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Schulangst. Formen, Diagnostik, Prävention

Titre: Schulangst. Formen, Diagnostik, Prävention

Dossier / Travail , 2007 , 38 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Kopp (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff Schulangst bezeichnet eine Reihe verschiedener Ängste im Bezug auf die Schule. Diese Ängste gehören, ähnlich wie die Aspekte Selbstbild, Leistungsmotivation und Lerntechniken zu den nicht von der Intelligenz abhängigen Bedingungen des Schulerfolgs. Angst bzw. Schulangst äußert sich hauptsächlich auf drei Ebenen. Physiologische Ebene (z.B. Herzklopfen, erhöhter Puls, Schweißausbruch erhöhter Harndrang, erhöhter Muskeltonus usw.), Emotional-Subjektive Ebene (z.B. Erleben aufsteigender Selbstwertbedrohung als unangenehm empfundene innere Erregungszustände, Unwohlsein, innere Angespanntheit, depressive Verstimmungen) und beobachtbare Verhaltensweisen (z.B. Unruhe, Zittern, unkontrollierte Bewegungen, Artikulationsstörungen, Sprechblockaden, Verkrampfung, Flucht). Ausdrucksformen, die sich auf das körperliche Wohlbefinden niederschlagen (Magenbeschwerden, Kopfschmerzen usw.) werden auch als somatische Ausdrucksformen bezeichnet. Hierbei sind auch geschlechtsspezifische Unterschiede festzustellen, bei denen man allerdings in der Literatur auf abweichende Aussagen stößt. Laut Hurrelmann richten Mädchen den großen Druck meist nach innen und zeigen stärkere Symptome von psychosomatischen- und anderen Gesundheitsbeeinträchtigungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT ALLGEMEINES ZUM THEMA SCHULANGST

2. FORMEN UND URSACHEN DER SCHULANGST

2.1. Schulphobie/Trennungsangst

2.2. Leistungsangst

2.3. Prüfungsangst

2.4. Soziale Ängste

3. DIAGNOSTIK

4. PRÄVENTIONS- UND REDUKTIONSMAßNAHMEN GEGEN SCHULANGST

4.1 Schulangstreduktion durch Verbesserung des Klassenklimas

4.2. Geschichten gegen die Angst

4.3. Der richtige Umgang mit Prüfungssituationen

4.4. Schulangstprävention/Schulangstreduktion durch Abschaffung der Ziffernzeugnisse?

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Schulangst, differenziert zwischen verschiedenen Erscheinungsformen wie Schulphobie, Leistungs- und Prüfungsangst sowie sozialen Ängsten, und analysiert deren Entstehungsgründe sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten.

  • Phänomenologie und Ursachen von Schulangst bei Kindern und Jugendlichen.
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Angstformen und deren diagnostische Erfassung.
  • Präventions- und Reduktionsmaßnahmen zur Verbesserung des Schulklimas.
  • Die Rolle der Leistungsbewertung und die Debatte um Ziffernzeugnisse.
  • Strategien zur Angstbewältigung und Kompetenzsteigerung bei Schülern.

Auszug aus dem Buch

2.1. Schulphobie/Trennungsangst

Unter Schulphobie ist bei den Kindern kaum oder nur ungenügend vollzogene Trennung vom Elternhaus (in den meisten Fällen von der Mutter) zu verstehen, die zu einer starken Tendenz der Schulverweigerung und zu den genannten somatischen Ausdrucksformen (Übelkeit, Schlafstörungen usw.) führen kann. Interessant ist, dass viele solche Symptome morgens unmittelbar nach dem Aufwachen am stärksten vorhanden sind, während sie über den Tagesverlauf in der Regel nachlassen. Der Versuch durch „direktives Einwirken“ den Schulbesuch zu erzwingen kann bei jüngeren Kindern zur Abschwächung der Symptome führen, während man bei älteren Kindern die Panikreaktionen verstärken kann (vgl. Peterson 2006 S.645).

