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Interkulturelle Kompetenz. Die interkulturelle Kommunikation

Titre: Interkulturelle Kompetenz. Die interkulturelle Kommunikation

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Melanie Bilzer (Auteur)

Ethnologie / Anthropologie Culturelle
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Interkulturelle Kompetenz wird aufgrund der anhaltenden Migration und der Globalisierung immer wichtiger. Gerade auch in der Wirtschaft fehlen interkulturelle Handlungskompetenzen, was für ein erfolgreiches Miteinander hinderlich sein kann und immer wieder auch ist. Doch nicht nur innerhalb von Wirtschaftsprozessen ist das Wissen um und das Verständnis für kulturelle Unterschiede von großer Bedeutung. Auch in Schulen und Behörden wird mittlerweile vorausgesetzt, dass die MitarbeiterInnen ein Verständnis für fremde Kulturen, fremdes Denken und Handeln mitbringen.

[...]

Diese Arbeit wird sich im Folgenden hauptsächlich mit einem Teilaspekt der interkulturellen Kompetenz beschäftigen: der interkulturellen Kommunikation.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Multikulturalität – Intrakulturalität – Interkulturalität

2.2 Interkulturelle Kompetenz (IK)

2.3 Interkulturelle Kommunikation

3 Elemente und Probleme der interkulturellen Kommunikation

3.1 Verbale Kommunikation als Quelle für Missverständnisse

3.2 Paraverbale Kommunikation als Quelle für Missverständnisse

3.3 Nonverbale Kommunikation als Quelle für Missverständnisse

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Teilaspekt der interkulturellen Kommunikation, um aufzuzeigen, wie Missverständnisse in interkulturellen Begegnungen entstehen und welche Bedeutung interkulturelle Kompetenz dabei einnimmt.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Multikulturalität, Intrakulturalität und Interkulturalität.
  • Erklärung der interkulturellen Kompetenz als Resultat eines Lernprozesses.
  • Analyse verbaler Kommunikationsbarrieren und sprachlicher Missverständnisse.
  • Untersuchung paraverbaler Aspekte wie Intonation und Pausen in verschiedenen Kulturen.
  • Darstellung nonverbaler Kommunikationsformen wie Gestik, Mimik und Körperhaltung.

Auszug aus dem Buch

3.3 Nonverbale Kommunikation als Quelle für Missverständnisse

Die nonverbale Kommunikation bezeichnet den Austausch von Nachrichten mit Hilfe von Blicken, Gesten, Mimik. Diese Art der Kommunikation kann völlig auf die Sprache verzichten oder aber – bewusst oder unbewusst – eingesetzt werden, um die Sprache zu unterstreichen.

In jeder Kultur wird u.a. durch verschiedene Körperhaltungen kommuniziert. Gerade die Sitzposition in Verhandlungen und Meetings spielt eine große Rolle in der nonverbalen Kommunikation. Es gibt Kulturen, wie z.B. die USA – in denen eine entspannte Körperhaltung keinerlei Einfluss auf die Beziehung der einzelnen Gesprächspartner hat. Während in vielen anderen – europäischen aber auch asiatischen – Kulturen eine zurückgelehnte Sitzhaltung in geschäftlichen Meetings als respektlos wahrgenommen wird. Im arabischen Raum und auch in einigen südostasiatischen Ländern gilt es bereits als beleidigend, wenn die Schuhsohle resp. die Schuhspitze auf den Kommunikationspartner zeigt. Nachstehendes Beispiel zeigt, welche Missverständnisse allein durch die Haltung des Körpers entstehen können, wenn man die andere Kultur nicht kennt:

„So berichtete mir ein Kollege nach seiner Rückkehr aus Neuseeland, daß dort die Angehörigen der Maori lange Zeit als sehr unhöflich galten, weil sie sich auch bei Vorgesetzten leger hinsetzen. Um dieses Verhalten verstehen zu können, muß man wissen, daß in der Kultur der Maori Höhergestellte gewöhnlich auch höher sitzen. Wenn nun ein großgewachsener Maori sich seinem Chef gegenübersetzte und diesen körperlich überragte, so mußte er sich aufgrund seiner ’Höflichkeitsregeln’ auf seinem Sitz klein machen. Dazu hat er dann z.B. seine Beine von sich gestreckt, damit er im Sessel tiefer rutschen konnte, was auf einen britischen Traditionen entstammenden Gesprächspartner den Eindruck machen konnte, daß sich da jemand ’hinlümmelt’, was natürlich als extrem unhöflich empfunden wurde. Dabei war das Verhalten intendiert als ’Respektbezeugung’.”

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung interkultureller Kompetenz im Zuge der Globalisierung und führt in den zentralen Fokus der Arbeit, die interkulturelle Kommunikation, ein.

2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert und differenziert grundlegende Begriffe wie Multikulturalität, Intrakulturalität, Interkulturalität und interkulturelle Kompetenz.

3 Elemente und Probleme der interkulturellen Kommunikation: Hier werden die verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation als potenzielle Ursachen für Missverständnisse in der interkulturellen Interaktion detailliert analysiert.

4 Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass interkulturelle Begegnungen durch einen sensiblen Umgang mit den drei Kommunikationsebenen sowie den kulturellen Kontext gelingen können.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Interkulturelle Kommunikation, Multikulturalität, Intrakulturalität, Missverständnisse, verbale Kommunikation, paraverbale Kommunikation, nonverbale Kommunikation, Gestik, Mimik, kultureller Kontext, Globalisierung, Migration, Sozialordnung, Kulturvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Missverständnissen, die bei der Kommunikation zwischen Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen entstehen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition kultureller Begriffe, die Struktur des Kommunikationsprozesses und die drei Ebenen der Kommunikation (verbal, paraverbal, nonverbal).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für interkulturelle Kommunikationsprozesse zu schaffen, um Missverständnisse durch gesteigerte interkulturelle Kompetenz zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der theoretische Ansätze und Praxisbeispiele interkultureller Kommunikation zusammengeführt und erläutert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung und die detaillierte Untersuchung der drei Kommunikationsebenen hinsichtlich ihrer Fehlerquellen in interkulturellen Begegnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Interkulturelle Kompetenz, Kommunikationsebenen, Missverständnisse, kulturelle Differenz und kulturelle Wertschätzung.

Warum ist das "schwarze Lachen" bei den Ik ein relevantes Beispiel?

Es illustriert, dass mimische Ausdrücke wie Lachen kulturgebunden interpretiert werden und in einer fremden Kultur eine völlig andere Bedeutung haben können als erwartet.

Welche Rolle spielt die Sitzhaltung in der interkulturellen Kommunikation?

Die Sitzhaltung ist ein Ausdruck nonverbaler Kommunikation; was in einer Kultur als entspannt gilt, kann in einer anderen als respektlos oder beleidigend aufgefasst werden.

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Résumé des informations

Titre
Interkulturelle Kompetenz. Die interkulturelle Kommunikation
Université
University of Augsburg
Cours
Interkulturelle Kompetenz und Cultural Diversity. Vom Umgang mit kultureller Differenz
Note
1,0
Auteur
Melanie Bilzer (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V88566
ISBN (ebook)
9783638025010
ISBN (Livre)
9783638924542
Langue
allemand
mots-clé
Interkulturelle Kompetenz Unter Berücksichtigung Kommunikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Bilzer (Auteur), 2007, Interkulturelle Kompetenz. Die interkulturelle Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88566
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Extrait de  16  pages
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