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Kinder-Unis. Was bringen sie uns wirklich?

Zur Geschichte, Vergleich und der Evaluation von Kinder-Unis

Titre: Kinder-Unis. Was bringen sie uns wirklich?

Epreuve d'examen , 2007 , 106 Pages , Note: 2

Autor:in: Melanie Wojewoda (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema: „Kinder-Unis: Was bringen sie uns wirklich?“. Das Projekt Kinder-Uni besteht bereits seit fünf Jahren und wurde 2005 mit der höchsten Auszeichnung für wissenschaftliche Projekte, dem Descartes-Preis, durch die Europäische Union ausgezeichnet. Im Jahr 2003 folgte ein so genannter Kinder-Uni-Boom und mittlerweile gibt es über 70 Kinder-Unis an Universitäten und Hochschulen, innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Diese Arbeit soll die bislang existierenden verschiedenen Ausführungen bezüglich des Kinder-Uni-Projektes vereinen, einen vertiefenden Einblick in dieses ermöglichen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Projekt darstellen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Sinnhaftigkeit, die Zweckmäßigkeit, sowie den eventuellen Nutzen kritisch herauszuarbeiten und darzustellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Persönliches Interesse

3. Einleitung

4. Was ist die Kinder-Uni?

4.1 Vorbereitung einer Kinder-Uni

4.1.1 Die erste Kinder-Uni 2002

4.1.2 Ausbreitung

4.2 Die Kinder-Uni Lüneburg

4.2.1 Konzept der Kinder-Uni Lüneburg

4.2.2 Durchführung

4.2.2.1 Vorbereitung

4.2.2.2 Ablauf

4.2.2.3 Nachbereitung

4.2.3 Inhalte, Medien und Methodik der Vorlesungsreihe 2007

5. Nationaler Vergleich von Kinder-Unis

5.1 Die Kinder-Uni Rostock

5.1.1 Konzept

5.1.2 Durchführung

5.1.3 Inhalte, Medien und Methoden der Vorlesungsreihe 2007

5.2 Die Kinder-Uni Göttingen

5.2.1 Konzept

5.2.2 Durchführung

5.2.3 Inhalte, Medien und Methoden der Vorlesungsreihe 2007

5.3 Fazit

6. Internationaler Vergleich

6.1 Kinder-Unis in der Schweiz

6.1.1 Entstehung

6.1.2 Programm

6.2 Kinder-Unis in Österreich

6.2.1 Entstehung

6.2.2 Programm

6.3 Fazit

7. Zusammenfassung der Vergleiche

8. Pädagogisches Grundkonzept einer Kinder- Uni

8.1 Der „pädagogischer Ursprung“

8.2 Freie Arbeit in der Reformpädagogik

8.2.1 Freie Arbeit in Helen Parkhursts Daltonplan

8.2.2 Freie Arbeit bei Maria Montessori

8.2.3 Freie Arbeit in Hugo Gaudigs Arbeitsschule

8.2.4 Freie Arbeit in Peter Petersens Jenaplan

8.3 Schlussfolgerungen der Freien Arbeit in der Reformpädagogik im Hinblick auf die Kinder-Uni

9. Pädagogische Aspekte der Kinder- Uni

9.1 Definition des Begriffs „Pädagogik“

9.2 Ziele, Normen und Werte der Pädagogik

9.3 Was lernen Kinder in der Kinder- Uni?

9.3.1 Definition des Begriffs „Lernen“

9.3.2 Indirekt vermittelter Lerninhalt

9.3.3 Direkt vermittelter Lerninhalt

9.3.4 Sonderfall Kinder-Uni: Abgrenzung von der Schule

10. Studien

10.1 Fazit und Konsequenzen

10.2 Optimierung der Kinder-Uni

11. Schlussbemerkung

12. Literatur-, Web- und Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit und den tatsächlichen pädagogischen Nutzen von Kinder-Universitäten. Dabei wird analysiert, ob diese Projekte über ihren reinen Charakter als „Event“ hinaus einen nachhaltigen Lerneffekt erzielen oder ob eine Optimierung des Konzepts notwendig ist.

  • Historische Entwicklung und Verbreitung der Kinder-Unis.
  • Vergleichende Analyse deutscher (Lüneburg, Rostock, Göttingen) und europäischer (Basel, Wien) Standorte.
  • Pädagogische Einordnung anhand reformpädagogischer Modelle wie der „Freien Arbeit“.
  • Kritische Evaluation des Lernerfolgs und der Zielgruppenerreichung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Vorbereitung einer Kinder-Uni

Um eine Kinder-Uni überhaupt entstehen lassen zu können, gibt es eine Vielzahl von Aspekten, die beachtet werden müssen. Die Mitgründer der ersten Kinder-Uni, U. STEUERNAGEL und U. JANSSEN, haben einen 13-schrittigen Katalog entwickelt, der als Leitfaden für die Vorbereitung und Gründung einer Kinder-Uni dienen soll (vgl. WEB-V 1.[1]).

Zunächst gilt es, geeignete Themen für die geplanten Veranstaltungen festzulegen und auszuarbeiten. Dabei dienen verschiedene Medien, wie beispielsweise Kinderbücher oder Internetseiten (z.B. Kinder-Uni Bibliothek auf (www.die-kinder-uni.de) als Grundlage für die Recherche.

Unumgänglich ist weiterhin der Aufbau eines Netzwerkes, aus an der Gründung interessierten Kooperationspartnern wie Universitäten, Fachhochschulen, Medienkonzernen und Sponsoren, sowie das Anwerben von Professorinnen und Professoren, die bereit und engagiert sind, eine Vorlesung in der Kinder-Uni-Reihe zu übernehmen.

