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T. Géricault: "Das Floß der Medusa". Eine Analyse

Title: T. Géricault: "Das Floß der Medusa". Eine Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Franziska Zimmert (Author)

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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wieso das Gemälde „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault zu den Werken der Skandalkunst zählt. Um den Lesenden dieser Arbeit einen ersten Eindruck über das Gemälde „Das Floß der Medusa“ zu geben, widmet sich das erste Kapitel des Hauptteils einer detaillierten Bildbeschreibung mit der Einarbeitung der Vorskizzen des Werks. Der Fokus des darauffolgenden Kapitels liegt auf der Beantwortung der Fragestellung. Hierzu werden die zwei Schiffbruchszenen „Ein italienischer Hafen bei stürmischem Wetter“ (1740-1750) und „Seesturm: Die Gefahren des Meeres“ (1772) des erfolgreichen Landschaftsmalers Claude Joseph Vernet (1714-1789) als Vergleichswerke betrachtet, da diese Idealdarstellungen aus dem vorherigen Jahrhundert dem Publikum bekannt waren. Auf der Grundlage von Vernets Darstellungstypus wird Géricaults neue Inszenierung analysiert.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Lesenden begreiflich zu machen, wieso Géricaults Schiffbruchgemälde ein Werk der Skandalkunst ist, da diese Erkenntnis den Betrachtenden des 21. Jahrhunderts nicht sofort erschließbar zu sein scheint. Deshalb folgt eine Untersuchung des Gemäldes im Hinblick auf die politischen und gesellschaftlichen Umstände der Epoche und wie Géricault die Kritik an sein Land in sein Werk integrierte. Dieses Kapitel abschließend wird das Werk „Das Eismeer“ (1823-1824) von Caspar David Friedrich als Vergleichswerk der deutschen Romantik betrachtet, um die Motive und Absichten der französischen Künstler deutlich zu machen. Eine Zusammenfassung und ein Fazit des Hauptteils schließen die Arbeit im letzten Kapitel ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreibung des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ (1818-1819) von Théodore Géricault

3. „Das Floß der Medusa“ – ein Skandalkunstwerk

4. Zusammenfassung der Arbeit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht, warum das Gemälde „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault als bedeutendes Werk der Skandalkunst des 19. Jahrhunderts gilt, und analysiert hierbei die Komposition, die historische Rezeption sowie den künstlerischen Kontext durch Vergleiche mit zeitgenössischen Werken.

  • Detaillierte Analyse der bildnerischen Komposition und Motivwahl Géricaults
  • Untersuchung der historischen Hintergründe der Medusa-Katastrophe
  • Vergleich der Inszenierung mit klassizistischen Schiffbruchsdarstellungen von Claude Joseph Vernet
  • Analyse der Wirkung des Gemäldes auf das zeitgenössische Publikum und die politische Dimension des Skandals

Auszug aus dem Buch

Beschreibung des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ (1818-1819) von Théodore Géricault

Der in Frankreich geborene Künstler Jean-Louis André Théodore Géricault (Rouen, 1791-Paris, 1824) schuf in den Jahren 1818-1819 sein weltberühmtes Meisterwerk „Das Floß der Medusa“ (Abb. 1). Er begann seinen künstlerischen Werdegang als Kopist und kopierte vor allem berühmte Gemälde der großen Künstler, wie beispielsweise Raffael, Peter Paul Rubens oder Caravaggio. Die Auswahl seiner Motive erfolgte nicht wahllos, denn Géricault wählte nur Werke, in denen die Figuren vom Künstler nicht frei entworfen wurden, sondern auf der Grundlage eins tatsächlichen Vorbildes geschaffen wurden. Neben Eugène Delacroix (1793-1863) gilt Géricault als Mitbegründer der Epoche der französischen Romantik, da beide Künstler mit ihrer Kunstform die Epoche des Klassizismus überwinden. Die französische Romantik ist vor allem durch den Wunsch bestimmt, das Motiv der Ferne zu vergegenwärtigen. Die Natur spielt hierbei die Rolle der Menschen bedrohenden Macht.

