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Social Media für das Employer Branding im "War for Talents"

Chancen und Herausforderungen der Nutzung

Title: Social Media für das Employer Branding im "War for Talents"

Term Paper , 2020 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lena Hildebrand (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Eine Analyse, ob und inwieweit Employer-Branding-Maßnahmen auf Social Media Unternehmen dazu verhelfen können, mehr geeignete Fachkräfte anzuziehen und diese an sich zu binden und welche Anforderungen dabei an Unternehmen gestellt werden, ist Gegenstand dieser Arbeit.

Die demografische Entwicklung in Deutschland ist der Haupttreiber des seit Jahren größer werdenden Mangels an Fach- und Führungskräften. Besonders junge qualifizierte Arbeitskräfte sind eine immer knapper werdende Ressource in Unternehmen, was eine Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen sowie die deutsche Wirtschaft als Ganzes darstellt. Zudem sind hohe Fluktuationsraten für einige Unternehmen eine aktuelle Herausforderung, die steigende Kosten mit sich bringt.

Aufgrund dieser Entwicklungen müssen Unternehmen immer stärker um geeignete Fachkräfte kämpfen. Besonders junge Talente werden gesucht, doch diese zu überzeugen, ist kein leichtes Spiel: sie möchten von der Qualität des Unternehmens als Arbeitgeber überzeugt sein bevor sie eine Stelle annehmen und informieren sich umfangreich über den potenziellen Arbeitgeber.

Es stellt sich die Frage, welche Karten Unternehmen ausspielen müssen, um in diesem Kampf um Talente zu überzeugen, d. h. eine Positionierung zu besitzen, die gesuchte Fachkräfte dazu bringt, sie als „Employer of Choice“ anzusehen. Employer Branding nimmt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle ein. Hierbei ist es von Relevanz, wie und über welche Kanäle sich die Zielgruppen über potenzielle Arbeitgeber informieren und welche Interessen sie in diesem Zusammenhang haben. Veränderungen im Mediennutzungsverhalten sowie den Erwartungen der insbesondere jüngeren Arbeitnehmer-Generationen an ihren (zukünftigen) Arbeitgeber geben Hinweise darauf, dass soziale Medien ein großes Chancenpotenzial für eine starke Unternehmenspositionierung im Kampf um die Fachkräfte von heute und morgen bergen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen und Bedeutungswandel des Employer Brandings

2.1 Employer Branding: Begriffsdefinition und Ziele

2.2 War for Talents: Ursachen und Bedeutung für das Employer Branding

3 Employer Branding über Social Media

3.1 Besonderheiten und Chancen von Social Media für die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften

3.2 Herausforderungen für Unternehmen bei der Ansprache gesuchter Fachkräfte über Social Media

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, welche Chancen und Herausforderungen sich für Unternehmen ergeben, wenn sie soziale Medien nutzen, um Fachkräfte im Rahmen des sogenannten "War for Talents" zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Ziel ist es, Strategien für eine erfolgreiche Arbeitgebermarkenbildung in digitalen Netzwerken zu identifizieren.

  • Bedeutung des Employer Brandings im Kontext des Fachkräftemangels
  • Analyse der Chancen digitaler Plattformen für die Personalgewinnung
  • Herausforderungen der Authentizität und Glaubwürdigkeit in sozialen Medien
  • Generationsspezifische Unterschiede im Mediennutzungsverhalten (Generationen Y und Z)
  • Empfehlungen für eine dialogorientierte Arbeitgeberkommunikation

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten und Chancen von Social Media für die Rekrutierung und Bindung von Fachkräften

Als Social Media (dt.: soziale Medien) können nach Pleil und Zerfaß (2014) grundsätzlich webbasierte Plattformen für den Informationsaustausch und die Kommunikation von Menschen in einem sozialen Kontext verstanden werden. Sie machen Inhalte für eine breite Masse von Nutzern zugänglich und ermöglichen es jedem einzelnen Nutzer, Informationen nicht nur zu konsumieren, sondern auch schnell und einfach selbst zu publizieren und mit anderen Nutzern zu interagieren (vgl. Pleil/Zerfaß 2014, S. 748). Ausgelöst durch die voranschreitende Digitalisierung sowie den sich verschärfenden Fachkräftemangel beginnen Unternehmen, soziale Netzwerke verstärkt für Employer-Branding-Maßnahmen zu nutzen (vgl. Backhaus 2016, S. 199; Universität Bamberg 2019, S. 19 f.). Wie eine Studie der ManpowerGroup (2018) zum Fachkräftemangel zeigt, versuchen sie, ihre Zielgruppen dort anzusprechen, wo sie sich befinden, indem sie sowohl auf Social Media als auch auf herkömmliche Medien setzen (vgl. ManpowerGroup 2018, S. 9). Doch was genau macht Social Media für das Employer Branding aktuell attraktiv und wen können Unternehmen hier am besten erreichen?