Zu weiteren organisatorischen Maßnahmen gehören ebenfalls einen Zeitraum festzulegen, Termine abzusprechen, Hörsäle zu reservieren, Technik zu organisieren und Werbung für die Veranstaltung zu machen. STERUERNAGEL und JANSSEN weisen in ihrem Leitfaden auf die Notwendigkeit eines so genannten Anchorman oder –woman (Vgl. WEB-V 1.[2]) hin, der die Schirmherrschaft übernimmt und das Projekt Kinder-Uni nach außen hin repräsentiert. Des Weiteren legt der Leitfaden Grundkriterien wie Pünktlichkeit, kindgerechte Gestaltung, Abwechslungsreichtum und einen angemessenen Abschluss fest.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in den Entstehungshintergrund der Examensarbeit und Danksagung an Betreuer sowie Beteiligte der Projekte.

2. Persönliches Interesse: Erläuterung der Motivation der Autorin, die durch ihre Tätigkeit in der Kinder-Uni Lüneburg zur wissenschaftlichen Untersuchung angeregt wurde.

3. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die den Nutzen und die pädagogische Sinnhaftigkeit von Kinder-Universitäten hinterfragt.

4. Was ist die Kinder-Uni?: Analyse der historischen Entstehung in Tübingen und detaillierte Betrachtung des Organisationsmodells am Beispiel der Kinder-Uni Lüneburg.

5. Nationaler Vergleich von Kinder-Unis: Untersuchung der Kinder-Unis in Rostock und Göttingen hinsichtlich ihres Konzepts und ihrer Durchführung im Vergleich zum Pilotprojekt.

6. Internationaler Vergleich: Darstellung der Entwicklungen und Programmstrukturen von Kinder-Unis in der Schweiz (Basel) und Österreich (Wien).

7. Zusammenfassung der Vergleiche: Synthese der Erkenntnisse aus den nationalen und internationalen Vergleichen hinsichtlich Konzeption und Organisationsstrukturen.

8. Pädagogisches Grundkonzept einer Kinder- Uni: Untersuchung der reformpädagogischen Wurzeln, insbesondere des Konzepts der „Freien Arbeit“.

9. Pädagogische Aspekte der Kinder- Uni: Detaillierte pädagogische Analyse der Zielsetzungen, der Definition von Lernen und der Förderung von Mündigkeit durch das Kinder-Uni-Projekt.

10. Studien: Auswertung existierender Evaluationen und Diskussion von Optimierungsstrategien zur Verbesserung der Lernqualität.

11. Schlussbemerkung: Resümee der Arbeit mit der Erkenntnis, dass der Mehrwert aktuell eher in der Imagepflege als in tiefgreifendem Wissenserwerb liegt, jedoch Potenzial für pädagogische Reformen besteht.

Schlüsselwörter

Kinder-Uni, Pädagogik, Reformpädagogik, Freie Arbeit, Evaluation, Wissensvermittlung, Universität, Didaktik, Kompetenzentwicklung, Mündigkeit, Schulalternative, Bildungsforschung, Lüneburg, Tübingen, Lernangebot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Kinder-Universitäten, ihre pädagogische Fundierung und ihren tatsächlichen Nutzen für die teilnehmenden Kinder im Vergleich zum regulären Schulunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit umfasst die Geschichte und Verbreitung der Kinder-Unis, den nationalen und internationalen Vergleich, die pädagogische Einordnung in die Reformpädagogik sowie die kritische Evaluation der Ergebnisse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit des Konzepts „Kinder-Uni“ kritisch zu prüfen und herauszuarbeiten, welchen tatsächlichen Bildungswert diese Veranstaltungen für Kinder bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener Kinder-Uni-Konzepte sowie der Auswertung existierender empirischer Studien und Evaluationen der Standorte Lüneburg, Rostock, Göttingen, Basel und Wien.

Was ist das zentrale Fazit im Hauptteil über den Wissenserwerb?

Das Fazit zeigt, dass das Format der Massenvorlesung oft kritisch zu betrachten ist, da der beabsichtigte Wissenserwerb häufig durch Reizüberflutung behindert wird; effektiver ist das Lernen in Kleingruppen und Workshops.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Die Arbeit wird durch die Begriffe Kinder-Uni, Reformpädagogik, Mündigkeit, didaktische Optimierung und kritische Evaluation geprägt.

Wie unterscheidet sich die Kinder-Uni Lüneburg im Vergleich zu anderen Standorten?

Ein besonderes Merkmal der Kinder-Uni Lüneburg ist die intensive Kinderbetreuung im Vorfeld der Vorlesungen, die dazu dient, Hemmschwellen abzubauen und den Kindern eine eigenständige Teilnahme zu ermöglichen.

Wird durch die Kinder-Uni tatsächlich eine Berufsorientierung erreicht?

Die Autorin stuft dies als fragwürdig ein, da die Zielgruppe der acht- bis zwölfjährigen Kinder meist noch nicht zukunftsorientiert denkt und die oft frontale Lernform eher eine distanzierte Haltung zum Studium hervorrufen könnte.

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Résumé des informations

Titre
Kinder-Unis. Was bringen sie uns wirklich?
Sous-titre
Zur Geschichte, Vergleich und der Evaluation von Kinder-Unis
Université
Leuphana Universität Lüneburg
Note
2
Auteur
Melanie Wojewoda (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
106
N° de catalogue
V90218
ISBN (ebook)
9783638069397
ISBN (Livre)
9783640119172
Langue
allemand
mots-clé
Kinder-Unis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Wojewoda (Auteur), 2007, Kinder-Unis. Was bringen sie uns wirklich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90218
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Extrait de  106  pages
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