Das Werk „Das Floß der Medusa“ ist ein Monumentalgemälde, das diesen Drang als Vorbild für die ganze Epoche widerspiegelt und eine Inspiration für nachfolgende Künstler und Epochen war. Aufgrund einer detaillierten Dokumentation lässt sich heute die Entstehung des Gemäldes genau nachvollziehen. Théodore Géricault kaufte die Leinwand am 24. Februar 1818 und brauchte 16 Monate bis zur Vervollständigung seines Werks.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff Skandal im Kontext der Kunstgeschichte und führt in die Fragestellung ein, warum Géricaults Werk als Skandalkunstwerk des 19. Jahrhunderts zu bewerten ist.

2. Beschreibung des Gemäldes „Das Floß der Medusa“ (1818-1819) von Théodore Géricault: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte, die akribische Vorbereitung des Künstlers sowie die kompositorischen Merkmale und die symbolische Figurenkonstellation auf dem Floß.

3. „Das Floß der Medusa“ – ein Skandalkunstwerk: Hier wird der historische Kontext der realen Medusa-Katastrophe beleuchtet und die Provokation des Werkes durch den politischen Zündstoff sowie den Vergleich mit klassischen Bildtraditionen von Vernet analysiert.

4. Zusammenfassung der Arbeit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Wirkung des Gemäldes als politische Metapher und zur Brechung konventioneller Bildtraditionen zusammen.

Schlüsselwörter

Théodore Géricault, Das Floß der Medusa, Romantik, Skandalkunst, Schiffbruch, Historienbild, Komposition, Medusa-Katastrophe, Realismus, Schiffbruchmalerei, Claude Joseph Vernet, französische Malerei, Politische Kunst, 19. Jahrhundert, Kunstgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gemälde „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault und dessen Einordnung als bedeutendes Werk der Skandalkunst im 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die künstlerische Komposition, die historische Aufarbeitung der Medusa-Katastrophe sowie die gesellschaftliche und politische Provokation, die das Werk in der Ära der Romantik ausgelöst hat.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, durch welche künstlerischen Mittel Géricault die zeitgenössischen Sehgewohnheiten herausforderte und warum das Bild als Kritik an politischen Missständen fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kunsthistorische Analyse, die formale Bildbetrachtung (Komposition, Farbwahl) mit einer historischen Kontextualisierung und vergleichenden Werkanalyse (Vernet, Friedrich) verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung des Werkes, die Untersuchung der Entstehungsgeschichte und eine Analyse des skandalösen Charakters durch den historischen Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Géricault, Skandalkunst, Romantik, Schiffbruch, Medusa, politische Provokation und Kompositionsanalyse.

Wie beeinflusste das historische Ereignis der „Medusa“-Katastrophe die Komposition des Gemäldes?

Géricault integrierte den Tatsachenbericht der Überlebenden, entschied sich aber für eine dramatischere, idealisierte Inszenierung, um die emotionale Schwere und die politische Dimension des Skandals für das Publikum greifbar zu machen.

Inwiefern unterscheidet sich Géricaults Darstellung von klassischen Vorbildern?

Während klassizistische Maler wie Vernet Schiffbrüche eher als Naturschauspiel inszenierten, fokussiert Géricault auf die psychologische Grenzsituation, das menschliche Leid und die soziale Kritik an den Verantwortlichen der Katastrophe.

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Details

Title
T. Géricault: "Das Floß der Medusa". Eine Analyse
College
University of Passau
Grade
1,7
Author
Franziska Zimmert (Author)
Publication Year
2019
Pages
35
Catalog Number
V910981
ISBN (eBook)
9783346205933
ISBN (Book)
9783346205940
Language
German
Tags
analyse eine floß géricault medusa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Zimmert (Author), 2019, T. Géricault: "Das Floß der Medusa". Eine Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/910981
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