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Der Kombinierte Güterverkehr und sein Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der verladenden Wirtschaft

Theoretische Grundlagen und Praxisbeispiele

Title: Der Kombinierte Güterverkehr und sein Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der verladenden Wirtschaft

Term Paper , 2006 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anett Wöllner (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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„In den kommenden zehn Jahren sollen die fortschreitende Globalisierung und die da¬mit verbundenen Produktionsverlagerungen in Niedriglohnländer mindestens zu einer Verdopplung der Transporte führen“. Zu gewährleisten, dass Güter zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und Qualität möglichst kostengünstig an den richtigen Ort gelie¬fert werden, stellt eine große Herausforderung für die Logistik dar. Die Transportunter¬nehmen müssen sich gewachsenen Anforderungen stellen und entsprechende kosten- und zeitoptimale Lösungen anbieten.
Im Jahr 2004 wurden in Deutschland allein 68 Prozent der Güter über die Straße, 17 Prozent über die Schiene und 12 Prozent mit Hilfe von Schiffen befördert. (s. Anhang Abb. 1) Auch gegenwärtig wird der größte Teil der Gütertransportleistungen weiterhin über die Straße mit dem LKW als wichtigstes Verkehrsmittel abgewickelt. Die fort¬währenden Diskussionen um erhöhte Stau- und Unfallgefahr, Lärm- und Schadstoff¬emissionen sowie die Einführung von Gebühren beeinträchtigen zunehmend den Straßen¬güterverkehr. Deshalb müssen andere Wege gefunden werden, Güter zu kosten- und zeitoptimalen Bedingungen von der Quelle zur Senke zu befördern.
Mit Hilfe von multimodalen Transportketten wird versucht, die Vorteile der einzelnen Verkehrsträger zu kombinieren, deren Nachteile zu vermeiden und die Transport¬aufgabe effizient und umweltfreundlich durchzuführen. Ein Teil des multimodalen Verkehrssystems, nämlich der Kombinierte Güterverkehr, soll in dieser Arbeit näher untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 KOMBINIERTER VERKEHR − HOFFNUNGSTRÄGER DER LOGISTIK

2 DEFINITION UND ZIEL DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV)

3 MERKMALE DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV)

3.1 KV als intermodale Transportkette

3.2 Erscheinungsformen des KV

3.2.1 Mögliche Kombinationen des KV

3.2.2 KV Straße/Schiene

3.2.3 KV Straße/Küsten- und Binnenschiff

3.3 Akteure des KV

3.4 Beurteilung des KV

4 PRAXISBEISPIELE DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV)

4.1 Anwendung des KV bei der Fastfoodkette Mc Donald`s

4.2 Anwendung des KV bei der Opel AG

5 ZUKUNFTSAUSSICHTEN DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV)

5.1 Chance des KV

5.2 Optimierung der Verkehrsinfrastruktur

5.3 Entwicklung neuer Umschlagtechniken

5.4 Europaweite Harmonisierung

5.5 Entwicklung von Logistik-Hubs

6 EINFLUSS DES KV AUF DIE WIRTSCHAFTLICHKEIT DER VERLADENDEN WIRTSCHAFT

7 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Kombinierten Verkehr (KV) als eine effiziente und umweltfreundliche Lösung zur Bewältigung der wachsenden Anforderungen in der globalen Logistik. Das primäre Ziel ist es, die Merkmale, Erscheinungsformen und Potenziale des KV aufzuzeigen sowie dessen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit für die verladende Wirtschaft zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen des Kombinierten Verkehrs
  • Erscheinungsformen wie KV Straße/Schiene und KV Straße/Binnenschiff
  • Anwendung in der Praxis durch Fallbeispiele (McDonald's, Opel AG)
  • Herausforderungen und Zukunftsperspektiven (Infrastruktur, Technik, Harmonisierung)
  • Wirtschaftliche Bewertung und Einflussfaktoren auf die Transportkosten

Auszug aus dem Buch

3.1 KV als intermodale Transportkette

Wie im vorangegangenen Abschnitt bereits festgestellt wurde, werden beim Kombinierten Verkehr mindestens zwei verschiedene Verkehrsträger verwendet und somit kann er als intermodale Transportkette bezeichnet werden. Vor- und Nachlauf sind über eine Schnittstelle, das Terminal, mit dem Hauptlauf verknüpft. In der Praxis erfolgen Vor- und Nachlauf fast immer durch den Straßengüterverkehr. Hierbei wird die hohe Flexibilität des LKW genutzt, d. h. die Güter werden beim Vorlauf vom Versender bis zum Umschlagterminal und beim Nachlauf vom Umschlagterminal zum Empfänger mit dem LKW transportiert. Die zurückgelegte Strecke sollte jedoch möglichst kurz gehalten werden. Im Umschlagterminal finden zwei Umladevorgänge statt, entweder vertikal, horizontal oder diagonal durchgeführt werden können.

