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Die Entwicklung der Rahmenrichtlinien für das Fach Geschichte

Titre: Die Entwicklung der Rahmenrichtlinien für das Fach Geschichte

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Stephan-Pierre Mentsches (Auteur)

Didactique - Histoire
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Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den Richtlinien des Geschichtsunterrichts. Zunächst wird die Entwicklung der Geschichtslehrpläne in der Bundesrepublik dargelegt, mit den wichtigsten Zäsuren bis heute. Im Anschluß folgt ein Vergleich der aktuellen Richtlinien zwischen ausgewählten Bundesländern, in der vorliegenden Arbeit sind dies Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen, wobei auch die Unterschiede der einzelnen Schulformen betrachtet werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Einbettung des Nationalsozialismus als Thema im Geschichtsunterricht. Neben den Lehrplänen werden zur Untersuchung Lehrbücher begutachtet und auch die Erfahrungen des Schulpraktikums sollen verdeutlichen, wie weit die Richtlinien umgesetzt werden. Zu beachten ist dabei, daß hier in Nordrhein-Westfalen gerade neue Lehrpläne ausgearbeitet werden, zum einen durch die Einführung des Zentralabiturs, zum anderen auf die bevorstehende Umstellung auf den Erhalt der Reifeprüfung nach bereits zwölf Jahren. Es wurde, was die Lehrpläne betrifft, Material verwendet, welches bereits nicht mehr als aktuell angesehen werden kann. So fern dies ersichtlich wurde, wird dies im Kapitel über die eigenen Unterrichtserfahrungen korrigiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Richtlinien

2.1 allgemeine Entwicklung

2.1.1 Die Nachkriegszeit

2.1.2 Die Reformzeit der Siebziger

2.1.3 Die Entwicklung bis heute

2.2 Die Bedeutung des Curriculums

2.3 Vergleich der Lehrpläne zwischen Bayern, Hessen und NRW

2.3.1 Bayern

2.3.2 Hessen

2.3.3 NRW

2.4 Die Stellung des Nationalsozialismus in den Lehrplänen

3. Begutachtung von Lehrbüchern

4. Praktische Anwendungen nach Unterrichtsbeobachtungen

4.1 Sekundarstufe I

4.2 Sekundarstufe II

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien für den Geschichtsunterricht in der Bundesrepublik Deutschland, mit einem besonderen Fokus auf den Stellenwert des Nationalsozialismus als Unterrichtsthema.

  • Entwicklung und Zäsuren der Geschichtslehrpläne von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart
  • Vergleich der Lehrpläne ausgewählter Bundesländer (Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen)
  • Die Rolle der Geschichtsdidaktik und Curriculumsdiskussion
  • Analyse und Entwicklung von Schulbüchern
  • Praktische Umsetzung der Richtlinien im Schulpraktikum

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Die Nachkriegszeit

In den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland stand der Geschichtsunterricht nicht hoch im Kurs. Aufgrund des Bewußtseins der begangenen Greueltaten reagiert man mit Vergessen auf die Vergangenheit, beschäftigt sich mit scheinbar wichtigeren Dingen, wie dem Wiederaufbau des Landes, und setzt die Hoffnungen auf eine bessere Zukunft.

Im Gegensatz zu diesem privaten Geschichtsbewußtsein kann man jedoch nicht von einem Totschweigen in der Schule reden, doch entsteht schnell ein Gefühl der Selbstberuhigung aufgrund des entstehenden Ostwestkonfliktes, bei dem man meint, diesmal auf der „richtigen“ Seite zu stehen.

Die Lehrpläne knüpfen im Allgemeinen an denen der Weimarer Republik an, was bedeutet, daß sie einen isolierten Grundsatzteil mit allgemeinen Bildungszielen, und im Anschluß eine stichpunktartige Themenaufzählung enthalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Geschichtslehrpläne ein, legt den Vergleich zwischen Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen fest und benennt die Untersuchung des Nationalsozialismus sowie von Lehrbüchern als zentrale Punkte.

