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Welche Rolle spielen Ideologien in der Erklärung von Täterschaft?

Título: Welche Rolle spielen Ideologien in der Erklärung von Täterschaft?

Ensayo , 2020 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Política - Tema: Paz y Conflictos, Seguridad
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Ideologie in der Erklärung von Täterschaft spielt. Dabei wird untersucht, inwieweit Ideologien Einfluss auf das soziale Umfeld nehmen und welches Konfliktpotenzial Ideologien aufweisen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Internalisierung von Ideologien

3. Ideologien als Einflussfaktor auf das soziale Umfeld

4. Aus Ideologien resultierendes Konfliktpotential

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, welche Rolle Ideologien bei der Entstehung von Täterschaft spielen. Dabei wird analysiert, wie Ideologien sowohl auf individueller Ebene durch Internalisierungsprozesse wirken als auch das soziale Umfeld beeinflussen, um so die Voraussetzungen für Völkermorde zu schaffen.

  • Grundlagen der Täterschaft und Völkermord
  • Prozesse der Internalisierung von Ideologien
  • Der Einfluss von Ideologien auf das soziale Umfeld
  • Zusammenhang zwischen Ideologie und Konfliktpotential
  • Analysebeispiele aus der Geschichte und Gegenwart

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz in Polen. Dieses galt als das größte Vernichtungslager, das die Nationalsozialisten errichteten1. Während des Holocausts kamen sechs Millionen Juden durch systematische Ermordung ums Leben. Um derartige Verbrechen gegen Minderheiten verhindern und bestrafen zu können, beschlossen die Vereinten Nationen (UN) 1948 die UN-Völkermordkonvention, in der die Tatbestandsmerkmale für einen Genozid festgelegt wurden.

Ein Genozid oder Völkermord besteht aus einer „Handlung[en], die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören [..]“2. Zu den Handlungen zählen beispielsweise die „Tötung von Mitgliedern der Gruppe [oder die] Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe“3. Die Besonderheit des Völkermordes zeigt sich in der Absicht des Täters, die Zerstörung einer Gruppe als primäres Ziel zu haben. Um juristisch von Täterschaft innerhalb eines Völkermordes sprechen zu können, muss eine Abgrenzung zu Taten getroffen werden, die außerhalb von Völkermorden ausgeführt werden. Sowohl beim Begehen einer Tat im Völkermord als auch außerhalb dessen muss ein „actus reus“, also die praktische Ausführung der Tat, vorliegen4. Ferner handelt der Täter in der Regel mit einer intrinsischen Absicht, der sogenannten „mens rea“. Dem Täter ist bewusst, dass er mit seiner praktischen Ausübung dem Opfer Schaden zufügt und nimmt dies wissentlich in Kauf. Für die Täterschaft in einem Völkermord benötigt es folglich ein Alleinstellungsmerkmal. Dafür muss aus juristischer Perspektive neben dem „actus reus“ und dem „mens rea“ außerdem der „dolus specialis“, also die spezielle Absicht eine Gruppe zu zerstören, vorliegen5. Erst dann kann juristisch gesehen Täterschaft im Rahmen eines Genozids vorliegen. Diese Definition findet im Rahmen dieser Arbeit Anwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel liefert eine Hinführung zum Thema, definiert den Begriff der Täterschaft im Kontext des Völkermordes und stellt die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit vor.

2. Internalisierung von Ideologien: Es wird untersucht, wie Individuen ideologische Werte verinnerlichen und wie dieser Prozess – unterteilt in die Muster „Hingabe“ und „Annahme“ – das Handeln der Person beeinflusst.

3. Ideologien als Einflussfaktor auf das soziale Umfeld: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Ideologien kollektive Strukturen schaffen und durch soziale Mechanismen wie Konformität und Instrumentalisierung das Verhalten in Gruppen prägen.

4. Aus Ideologien resultierendes Konfliktpotential: Die Analyse zeigt auf, wie radikale ideologische Bewegungen Gruppen polarisieren, zu Feindbildern führen und letztlich die Wahrscheinlichkeit für die Beteiligung an Völkermorden erhöhen.

5. Schluss: Die Arbeit resümiert, dass Ideologien auf Mikro- und Makroebene maßgeblich zur Entstehung von Täterschaft beitragen, und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Völkermord, Täterschaft, Ideologie, Internalisierung, Genozid, Radikalisierung, soziales Umfeld, Konformität, Instrumentalisierung, mens rea, actus reus, politisches Handeln, Motivation, Holocaust, Konfliktpotential

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ideologien und der Entstehung von Täterschaft, insbesondere bei Völkermorden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Internalisierung ideologischer Werte durch das Individuum sowie die Wirkung von Ideologien auf soziale Gruppen und deren Konfliktpotential.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: Welche Rolle spielen Ideologien bei der Erklärung von Täterschaft?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen deskriptiven Ansatz, bei dem die Forschungsfrage anhand aktueller wissenschaftlicher Literatur und theoretischer Modelle analysiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der individuellen Internalisierungsprozesse (Hingabe/Annahme), die soziale Dynamik von Ideologien und das daraus resultierende Potential für gewaltsame Konflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Genozid, Internalisierung, Täterschaft, ideologischer Rahmen und soziale Instrumentalisierung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen "Hingabe" und "Annahme" als Internalisierungsmuster?

Hingabe beschreibt die tiefe, oft unbewusste Verinnerlichung von Werten, die das Handeln bestimmt, während Annahme eher die Akzeptanz von Werten innerhalb einer Gruppe bezeichnet, ohne dass diese zwingend tief verinnerlicht sein müssen.

Welche Rolle spielt der Staat laut der Arbeit bei der Ideologisierung?

Der Staat bzw. der Sicherheitsapparat wird als entscheidender Akteur gesehen, der durch Propaganda und die Schaffung eines ideologischen Rahmens die Gesellschaft beeinflusst.

Kann Täterschaft allein durch Ideologie erklärt werden?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass Ideologie zwar ein wesentlicher Faktor ist, Täterschaft jedoch komplex ist und in Kombination mit anderen Motiven, wie etwa Eigeninteresse oder sozialem Zwang, betrachtet werden muss.

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Detalles

Título
Welche Rolle spielen Ideologien in der Erklärung von Täterschaft?
Universidad
University of the Federal Armed Forces München
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
11
No. de catálogo
V912904
ISBN (Ebook)
9783346234476
Idioma
Alemán
Etiqueta
welche rolle ideologien erklärung täterschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Welche Rolle spielen Ideologien in der Erklärung von Täterschaft?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912904
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