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Der Beitrittsmodus der EU-Osterweiterung

Titre: Der Beitrittsmodus der EU-Osterweiterung

Dossier / Travail , 2006 , 18 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Daniel Müller (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Am 01. Mai 2004 traten mit Polen, Tschechien, Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Litauen, Lettland, Estland, Malta und Zypern zehn neue Staaten der Europäischen Union bei. Dies stellt in der Tat einen historischen Akt dar. Nach dem Ende von vierzig Jahren sozialistisch-kommunistischer Herrschaft wurde alles auf den Prüfstand gestellt, vieles hinterfragt und noch mehr wurde erneuert. Eine Neuausrichtung der zwischenstaatlichen Partnerschaften erfolgte dabei in Hinblick auf die Aufnahme in die NATO und die EU. Wie der lange und steinige Weg zum Beitritt in die Europäische Union verlief, welche Hürden dabei überwunden und welche Voraussetzungen erfüllt werden mußten, soll anhand dieser Arbeit genauer erläutert werden. Außerdem sollen auch diverse Rückschläge, die es immer wieder gegeben hat, nicht unerwähnt bleiben.
Es ist nach wie vor erstaunlich, in welcher Geschwindigkeit die mittelosteuropäischen Staaten es geschafft haben, ihre Ökonomien auf eine funktionierende Marktwirtschaft und ihr politisches System auf eine stabile Demokratie umzustellen; schließlich sind seit der friedlichen Revolution von 1989 gerademal fünfzehn Jahre vergangen. Dieser Transformationsprozeß ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Noch immer existieren Übergangsreglungen, welche eine allmähliche Übernahme des acquis communautaire erleichtern helfen. Und noch immer sind nicht alle ehemaligen Ostblockstaaten Mitglieder der EU, da bei ihnen dieser Prozeß der Um- und Neugestaltung noch nicht soweit fortgeschritten ist, daß sie für eine Aufnahme in Frage kämen.

Inhalt dieser Hausarbeit wird es sein, den Beitrittsmodus dahingehend zu untersuchen, welche konkreten Anstrengungen von Seiten der zehn mittelosteuropäischen Staaten unternommen werden mußten, um die Kriterien zur Aufnahme zu erfüllen. Dazu sollen diese Kriterien im einzelnen dargelegt werden. Dabei wird zwischen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen unterschieden. Miteinzubeziehen sind hierbei auch die vielen Übergangsregeln, welche eine zeitlich gestaffelte Übernahme der EU-Richtlinien vorsehen. Außerdem soll noch auf den zeitlichen Ablauf des Beitrittsakts in wenigen Worten eingegangen werden. Anhand von statistischem Material kann verglichen werden, inwieweit die einzelnen Länder diese Richtlinien umgesetzt haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau

2. Kurze Chronologie des Beitritts

3. Die Beitrittskriterien: Wirtschaft

3.1 Assoziierungsabkommen und Weißbuch

3.2 Funktionierende Marktwirtschaft

3.3 Konvergenzkriterien

3.4 Weitere wirtschaftliche Kriterien

4. Die Beitrittskriterien: Politik

5. Übergangsregelungen

6. Schluß

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrittsmodus zehn mittelosteuropäischer Staaten zur Europäischen Union und analysiert dabei die konkreten wirtschaftlichen und politischen Anforderungen sowie die damit verbundenen Transformationsprozesse. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Anstrengungen diese Länder unternehmen mussten, um die EU-Kriterien zu erfüllen, und wie sich Übergangsregelungen dabei gestalteten.

  • Historische Einordnung der EU-Osterweiterung ab 2004
  • Analyse der wirtschaftlichen Beitrittskriterien (Marktwirtschaft, Konvergenz)
  • Untersuchung der politischen Transformationsbedingungen
  • Rolle von Assoziierungsabkommen und dem Weißbuch als Reformleitfäden
  • Bedeutung von Übergangsfristen und Anpassungsprozessen

Auszug aus dem Buch

3.2 Funktionierende Marktwirtschaft

Die Transformation von einem sozialistischen, auf Planwirtschaft beruhendem Wirtschaftssystem hin zu einer Marktwirtschaft nach westlichem Vorbild war eines der primären Ziele, welche es für die Beitrittskandidaten zu erfüllen galt. Dies verlief natürlich nicht immer reibungslos und die Anpassung erforderte viel Zeit und ein generelles Umdenken in den Köpfen der Menschen.

