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Analyse eines Familienunternehmens - eine empirisch und theoretische Studie

Título: Analyse eines Familienunternehmens - eine empirisch und theoretische Studie

Trabajo Escrito , 2002 , 46 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Förster (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Einer empirischen Studie zufolge sind knapp 70% der deutschen Unternehmen, die 1995 einen Jahresumsatz von 2-100 Millionen DM erwirtschafteten Familienunternehmen, wobei 55% des gesamtdeutschen Umsatzes von Unternehmen mit mehr als 2 Millionen DM Jahresumsatz ebenfalls von Familienunternehmen erwirtschaftet wurden. Erstaunlich ist des weiteren die Tatsache, dass bei kleineren Unternehmen, also Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 50 Millionen DM, Familienunternehmen einen höheren Umsatz pro Mitarbeiter erzielen konnten als Nicht-Familienunternehmen. Im Handwerk erwirtschafteten Familienunternehmen sogar 300% mehr Umsatz als Nicht-Familienunternehmen. Familienunternehmen sind demnach in Deutschland dominanter als man vermuten würde - sowie zahlreicher als Nicht-Familienunternehmen - und somit ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Freund et al beziffern den Anteil der Familienunternehmen an der Gesamtzahl aller deutschen Unternehmen sogar auf 84%.

Familienunternehmen haben also einen hohen Stellenwert für die Wirtschaft. Außerdem entdecken viele Großunternehmen in ihren Management- und Führungstheorien die Vorteile kleinerer Einheiten wieder für sich. Dezentrale Entscheidungsstrukturen, Delegation von Entscheidungen im Sinne der Förderung des Intrapreneurship und ein Minimum an Formalisierung sind Zielgrößen, die diskutiert werden. Familienunternehmen mit ihren spezifischen Führungserfahrungen haben gegenüber Nicht-Familienunternehmen einen klaren Vorteil, wenn es ihnen gelingt so professionell wie möglich zu werden ohne ihre Geschichte, ihre Kultur und ihre Erfahrungen mit dem Arbeiten in kleineren Einheiten aufzugeben.

Aus diesem Grund habe ich das Thema Analyse eines Familienunternehmens - eine theoretisch-empirische Studie gewählt und drei Personen aus der Unternehmerfamilie und einen familienfremden Mitarbeiter des Familienunternehmens Impero befragt, um das "Innenleben" des Unternehmens ein wenig zu beleuchten. Dabei bin ich auf die Punkte Familie, Eigentum und Führung im Unternehmen eingegangen und habe zudem versucht darauf zu achten, welche Probleme und Schwierigkeiten die Familie, das Unternehmen und die Mitarbeiter mit dem Generationswechsel hatten. Hierbei ist besonders interessant, dass sich der dritte Wechsel bereits ankündigt und Konfliktpotential entstanden ist, das ich behutsam aufdecken wollte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Prolog: Begründung des Themas

2. Methodologie

3. Fallschilderung

3.1 Erstellung eines Organigramms

3.2 Erstellung eines Soziogramms

4. Das Familienunternehmen – Theoretische Grundlagen

4.1 Das Familienunternehmen – ein Definitionsversuch

4.2 Die Unternehmerfamilie

4.2.1 Die Familie im allgemeinen: Kernfamilie, Institutionelle Familie und Dynastische Familie

4.2.2 Familie und Unternehmen

4.2.3 Die Entwicklung der Unternehmerfamilie

4.2.3.1 Die junge Unternehmerfamilie

4.2.3.2 Der Nachwuchs wird flügge

4.2.3.3 Zusammenarbeit der Generationen

4.2.3.4 Wachwechsel

4.3 Eigentum und Unternehmensfamilie

4.4 Führung und Unternehmerfamilie

4.4.1 Machtgrundlagen der Führung

4.4.2 Werte, Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen in bezug auf Führung

4.4.3 Führung im Familienunternehmen

4.4.3.1 Eigentümermanagement

4.4.3.2 Familienmanagement

4.4.3.3 Stadien der Führung

5. Durchführung problemzentrierter Interviews

5.1 Herr Ludwig I. (79), Gründer des Unternehmens

5.2 Herr Stefan I. (57), Senior-Chef

5.3 Herr Markus I. (32), Junior-Chef

5.4 Herr Thomas S. (28), Auszubildender

6. Auswertung

7. Fazit

Zielsetzung und Forschungsfokus

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Interaktionen zwischen Familienstrukturen, Eigentumsverhältnissen und Führungsprozessen innerhalb eines mittelständischen Familienunternehmens theoretisch zu beleuchten und empirisch zu analysieren. Dabei wird insbesondere untersucht, welche Herausforderungen und Konflikte sich aus dem Generationswechsel ergeben.

