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Terrorismus. Ein religiöses Problem?

Terrorismus im Islam, Judentum und in der White Supremacy

Título: Terrorismus. Ein religiöses Problem?

Trabajo Escrito , 2020 , 17 Páginas

Autor:in: Denis Riffel (Autor)

Teología - Religión comparativa
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Ist Terrorismus ein religiöses Problem? In dieser Arbeit soll zunächst der Begriff des Terrorismus erläutert werden. Danach sollen Zahlen und Fakten die Aktualität des Terrorismus im 21. Jahrhundert verdeutlichen. Ein Blick auf die Religionen soll infolgedessen aufzeigen, dass Terrorismus und Religion schon immer eng miteinander verbunden waren. Zum Schluss soll eine Behandlung des Terrorismus im Islam, im Judentum und in der christlichen "White Supremacy" die Frage klären, ob Terrorismus nun ein religiöses Problem sei oder nicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Terrorismus

2.1 Definition und Bedeutung

2.2 Zahlen und Fakten

3 Terrorismus und Religion

3.1 Terrorismus im Islam

3.2 Terrorismus im Judentum

3.3 Terrorismus in der White Supremacy

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die enge Verflechtung von Terrorismus und Religion im 21. Jahrhundert und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob Terrorismus als ein primär religiöses Problem zu betrachten ist oder ob Religionen lediglich zur Rechtfertigung extremistischer Gewalt instrumentalisiert werden.

  • Historische und etymologische Herleitung des Terrorismusbegriffs
  • Analyse aktueller Daten und Fakten zur globalen Bedrohungslage
  • Vergleichende Untersuchung religiös motivierter Gewalt im Islam und Judentum
  • Diskussion über die Rolle theologischer Legitimierung in White-Supremacy-Gruppierungen

Auszug aus dem Buch

3 Terrorismus und Religion

Das Zusammenspiel von Religion und Terrorismus ist keineswegs ein neuerlicher Trend, der erst im letzten Jahrhundert aufgetaucht ist. In den Jahren 66 bis 73 nach Christus, kämpfte eine jüdische Sekte unter dem Namen „Zeloten“, gegen die Besetzung durch das Römische Reich (Hoffman, 2008, S. 139). Hierbei führten sie politische Morde aus, bei denen sie die „sica“, einen altertümlichen Dolch benutzten. Dabei trat ein Zelot aus der Anonymität eines überfüllten Marktplatzes hervor, um einem römischen Legionär vor den Augen aller Anwesenden, zu ermorden. Zu der Zeit hatte dies einen ähnlichen Effekt, wie heutzutage die Verbreitung durch Nachrichtensender oder das Internet. Es war eine Botschaft an ein breiteres Publikum, also an die römische Besatzungsmacht und die sie unterstützenden Juden. Zusätzlich sollen die Zeloten sogar eine primitive Form von chemischer Kriegsführung angewandt haben. So vergifteten sie unter anderem die Kornspeicher der Römer und behinderten die Wasserversorgung Jerusalems (Hoffman, 2008, S. 140). Im 17. Jahrhundert terrorisierte ein religiöser Kult, die „Thugs“, Indien. Sie dienten der Hindugöttin des Terrors und der Zerstörung und töteten an bestimmten Tagen unschuldige Reisende als rituelle Opfergabe für Kali, ihre Hindugöttin. Dabei sollen sie jährlich knapp 800 Menschen getötet haben (Hoffman, 2008, S. 140).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik des modernen Terrorismus, ausgehend von den Anschlägen des 11. September 2001, sowie Hinführung zur zentralen Fragestellung der Arbeit.

2 Terrorismus: Erläuterung der etymologischen Herkunft und Definition des Terrorismusbegriffs sowie Darstellung der statistischen Entwicklung und globalen Verbreitung im 21. Jahrhundert.

3 Terrorismus und Religion: Detaillierte Untersuchung des Zusammenspiels von Religion und Gewalt anhand von Fallbeispielen aus dem Islam, dem Judentum und rechtsextremen White-Supremacy-Strömungen.

4 Fazit: Synthese der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass Religionen oft instrumentalisiert werden und Terrorismus somit als ein von Menschen missbrauchtes Konstrukt zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Religion, Religiöser Terrorismus, Islamischer Staat, Radikalisierung, White Supremacy, Ideologie, Gewalt, Al-Quaida, Politische Gewalt, Extremismus, Konfliktsystem, Globalisierung, Zeloten, Rechtsterrorismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der engen Verbindung zwischen Terrorismus und Religion im 21. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse umfasst die Begriffsbestimmung von Terrorismus, historische Parallelen sowie spezifische Ausprägungen religiös legitimierter Gewalt im Islam, Judentum und bei White-Supremacy-Gruppen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Terrorismus tatsächlich als ein genuin religiöses Problem eingestuft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung von Fallbeispielen sowie statistischen Daten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine datengestützte Analyse der Bedrohungslage und die Untersuchung verschiedener religiös motivierter Terrororganisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Terrorismus, Radikalisierung, Ideologie, Religion und politisch motivierte Gewalt.

Wie unterscheidet sich der religiöse Terrorismus laut Autor von weltlichem Terrorismus?

Der Autor stellt fest, dass religiöser Terrorismus durch eine stärkere Entmenschlichung der „Feinde“ und eine höhere Effizienz sowie Zielgenauigkeit bei der Opfermaximierung gekennzeichnet ist.

Welche Rolle spielen Geistliche laut der Arbeit bei der Radikalisierung?

Geistliche fungieren oft als Legitimatoren, die Handlungen durch göttliche Gebote rechtfertigen und somit die moralischen Hemmschwellen der ausführenden Akteure senken.

Was schlussfolgert die Arbeit hinsichtlich der Verantwortung von Religionen für Gewalt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Religionen nicht der Ursprung der Gewalt sind, sondern vielmehr als Rechtfertigungsgrundlage durch manipulative Akteure missbraucht werden.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Terrorismus. Ein religiöses Problem?
Subtítulo
Terrorismus im Islam, Judentum und in der White Supremacy
Autor
Denis Riffel (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
17
No. de catálogo
V906385
ISBN (Ebook)
9783346220929
ISBN (Libro)
9783346220936
Idioma
Alemán
Etiqueta
islam judentum problem supremacy terrorismus white
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Denis Riffel (Autor), 2020, Terrorismus. Ein religiöses Problem?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906385
Leer eBook
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