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Das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung. Grundlagen, kritische Analyse und Handlungsempfehlungen

Título: Das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung. Grundlagen, kritische Analyse und Handlungsempfehlungen

Tesis (Bachelor) , 2016 , 36 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Carsten Wolter (Autor)

Economía de las empresas - Fundación de empresas, planes de negocio
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Ziel dieser Arbeit ist es, eine Handlungsempfehlung für die Verwendung von Multiplikatoren in der Unternehmensbewertung zu geben. Dementsprechend ergeben sich die Fragen, in welcher Bewertungssituation ein bestimmter Multiplikator aufgrund seiner Spezifikation anderen Multiplikatoren vorzuziehen ist und kann das Multiplikatorverfahren als eigenständiges Bewertungsverfahren existieren.

Die betriebswirtschaftliche Literatur befasst sich seit geraumer Zeit mit der Bewertung von Unternehmen. Im deutschsprachigen Raum machte Schmalenbach zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts aufmerksam auf diese Thematik. Dabei entstanden im Rahmen der stets fortschreitenden Entwicklung der betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse, kontinuierlich neue Verfahrensweisen, um diesem neuen Erkenntnisstand gerecht zu werden.

Lange Zeit stellte das Ertragswertverfahren in Deutschland das Maß aller Dinge dar. In den letzten zwei bis drei Jahrzehnten haben dagegen Verfahren in die deutsche Bewertungstheorie und insbesondere Bewertungspraxis Einzug gehalten, die auf investitionstheoretischen Grundlagen, Erkenntnissen der modernen Finanzierungstheorie und dem Vergleich mit öffentlich gelisteten Unternehmungen basieren.

Der Vergleich mit öffentlich gelisteten Unternehmen, in der Literatur unter dem Begriff Multiplikatorverfahren zu finden, stellt eine relative Bewertungsmethode dar, bei der der Wert eines Unternehmens aus den Marktpreisen vergleichbarer Unternehmen gewonnen wird. In der betriebswirtschaftlichen Wissenschaft ist der Ansatz mit Multiplikatoren aufgrund seiner angeblichen Theorielosigkeit umstritten, spielt in der Praxis der Bewertung, insbesondere börsennotierter Gesellschaften jedoch eine große Rolle.

Die optimale Auswahl bei der Verwendung von Market Multiples zur Herleitung von Unternehmenswerten bereitet in der praktischen Anwendung große Schwierigkeiten. Die Verwender von Multiplikatoren bleiben im Unklaren darüber, welche Multiples gut beziehungsweise schlecht für das zu bewertende Unternehmen geeignet sind und in welchem Zeitkontext diese zur Erhöhung der Bewertungsgenauigkeit zu verwenden sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Theoretische Grundlagen der Unternehmensbewertungslehre

2.1 Anlässe & Funktionen

2.2 Methodenübersicht

3 Unternehmensbewertung mit Multiplikatoren

3.1 Konzeptionelle Grundprinzipien

3.2 Ablauf der Multiplikatorbewertung auf Basis von Vergleichsunternehmen

3.3 Darstellung der Multiplikatoren

3.3.1 Equity Multiplikatoren

3.3.2 Entity Multiplikatoren

4 Kritische Analyse des Multiplikatorverfahrens

4.1 Generelle Stärken und Schwächen

4.2 Spezifische Würdigung ausgewählter Multiplikatoren

4.2.1 Equity Bewertungskennzahlen

4.2.2 Entity Bewertungskennzahlen

4.3 Zusammenfassende Ableitung einer Handlungsempfehlung

5 Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung einer kritischen Analyse zu unterziehen, um auf Basis der identifizierten Stärken und Schwächen Handlungsempfehlungen für deren praktische Anwendung abzuleiten.

  • Methodische Grundlagen und Konzeption der Multiplikatorbewertung
  • Unterscheidung zwischen Equity- und Entity-Multiplikatoren
  • Kritische Würdigung relevanter Bewertungskennzahlen
  • Eignung verschiedener Multiplikatoren für unterschiedliche Unternehmenssituationen
  • Einsatzmöglichkeiten des Multiplikatorverfahrens als Plausibilisierungsinstrument

Auszug aus dem Buch

3.1 Konzeptionelle Grundprinzipien

Die Grundidee der Unternehmensbewertung mit Multiplikatoren basiert auf dem „Law of one Price“, das auf Jevons (1871) zurückzuführen ist und besagt, dass vergleichbare Güter, in diesem Fall vergleichbare Unternehmen, den gleichen Preis haben. Dies bedeutet folglich, dass von einem vollkommenen Markt, ein Markt, indem jedem die gleichen Informationen zur Verfügung stehen, für Unternehmen und Unternehmensteile ausgegangen wird, den es jedoch in der Realität nicht gibt. Coenenberg und Schultze sind der Auffassung, dass die Marktteilnehmer im Durchschnitt richtig liegen und damit die beobachtbaren Preise eine akzeptable Annäherung an einen fairen Wert implizieren. Subjektive Nutzenvorstellungen bleiben somit unberücksichtigt. Es wird von einem bekannten Preis am Markt auf einen unbekannten Preis für Unternehmen und Unternehmensteile geschlossen. Verhältniszahlen anhand von Informationen über vergleichbare Unternehmen, sogenannte Multiplikatoren, werden gebildet und in einem Analogieschluss auf das zu bewertende Objekt übertragen. Der resultierende Unternehmenswert ergibt sich aus der Multiplikation von Bezugsgröße und Multiplikator.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Unternehmensbewertung ein und stellt das Multiplikatorverfahren als eine in der Praxis bedeutende, aber wissenschaftlich umstrittene relative Bewertungsmethode vor.