  • Analyse der Dimensionen Familie, Eigentum und Führung im Familienunternehmen
  • Untersuchung der Auswirkungen von Rollenkonfusionen und Generationskonflikten
  • Anwendung qualitativer Methoden wie Einzelinterviews und teilnehmender Beobachtung
  • Evaluation der Führungsstile im Übergangsprozess von der Gründer- zur Nachfolgegeneration

Auszug aus dem Buch

4.2.3.1 Die junge Unternehmerfamilie

Die erste Phase ist die der jungen Unternehmerfamilie. Der Pionier ist durchschnittlich unter 40 Jahren alt und die jüngere Generation – falls bereits vorhanden – ist unter 18 Jahren. Die Geschichte der Familienunternehmung beginnt mit der Heirat zweier Partner und der sofortigen oder späteren Gründung des Familienunternehmens. Die Wahl des Ehepartners hat hierbei nicht nur persönliche, sondern auch für das Unternehmen und die Unternehmensmitglieder radikale Konsequenzen. Gerade eine Trennung bzw. Scheidung hat weitreichende persönliche und unternehmerische Folgen, die das Unternehmen belasten und bis zum Konkurs führen können. Daher empfiehlt es sich, sich schon im vornhinein mit diesem prosaischen Thema auseinander zu setzen und eine rechtliche Regelung für den Fall zu treffen, dass es bei Beendigung der Unternehmer-Ehe durch Scheidung oder Tod eines Partners nicht zu einem Abfluss von Kapital und Liquidität aus dem Unternehmen kommt.

Das Problem der ersten Ehejahre besteht für beide Partner darin über gemeinsamen Ziele für die Zukunft, über Kinder, Glauben, Zeitaufteilung, Geld etc. zu diskutieren und für beide akzeptable Richtlinien bezüglich ihrer Erwartungen von der Ehe und des Familienunternehmens auszuhandeln. Da das Unternehmen besonders in der Anfangsphase große Zeitopfer verlangt, müssen sich beide Partner über ein für sie vernünftiges Maß an Arbeits- und freier Zeit für die Familie einigen und immer bereit sein neu darüber zu verhandeln. Es ist wichtig, dass sich beide Partner im klaren darüber sind, was es bedeutet miteinander zu leben und zu arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

Prolog: Begründung des Themas: Das Kapitel unterstreicht den hohen wirtschaftlichen Stellenwert von Familienunternehmen in Deutschland und begründet die Relevanz der Untersuchung.

Methodologie: Es wird das Untersuchungsdesign der Einzelfallanalyse sowie die Anwendung des problemzentrierten Interviews und der teilnehmenden Beobachtung dargelegt.

Fallschilderung: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte historische und aktuelle Darstellung des untersuchten Unternehmens Impero samt Organigramm und Soziogramm.

Das Familienunternehmen – Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen sowie Konzepte zur Unternehmerfamilie, Eigentum und Führung im Kontext von Familienunternehmen erarbeitet.

Durchführung problemzentrierter Interviews: Das Kapitel enthält die Ergebnisse der Befragungen des Gründers, des Senior-Chefs, des Junior-Chefs sowie eines Mitarbeiters.

Auswertung: Die erfassten Daten werden mit der Theorie verknüpft, um Strukturen und Konfliktdynamiken des untersuchten Fallbeispiels kritisch zu interpretieren.

Fazit: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über die Verflechtung von Familie und Unternehmen und reflektiert die Grenzen der durchgeführten Untersuchung.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Unternehmerfamilie, Generationswechsel, Führung, Einzelfallanalyse, Eigentum, Machtgrundlagen, Organisationsstruktur, Generationskonflikt, Unternehmensführung, qualitative Forschung, Nachfolgeprozess, Unternehmenskultur, Rollenkonfusion, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen Strukturen und dem Zusammenspiel von Familie, Eigentum und Führung in einem Familienunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Einfluss familiärer Strukturen auf das unternehmerische Handeln, die Professionalisierung durch Generationswechsel und die Lösung von Führungs- und Konfliktsituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine theoretisch-empirische Fallstudie tiefe Einblicke in das "Innenleben" eines Familienunternehmens zu gewinnen und Konfliktpotenziale beim Übergang auf die nächste Generation zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt das Design der Einzelfallanalyse mit qualitativen Interviews (problemzentriertes Interview) und teilnehmender Beobachtung zur Datenerhebung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Familienunternehmensforschung und eine detaillierte empirische Fallbeschreibung sowie deren Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Familienunternehmen, Generationswechsel, Führung, Unternehmenskultur und Machtgrundlagen.

Wie bewertet der Autor den Generationswechsel im Fallbeispiel?

Der Wechsel wird als emotional belastender Prozess beschrieben, bei dem der Senior-Chef Schwierigkeiten mit dem Loslassen hat, was zu latenten Konflikten zwischen den Generationen führt.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der untersuchten Firma?

Kommunikation wird als kritischer Erfolgsfaktor dargestellt; informelle Strukturen und eine familiäre Sprache erleichtern zwar den Austausch, können aber bei mangelnder Transparenz zu Missverständnissen und Ausgrenzung führen.

Final del extracto de 46 páginas  - subir

Detalles

Título
Analyse eines Familienunternehmens - eine empirisch und theoretische Studie
Universidad
University of Augsburg  (Betriebswirtschaftslehre)
Curso
Schwerpunkt Teamentwicklung und Interaktionsmanagement
Calificación
1,0
Autor
Thomas Förster (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
46
No. de catálogo
V8932
ISBN (Ebook)
9783638157667
ISBN (Libro)
9783656562153
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familienunternehmen empirisch studie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Förster (Autor), 2002, Analyse eines Familienunternehmens - eine empirisch und theoretische Studie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8932
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