2. Richtlinien: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung der Lehrpläne von der Nachkriegszeit über die Reformen der Siebziger Jahre bis heute und vergleicht die Ansätze in Bayern, Hessen und NRW.

3. Begutachtung von Lehrbüchern: Hier werden ausgewählte Schulbücher aus verschiedenen Jahrzehnten analysiert, um die Veränderung von rein textlastigen Werken hin zu modernen, didaktisch aufbereiteten Lehr- und Arbeitsbüchern aufzuzeigen.

4. Praktische Anwendungen nach Unterrichtsbeobachtungen: Dieser Teil reflektiert praktische Erfahrungen aus einem Schulpraktikum in der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen und zeigt die tatsächliche Umsetzung der Lehrpläne auf.

5. Zusammenfassung: Das Fazit fasst den steten Wandel des Faches Geschichte zusammen, betont dessen Etablierung als eigenständige Disziplin und unterstreicht die zunehmenden Unterschiede durch den Föderalismus.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Rahmenrichtlinien, Lehrpläne, Bundesrepublik Deutschland, Nationalsozialismus, Geschichtsdidaktik, Curricula, Schulpraktikum, Geschichtsbewusstsein, Sekundarstufe, Bildungsreform, Unterrichtsmaterialien, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Rahmenrichtlinien für das Fach Geschichte in Deutschland und wie diese die Gestaltung des Geschichtsunterrichts beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Entwicklung der Lehrpläne, der Vergleich zwischen verschiedenen Bundesländern, der Umgang mit dem Thema Nationalsozialismus und die Analyse von Schulbüchern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Wandel der Geschichtslehrpläne darzulegen, deren Umsetzung in Schulbüchern zu untersuchen und anhand praktischer Beobachtungen zu prüfen, wie diese Richtlinien in der Unterrichtspraxis realisiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine literaturgestützte Analyse der Lehrpläne und Curricula mit einer inhaltlichen Untersuchung von Schulbüchern sowie einer empirischen Reflexion auf Basis von Unterrichtsbeobachtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Phasen der Lehrplanentwicklung, den Ländervergleich, die didaktische Einordnung des Nationalsozialismus und bewertet die Qualität und Ausrichtung historischer Unterrichtsmaterialien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geschichtsunterricht, Lehrpläne, Didaktik, Curricula, Nationalsozialismus und Schulpraktikum definieren.

Welche Rolle spielt der Föderalismus für die Lehrpläne?

Der Föderalismus führt zu signifikanten Unterschieden in den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer, was sich sowohl quantitativ als auch qualitativ auf die Gestaltung des Geschichtsunterrichts auswirkt.

Wie hat sich die Darstellung des Nationalsozialismus über die Zeit verändert?

Anfangs wurde der Nationalsozialismus oft als "Phase" oder Ausnahme ohne tiefere Diskussion deutscher Mitschuld behandelt, während spätere Richtlinien eine intensivere und wissenschaftlichere Auseinandersetzung forderten.

Was unterscheidet das moderne Schulbuch von älteren Ausgaben?

Moderne Schulbücher sind heute als Lehr- und Arbeitsbücher konzipiert, die durch visuelle Elemente wie Bilder und Statistiken zur Interpretation und Diskussion anregen, anstatt nur reine Textquellen zu bieten.

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Résumé des informations

Titre
Die Entwicklung der Rahmenrichtlinien für das Fach Geschichte
Université
University of Cologne  (Historisches Seminar)
Cours
Nationalsozialismus als didaktisches Problem des Geschichtsunterrichts
Note
1,7
Auteur
Stephan-Pierre Mentsches (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V91343
ISBN (ebook)
9783638041669
ISBN (Livre)
9783638939430
Langue
allemand
mots-clé
Entwicklung Rahmenrichtlinien Fach Geschichte Nationalsozialismus Problem Geschichtsunterrichts
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephan-Pierre Mentsches (Auteur), 2007, Die Entwicklung der Rahmenrichtlinien für das Fach Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91343
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Extrait de  16  pages
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