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Persönlichkeitstypologien. Intelligenz und deren Messung im Rahmen der Personalauswahl und -entwicklung

Die State-Trait-Debatte und ihr Bezug zum Assessment Center

Titel: Persönlichkeitstypologien. Intelligenz und deren Messung im Rahmen der Personalauswahl und -entwicklung

Einsendeaufgabe , 2015 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anke Jung (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird auf das Eigenschaftsparadigma und damit die Theorien zur Intelligenz und die Persönlichkeitstypologien im Gegensatz zu den dimensionalen Ansätzen eingegangen und ihre Verwendung im Personalwesen aufgezeigt. Die menschliche Persönlichkeit ist sehr komplex und es Bedarf vielen Perspektiven und Studien, um diese annähernd vollständig zu beschreiben und zu verstehen. Einige Ansätze werden in dieser Arbeit aufgezeigt.

Die Persönlichkeitspsychologie wird heute von sechs Paradigmen bestimmt. Mit jedem davon wird versucht, mehr Verständnis für den Aufbau und die Ursprünge sowie die Zusammenhänge der Persönlichkeit zu erlangen. Damit erhofft sich die Wissenschaft Vorhersagen zu Verhaltensweisen und Lebensereignissen auf der Basis dessen, was über ein Individuum bekannt ist, machen zu können. Jedes Paradigma trägt seinen Teil zum Gesamtverständnis der Persönlichkeit bei.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die State-Trait-Debatte

1.1. Einleitung in die differentielle Psychologie

1.2. Eigenschaften / Gewohnheiten / Zustände

1.3. Diskussion über die State-Trait-Debatte

1.4. Assessment Center (AC)

1.5. Bedeutung der State-Trait-Debatte für ein AC

2. Intelligenz

2.1. Definition

2.2. Intelligenzmessungen

2.3. Einsatz von Intelligenztests

2.4. Intelligenztests bei der Personalauswahl

2.5. Kritik an der Anwendung

3. Theorien der Persönlichkeitspsychologie

3.1. Persönlichkeitstypologien

3.2. Dimensionale Ansätze

3.3. Praktischer Nutzen der Theorien

3.3.1. Nutzen in der Personalauswahl

3.3.2. Nutzen in der Personalentwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der State-Trait-Debatte für die moderne Personalauswahl und Personalentwicklung. Dabei wird analysiert, inwieweit psychologische Konstrukte wie Intelligenz und Persönlichkeitseigenschaften stabil (Traits) oder situationsabhängig (States) sind und welche Auswirkungen dies auf die Validität von Auswahlverfahren wie dem Assessment Center hat.

  • Die State-Trait-Debatte in der psychologischen Theorie
  • Messung von Intelligenz und deren Einsatz in der Eignungsdiagnostik
  • Vergleich von Persönlichkeitstypologien und dimensionalen Ansätzen
  • Kritische Analyse des praktischen Nutzens psychologischer Modelle für Personaler

Auszug aus dem Buch

1.3. Diskussion über die State-Trait-Debatte

In Bezug auf Traits und States sind sich Wissenschaftler nicht einig, wodurch immer wieder Diskussionen entstehen, die auch als „State-Trait-Debatte“ bekannt geworden sind. Bei dieser Debatte wird diskutiert, ob besondere Situationen zu besonderen Reaktionen führen, im Gegensatz zum gewöhnlichen Verhalten oder ob es solche besonderen Situationen nicht gibt und sich situationsunabhängig immer die konstanten Eigenschaften einer Person zeigen. Dabei werden der natürliche Zustand („immer“) und der momentane Zustand („ausgelöst durch vorangeschrittene Situation“) betrachtet.

Besonders Mischel vertritt die Meinung, dass „die transsituative Konsistenz des Verhaltens gering sei, wenn Verhalten in realen Situationen untersucht werde; selten überschreite sie die >>magische Grenze<< von .30. Dies widerspreche der grundlegenden Annahme des Eigenschaftsparadigmas, dass eine Eigenschaft das Verhalten in vielen Situationen in vergleichbarer Weise beeinflusse.“ Es wird also untersucht, inwieweit sich Menschen und ihre Umwelt gegenseitig beeinflussen. Im Alltag erleben Menschen, dass sich Freunde, Verwandte oder Bekannte plötzlich anders verhalten, beispielsweise, weil diese Hunger haben, ein Todesfall eingetreten ist, sie müde sind, u.v.m.. Mit der Kampagne „Du bist nicht du, wenn du hungrig bist!“ greift Snickers das Eigenschaftsparadigma auf witzige Weise auf und veranschaulicht dieses gekonnt. Bekannt ist z. B. die Fernsehwerbung bei der Ein Fußball-Spieler Hunger hat und zu einer sogenannten "Diva", die bekannt für "Zickereien" ist, wird. Er verwandelt sich erst zurück, nach dem sein Hunger gestillt ist.

