Gegenstand dieser Hausarbeit ist die Frage, wie es der Polizei zukünftig gelingen kann, die Generation Z zu rekrutieren, mithin jene Generation, die aktuell auf den Arbeitsmarkt nachrückt. Der Fokus liegt hierbei auf Mobile und Social Media als Rekrutierungsinstrumenten.
Um die Bedeutung der Generation Z für den Arbeitgeber darzustellen, werden zunächst die Charakteristika dieser Generation aufgezeigt, eine Abgrenzung zur Generation Y vollzogen sowie ihr Mediennutzungsverhalten betrachtet. Anschließend wird das Themenfeld Rekrutierung mit seinen derzeitigen Trends und Herausforderungen sowie E-Recruiting durch Mobile und Social Media betrachtet.
Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse diskutiert und im Fazit die Forschungsfrage anhand von Implikationen beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Generation Z
2.1 Merkmale
2.2 Abgrenzung zur Generation Y
2.3 Mediennutzungsverhalten der Generation Z
3 Rekrutierung von Mitarbeiter(inne)n
3.1 Trends und Herausforderungen
3.2 E-Recruiting durch Mobile und Social Media
4 Diskussion
5 Implikationen für die Personalrekrutierung und Fazit
6 Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Polizei angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Wettbewerbs um qualifizierte Nachwuchskräfte die Generation Z erfolgreich für eine berufliche Laufbahn gewinnen kann, wobei der Fokus insbesondere auf der Nutzung von Mobile- und Social-Media-Instrumenten liegt.
- Charakterisierung und Abgrenzung der Generation Z
- Mediennutzungsverhalten als Grundlage für das Personalmarketing
- Aktuelle Trends und Herausforderungen in der Personalrekrutierung
- Potenziale von Social-Media-Kanälen (z. B. WhatsApp, Snapchat)
- Strategische Implikationen für die polizeiliche Nachwuchsgewinnung
Auszug aus dem Buch
3.2 E-Recruiting durch Mobile und Social Media
Mittlerweile ist Electronic-Recruiting aus dem Bereich des Personalmarketings nicht mehr wegzudenken (vgl. Weitzel et al. 2015, S. 13). Franke (2019) definiert E-Recruiting als die Unterstützung bei der Personalbeschaffung mit Hilfe Internet-basierter Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei stelle Mobile Recruiting eine neue Form des E-Recruitings dar (vgl. ebd.). Hierunter wird laut Weitzel et al. (2019c, S. 3) die Bereitstellung von Technologien seitens der Organisationen verstanden, um Bewerber(inne)n Informationen und Stellenangebote zukommen zu lassen sowie die Bewerbung über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets, zu ermöglichen. Laut der JIM-Studie besitzen 97 % der Zwölf- bis 19-Jährigen ein Smartphone (vgl. Feierabend et al. 2018, S. 8, 26). Diese Zahl verdeutlicht, dass die Erreichbarkeit dieser Zielgruppe mittels Mobile Recruitings enorm erhöht werden kann (vgl. Krüger 2018, S. 63). Scholz (2014a, S. 149) weist darauf hin, dass die mit digitalen und mobilen Technologien aufgewachsene junge Generation nach Stellenangeboten überwiegend im Internet und mobil suche. Dreimann (2017, S. 79–80) wiederum postuliert, dass Polizeibehörden für die Personalgewinnung eine separate, mobil verfügbare Karrierewebsite besitzen müssen, die durch informelle Sprache und ein modernes wie auch innovatives Design überzeuge, da dies aus Sicht der potentiellen Bewerber(innen) heutzutage zum Status quo gehöre. Demzufolge bewerten Nutzer ein Unternehmen nach dem Design der Unternehmensweb-site und der Möglichkeit, die Seiten über mobile Endgeräte abzurufen (vgl. Weitzel et al. 2016a, S. 5). Eine weitere Form des E-Recruitings ist die Nutzung sozialer Medien. Als Social Media werden Internetanwendungen bezeichnet, über die Nutzer(innen) miteinander kommunizieren, sich vernetzen und mediale Inhalte austauschen können, wie Facebook, Instagram oder YouTube (vgl. Böker et al. 2013, S. 9–10).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung des demografischen Wandels und der Relevanz des "War for Talents" für die Polizei bei der Anwerbung der Generation Z.
2 Die Generation Z: Detaillierte Analyse der Merkmale, der Abgrenzung zur Generation Y und des spezifischen Mediennutzungsverhaltens der Zler.
3 Rekrutierung von Mitarbeiter(inne)n: Erörterung der aktuellen Trends, Herausforderungen sowie der Bedeutung von E-Recruiting, Mobile und Social Media.
4 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken moderner Recruiting-Instrumente sowie der praktischen Anwendung von Social-Media-Kanälen.
5 Implikationen für die Personalrekrutierung und Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für die Polizei zur gezielten Ansprache der Zielgruppe.
6 Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung aller im Text verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Studien.
Schlüsselwörter
Generation Z, Polizei, Personalrekrutierung, E-Recruiting, Mobile Recruiting, Social Media, Fachkräftemangel, War for Talents, Personalmarketing, Employer Branding, Mediennutzung, Gamification, Chatbots, Generation Y, Recruiting Trends.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Personalgewinnung bei der Polizei und analysiert, wie diese Behörde die nachrückende Generation Z durch moderne, digitale Methoden erfolgreich ansprechen und rekrutieren kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die Charakteristika der Generation Z, deren Mediennutzungsverhalten, aktuelle technologische Recruiting-Trends sowie der gezielte Einsatz von Social Media und mobilen Technologien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Polizei zukünftig die Generation Z durch spezifische Rekrutierungsinstrumente, insbesondere im Bereich Mobile und Social Media, effektiv für sich gewinnen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zum Rekrutierungsverhalten deutscher Unternehmen und zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Generationen-Charakteristika, eine Analyse der Recruiting-Trends sowie eine Diskussion zur praktischen Implementierung von E-Recruiting-Maßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Typische Schlüsselbegriffe sind Generation Z, Polizei, E-Recruiting, Social Media, Mobile Recruiting und Fachkräftemangel.
Welche Rolle spielt die Abgrenzung zur Generation Y?
Die Abgrenzung ist essenziell, da die Generationen unterschiedliche Werte, Verhaltensmuster und Erwartungen an den Arbeitgeber haben, was direkte Auswirkungen auf die Wahl der Ansprache hat.
Sind Chatbots eine geeignete Methode für die Polizei?
Ja, Chatbots können als Ergänzung bei Standardfragen unterstützen, sollten jedoch aufgrund des Wunsches der Zielgruppe nach persönlichem Kontakt immer mit der Option einer menschlichen Ansprechperson kombiniert werden.
Warum ist das Design der Karrierewebsite laut Arbeit so wichtig?
Da die Generation Z die Website häufig mobil aufruft, wird das Unternehmen maßgeblich nach der mobilen Optimierung, dem Design und der Benutzerfreundlichkeit der Karrierewebsite bewertet.
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- Ulrike Horn (Autor), 2019, Polizei und die Generation Z. Rekrutierungsmethoden und -instrumente, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/922528