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Skinheads als Träger rechtsextremer Ideologie

Titre: Skinheads als Träger rechtsextremer Ideologie

Dossier / Travail , 2003 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Diplom Pädagoge Matthias Schütze (Auteur)

Pédagogie - Théorie de la science, Anthropologie
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1 Vorwort und Einleitung


Das Thema Skinheads in Verbindung mit rechtsextremer Ideologie ist ein medial, politisch und wissenschaftlich weit ausgeschlachtetes Feld. Oft wird dabei stigmatisierend und ungenau bzw. wissentlich falsch argumentiert. Doch geht es in dieser offen geführten Diskussion leider nicht um eine gute und genaue Darstellung, denn es erhält nur der- oder diejenige respektvolle Anerkennung, der/die das komplexe Phänomen möglichst einfach erklärt und zu dessen Behebung auch möglichst einfache Strategien anbietet. Vor allem muss es weiter als Randgruppenproblem erscheinen, damit die Schuld nicht den normalen Bürger treffen kann.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, diesen Themenkomplex anzureißen, der in der wissenschaftlichen (in der politischen und medialen sowieso) Betrachtung bis jetzt immer zu kurz oder gar nicht behandelt wurde. Skinhead-Rock bzw. Rechts-Rock als Phänomen und Problem gibt es seit geraumer Zeit in antifaschistischer Literatur, doch fehlt es an ausgereifter wissenschaftlicher Forschung. Doch wie soll den Ursachen des Phänomens rechter Jugendkulturen auf den Grund gegangen werden, wenn ihre verbindenden Elemente wie Musik und Kleidung nicht betrachtet werden oder ihnen keinen Stellenwert zugewiesen wird.
Da die komplette Aufarbeitung der Thematik den Rahmen dieser wissenschaftlichen Jahresarbeit sprengen würde, soll sich diese Darstellung auf die Entwicklung der Skinhead-Kultur und des Skinhead-Rock in England und Deutschland, die in einer breiten rechten Jugendkultur endete, reduzieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort und Einleitung

2 Der Begriff „Rechtsextremismus“ und seine Verwendung

2.1 Die amtliche Verwendung

2.2 Die wissenschaftliche Verwendung

2.3 Kernelemente rechtsextremer Einstellung

3 Jugend(sub)kultur vs. Jugendkulturen

3.1 Der Abschied vom Subkultur-Begriff

3.2 Jugendkulturen

4 Skinheads in England

4.1 Die erste Generation

4.2 Die zweite(n) Generation(en)

4.3 Die dritte Generation

5 Skinheads in Deutschland

5.1 Die erste Generation

5.2 Die zweite Generation

5.3 Die dritte Generation

6 Fazit

7 Literaturangabe

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Skinhead-Kultur und des Rechts-Rock in England und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung ihrer Funktion als Träger rechtsextremer Ideologie. Dabei wird erforscht, inwiefern diese kulturellen Phänomene als Integrations- und Politisierungsfaktoren für Jugendliche wirken und ob sie heute noch als klassische Subkulturen zu bezeichnen sind.

  • Kritische Analyse des Begriffs „Rechtsextremismus“ in amtlicher und wissenschaftlicher Verwendung.
  • Diskussion theoretischer Ansätze zu Subkulturen und Jugendkulturen.
  • Historische Aufarbeitung der Entwicklung der Skinhead-Szene in England (drei Generationen).
  • Untersuchung der Entstehung und Ausbreitung der Skinhead-Szene in Deutschland inklusive rechtsextremer Netzwerke wie „Blood & Honour“.
  • Reflektion über die Rolle von Musik und Lifestyle als Einstieg in rechtsextreme Ideologien.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die erste Generation

Der Skinhead-Kult, der sich ab Ende der 60er Jahre in England etablierte, war ein eigenständiger Mix aus mehreren Jugendsubkulturen.

