Essays zu den Themen: „Livingstone in Afrika“, Il’ja Kabakov und der sowjetische Müll, Dmitrij A. Prigov: Auf Raubzügen, Vladimir Sorokin: Rede-Schlangen, Vladimir Sorokin: Der Tod des Autors als Verfahren
Inhaltsverzeichnis
- „Livingstone in Afrika“
- Il'ja Kabakov und der sowjetische Müll
- Dmitrij A. Prigov: Auf Raubzügen.……………………..\n
- Vladimir Sorokin: Rede-Schlangen……....\n
- Vladimir Sorokin: Der Tod des Autors als Verfahren...\n
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text befasst sich mit dem Moskauer Konzeptualismus, einer künstlerischen und literarischen Bewegung, die in der Sowjetunion der 1970er Jahre entstand. Die Autoren analysieren, wie die Konzeptualisten die sowjetische Realität und den Totalitarismus künstlerisch verarbeiteten, um so die „Schizophrenie“ der sowjetischen Gesellschaft zu überwinden.
- Kritik an der sowjetischen Lebensweise und Kultur
- Auseinandersetzung mit der sowjetischen Ideologie und dem Stalinismus
- Verwertung des Alltags und des Mülls als künstlerisches Material
- Die Rolle der Sprache in der sowjetischen Kultur
- Der Einfluss des Moskauer Konzeptualismus auf die russische Kunst und Literatur
Zusammenfassung der Kapitel
„Livingstone in Afrika“
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem Moskauer Konzeptualismus als Reaktion auf die sowjetische Lebensweise. Il'ja Kabakov beschreibt die Spaltung des Lebens in einen öffentlichen und einen privaten Bereich als typisch sowjetische Form der „Schizophrenie“. Der Text untersucht, wie die Konzeptualisten durch ihre Kunst die Überwindung dieser Spaltung und ein Ausbrechen aus der sowjetischen Realität anstrebten.
Il'ja Kabakov und der sowjetische Müll
Der Text beleuchtet das Werk von Il'ja Kabakov, der den Müll als zentrales Thema seiner Kunst nutzt. Der sowjetische Müll wird als Metapher für die zerstörte und zerstörerische sowjetische Gesellschaft interpretiert und als Spiegelbild der russischen Kultur insgesamt gesehen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Moskauer Konzeptualismus?
Eine künstlerische und literarische Bewegung der 1970er Jahre in der Sowjetunion, die den Totalitarismus und die sowjetische Realität künstlerisch verarbeitete.
Welche Bedeutung hat „Müll“ im Werk von Il'ja Kabakov?
Müll dient als Metapher für die zerstörte sowjetische Gesellschaft und als Spiegelbild der russischen Alltagskultur.
Was meinte Kabakov mit der „sowjetischen Schizophrenie“?
Er beschrieb damit die extreme Spaltung des Lebens in einen ideologisch geprägten öffentlichen und einen davon völlig getrennten privaten Bereich.
Welche Autoren werden in den Essays behandelt?
Die Essays analysieren Werke von Il'ja Kabakov, Dmitrij A. Prigov und Vladimir Sorokin.
Wie geht Vladimir Sorokin mit dem Konzept des Autors um?
Sorokin nutzt das Verfahren des „Todes des Autors“, um literarische Konventionen zu dekonstruieren und die Macht der Sprache zu untersuchen.
Was thematisiert Dmitrij A. Prigov in seinen Werken?
Prigov setzt sich kritisch mit der Sprache der sowjetischen Ideologie auseinander und nutzt dabei oft parodistische Elemente.
- Citation du texte
- Anne Krier (Auteur), 2007, Moskauer Konzeptualismus: 5 Essays zu Il'ja Kabakov, Dmitrij A. Prigov und Vladimir Sorokin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86455