Weiterhin kann die Schulphobie aber auch durch einen schweren Schicksalsschlag (kritisches Lebensereignis siehe Krowatschek/Domsch S.47), wie z.B. Scheidung oder Tod eines Elternteils (vgl. Doblhofer) oder durch Sorgen um die Ehe der Eltern, Stellung in der Geschwisterreihe oder Beanspruchung für elterliche Funktionen (vgl. Web1) ausgelöst oder verstärkt werden. Aufgrund der Komplexität schulphobischen Verhaltens stellen sich häufig zusätzliche Verhaltensauffälligkeiten ein, die individuelle Problemlagen und situativen Gegebenheiten folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. VORWORT ALLGEMEINES ZUM THEMA SCHULANGST: Einführung in das Thema Schulangst und Erläuterung der verschiedenen physiologischen, emotionalen und verhaltensbezogenen Ebenen der Symptomatik.

2. FORMEN UND URSACHEN DER SCHULANGST: Detaillierte Definition und Abgrenzung der verschiedenen Angsttypen wie Schulphobie, Leistungsangst, Prüfungsangst und soziale Ängste.

3. DIAGNOSTIK: Darstellung diagnostischer Möglichkeiten, insbesondere der Verwendung standardisierter Fragebögen sowie deren Grenzen im Vergleich zu klinischen Interviews.

4. PRÄVENTIONS- UND REDUKTIONSMAßNAHMEN GEGEN SCHULANGST: Vorstellung verschiedener Ansätze, von der Verbesserung des Klassenklimas über therapeutische Geschichten bis hin zur Diskussion über Ziffernzeugnisse.

5. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Komplexität des Themas und Plädoyer für ein förderliches Lernklima sowie eine differenzierte Leistungsbewertung.

Schlüsselwörter

Schulangst, Schulphobie, Leistungsangst, Prüfungsangst, soziale Ängste, Diagnostik, Klassenklima, Interventionsmaßnahmen, Ziffernzeugnisse, Leistungsbewertung, Angstbewältigung, Kompetenzsteigerung, Schulpädagogik, Trennungsangst, Mobbing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogisch-psychologischen Analyse von Schulangst bei Schülern und den Möglichkeiten, diese durch gezielte Maßnahmen zu lindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Differenzierung zwischen verschiedenen Angstformen, die wissenschaftliche Diagnostik und praxisnahe Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Phänomen Schulangst zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie Lehrer und Eltern den betroffenen Schülern unterstützend begegnen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer und psychologischer Studien und Konzepte zur Angstthematik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von Angstformen, Methoden der Diagnostik, Maßnahmen zur Verbesserung des Klassenklimas, therapeutische Ansätze und die Rolle der Leistungsbewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Schulangst, Schulphobie, Leistungs- und Prüfungsangst sowie Präventionsmaßnahmen und Schulentwicklung.

Wie unterscheidet sich Schulphobie von einfachem Schulschwänzen?

Schulphobie ist mit echtem Leidensdruck und Ängsten verbunden, während Schulschwänzer laut Definition eher einen Lustgewinn durch die Vermeidung der Schule suchen.

Welche Rolle spielt die Leistungsbewertung bei der Entstehung von Ängsten?

Noten und Ziffernzeugnisse werden kritisch hinterfragt, da sie Druck erzeugen und bei Schülern oft Ängste auslösen, die das Lernklima belasten.

Warum ist das soziale Klassenklima für die Prävention von Schulangst entscheidend?

Ein positives Klima fördert die Sicherheit und das Vertrauen, was sozialen Ängsten wie Mobbing vorbeugt und den Zusammenhalt in der Klasse stärkt.

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Résumé des informations

Titre
Schulangst. Formen, Diagnostik, Prävention
Université
University of Koblenz-Landau  (Institut für die Bildung im Kindes- und Jugendalter)
Cours
Kindgerechte Gestaltung des Anfangsunterrichts
Note
2,0
Auteur
Daniel Kopp (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
38
N° de catalogue
V90415
ISBN (ebook)
9783638045148
ISBN (Livre)
9783640127665
Langue
allemand
mots-clé
Schulangst Kindgerechte Gestaltung Anfangsunterrichts
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Kopp (Auteur), 2007, Schulangst. Formen, Diagnostik, Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90415
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Extrait de  38  pages
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