Meist werden die Güter jedoch horizontal oder vertikal auf die Eisenbahn oder das Schiff umgeladen wobei der vertikale Umschlag heutzutage die häufigste Umschlagsart darstellt. Hier werden normierte Ladeeinheiten mittels Portalkran oder Mobilumschlaggeräte am flexibelsten von der Straße auf Bahn oder Schiff umgeschlagen. Beim horizontalen Umschlag dagegen müssen die Ladeeinheiten selbst rollfähig sein (Sattelanhänger) oder rollfähig gemacht werden, da sie in der Ladeebene schiebend oder ziehend umgeschlagen werden. Die Durchführung dieses Umladeprozesses erfordert andere Terminals. Die gebräuchlichste Form hierbei ist die so genannte RoLa, die in einem späteren Abschnitt näher erläutert wird.

Um den Umschlag im Kombinierten Verkehr einfacher zu gestalten, wird die Verwendung einheitlicher Ladeeinheiten vorausgesetzt. Bislang sind ISO-Container und CEN-Wechselbehälter in Europa überwiegend gebräuchlich. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Kombinierte Verkehr eine intermodale Transportkette darstellt, an der mindestens zwei Transportmittel sowie Verkehrsträger beteiligt sind. Die in diversen Ladeeinheiten verpackten Güter werden dabei mindestens zweimal unter Anwendung verschiedener Techniken und entsprechenden Umschlaggeräten an den Terminal umgeschlagen. Welche Arten und Kombinationen dabei vorkommen können, wird im nächsten Abschnitt dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 KOMBINIERTER VERKEHR − HOFFNUNGSTRÄGER DER LOGISTIK: Einleitung in die Problematik steigender Gütertransportleistungen und Vorstellung des Kombinierten Verkehrs als Lösungsansatz.

2 DEFINITION UND ZIEL DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV): Definition der Begrifflichkeiten und Erläuterung der Zielsetzungen im Kontext des multimodalen Verkehrssystems.

3 MERKMALE DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV): Detaillierte Betrachtung der intermodalen Transportketten, technischer Abläufe, Akteure und einer ersten Beurteilung des Systems.

4 PRAXISBEISPIELE DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV): Verdeutlichung der theoretischen Ansätze durch Fallstudien der Unternehmen McDonald's und Opel AG.

5 ZUKUNFTSAUSSICHTEN DES KOMBINIERTEN VERKEHRS (KV): Analyse künftiger Entwicklungen hinsichtlich Infrastrukturoptimierung, neuer Umschlagtechniken und europäischer Standardisierung.

6 EINFLUSS DES KV AUF DIE WIRTSCHAFTLICHKEIT DER VERLADENDEN WIRTSCHAFT: Untersuchung der ökonomischen Auswirkungen und Kosten-Nutzen-Betrachtungen für die verladende Industrie.

7 FAZIT: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Ausblick auf notwendige Maßnahmen zur Sicherung des Verkehrsflusses.

Schlüsselwörter

Kombinierter Verkehr, KV, Logistik, Transportkette, multimodaler Verkehr, Güterverkehr, Umschlagterminal, intermodal, Schienengüterverkehr, Straßengüterverkehr, Binnenschifffahrt, Wirtschaftlichkeit, CargoBeamer, Infrastruktur, Supply-Chain-Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Merkmalen, Erscheinungsformen und Entwicklungstendenzen des Kombinierten Verkehrs (KV) und bewertet dessen Rolle als Hoffnungsträger für die Logistik im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Definition und technische Struktur intermodaler Transportketten, die verschiedenen Akteure im KV-Markt sowie die praktische Umsetzung und Zukunftsfähigkeit des Systems durch neue Umschlagtechnologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse des Kombinierten Verkehrs als effiziente Transportlösung, die durch die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger Kostensenkungspotenziale erschließt und den Straßengüterverkehr entlasten soll.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Literaturanalysen, ergänzt durch Fallbeispiele und die Auswertung von Entwicklungsdaten zum Gütertransport in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Merkmale und Akteure, die Vorstellung von Praxisbeispielen, die Analyse zukünftiger Erfolgsaussichten sowie die wirtschaftliche Betrachtung für verladende Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kombinierter Verkehr, intermodale Transportkette, Umschlagtechnik, Wirtschaftlichkeit und multimodale Logistik geprägt.

Welche Rolle spielen neue Technologien wie der CargoBeamer?

Technologien wie der CargoBeamer werden als innovative Lösungen betrachtet, um bisher nicht kranbare Sattelauflieger auf die Schiene zu verlagern und somit die Umschlagzeiten und -kosten signifikant zu senken.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Straßengüterverkehrs?

Obwohl der LKW aktuell das flexibelste Transportmittel bleibt, wird kritisch angemerkt, dass Kapazitätsengpässe und Umweltbelastungen zwingend zu einer Verlagerung hin zu kombinierten Transportsystemen führen müssen.

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Details

Title
Der Kombinierte Güterverkehr und sein Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der verladenden Wirtschaft
Subtitle
Theoretische Grundlagen und Praxisbeispiele
College
Leipzig University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Anett Wöllner (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V88435
ISBN (eBook)
9783640131594
ISBN (Book)
9783656770268
Language
German
Tags
Merkmale Erscheinungsformen Entwicklungstendenzen Kombinierten Güterverkehrs Einfluss Wirtschaftlichkeit Wirtschaft Grundlagen Praxisbeispiele)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anett Wöllner (Author), 2006, Der Kombinierte Güterverkehr und sein Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der verladenden Wirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88435
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