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Unterrichtsstunde: Evaluating Theatre Performances (Klasse 12, Englisch)

Title: Unterrichtsstunde: Evaluating Theatre Performances (Klasse 12, Englisch)

Lesson Plan , 2004 , 9 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Mechthild Fuchs (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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„Missionarischer Gemeindeaufbau in der Volkskirche“ – ein Konzept von Michael Herbst: Auch in einer Freikirche anwendbar?
Michael Herbst erarbeitet in seinem Buch Missionarischer Gemeindeaufbau in der Volkskirche zunächst theologische Grundlagen zu den Begriffen Gemeinde, Gemeindeaufbau und Mission. Anschließend werden einige bestehende Ansätze des missionarischen Gemeindeaufbaus beleuchtet, bis er schließlich im dritten Teil mit dem Titel „Die Praxis des missionarischen Gemeindeaufbaus in der Volkskirche“ sein eigenes Gemeindeaufbaukonzept vorstellt.

In dieser Arbeit soll nach einer Klärung der Begriffe Gemeinde und Gemeindeaufbau bei Michael Herbst im Folgenden sein Gemeindeaufbaukonzept dargestellt werden. Anschließend wird herausgearbeitet, in wie weit Michael Herbsts Programm des missionarischen Gemeindeaufbaus in einer Freikirche angewandt werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit

Sachanalyse

Didaktische Analyse

Didaktisches Zentrum der Unterrichtsstunde

Lernziele gemäß des Stundenverlaufs

Methodische Überlegungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, die kritische Auswertung eines Theaterbesuchs von Shakespeares „Romeo and Juliet“ in einem Englisch-Leistungskurs didaktisch zu rahmen und methodisch durch die Durchführung einer Debatte zu fundieren, um Sprachkompetenz, Urteilsfähigkeit und methodisches Wissen zu fördern.

  • Kritische Analyse von Theaterinszenierungen
  • Entwicklung und Anwendung von Bewertungskriterien
  • Förderung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit durch Debatten
  • Reflexion über die Relevanz klassischer Dramen in der Gegenwart
  • Methodenkompetenz bei der Vorbereitung und Durchführung von Diskursen

Auszug aus dem Buch

Sachanalyse

Paul Stebbings konventionelle, moderne und, meines Erachtens, schülerorientierte Inszenierung von „Romeo and Juliet“ im Parktheater Bensheim, aufgeführt von der „American Drama Group Europe“ in Zusammenarbeit mit TNT Theatre Britain, hat sehr kontroverse Reaktionen ausgelöst. Einerseits haben die Schüler (wie die Kritiker) immer wieder die schauspielerische Qualität und kreative Umsetzung des Stückes betont, andererseits empfanden sie die klamaukhafte Stimmung der Inszenierung, die die Romantik von Shakespeares Stück effekthascherisch zerstörte und damit auch letztlich die Tragik des Dramas herabsetzte, enttäuschend. Auch die Tatsache, dass einige Charaktere in der Aufführung, allen voran die Nurse, die shakespearegemäß von einem Mann gespielt, aber eher wie eine dümmliche „Tunte“ wirkte, total überzeichnet dargestellt waren, trug nicht zur Glaubwürdigkeit des Stückes bei.

Paris beispielsweise trug einen Marineanzug, in dem er total lächerlich aussah (und ebenso spielte), eine Geigenspielerin hüpfte breitbeinig und in Unterwäsche gekleidet – für einige Schülerinnen, wie ich erfuhr, sehr befremdlich - über die Bühne, Juliet, in Shakespeares Drama 14-jährig, wurde von einer vielleicht 38-40 jährigen Schauspielerin dargestellt, Romeo von einem schlacksigen Jüngling, der wenig handsome aussah, und in Szene 3, Akt III in Friar Laurence’s Cell schockte eine am Kreuz über dem Altar hängende lebendige Jesusfigur, während Maria und Josef, beide in schrill-bunte Gewändern gehüllt, die Szene „effektvoll“ (aber leider nicht treffend) einrahmten. Das Bühnenbild war trickreich, wandlungsfähig und schlicht gestaltet, die Requisiten eher spärlich, wie auch zur Zeit Shakespeares. Kostüme und Maskenbild entsprachen etwa der Mode der 50er Jahre. Szenenüberleitungen erfolgten mittels der im Text (wie bei Shakespeare) gegebenen hints oder durch Heraustreten neuer Personen aus der Vorderseite des minimalistisch gebauten Bühnenhauses (... they have their exits and their entrances ... (As you like it, Akt II, Szene 7), Vorne der Ausgang, seitlich der Eingang für die Schauspieler). Bühnenbeleuchtung, ebenso wie die von Thomas Johnson für Geige und Klarinette komponierte Musik waren minimalistisch, ganz im Sinne von William Shakespeare.

