Die vorliegende Arbeit wirft einen Blick auf die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft und schätzt diese dabei in Hinblick auf die analysierten Thesen Walter Benjamins ein. Sie untersucht, wie Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland funktioniert hat und vor allem mit welchen Mitteln. Dabei wird erarbeitet, ob die von Benjamin verfassten Thesen auf die historische Wirklichkeit übertragbar und darüber hinaus gültig sind.
Die Arbeit liefert eine grobe Begründung, wie es die Nationalsozialisten mit Hilfe der Medien schaffen konnten Millionen von Menschen zu manipulieren und zu ihren Zwecken zu mobilisieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Fragestellung
- Zielsetzung
- Hauptteil
- Historische Einordnung
- Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
- Leni Riefenstahl
- Analyse zu Triumph des Willens
- Die Inszenierung des Politischen
- Der Film als Medium der Propaganda
- Emotionale Manipulation in „Triumph des Willens“
- Schluss
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit im Fach Medienphilosophie analysiert Walter Benjamins These der Ästhetisierung der Politik am Beispiel von Leni Riefenstahls Film „Triumph des Willens“. Ziel ist es, die Funktionsweise von Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland zu untersuchen und zu ergründen, ob Benjamins Thesen auf die historische Wirklichkeit übertragbar sind.
- Walter Benjamins These der Ästhetisierung der Politik
- Analyse von Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“
- Der Film als Propagandainstrument
- Emotionale Manipulation im Film
- Die Inszenierung des Politischen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit vor. Im Hauptteil erfolgt eine historische Einordnung von Walter Benjamin und seiner zentralen These zur technischen Reproduzierbarkeit von Kunst. Anschließend wird die NS-Regisseurin Leni Riefenstahl und ihr Film „Triumph des Willens“ vorgestellt und analysiert. Die folgenden Kapitel untersuchen Benjamins Thesen im Kontext des Films und analysieren die Inszenierung des Politischen, die Rolle des Films als Propaganda-Medium sowie die emotionale Manipulation im Film.
Schlüsselwörter
Walter Benjamin, technische Reproduzierbarkeit, Kunstwerk, Ästhetisierung, Politik, Nationalsozialismus, Propaganda, Film, Leni Riefenstahl, Triumph des Willens, Inszenierung, emotionale Manipulation.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Walter Benjamin unter der "Ästhetisierung der Politik"?
Es beschreibt den Prozess, bei dem politische Inhalte durch künstlerische und inszenatorische Mittel (z.B. Massenaufmärsche) überhöht werden, um das Volk emotional zu manipulieren.
Warum ist Leni Riefenstahls Film „Triumph des Willens“ ein Beispiel dafür?
Der Film nutzt innovative filmische Mittel, um den Nürnberger Reichsparteitag von 1934 als ästhetisches Gesamtkunstwerk zu inszenieren und Hitler als Heilsfigur darzustellen.
Welche Rolle spielt die "technische Reproduzierbarkeit" von Kunst?
Benjamin argumentiert, dass durch Medien wie Film und Fotografie die "Aura" des Kunstwerks verloren geht, was die Nutzung von Kunst für politische Propaganda ermöglicht.
Wie funktionierte die emotionale Manipulation im Nationalsozialismus?
Die Arbeit zeigt auf, wie durch die Inszenierung von Massen, Symbolik und modernster Medientechnik Millionen Menschen für die Zwecke des Regimes mobilisiert wurden.
Sind Benjamins Thesen auf die historische Wirklichkeit übertragbar?
Die Hausarbeit bejaht dies und analysiert, wie Benjamins medienphilosophische Überlegungen die Propagandarealität im Dritten Reich präzise beschreiben.
Was war das Ziel von Riefenstahls Film?
Ziel war die Demonstration von Einheit, Stärke und der bedingungslosen Gefolgschaft gegenüber dem "Führer" durch eine perfekt choreografierte Bildsprache.
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- Anonym (Author), 2020, Walter Benjamins Theorien in Bezug auf den Nationalsozialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914110