Grundsätzlich sollte eine Arbeitgebermarke laut Grupe und Scheuermann (2014) kontinuierlich an den Dynamiken des Unternehmensumfelds ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang sehen die beiden Autoren soziale Medien als eine passende Antwort auf veränderte Erwartungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Zielgruppen an (vgl. Gruppe/Scheuermann 2014, S. 7). Die Nutzerzahlen sozialer Netzwerke sind über alle Altersklassen hinweg steigend (vgl. Junge 2013, S. 33; IfD Allensbach 2017, S. 10). Zudem ergab eine Statista-Umfrage zu Social Media-Werbung 2019, dass 18 Prozent aller befragten Personen, die innerhalb der letzten zwei Wochen soziale Netzwerke genutzt haben, versuchen, durch soziale Netzwerke berufliche Kontakte zu pflegen bzw. aufzubauen (Statista 2020). Diese Daten weisen darauf hin, dass mit einer Arbeitgeberkommunikation in sozialen Netzwerken zunehmend mehr (potenzielle) Mitarbeiter angesprochen werden können, die demografisch betrachtet verschiedenen Zielgruppen angehören und potenziell an beruflichen Themen interessiert sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des Fachkräftemangels in Deutschland ein und verdeutlicht die Notwendigkeit, Employer Branding strategisch auf Social-Media-Kanälen auszurichten.

2 Grundlagen und Bedeutungswandel des Employer Brandings: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Arbeitgebermarke und analysiert die Ursachen des „War for Talents“, der Unternehmen dazu zwingt, sich intensiver als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.

3 Employer Branding über Social Media: Das Kapitel untersucht die Chancen und spezifischen Herausforderungen, wie Authentizität und organisatorischen Aufwand, bei der Nutzung sozialer Netzwerke zur Ansprache und Bindung von Fachkräften.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass eine generationsspezifische Social-Media-Strategie essentiell ist, um im Wettbewerb um Talente langfristig erfolgreich zu bestehen.

Schlüsselwörter

Employer Branding, War for Talents, Social Media, Personalgewinnung, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Generation Y, Generation Z, Digitalisierung, Unternehmenskultur, Arbeitgeberattraktivität, Personalmanagement, Authentizität, Unternehmenskommunikation, Mitarbeiterbindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategische Nutzung von Social Media im Rahmen des Employer Brandings, um dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Employer Branding, die Herausforderungen des "War for Talents", digitales Personalmarketing und die Anforderungen der verschiedenen Generationen (Y und Z) an Arbeitgeber.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften über Social Media aufzuzeigen und Lösungsansätze zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Studien und wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Employer Branding und Social Media.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Arbeitgebermarke sowie die praktische Anwendung und die Hürden der Kommunikation in sozialen Netzwerken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Employer Branding, Social Media, War for Talents, Generation Z und Authentizität.

Warum spielt die Generation Z eine so wichtige Rolle für die Untersuchung?

Da diese Generation mit digitalen Medien aufgewachsen ist, erfordert ihre Ansprache neue, mobile Formate und eine aktive Präsenz auf Plattformen wie Instagram, um als Arbeitgeber relevant zu bleiben.

Welche Rolle spielen Arbeitgeberbewertungsportale wie Kununu?

Solche Portale bieten Transparenz und dienen als indirekte Orientierungshilfe für Bewerber, was den Einfluss von authentischen Mitarbeiterstimmen auf die Entscheidung potenzieller Kandidaten unterstreicht.

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Details

Title
Social Media für das Employer Branding im "War for Talents"
Subtitle
Chancen und Herausforderungen der Nutzung
College
Pforzheim University
Grade
1,7
Author
Lena Hildebrand (Author)
Publication Year
2020
Pages
23
Catalog Number
V914542
ISBN (eBook)
9783346233585
ISBN (Book)
9783346233592
Language
German
Tags
Social Media Employer Branding War for Talents Generation Y Generation Z Fachkräftemangel Arbeitgebermarke Employer Brand Arbeitgeberkommunikation Positionierung Chancen Herausforderungen Soziale Netzwerke HR-Marketing Personalmarketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Hildebrand (Author), 2020, Social Media für das Employer Branding im "War for Talents", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914542
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