Zusammenfassung der Kapitel

Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel verortet die Unterrichtsstunde als Abschluss der Lektürephase von Shakespeares „Romeo and Juliet“ und beschreibt den bisherigen Prozess von der Erarbeitung von Bewertungskriterien bis zur Auswertung der Theatervorstellung.

Sachanalyse: Hier findet eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der konkreten Inszenierung von „Romeo and Juliet“ durch die „American Drama Group Europe“ statt, wobei sowohl positive Aspekte als auch Kritikpunkte an der Darstellung beleuchtet werden.

Didaktische Analyse: Dieses Kapitel begründet die Auswahl des Themas unter Berücksichtigung des Lehrplans sowie pädagogischer Ziele, insbesondere der Förderung der affektiven Auseinandersetzung mit dem Stoff und der Entwicklung zu kritischen Theatergängern.

Didaktisches Zentrum der Unterrichtsstunde: Hier wird der Fokus auf das mündliche Kommunizieren in der Fremdsprache durch die Debattenform gelegt, um Redehemmungen abzubauen und Gesprächsverhalten zu schulen.

Lernziele gemäß des Stundenverlaufs: Dieses Kapitel listet konkret die sprachlichen, inhaltlichen und methodischen Lernziele auf, die in der Unterrichtsstunde erreicht werden sollen.

Methodische Überlegungen: Hier wird das methodische Vorgehen dargelegt, insbesondere die Vorbereitung der Schüler auf die Debatte durch Handkarten, Redemittel und die strukturierte Arbeit in Gruppen.

Schlüsselwörter

Romeo and Juliet, Shakespeare, Theaterinszenierung, Englischunterricht, Debatte, Theaterkritik, Sachanalyse, Didaktik, Sekundarstufe II, Fremdsprachenerwerb, Theaterbesuch, Kommunikationssituationen, Literaturunterricht, Drama, Bewertungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen und methodischen Konzeption einer Englischstunde, in der Schüler eine besuchte Theaterinszenierung von Shakespeares „Romeo and Juliet“ kritisch auswerten und in einer Debatte erörtern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die kritische Analyse von Theateraufführungen, die Förderung mündlicher Kommunikationskompetenz im Englischunterricht sowie die Anwendung der Sozialform „Debatte“ in der Sekundarstufe II.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Unterrichtsstunde?

Das Hauptziel ist es, die Schüler zu befähigen, eine Theaterinszenierung differenziert zu bewerten und in einer kontroversen Debatte mündlich Stellung zu beziehen, während gleichzeitig Sprachrichtigkeit und Gesprächsverhalten trainiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine sachanalytische Betrachtung der Theateraufführung und eine didaktische Fundierung, die durch den Einsatz von Debatten als „reale Sprachverwendungssituation“ im Unterricht operationalisiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Einordnung der Stunde in den Unterrichtskontext, eine detaillierte Sachanalyse der Inszenierung, didaktische Begründungen sowie die methodische Planung des Unterrichtsverlaufs (inklusive Vorbereitung der Debatte) beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Romeo and Juliet, Theaterinszenierung, Englischunterricht, Debatte, Theaterkritik, Didaktik und Kommunikationsfähigkeit charakterisiert.

Warum wurde ausgerechnet eine Debatte als Unterrichtsmethode gewählt?

Die Debatte wurde gewählt, da sie nach dem Rahmenplan Simulationen von realen Sprachverwendungssituationen bietet, die Hemmungen abbauen, freies Sprechen fördern und die Schüler zur Auseinandersetzung mit kontroversen Meinungen zwingen.

Wie wurde die Vorbereitung auf die Debatte gestaltet?

Die Vorbereitung erfolgte in Kleingruppen, wobei die Schüler durch Handkarten mit Handlungsrahmen und Folien mit spezifischen Redemitteln bei der inhaltlichen und sprachlichen Vorbereitung unterstützt wurden.

Welche Rolle spielt die „Nurse“ in der Sachanalyse des Autors?

Die Figur der „Nurse“ wird als Beispiel für eine misslungene, überzeichnete Charakterdarstellung angeführt, die der Glaubwürdigkeit der Inszenierung geschadet habe.

Welchen Transfer leistet die Hausaufgabe?

Die Hausaufgabe dient dem Transfer, indem sie die Schüler auffordert, das „Romeo und Julia“-Thema auf ein aktuelles, reales Beispiel (ein ethnisch geteiltes Land) anzuwenden und einen Brief an eine Redaktion zu verfassen.

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Details

Title
Unterrichtsstunde: Evaluating Theatre Performances (Klasse 12, Englisch)
Course
Referendariat Lehramt Gymnasium
Grade
1.5
Author
Mechthild Fuchs (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V87320
ISBN (eBook)
9783638035873
ISBN (Book)
9783640235957
Language
German
Tags
Unterrichtsstunde Evaluating Theatre Performances Englisch) Referendariat Lehramt Gymnasium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mechthild Fuchs (Author), 2004, Unterrichtsstunde: Evaluating Theatre Performances (Klasse 12, Englisch), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87320
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