Der eigentliche Vorgänger der Skinheads waren die Mods, die einen regelrechten Boom in den Jahren 1963/64 erlebten. Mods hörten größtenteils Ska-Musik. Sie waren aber auch für ihre große Gewaltorientierung z.B. für die Verteidigung ihres Reviers gegenüber anderen Jugendlichen wie Rockern, Hippies und Studenten bekannt. Die so genannten Hard-Mods hatten ein etwas raueres Auftreten. Sie tauschten die Anzüge lieber gegen Jeans, Hemd und Boots.

Die Rude-Boys, eine jamaikanische Jugendkultur, die durch die Einwanderungen auch nach England kamen, waren ebenfalls an Ska- und Reggae-Musik interessiert und hatten ebenfalls einen Hang zur Gewalt. Auf Grund des gleichen Musikgeschmacks und des ähnlichen Kleidungsstils lebten Mods und Rude-Boys in Freundschaft und teilten sich auch die Clubs.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort und Einleitung: Einführung in die Thematik der Skinheads im Kontext rechtsextremer Ideologie und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Der Begriff „Rechtsextremismus“ und seine Verwendung: Klärung der verschiedenen Definitionen und Verwendungsweisen des Rechtsextremismusbegriffs sowie dessen Kernelemente.

3 Jugend(sub)kultur vs. Jugendkulturen: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Subkultur-Begriff und Einführung in das modernere Konzept der Jugendkulturen.

4 Skinheads in England: Historische Analyse der Entstehung und Entwicklung der englischen Skinhead-Szene über drei Generationen hinweg.

5 Skinheads in Deutschland: Darstellung der Entwicklung der deutschen Skinhead-Bewegung und deren Radikalisierung sowie Vernetzung.

6 Fazit: Bewertung des Rechts-Rock als Integrations- und Politisierungsfaktor und Einordnung der Ergebnisse.

7 Literaturangabe: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen und antifaschistischen Quellen.

Schlüsselwörter

Skinheads, Rechtsextremismus, Rechts-Rock, Jugendkultur, Subkultur, England, Deutschland, Ideologie, Blood & Honour, Rassismus, Gewalt, Nationalismus, Musik, politische Agitation, Radikalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen der Skinhead-Kultur, dem Rechts-Rock und der Verbreitung rechtsextremer Ideologien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Subkulturen, die historische Entwicklung der Skinhead-Szenen in England und Deutschland sowie die Bedeutung von Musik für die politische Radikalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Themenkomplex der Skinheads als Träger rechtsextremer Ideologie aufzuarbeiten, der in der bisherigen Forschung oft zu kurz kam, und die Bedeutung kultureller Magnete für den rechten Nachwuchs zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die insbesondere auf antifaschistische Publikationen zurückgreift, ergänzt durch die Auseinandersetzung mit soziologischen und politikwissenschaftlichen Erklärungsmodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung des Rechtsextremismus, eine theoretische Einordnung von Jugendkulturen sowie eine chronologische Analyse der Skinhead-Generationen in England und Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Skinheads, Rechts-Rock, Jugendkultur, Ideologie, Radikalisierung und Vernetzung charakterisiert.

Welche Rolle spielt „Blood & Honour“ in der Arbeit?

„Blood & Honour“ wird als zentrales, internationales Netzwerk dargestellt, das wesentlich zur Verbreitung rechter Kultur und zur Organisation von Rechts-Rock-Konzerten beigetragen hat.

Warum wird die erste Generation der Skinheads heute oft falsch wahrgenommen?

Der Autor betont, dass die frühe Skinhead-Szene nicht durchgehend rechtsextrem war, sondern erst durch eine spätere politische Instrumentalisierung und die Vernetzung mit rechten Organisationen in diesen Kontext gerückt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Skinheads als Träger rechtsextremer Ideologie
Université
Martin Luther University  (Institut für Pädagogik)
Cours
Einführung in die Kinder- und Jugendforschung
Note
1,0
Auteur
Diplom Pädagoge Matthias Schütze (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V85415
ISBN (ebook)
9783638013253
ISBN (Livre)
9783638916790
Langue
allemand
mots-clé
Skinheads Träger Ideologie Einführung Kinder- Jugendforschung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Diplom Pädagoge Matthias Schütze (Auteur), 2003, Skinheads als Träger rechtsextremer Ideologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85415
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Extrait de  24  pages
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