Die Etablierung einer Marktwirtschaft bedeutet aber viel mehr als nur die bloße Beseitigung von vormals volkseigenen Betrieben. Es bedeutet in erster Linie, daß es sich um eine funktionierende Marktwirtschaft handeln muß. Was das genau heißt, sollte durch die Beitrittsmodalitäten konkret definiert werden. 1993 wurde eine Freihandelszone zwischen den assoziierten Staaten gegründet, welche man auch als eine Art Testmodell für die Handelsfähigkeit der Neuen ansehen kann. Hier wurden Import und Export, wie er später einmal mit der EU stattfinden würde, sozusagen einer Generalprobe unterzogen.

Notwendige Reformschritte waren eine generelle Liberalisierung, d.h. Regelung von Angebot und Nachfrage mit dem Ziel, marktgerechte Preise zu erhalten. Weiterhin mußte der Kapitalmarkt in der Weise erneuert werden, daß Privatbanken (die erst jetzt im Entstehen waren) unabhängig von staatlichen Einflüssen z.Bsp. Kredite vergeben konnten. Wie bereits erwähnt, war es nötig, daß die neuerrichteten Marktwirtschaften dem Wettbewerbsdruck der alten EU-Staaten standhalten konnten. Man kann das Ziel heute als gelungen ansehen, obwohl dieser Umstand nach wie vor aus

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den historischen Kontext der EU-Erweiterung um zehn Staaten im Jahr 2004 und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Kurze Chronologie des Beitritts: Dieses Kapitel erläutert den zeitlichen Verlauf der Annäherung der Ostblockstaaten an die EU durch Assoziierungsabkommen und die Kopenhagener Kriterien.

3. Die Beitrittskriterien: Wirtschaft: Das Kapitel behandelt die notwendigen wirtschaftlichen Reformen und Anpassungsleistungen, einschließlich der Etablierung marktwirtschaftlicher Strukturen und Konvergenz.

4. Die Beitrittskriterien: Politik: Hier wird der Fokus auf die politische Restrukturierung gelegt, insbesondere auf den Aufbau stabiler Demokratien und die rechtsstaatliche Transformation.

5. Übergangsregelungen: Dieses Kapitel beschreibt die temporären Ausnahmeregelungen, die den neuen Mitgliedsstaaten eine schrittweise Übernahme des EU-Rechts ermöglichten.

6. Schluß: Das Fazit zieht ein Resümee über die erreichten Fortschritte der Erweiterung und bewertet den langfristigen Nutzen für die beteiligten Akteure.

Schlüsselwörter

EU-Osterweiterung, Beitrittsmodus, Transformationsprozess, Marktwirtschaft, Konvergenzkriterien, Assoziierungsabkommen, Weißbuch, acquis communautaire, Übergangsregelungen, Demokratisierung, wirtschaftliche Stabilität, Institutionelle Reformen, Integration, Osteuropa, Europäische Union.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedingungen und den Prozess des Beitritts von zehn mittelosteuropäischen Staaten zur Europäischen Union im Jahr 2004.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen und politischen Beitrittskriterien sowie die damit verbundenen Herausforderungen bei der rechtlichen und administrativen Anpassung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, welche konkreten Anstrengungen die Beitrittsländer unternehmen mussten, um den sogenannten acquis communautaire zu erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Beitrittsverträgen, wirtschaftlichen Indikatoren und politischen Reformprozessen anhand von vorhandener Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung wirtschaftlicher Stabilitätsprogramme, Konvergenzkriterien sowie die politische Transformation hin zu westlichen Demokratiemodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen EU-Erweiterung, Marktwirtschaft, Transformationsprozesse, Rechtsstaatlichkeit und Übergangsfristen.

Welche Rolle spielt das Weißbuch für die Beitrittskandidaten?

Es diente den Ländern als Leitfaden, um die notwendigen Reformen in Gesetzgebung und Verwaltung im Hinblick auf den EU-Binnenmarkt zu strukturieren.

Warum wurden für einige Länder Übergangsregelungen eingeführt?

Diese wurden geschaffen, um die volle Integration zeitlich zu staffeln, damit die neuen Staaten die strengen EU-Normen ohne Überforderung oder wirtschaftliche Einbrüche übernehmen konnten.

Wie bewertet der Autor den Erfolg der wirtschaftlichen Transformation?

Der Autor sieht die Etablierung von Marktwirtschaften als weitgehend gelungen an, wenngleich er auf bestehende Defizite bei Staatsverschuldung und Inflation hinweist.

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Résumé des informations

Titre
Der Beitrittsmodus der EU-Osterweiterung
Université
Technical University of Chemnitz
Note
2,3
Auteur
Daniel Müller (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
18
N° de catalogue
V91560
ISBN (ebook)
9783638049733
ISBN (Livre)
9783638944625
Langue
allemand
mots-clé
Beitrittsmodus EU-Osterweiterung Osteuropäische Länder
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Müller (Auteur), 2006, Der Beitrittsmodus der EU-Osterweiterung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91560
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Extrait de  18  pages
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