This paper takes the position that destructive leadership can be caused and sustained by personality traits of the individual leader.
Specifically, this paper focuses on psychopathic personality traits as the root of destructive leadership behavior. Note that this is one possible trigger of destructive leadership and this paper does not imply that all leaders exposing destructive leadership behavior are to be recognized as Psychopaths. Taking this view point, the following paper will aim to analyze the reason behind the linkage of Psychopathy and Destructive Leadership as well as discuss possible preventive methods and their moral value.
Destructive leadership is a leadership style which results in various negative effects on employee's well-being and/or financial and legitimate interests of the organization. It is only natural that a rising number of companies are interested in finding preventive methods to lower the number of destructive leaders in their organizational hierarchy.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Theoretical Background
2.1 Psychopathy
2.2 Successful Psychopath
2.3 Destructive Leadership
3. Methods
4. Results
4.1 Paper 1 - Corporate psychopathy and abusive supervision: Their influence on employees' job satisfaction and turnover intentions
4.2 Paper 2 - A dark side of leadership: Corporate psychopathy and its influence on well-being and job satisfaction
4.3. Paper 3 - Corporate Psychopathy: Talking the Walk
5. Discussion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen psychopathischen Persönlichkeitsmerkmalen und destruktivem Führungsverhalten in Unternehmen. Ziel ist es zu analysieren, warum solche Führungskräfte schwer zu identifizieren sind, welche negativen Auswirkungen sie auf Mitarbeiter haben und ob vorbeugende Maßnahmen im Einstellungsprozess ethisch vertretbar sind.
- Psychopathie als klinisches und sub-klinisches Persönlichkeitskonstrukt
- Mechanismen des destruktiven Führungsverhaltens am Arbeitsplatz
- Die Rolle von Charisma bei der Tarnung destruktiver Führung
- Empirische Evidenz für negative Auswirkungen auf Mitarbeiterzufriedenheit und psychische Gesundheit
- Ethische und praktische Herausforderungen bei der Identifikation von Psychopathen im Auswahlprozess
Auszug aus dem Buch
2.2 Successful Psychopath
Successful Psychopaths lie in between traits that are categorized as clinical as described by the ICD-10 or DSM-5 and traits classified as „normal“ such as those described by the Big Five codification. Paulhus and Williams (2002) described these sub-clinical psychopaths as impulsive, thrill-seeking individuals who have low empathy and low anxiety. Successful corporate psychopaths have been outlined as self-serving, opportunistic, ego-centric, ruthless and shameless but also charming, ambitious and manipulative (Boddy, 2010). With likeable qualities such as charisma, confidence and persuasiveness, a successful corporate Psychopath can easily be mistaken with the behaviors of effective charismatic leaders (Ray & Ray (2010)). However here it is important to highlight the difference between an effective charismatic leader and a successful corporate Psychopath. A successful corporate Psychopath will not take criticism well, tends to take more risks, takes little interest in other staffs talents and is not engaging in creating a harmonious working team (Andrews & Furniss, 2009).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Diese Einführung thematisiert die Relevanz destruktiver Führung in Organisationen und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen psychopathischen Merkmalen und toxischem Führungsverhalten.
2. Theoretical Background: In diesem Kapitel werden die Konzepte Psychopathie, erfolgreiche Psychopathen (Corporate Psychopaths) und destruktive Führung definiert und theoretisch miteinander verknüpft.
3. Methods: Hier wird das methodische Vorgehen erläutert, das auf einer umfassenden qualitativen Literaturrecherche wissenschaftlicher Datenbanken basiert, um den Zusammenhang zwischen Führung und Psychopathie zu explorieren.
4. Results: Dieser Abschnitt präsentiert die Ergebnisse dreier ausgewählter Studien, welche die negativen Auswirkungen psychopathischer Führungskräfte auf Arbeitszufriedenheit, Turnover-Absichten und das Wohlbefinden der Mitarbeiter empirisch belegen.
5. Discussion: Die Diskussion reflektiert die Studienergebnisse, erörtert die moralischen Implikationen bei der Identifikation von Psychopathen im Einstellungsprozess und zeigt Limitationen sowie zukünftigen Forschungsbedarf auf.
Schlüsselwörter
Destruktive Führung, Psychopathie, Corporate Psychopath, Führungskräfte, Mitarbeiterzufriedenheit, Abusive Supervision, Persönlichkeitsmerkmale, Toxische Führung, Arbeitsklima, Personalauswahl, Charisma, Psychische Gesundheit, Management, Employment Diagnostics, B-Scan 360.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Persönlichkeitsstörung Psychopathie die Wurzel für destruktives Führungsverhalten in Unternehmen darstellt und warum solche Personen in der Geschäftswelt trotz negativer Auswirkungen oft erfolgreich sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Psychopathie im Arbeitskontext, die Analyse von Führungsstilen, die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Untergebenen sowie die ethische Dimension bei der Einstellungsdiagnostik.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu analysieren, warum eine Verbindung zwischen Psychopathie und destruktiver Führung besteht, wie diese Führungskräfte ihre Machtpositionen erlangen und welche präventiven Maßnahmen sowie ethischen Bedenken bei deren Identifikation bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine qualitative Arbeit, die auf einer systematischen Literaturrecherche basiert, wobei die Ergebnisse und Daten aus verschiedenen empirischen Studien zur Thematik zusammengetragen und kritisch analysiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, in denen Begriffe definiert werden, sowie einen Ergebnisabschnitt, in dem drei spezifische wissenschaftliche Studien (u.a. von Mathieu und Babiak) analysiert werden, um den Einfluss auf Mitarbeiter zu visualisieren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Destruktive Führung, Corporate Psychopath, Abusive Supervision, Personalauswahl, Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsklima.
Warum ist es für Unternehmen schwierig, psychopathische Führungskräfte zu identifizieren?
Die Arbeit stellt heraus, dass diese Individuen oft über hohes Charisma, Selbstvertrauen und Manipulationsgeschick verfügen, wodurch ihre negativen Eigenschaften wie Mangel an Empathie fälschlicherweise als Führungskompetenz oder "Härte" missinterpretiert werden.
Wird der Einsatz von Persönlichkeitstests zur Aussortierung von Psychopathen empfohlen?
Die Autorin argumentiert, dass aufgrund der signifikanten negativen Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter eine Testung im Einstellungsprozess sinnvoll sein kann, weist jedoch gleichzeitig auf die ethische Problematik und die Gefahr der Diskriminierung bei klinischen Diagnosen hin.
- Citation du texte
- Yeliz Cakiroglu (Auteur), 2020, Psychopaths as Destructive Leaders. Why Are They So Hard to Identify in the Corporate World?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899709