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Der globale Klimawandel. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen und ihre Konsequenzen für den Geographieunterricht

Titre: Der globale Klimawandel. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen und ihre Konsequenzen für den Geographieunterricht

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2016 , 34 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Sciences de la Terre
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Diese Seminararbeit versucht nach einer kurzen fachwissenschaftlichen Grundlegung zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels, eine Auswahl an Alltagstheorien und deren Entstehungsgrundlagen zu reflektieren.
Abschließend sollen im dritten Schritt mögliche Konsequenzen dieses didaktischen Forschungswissens für die unterrichtliche Praxis kritisch reflektiert werden, wobei auch Unterrichtsbeispiele gezielt betrachtet werden. Und obwohl der Fokus dieser Arbeit auf den Theorien im schulischen Kontext liegt sollte dies allerdings nicht vergessen machen, dass teilweise sehr ähnliche Alltagstheorien über den globalen Klimawandel, wie sie in dieser Seminararbeit zu Sprache kommen werden, sich bis ins Erwachsenenalter festigen und somit auch eine geographiedidaktische Grundproblematik innerhalb der Erwachsenenbildung darstellen.

Durch die Auseinandersetzung mit der von ihm wahrgenommenen Umwelt bildet der Mensch mit Beginn seiner frühen Kindheit unterschiedlichste Theorien zu verschiedensten Gegenstandsbereichen aus, welche mal mehr, mal weniger den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einem Thema entsprechen. Dabei werden auch Medienberichte und Informationen aus der Kommunikation mit anderen Menschen in den eigenen Wissens- und Wahrnehmungsbestand integriert, um auf diese Weise eine individuelle, subjektive Theorie zu entwickeln. Die eigenen Beobachtungen und Erfahrungen, die wir im Alltag sammeln, werden dabei stets als Grundlage für den Aufbau einer umfassenden Alltagstheorie herangezogen. So zum Beispiel unsere eigenen Erfahrungen zur Zunahme von trockenen Hitzeperioden im Sommer.
Der Grund für die Konstruktion solcher Alltagstheorien durch den Menschen liegt darin, dass diese aus der Sicht der jeweiligen Person durchaus konsistent sind und Meinungsbildung, Handlungen und Erfahrungsaustausch im Alltag erleichtern, unabhängig davon inwieweit die Alltagstheorie nun wirklich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einem Themenbereich übereinstimmt. Alltagstheorien geben uns somit Orientierung in der Alltagswelt und können damit ganz im Sinne der Sozialpsychologie als „subjektive Theorien“ bezeichnet werden. Beispiele dafür sind die Herkunft des Kohlenstoffdioxids, die Globale Erwärmung durch das Ozonloch oder die Erwärmung durch die Vershcmutzung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung: Von der Entstehung subjektiver Alltagstheorien