2 Theoretische Grundlagen der Unternehmensbewertungslehre: Hier werden die Anlässe und Funktionen der Unternehmensbewertung erläutert sowie ein Überblick über die verschiedenen methodischen Bewertungsansätze gegeben.

3 Unternehmensbewertung mit Multiplikatoren: Dieses Kapitel erläutert die konzeptionellen Grundprinzipien des Multiplikatorverfahrens, beschreibt den typisierten Bewertungsprozess und differenziert zwischen Equity- und Entity-Multiplikatoren.

4 Kritische Analyse des Multiplikatorverfahrens: Das Kapitel bietet eine intensive Auseinandersetzung mit den generellen Stärken und Schwächen sowie eine spezifische Würdigung der wichtigsten Bewertungskennzahlen, die in eine Handlungsempfehlung mündet.

5 Thesenförmige Zusammenfassung: Die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen der Arbeit werden hier in prägnanter Form zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Multiplikatorverfahren, Market Multiples, Peer Group, Equity Multiplikatoren, Entity Multiplikatoren, KGV, PEG-Ratio, KCV, KBV, EV/EBIT, EV/EBITDA, Umsatzmultiplikator, Bewertungsanlässe, Handlungsempfehlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse von Multiplikatorverfahren, die zur Wertermittlung von Unternehmen auf Basis von Vergleichsdaten aus dem Markt herangezogen werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen der Multiplikatorbewertung, die Kategorisierung in Equity- und Entity-Kennzahlen sowie deren kritische Würdigung hinsichtlich ihrer Stärken, Schwächen und Anwendungsgebiete.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine fundierte Handlungsempfehlung für die Verwendung von Multiplikatoren zu erarbeiten, um die Bewertungsgenauigkeit in verschiedenen Bewertungssituationen zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche und der systematischen Auswertung vorhandener wissenschaftlicher Publikationen, um eine kritische Analyse des Verfahrens zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Bewertungslehre, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise und die kritische Analyse der spezifischen Multiplikatoren unter Berücksichtigung von deren Eignung für unterschiedliche Unternehmensarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unternehmensbewertung, Multiplikatorverfahren, Equity- und Entity-Multiplikatoren, Peer Group, sowie spezifische Kennzahlen wie KGV, KBV und EV/EBITDA.

Warum ist das KGV als Bewertungsmaßstab bei jungen Unternehmen oft ungeeignet?

Junge Unternehmen weisen häufig noch keine stabilen Gewinne oder gar Verluste auf, was die Anwendung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses, welches ein konstantes Ertragsniveau voraussetzt, sinnlos macht.

Was unterscheidet Entity- von Equity-Multiplikatoren?

Equity-Multiplikatoren beziehen sich rein auf das Eigenkapital (z.B. KGV), während Entity-Multiplikatoren den gesamten Unternehmenswert (Enterprise Value) ins Verhältnis zu Kennzahlen wie EBIT oder EBITDA setzen, um die Kapitalstruktur einzubeziehen.

Welche Rolle spielt die Auswahl der Peer Group?

Die Auswahl einer geeigneten Vergleichsgruppe (Peer Group) ist entscheidend, da das Multiplikatorverfahren auf dem Analogieschluss basiert; die Vergleichsunternehmen müssen daher eine größtmögliche Ähnlichkeit zum zu bewertenden Unternehmen aufweisen.

Kann das Multiplikatorverfahren als alleinige Bewertungsmethode dienen?

Nein, der Autor empfiehlt, das Multiplikatorverfahren nicht als Substitut, sondern als ergänzende Methode zur Plausibilisierung von fundamentalen Bewertungsverfahren wie der DCF-Methode einzusetzen.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung. Grundlagen, kritische Analyse und Handlungsempfehlungen
Universidad
University of Osnabrück
Calificación
2,0
Autor
Carsten Wolter (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
36
No. de catálogo
V911152
ISBN (Ebook)
9783346234186
ISBN (Libro)
9783346234193
Idioma
Alemán
Etiqueta
Multiplikatorverfahren Unternehmensbewertung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carsten Wolter (Autor), 2016, Das Multiplikatorverfahren in der Unternehmensbewertung. Grundlagen, kritische Analyse und Handlungsempfehlungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911152
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