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Schuleigene Förderprogramme auf dem Prüfstand

Eine Evaluation der Förderkurse in Deutsch, Mathematik und Englisch am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld

Título: Schuleigene Förderprogramme auf dem Prüfstand

Trabajo de Investigación , 2005 , 30 Páginas

Autor:in: Oliver Krueger (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Schulen stehen insbesondere nach einem Paradigmenwechsel in der Zielsetzung (individuelle Förderung als Leitlinie pädagogischen Handelns) vor der Aufgabe durch die Arbeit an Schulprogrammen eigene Konzeptionen zu entwickeln, die der Berücksichtigung des Indivdualinteresses der Lernenden gerecht(er) werden. Am Bielefelder Helmholtz-Gymnasium geschah dies bislang durch eine Konzeption von Förderkursen in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Diese wurden mittels Evaluation kritisch befragt.
Das vorliegende Manuskript kann als Anregung für andere Schulen verstanden werden, sich mit Evaluationsaufgaben in einem überschaubaren Rahmen auseinander zu setzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS

2 PERSPEKTIVEN AUF DAS PROBLEM „FÖRDERUNG UND FORDERUNG“ IN DER LITERATUR

3 DAS FALLBEISPIEL: „INTENSIVKURSE AN EINER GYMNASIALEN ORIENTIERUNGSSTUFE“

3.1 Beschreibung des Intensivkurs-Konzepts an einer gymnasialen Orientierungsstufe

3.2 Exemplarische Vorstellung von vorliegenden empirischen Daten (Q-Schnitt)

3.3 Schlussfolgerungen aus den Daten

4 EVALUATION ALS AUFGABE VON SCHULEN – GRENZEN UND MÖGLICHKEITEN

5 EMPFEHLUNGEN ZUR ZUKÜNFTIGEN GESTALTUNG DES INTENSIVKURS-KONZEPTS

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit evaluiert das schuleigene Intensivkurs-Konzept an einer gymnasialen Orientierungsstufe, um zu untersuchen, inwieweit das System den Anforderungen des gleichzeitigen Förderns und Forderns in leistungsheterogenen Gruppen gerecht wird.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Fördern und Fordern im Unterricht.
  • Empirische Evaluation der schulinternen Intensivkurse (Deutsch, Mathematik, Englisch).
  • Überprüfung der Wirksamkeit von Fördermaßnahmen hinsichtlich verschiedener Erfolgskriterien.
  • Reflektion der Möglichkeiten und Grenzen schulischer Selbstevaluation.
  • Ableitung von Empfehlungen für die zukünftige Konzeption und Weiterentwicklung des Intensivkurs-Systems.

Auszug aus dem Buch

Der Umgang mit Aufgaben

Die Konzeption und der Umgang mit Aufgaben, seien es mündliche Arbeitsaufträge, gelenkte Fragen im Unterrichtsgespräch oder schriftliche Problemstellung gehören zu den Kernbereichen erfolgreichen Unterrichtens (vgl. von Ilsemann, 2003, 126f). Aufgaben können dazu anregen, Neues zu erfinden, Bekanntes abzuwandeln, zu spezifizieren, mit Neuem zu vergleichen, es zu beschreiben und zu interpretieren (vgl. Bruder 2003, 12). Damit ist das Spektrum der Möglichkeiten nur ansatzweise umrissen. Leider kommen im entsprechenden Schulalltag meist nur wenige Variationen zur Anwendung.

Eine Aufgabe besteht zumeist aus einer Ausgangssituation (‚Problem’), Anregungen zur Transformation (‚Bearbeitungswege’) und dem Endzustand (‚Lösung’) (vgl. Bruder 2003, 13). Je nach Anlage und Einsatzzeitpunkt erfüllen Aufgaben unterschiedliche Funktionen: Sie sind Mittel zum Ergänzen von Wissen, sie dienen der Lehrkraft als diagnostisches Instrumentarium für den Verlauf des Lernvorgangs und sorgen für die Ausprägung der Fähigkeit des Problemlösens (vgl. Bruder, 2003, 14). Immer aber sind Aufgaben ein wichtiger Mittler zwischen Sache und Person.

