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Das Gefühl der Harmlosigkeit in "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke

Analyse der Bildlichkeit, Akustik und Semantik

Title: Das Gefühl der Harmlosigkeit in "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke

Term Paper , 2020 , 8 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Comparative Literature
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Auf welche Weise erzeugen Bildlichkeit, Akustik und Semantik im Gedicht "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke ein Gefühl von Harmlosigkeit?

Hierfür wird zunächst der Inhalt und der Aufbau des Gedichts erläutert. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Aspekte des Gedichts analysiert, zu denen die Bildlichkeit, Akustik, Semantik und das Kindheitsmotiv gehören. Mithilfe dieser Analyseaspekte soll die aufgeworfene Fragestellung beantwortet werden und in einem Fazit zusammenfassend dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung von Inhalt und Aufbau des Gedichts

3 Analyse des Gedichts

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gedicht „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke mit dem Ziel zu ergründen, durch welche literarischen Mittel – konkret Bildlichkeit, Akustik und Semantik – der Text beim Leser ein Gefühl von Harmlosigkeit erzeugt und wie das Motiv der Kindheit darin verarbeitet wird.

  • Analyse der Dinggedicht-Struktur bei Rilke
  • Untersuchung der Wirkung von Metrik, Alliteration und Reimschema
  • Interpretation des Kindheitsmotivs und dessen Vergänglichkeit
  • Wechselspiel zwischen kindlicher Wahrnehmung und erwachsener Beobachterperspektive
  • Deutung der Symbolik der Karussellbewegung

Auszug aus dem Buch

Analyse hinsichtlich der Bildlichkeit

Im Gedicht Das Karussell wird vermehrt mit bildlichen Darstellungen gearbeitet. Diese entstehen beispielsweise durch die häufige Verwendung von Adjektiven, wie für die Beschreibung der Tiere: „bunten Pferden“, „böser roter Löwe“ (Rilke 1906: V. 3, 7). Die hier verwendeten Farbadjektive wiederholen sich fortwährend und verstärken das Bild des sich drehenden Karussells. Hierbei verschwimmen die Farben am Ende des Gedichts und unterstreichen zusammen mit dem Metrum die „mechanischen Bewegungen des Gefährts“ (Henke 2003: 5). (Vgl. Rilke 1906: V. 3, 7; Seidler 1965: 29). Die näheren Beschreibungen der Tiere unterstreichen die Bildlichkeit im Gedicht, dadurch erscheinen diese lebendig: „Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald“ (Rilke 1906: V. 9), „dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge“ (ebd.: V. 14).

Neben diesen lebensnahen Beschreibungen wird fortwährend der Bezug zum Karussell hergestellt, wodurch das Bild dieses verstärkt wird: „[N]ur da[ss] er einen Sattel trägt und drüber ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt“ (ebd.: V. 10f.), „[u]nd auf dem Löwen reitet weiß ein Junge“ (ebd.: V. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Werks „Das Karussell“ als Dinggedicht und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Erzeugung von Harmlosigkeit durch spezifische ästhetische Mittel.

2 Beschreibung von Inhalt und Aufbau des Gedichts: Erläuterung der formalen Struktur des Gedichts, seiner Stropheneinteilung und der inhaltlichen Entwicklung, die das Motiv der Kindheit einführt.

3 Analyse des Gedichts: Detaillierte Untersuchung der drei Schwerpunkte Bildlichkeit, Akustik und Semantik sowie eine gesonderte Betrachtung des zentralen Kindheitsmotivs im Werk.

4 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage, wobei betont wird, wie die formale Harmonie und die Drehbewegung des Karussells die nostalgische Wirkung des Gedichts stützen.

Schlüsselwörter

Rainer Maria Rilke, Das Karussell, Dinggedicht, Kindheitsmotiv, Bildlichkeit, Akustik, Semantik, Jambus, Enjambement, Lyrik, Neue Gedichte, Vergänglichkeit, Metapher, Literaturanalyse, Harmlosigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der literaturwissenschaftlichen Analyse von Rainer Maria Rilkes Gedicht „Das Karussell“ aus der Sammlung „Neue Gedichte“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die ästhetischen Gestaltungsmittel des Textes – Bildlichkeit, Akustik und Semantik – sowie das übergeordnete Motiv der Kindheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu erklären, durch welche spezifischen sprachlichen und strukturellen Mittel das Gedicht beim Leser ein Gefühl von Harmlosigkeit und kindlicher Unschuld erzeugt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine strukturierte Textanalyse, die formale Aspekte wie Versmaß und Reimschema mit inhaltlichen Interpretationsansätzen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Beschreibung des Gedichts sowie drei dedizierte Analysekapitel zu den Bereichen Bildlichkeit, Akustik und Semantik sowie das Kindheitsmotiv.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Dinggedicht, Kindheitsmotiv, Drehbewegung und sprachliche Rhythmik geprägt.

Welche Rolle spielt die „drehende Bewegung“ im Gedicht?

Die Drehbewegung fungiert sowohl formal durch Metrik und Rhythmus als auch semantisch durch die Wiederholung bestimmter Verse als zentrales Symbol für die unaufhörliche, aber letztlich vergängliche Kindheit.

Wie unterscheidet sich die Kindheit im Gedicht von der Realität?

Das Gedicht konstruiert eine „Scheinwelt“ oder einen „Kindheitsschwindel“, die sich in einer geschlossenen Form präsentiert, aber durch das Bild des „atemlosen, blinden Spiels“ auch eine Melancholie der Vergänglichkeit offenbart.

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Details

Title
Das Gefühl der Harmlosigkeit in "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke
Subtitle
Analyse der Bildlichkeit, Akustik und Semantik
College
University of Münster
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
8
Catalog Number
V916130
ISBN (eBook)
9783346224637
Language
German
Tags
gefühl harmlosigkeit karussell rainer maria rilke analyse bildlichkeit akustik semantik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Das Gefühl der Harmlosigkeit in "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916130
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