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Das Selbst. Angeboren oder geprägt?

Theorien von William James, George Herbert Mead und Sigmund Freud

Título: Das Selbst. Angeboren oder geprägt?

Trabajo Escrito , 2019 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Maria Ovcharenko (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
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Der Psychologe William James, der Soziologe George Herbert Mead und der bedeutendste Psychoanalytiker Sigmund Freud – Diese Wissenschaftler aus unterschiedlichen Zeitperioden, Regionen und Disziplinen vereint folgender Schwerpunkt, beziehungsweise folgende Tatsache: Die Arbeiten zu dem Thema "Konzept des Selbst". Anhand verschiedenster Betrachtungsweisen und Ansatzpunkte, die sie aus ihren Gebieten beziehen, entwickeln die Autoren ihre eigenen Konzeptionen dieses Phänomens. Die tiefpsychischen Auffassungen der unbewussten Prozesse von Freud stoßen auf die Meadischen Theorien über sozial geprägte Selbstreflexion und Entwicklungsmechanismen vom Individuum und das Komponentenkonzept von harmonischen Selbstanteilen von James.

Das Ziel dieser Arbeit ist, diese drei Auffassungen in Bezug auf die Selbstdefinition zu untersuchen, die damit verbundenen Begriffe zu erleuchten und folgende Fragen zu beantworten: Wo liegt, laut den Autoren, die Natur des Selbst? Welche Anteile bleiben konstant und welche werden unter verschiedenen Einflüssen entwickelt?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. William James: Konzept von “Self” und “Selves”

3. George Herbert Mead: „Self“ als soziales Konsrukt

4. Sigmund Freud und das Drei-Instanzen-Modell: Es, Ich, Über – Ich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen theoretischen Auffassungen zum „Konzept des Selbst“ bei William James, George Herbert Mead und Sigmund Freud zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wo die Autoren die Natur des Selbst verorten und welche Anteile als konstant beziehungsweise als durch äußere Einflüsse entwickelt betrachtet werden.

  • Vergleichende Analyse psychologischer, soziologischer und psychoanalytischer Ansätze zum Selbst.
  • Untersuchung der Entstehung von Identität und Persönlichkeit im Kontext gesellschaftlicher Einflüsse.
  • Gegenüberstellung des Meadschen „I“ und „Me“ mit dem Freudschen Drei-Instanzen-Modell.
  • Reflexion über die Begriffe „Selbst“, „Identität“ und „Geist“ sowie deren Abgrenzung.
  • Diskussion des Verhältnisses von angeborenen Trieben und sozialer Prägung.

Auszug aus dem Buch

3. George Herbert Mead: „Self“ als soziales Konsrukt

Einer der wichtigsten Faktoren, die Mead diskutiert, ist der Einfluss der jeweiligen Gesellschaft auf die Entwicklung von „Self“. Es entsteht aber folgende Frage: Muss es eine bestimmte Form bzw. angeborene Voraussetzung für die Existenz von Geist und „Self“ geben, damit die gesellschaftlichen Prozesse und Entwicklungen überhaupt stattfinden können? In diesem Teil der Hausarbeit werde ich die Aufassungen der Differenzen von „Selbst“ und „Identität“ von Benjamin Jörissen berücksichtigen (siehe S. 1) und daher den Begriff „Identität“ anstelle von „Selbst“ benutzen, da es hauptsächlich von der Mead´sche Diskussion des Sozialen handelt.

Mead trennt ganz eindeutig das Biologische bzw. das Angeborene und das (sozial) Ausgebildete. Er schreibt, „The self has a character which is different from that of the physiological organism proper. The self is something which has a development; it is not initially there, at birth, but arises in the process of social experience and activity […]”19. Der biologische Körper ist, laut Mead, nicht der Identität gleich zu setzen. Er berichtet, „We can distinguish very definitely between the self and the body”.20 Der Körper kann unabhängig von der Identität als etwas Dynamischen und Veränderbares existieren. An dieser Stelle beginnt die spannende Diskussion von Subjekt/Objekt – Korrelation bzw. Wechselwirkungen. Der Körper kann zum Objekt werden, und zwar aus folgenden Gründen: Ein Individuum ist nicht in der Lage, den ganzen Körper zu erfahren, da bestimmte Körperteile sich außerhalb der (visuellen) Wahrnehmnung befinden. Außerdem kann man bestimmte Körperteile verlieren, ohne dass die Identität beeinträchtigt wird.21 Die Eigenschaft des Körpers als Teil der Individualität im Fall der z.B. Verwandschaft, laut James, wird von Mead nicht angesprochen. Der Körper ist für ihn, sozusagen, nur ein Gefäß für die Individualität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die theoretische Ausgangslage dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Natur des Selbst im Vergleich der gewählten Autoren.

2. William James: Konzept von “Self” und “Selves”: Hier werden James' vier Kategorien des Selbst analysiert, wobei besonders die Verbindung zwischen biologischem Körper und sozialem Kontext hervorgehoben wird.

3. George Herbert Mead: „Self“ als soziales Konsrukt: Das Kapitel behandelt Meads Ansatz, Identität als soziales Konstrukt zu verstehen, das erst durch Interaktion und Kommunikation entsteht.

4. Sigmund Freud und das Drei-Instanzen-Modell: Es, Ich, Über – Ich: Diese Sektion untersucht Freuds psychoanalytisches Modell und die Dynamik von inneren Trieben gegenüber gesellschaftlichen Anforderungen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der theoretischen Ansätze zusammen und reflektiert die Problematik des Begriffs „Selbst“.

Schlüsselwörter

Selbst, Identität, Psychologie, Soziologie, Psychoanalyse, William James, George Herbert Mead, Sigmund Freud, Sozialisation, Bewusstsein, Unbewusstes, Triebtheorie, Individuum, Gesellschaft, Drei-Instanzen-Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Konzept des „Selbst“ aus den Perspektiven von William James, George Herbert Mead und Sigmund Freud.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychologische Fundierung, die soziologische Konstruktion von Identität sowie die psychoanalytische Dynamik der menschlichen Psyche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Natur des Selbst definiert wird und welche Anteile angeboren beziehungsweise durch die Umwelt geprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literaturanalyse der primären Werke der genannten Wissenschaftler.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Theorien – James' Komponentenkonzept, Meads „I/Me“-Dialektik und Freuds Instanzenmodell – detailliert gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Identität, Selbst, Sozialisation, Instanzenmodell, Geist und die Unterscheidung zwischen Angeborenem und Geprägtem.

Wie unterscheidet sich Mead von Freud in der Betrachtung des Individuums?

Während Mead Identität primär als Ergebnis sozialer Interaktion sieht, betont Freud die inneren Konflikte zwischen angeborenen Trieben und gesellschaftlichen Normen.

Welche Rolle spielt der Körper in der Theorie von William James?

Der Körper ist für James eine materielle Basis des Selbst, die durch emotionale Bindungen und soziale Einbettung erst ihre volle Bedeutung für die Identität erlangt.

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Detalles

Título
Das Selbst. Angeboren oder geprägt?
Subtítulo
Theorien von William James, George Herbert Mead und Sigmund Freud
Universidad
Humboldt-University of Berlin
Calificación
1,0
Autor
Maria Ovcharenko (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
20
No. de catálogo
V916336
ISBN (Ebook)
9783346215727
ISBN (Libro)
9783346215734
Idioma
Alemán
Etiqueta
james mead freud selbst Individualität Selbstkomponente Psychoanalyse Soziologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maria Ovcharenko (Autor), 2019, Das Selbst. Angeboren oder geprägt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916336
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