Die Magdeburger Didaktikerin Renate Girmes hat sie als „Beziehungsstifter“ tituliert (Girmes 2003, 6) und betont damit ihren verbindenden Stellenwert. Damit Aufgaben ihren beziehungsstiftenden Charakter entfalten können, müssen sie eine Lücke enthalten, d.h. ein Problem eröffnen, an dem sich Interesse entzünden und entwickeln kann. Gleichzeitig müssen sie Hinweise auf das Pontenzial geben, mit dem die Lücke zu schließen ist. Das Erwecken von Interesse gelingt nur dann, wenn die Aufgabe sich aus dem lebensweltlichen Bezug herleiten lässt oder sich mit ihm verbindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Förderns und Forderns an Regelschulen ein und formuliert auf Basis eines Praxisbeispiels die zentralen Fragestellungen der Evaluation.

2 PERSPEKTIVEN AUF DAS PROBLEM „FÖRDERUNG UND FORDERUNG“ IN DER LITERATUR: Hier werden theoretische Ansätze zur Leistungsheterogenität sowie didaktische Überlegungen zum Umgang mit Aufgaben im Kontext von Fördern und Fordern dargelegt.

3 DAS FALLBEISPIEL: „INTENSIVKURSE AN EINER GYMNASIALEN ORIENTIERUNGSSTUFE“: In diesem Kapitel erfolgt die Beschreibung des Intensivkurs-Konzepts sowie die empirische Auswertung und Diskussion der von Schülern erhobenen Daten.

4 EVALUATION ALS AUFGABE VON SCHULEN – GRENZEN UND MÖGLICHKEITEN: Dieses Kapitel reflektiert den Prozess der schulinternen Evaluation, die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten und die methodischen Herausforderungen.

5 EMPFEHLUNGEN ZUR ZUKÜNFTIGEN GESTALTUNG DES INTENSIVKURS-KONZEPTS: Abschließend werden auf Basis der Ergebnisse praxisnahe Thesen zur Weiterentwicklung des Konzepts für die gymnasiale Orientierungsstufe formuliert.

Schlüsselwörter

Fördern und Fordern, Evaluation, Intensivkurse, Leistungsheterogenität, Binnendifferenzierung, schulinterne Evaluation, Schulentwicklung, Unterrichtsorganisation, Aufgabenkultur, Orientierungsstufe, Lernförderung, empirische Datenanalyse, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der internen Evaluation von schuleigenen Förderprogrammen (Intensivkurse) an einer gymnasialen Orientierungsstufe hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bei der Förderung und Forderung von Schülern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Theorie des Förderns und Forderns, der praktischen Organisation von Intensivkursen in den Kernfächern sowie der methodischen Reflexion über schulische Evaluationsprozesse.

Welches primäre Ziel verfolgt die Evaluation?

Das Ziel ist es, den Ist-Zustand der Intensivkurse zu dokumentieren, die Qualität der Arbeit zu prüfen und zu untersuchen, ob die gesetzten Ansprüche an ein kombiniertes Förder- und Forderkonzept in der Realität erreicht werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde eine quantitative Evaluation mittels Schülerfragebögen durchgeführt, ergänzt durch eine qualitative Reflexion auf Basis eines Interviews mit einem Mitglied der Steuergruppe.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die empirische Datenauswertung (Q-Schnitt) der Schülerbefragung sowie die kritische Reflexion des Evaluationsprozesses selbst.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Fördern und Fordern, Binnendifferenzierung, Leistungsheterogenität, Schulentwicklung und Evaluation.

Welche Rolle spielt die Differenzierung für den Erfolg der Intensivkurse?

Die Arbeit verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Differenzierung nicht nur eine räumliche Trennung, sondern vor allem die Änderung des Unterrichtsstils und die Bereitstellung offener Aufgaben voraussetzt.

Warum wird das "Königskriterium" der Eltern als schwierig bewertet?

Das Reüssieren bei Klassenarbeiten wird als Kriterium zwar von Eltern bevorzugt, ist jedoch bei der Evaluation am schwersten isoliert auf die Maßnahmen der Intensivkurse zurückzuführen, da Faktoren wie Prüfungsangst und äußere Bedingungen mitspielen.

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Detalles

Título
Schuleigene Förderprogramme auf dem Prüfstand
Subtítulo
Eine Evaluation der Förderkurse in Deutsch, Mathematik und Englisch am Helmholtz-Gymnasium in Bielefeld
Autor
Oliver Krueger (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
30
No. de catálogo
V86018
ISBN (Ebook)
9783638003551
ISBN (Libro)
9783638911849
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schuleigene Förderprogramme Prüfstand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oliver Krueger (Autor), 2005, Schuleigene Förderprogramme auf dem Prüfstand, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86018
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