Nun stellt sich die Frage, ob der Spieler im Grunde immer schnippisch reagiert oder nur in dieser bestimmten Situation - wenn er Hunger leidet. Kann man in diesen speziellen Situationen, wenn die Reaktion konstant ist dann auch von Eigenschaften sprechen? Mag man die zickige Person gar nicht oder kann man sich mit ein paar zickigen Momenten arrangieren? Dies wird unter Wissenschaftlern, wie unter Privatpersonen diskutiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die State-Trait-Debatte: Dieses Kapitel führt in die differentielle Psychologie ein und erörtert die theoretische Unterscheidung zwischen stabilen Persönlichkeitsmerkmalen (Traits), Gewohnheiten (Habits) und situativen Zuständen (States) unter besonderer Berücksichtigung des Assessment Centers.

2. Intelligenz: Hier werden Definitionen und Messverfahren von Intelligenz beleuchtet sowie die Sinnhaftigkeit und Grenzen von Intelligenztests im Kontext der Personalauswahl und im Alltag kritisch hinterfragt.

3. Theorien der Persönlichkeitspsychologie: Dieses Kapitel stellt verschiedene Typologien sowie dimensionale Modelle wie die "Big Five" vor und diskutiert deren konkreten Nutzen für Aufgaben in der Personalauswahl und Personalentwicklung.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, State-Trait-Debatte, Assessment Center, Intelligenz, Intelligenzquotient, Persönlichkeitstypologien, Dimensionale Ansätze, Eignungsdiagnostik, Personalauswahl, Personalentwicklung, Berufserfolg, Selbstwirksamkeit, Big Five, Verhaltensbeobachtung, Arbeitszufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Unterscheidung zwischen stabilen Eigenschaften einer Person (Traits) und kurzfristigen, situationsbedingten Verhaltensweisen (States) sowie deren praktischer Bedeutung für die Wirtschaftspsychologie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Intelligenzforschung und -messung, die Auseinandersetzung mit verschiedenen Modellen der Persönlichkeitsstruktur sowie deren Anwendung in professionellen Auswahl- und Entwicklungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Validität von Auswahlverfahren, insbesondere von Assessment Centern, vor dem Hintergrund der State-Trait-Problematik zu prüfen und aufzuzeigen, wie Unternehmen fundiertere Entscheidungen bei der Besetzung von Stellen treffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und stützt sich auf etablierte psychologische Paradigmen sowie empirische Studien zur Eignungsdiagnostik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: die theoretische Debatte um Eigenschaften vs. Zustände, eine kritische Betrachtung von Intelligenztests sowie die Analyse verschiedener Persönlichkeitstypologien und ihrer praktischen Anwendbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Persönlichkeitspsychologie, Assessment Center, Intelligenzmessung, Personalauswahl und die State-Trait-Debatte.

Welche Rolle spielt das Assessment Center in der Argumentation?

Das Assessment Center wird als Instrument diskutiert, das zwar häufig in der Praxis eingesetzt wird, dessen Aussagekraft jedoch aufgrund von Konformitätsdruck und der Vermischung von States und Traits kritisch hinterfragt werden muss.

Warum wird der Einsatz von Intelligenztests zur Personalauswahl vom Autor kritisch betrachtet?

Der Autor argumentiert, dass Intelligenztests nur begrenzte Vorhersagekraft für den tatsächlichen Berufserfolg haben und wichtige Faktoren wie Erfahrung, Motivation und soziale Kompetenz oft unberücksichtigt bleiben.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Persönlichkeitstypologien. Intelligenz und deren Messung im Rahmen der Personalauswahl und -entwicklung
Untertitel
Die State-Trait-Debatte und ihr Bezug zum Assessment Center
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,7
Autor
Anke Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V912230
ISBN (eBook)
9783346224934
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eigenschaften Traits Zustände States Gewohnheiten Habits Big Five State-Trait-Debatte Assessment Center AC Theorie Multipler Intelligenzen TMI Intelligenztest Eysencks PEN-Modell DISC-Modell Myers-Briggs-Typenindikator MBTI psycho-lexikalischen Ansatz Persönlichkeitsfaktorentest 16PF Fünf-Faktoren-Modell FFM
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anke Jung (Autor:in), 2015, Persönlichkeitstypologien. Intelligenz und deren Messung im Rahmen der Personalauswahl und -entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912230
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Leseprobe aus  27  Seiten
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