2.1. Fachwissenschaftliche Grundlegung: Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels

2.1.1. Themenrelevante Grundbegriffe aus der Klimatologie

2.1.2. Der natürliche Treibhauseffekt

2.1.3. Der Kohlenstoffkreislauf

2.1.4. Klima heute – Ändert sich das Klima?

2.1.5. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels

2.1.5.1. Rückzug der Gebirgsgletscher

2.1.5.2. Rückgang des arktischen Meereises

2.1.5.3. Meeresspiegelanstieg

2.1.5.4. Zunahme von Extremwetterereignissen

2.1.6. Klimawandel und der Mensch – der anthropogene Treibhauseffekt

2.2. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels

2.2.1. Alltagstheorien zum globalen Klimawandel – Weshalb sind diese von Interesse?

2.2.1.1. Begriffserklärung zu Alltagstheorien

2.2.1.2. Ansätze der sozialwissenschaftlichen Klimaforschung

2.2.1.3. Der Forschungsansatz des „Conceptual Change“

2.2.1.4. Nachhaltigkeitsbildung als Grundkonzeption

2.2.1.5. Zusammenfassende Begründung zur Untersuchung von Alltagstheorien

2.2.2. Beispielhafte Alltagstheorien und Schülervorstellungen zum Klimawandel

2.2.2.1. Denkfigur 1: Herkunft des Kohlenstoffdioxids

2.2.2.2. Denkfigur 2: Globale Erwärmung durch das Ozonloch

2.2.2.3. Denkfigur 3: Erwärmung durch Verschmutzung

2.2.2.4. Denkfigur 4: Erwärmung durch den Treibhauseffekt

2.2.2.5. Schülervorstellungen und Wahrnehmungen der Ursachen und Folgen

2.2.2.6. Alltagstheorien zum globalen Klimawandel – wichtige Fakten, kurz erklärt

2.3. Konsequenzen der Alltagstheorien zum Klimawandel und Umsetzungsbeispiele

2.3.1. Konsequenzen der Alltagstheorien zum Klimawandel für die Unterrichtspraxis

2.3.1.1. Differenzierte Alltagstheorien als Grundlage für Bewertungskompetenz

2.3.1.2. Synthesemodelle zulassen, statt fehlerhafte Vorstellungen anprangern

2.3.1.3. Globaler Klimawandel als Alltags- und Gesellschaftsthema

2.3.1.4. Themenkomplexität verstärkt die Ausbildung subjektiver Präkonzepte

2.3.1.5. Einsatz des modellbildenden Ansatzes zur Veränderung von Präkonzepten

2.3.1.6. Einsatz von physischen Modellen im Geographieunterricht

2.3.1.7. Lehrkräfte als Forscher: Schülervorstellungen im Unterricht erheben

2.3.2. Unterrichtsbeispiele für einen gelungenen Umgang mit Alltagstheorien

2.3.2.1. Unterrichtsbeispiel 1: 4-Phasen-Strategie zu Alltagstheorien im Unterricht

2.3.2.2. Unterrichtsbeispiel 2: „Ohne Eis wird’s heiß!“

2.3.2.3. Unterrichtsbeispiel 3: Klimawandel und das interaktive Whiteboard

2.3.2.4. Unterrichtsbeispiel 4: Die Ozean-CO2-Rückkopplung

2.3.2.5. Unterrichtsbeispiel 5: Schüler erstellen Erklärvideos zum Klimaschutz

2.3.2.6. Unterrichtsbeispiel 6: Bildern des Klimawandels begegnen

3. Fazit: Alltagstheorien zum Klimawandel – Herausforderung und Chance

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht subjektive Alltagstheorien von Schülerinnen und Schülern zum globalen Klimawandel und reflektiert deren Konsequenzen für eine didaktisch fundierte Unterrichtspraxis im Fach Geographie. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie Lehrkräfte diese subjektiven Vorstellungen aufgreifen können, um sie konstruktiv in den Unterrichtsprozess zu integrieren und so die Bewertungskompetenz der Lernenden zu fördern.

  • Entstehung und Struktur subjektiver Alltagstheorien bei Kindern und Jugendlichen
  • Wissenschaftliche Grundlagen zu Ursachen und Folgen des Klimawandels
  • Bedeutung der „Conceptual Change“-Forschung für den Geographieunterricht
  • Strategien und konkrete Unterrichtsbeispiele zum Umgang mit Schülervorstellungen
  • Förderung von Bewertungskompetenz im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

Auszug aus dem Buch

1. Hinführung: Von der Entstehung subjektiver Alltagstheorien

Der Mensch beginnt bereits im Kindheitsalter mit der Konstruktion subjektiver Alltagstheorien zu bestimmten Themenfeldern, durch die Konfrontation mit unterschiedlichsten teils realen Teils virtuellen Eindrücken im alltäglichen Leben. Die gewonnenen Informationen, Erklärungen und Beobachtungen werden dabei systematisiert, um daraus ein Vorstellungskonstrukt neu zu erschaffen oder die gewonnenen Eindrücke in ein bereits vorhandenes Vorstellungskonstrukt zu integrieren. Die Besonderheit der Alltagstheorien besteht darin, dass diese, obwohl sie meist nicht mit wissenschaftlich fundierten Wissen in Einklang stehen, von den Akteuren nicht ohne weiteres über den Haufen geworfen und durch korrekte Wissensaneignung beispielsweise aus Schule oder Universität ersetzt werden.

Die Conceptual-Change-Forschung brachte zu Tage, dass eine Vielzahl der Akteure zunächst versuchen Synthesemodelle zu entwickeln, indem versucht wird neu angeeignetes Wissen aus dem Geographieunterricht mit den Alltagstheorien zu kombinieren und das Vorstellungsmodell somit um die neuen Lerneindrücke zu erweitern. Kann eine Integration der neuen Wissensbestände jedoch nicht sinnvoll vom Lernenden gewährleistet werden, besteht die Gefahr einer Wissensaufspaltung. Dies hätte zur Folge, dass Schulwissen und Alltagswissen als zwei getrennte Bereiche angesehen werden, wobei das Schulwissen nur als Mittel zum Zwecke, sprich zum Bestehen der Leistungsnachweise Verwendung findet.

