Gefahren
    • e.) Das Jugendstrafrecht kann folglich mit an einer kommunikativen Unverständlichkeit scheitern
  • Welche Gefahr entsteht?
  • Kriminalpolitische Konsequenz - Was wird geordert?
  • Das gute Jugendstrafrecht
    • Forderungen gegen das Jugendstrafrecht
      • Abschaffung
      • Entdifferenzierung
    • Traditionen und Gewissheiten
      • Erziehungsgedanke
      • Formalisierung
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Artikel analysiert die Kritik am Jugendstrafrecht, die durch medial vermittelte Einzelfälle und eine daraus resultierende Verbrechensfurcht entsteht. Er setzt sich mit dem Ziel auseinander, die guten Traditionen des Jugendstrafrechts neu zu bestimmen und die Notwendigkeit des Erziehungsgedanken zu verdeutlichen.

  • Die medial vermittelte Wahrnehmung von Jugendkriminalität
  • Die Gefahr der Überreaktion und Überregulierung im Jugendstrafrecht
  • Die Bedeutung des Erziehungsgedanken im Jugendstrafrecht
  • Die Rolle der Medien bei der Manipulation von Gefahrenwahrnehmungen
  • Die Notwendigkeit der Verständlichkeit des Jugendstrafrechts für die Gesellschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Der Artikel beginnt mit einem konkreten Fall, der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde, und illustriert damit die Art und Weise, wie Medien mit Einzelfällen umgehen und somit Ängste und Forderungen nach Strafverschärfungen schüren. Der Autor untersucht dann die Mechanismen, die zu dieser medialen Übertreibung führen. Er argumentiert, dass die medial vermittelte Wahrnehmung von Jugendkriminalität nicht der Realität entspricht und die Menschen durch die Verbrechensfurcht in ihren Reaktionen beeinflusst werden. Der Artikel beleuchtet anschließend die Kritik am Jugendstrafrecht und die Forderungen nach dessen Abschaffung oder Entdifferenzierung. Schließlich stellt er die Bedeutung des Erziehungsgedanken im Jugendstrafrecht heraus und argumentiert, dass das Jugendstrafrecht weiterhin auf diesem Prinzip basieren sollte.

Schlüsselwörter

Jugendstrafrecht, Medien, Verbrechensfurcht, Manipulation, Erziehungsgedanke, Traditionen, Entdifferenzierung, Strafverschärfung, Jugendkriminalität.

Häufig gestellte Fragen

Warum steht das Jugendstrafrecht oft in der Kritik der Medien?

Medien nutzen oft extreme Einzelfälle und radikale Vereinfachungen, um ein Scheitern des Strafrechts zu suggerieren, was zu öffentlichem Druck für Strafverschärfungen führt.

Was ist der zentrale Erziehungsgedanke im Jugendstrafrecht?

Der Erziehungsgedanke besagt, dass bei Jugendlichen die pädagogische Einwirkung im Vordergrund stehen sollte, um künftige Straftaten zu verhindern, statt rein repressiv wie im Erwachsenenstrafrecht zu agieren.

Was versteht man unter der „Entdifferenzierung“ des Jugendstrafrechts?

Damit ist die Forderung gemeint, die speziellen Unterschiede zwischen Jugend- und Erwachsenenstrafrecht abzubauen und Jugendliche vermehrt nach dem strengeren Erwachsenenrecht zu verurteilen.

Welche Rolle spielt die Verbrechensfurcht in der Debatte?

Durch mediale Manipulation werden Gefahrenwahrnehmungen verzerrt. Diese künstlich geschürte Furcht wird politisch genutzt, um Gesetzesverschärfungen durchzusetzen.

Was fordert Winfried Hassemer für die Zukunft des Jugendstrafrechts?

Er fordert eine Rückbesinnung auf die „guten Traditionen“ des Jugendstrafrechts, insbesondere die Wahrung des Erziehungsgedankens und eine bessere gesellschaftliche Verständlichkeit der rechtlichen Prozesse.

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Résumé des informations

Titre
Jugend im Strafrecht
Sous-titre
Zum Eröffnungsvortrag des 26. Deutschen Jugendgerichtstages von Winfried Hassemer (Stand 2005)
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
15
Auteur
Sascha T. Bokhari (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
15
N° de catalogue
V85121
ISBN (ebook)
9783638005883
ISBN (Livre)
9783638912945
Langue
allemand
mots-clé
Jugend Strafrecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sascha T. Bokhari (Auteur), 2005, Jugend im Strafrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85121
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Extrait de  15  pages
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