Durch diese Wissensaufspaltung zwischen Alltagstheorien und Schulwissen entsteht somit „träges Wissen“, welches als Todesurteil einer jeden Unterrichtspraxis gesehen werden kann. Wie diese kleine Hinführung zur Thematik dieser Seminararbeit bereits zeigt, handelt es sich bei Schülervorstellungen und Alltagstheorien, um eine didaktisch hochinteressante und zugleich für die Lehrkräfte an der geographiedidaktischen Exekutivbasis des Klassenzimmers hochanspruchsvolle Thematik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Von der Entstehung subjektiver Alltagstheorien: Einleitung in die Entstehung von Alltagstheorien und deren Bedeutung als Herausforderung für den schulischen Geographieunterricht.

2.1. Fachwissenschaftliche Grundlegung: Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels: Vermittlung der wesentlichen klimatologischen Grundlagen, inklusive natürlicher und anthropogener Einflüsse auf den Klimawandel.

2.2. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels: Analyse der sozialwissenschaftlichen und didaktischen Hintergründe von Alltagstheorien und exemplarische Darstellung verbreiteter Schülervorstellungen.

2.3. Konsequenzen der Alltagstheorien zum Klimawandel und Umsetzungsbeispiele: Kritische Reflexion didaktischer Implikationen und Vorstellung praxisnaher Unterrichtsmethoden zum konstruktiven Umgang mit Fehlvorstellungen.

3. Fazit: Alltagstheorien zum Klimawandel – Herausforderung und Chance: Zusammenfassende Bewertung der Thematik als Chance für eine moderne Geographiedidaktik zur Förderung der Gestaltungskompetenz.

Schlüsselwörter

Geographiedidaktik, Alltagstheorien, Schülervorstellungen, Globaler Klimawandel, Treibhauseffekt, Conceptual Change, Bewertungskompetenz, Nachhaltigkeitsbildung, Unterrichtspraxis, Wissensaufspaltung, Anthropogener Treibhauseffekt, Geographieunterricht, Modellbildung, Präkonzepte, Handlungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die subjektiven Theorien von Schülern zum Klimawandel und untersucht, wie diese mit wissenschaftlichem Wissen interagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der geographiedidaktischen Theorie, dem fachlichen Hintergrund zum Klimawandel und der methodischen Umsetzung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer Alltagstheorien der Schüler identifizieren und als Lernchance nutzen können, statt sie als bloße Fehlvorstellungen zu ignorieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse geographiedidaktischer Forschungsergebnisse und empirischer Studien zum Conceptual-Change-Ansatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Fundierung, die Analyse spezifischer Denkfiguren von Schülern und didaktische Konsequenzen für die Unterrichtspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Alltagstheorien, Schülervorstellungen, Globaler Klimawandel, Bewertungskompetenz und Conceptual Change.

Warum entstehen bei Schülern oft abweichende Theorien zum Klimawandel?

Schüler konstruieren aus Alltagserfahrungen, Medienberichten und informellem Wissen eigene, subjektiv konsistente Erklärungsmodelle, die oft nicht deckungsgleich mit der Fachwissenschaft sind.

Welche Rolle spielt die „4-Phasen-Strategie“ im Unterricht?

Sie dient dazu, Schülervorstellungen zunächst offenzulegen, zu vergleichen und durch Gruppenexperimente kritisch zu reflektieren, um eine Wissensintegration zu ermöglichen.

Was genau ist „träges Wissen“ im Kontext dieser Arbeit?

Es bezeichnet Schulwissen, das von Schülern nur für Prüfungen gelernt wird, aber keine Anwendung im Alltag findet, weil es nicht mit den eigenen Alltagstheorien vernetzt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Der globale Klimawandel. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen und ihre Konsequenzen für den Geographieunterricht
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
34
N° de catalogue
V902075
ISBN (ebook)
9783346242365
ISBN (Livre)
9783346242372
Langue
allemand
mots-clé
klimawandel alltagstheorien ursachen folgen konsequenzen geographieunterricht
Sécurité des produits
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2016, Der globale Klimawandel. Alltagstheorien zu den Ursachen und Folgen und ihre Konsequenzen für den Geographieunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902075
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Extrait de  34  pages
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