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Singapurs "Midlife-Krise"

Mit welchen Maßnahmen kann Singapur die schwierige Phase nachhaltig überwinden, um wieder ein hohes Wirtschaftswachstum zu haben?

Titre: Singapurs "Midlife-Krise"

Élaboration , 2018 , 14 Pages , Note: 1,50

Autor:in: BSc (WU) M.A. Katharina Feigl (Auteur), Maria Pulay (Auteur), Marlene Reumann (Auteur), Julia Stumpf-Fekete (Auteur)

Economie politique - Etudes de cas
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Gründung des Staates Singapurs und der entsprechenden Abspaltung von Malaysien im Jahr 1965 führte zu grundlegenden Änderungen für Singapur. In den letzten 50 Jahren schaffte Singapur den Aufstieg von einem Dritte-Welt-Land zu einer globalen Finanz- und Wirtschaftsmetropole. Besonders bis zum Jahr 2012 erzielte Singapur eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte pro Kopf.

Seither scheinen die Möglichkeiten von Singapur etwas erschöpft. Das exportgetriebene Wirtschaftsmodell wird an seine Grenzen getrieben. Die Regierung setzte alles auf das Wirtschaftswachstum von Singapur, daneben bestehen allerdings demographische Probleme, eine alternde Population und eine geringe Geburtenrate. Es ergibt sich für den Staat somit eine Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften. Der Wettbewerb erhöht sich in einfachen Lebenssituationen wie beispielsweise in der Bildung und bei Unterkünften bei einer gleichzeitigen Verschlechterung des Einkommens.
Während sich die Premierminister streiten, ob sich Singapur in einer Midlife-Krise befindet, meint der Vorsitzende der EDB es gäbe keine Krise, sondern nur einen Übergang, da man sich in einer schwierigen Phase befände.

Die zentrale Frage lautet daher: Mit welchen Maßnahmen kann Singapur diese Midlife-Krise beziehungsweise schwierige Phase nachhaltig überwinden, um wieder ein hohes Wirtschaftswachstum zu haben?

Ein hohes BIP ist seit jeher ein Indikator für Wirtschaftswachstum in einer Region. Singapur konnte sich über mehrere Jahre hindurch stets über ein hohes BIP, mit einem Höhepunkt von 14,8% im Jahr 2010, freuen. 2012 sah die Situation plötzlich anders aus, da man mit einem niedrigen BIP von 1,3% konfrontiert war. Der Staat stand nun vor der Herausforderung, Wirtschaftswachstum auf eine andere Weise als bisher sicherzustellen. Um auf die verschiedensten Möglichkeiten, wie das erreicht werden kann, einzugehen, soll zu Beginn in Kapitel 2 analysiert werden, welche Kräfte ein langfristiges Wirtschaftswachstum bestimmen. Kapitel 3 und 4 zeigen dann die mit der in Kapitel 2 erläuterten Produktionsformel verbundenen logischen Konsequenzen auf, bevor in Kapitel 5 auf Basis der vorangegangen Abschnitte konkrete Maßnahmen für Singapur abgeleitet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitseffizienz im Solow Modell

3. Errichtung von guten Institutionen

4. Förderung von technologischem Fortschritt

5. Empfehlungen für Singapur

5.1. Universitäten

5.2. Singapur als neues Silicon Valley Asiens

5.3. Frauen im Arbeitsleben und die Geburtenrate

5.4. Inländerbevorzugung

5.5. Joint Ventures

6. Conclusio

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle wirtschaftliche Herausforderung Singapurs, das mit einem stagnierenden Wirtschaftswachstum und demografischen Problemen konfrontiert ist. Ziel ist es, auf Basis der ökonomischen Theorie des Solow-Modells konkrete politische und strukturelle Maßnahmen abzuleiten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern.

  • Analyse der Bestimmungsfaktoren für langfristiges Wirtschaftswachstum
  • Optimierung der Hochschulbildung und Förderung unternehmerischer Innovation
  • Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen zur Steigerung des Gesamtoutputs
  • Strategien zur Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften

Auszug aus dem Buch

Singapur als neues Silicon Valley Asiens

Das Silicon Valley in Kalifornien bestimmt seit seiner Existenz den digitalen Fortschritt der Welt. Facebook, Google, Apple, Intel sowie viele weitere, kleine Unternehmen bedienen heutzutage die gesamte Wertschöpfungskette der digitalen Welt (Kessler, 2015). Die Stanford University spielt hierbei eine wesentliche Rolle, wenn es um den Erfolg des Silicon Valleys geht: Die Universität verfolgte stets einen regen Austausch zwischen Universität, Wirtschaft und der Regierung. Demzufolge richtet man sich auch in der Lehre auf die Anwendbarkeit der Wissenschaft auf das Leben. Die Stanford University trat seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch immer wieder als Investor auf, und zog damit angehende Wissenschaftler an. Die technisch ausgerichtete Hochschule war auch ein Grund für die Entstehung des Technologie-Unternehmens Hewlett Packard, das sich 1939 in Palo Alto ansiedelte: Frederick Terman, damaliger Vorstand des Ingenieurslehrstuhl, ermutigte seine Studierenden, sich zum Wohle der USA unternehmerisch zu betätigen und Firmen zu gründen. Bill Hewlett und Dave Packard gründeten daraufhin das Unternehmen Hewlett Packard. Es folgten Rüstungsunternehmen und andere Firmen, die den Grundstein für Silicon Valley legten (Herger, 2017, S.53ff.). Wie bereits in Kapitel 5.1. dargelegt, verfügt Singapur bereits über eine gute technische Universität. Aus der Case Study geht hervor, dass viele internationale Unternehmen in Singapur ansässig sind und die Region über ein geballtes technologisches Know-How verfügt (Vietor & White, 2015, S.6; Vietor & White, 2015, S.8). Im Silicon Valley ist es üblich, dass die Stanford University mit den Unternehmen des Silicon Valley zusammenarbeitet – sei es durch praxisnahe Vortragende aus der Wirtschaft oder Praktikaangebote von Firmen. Singapur muss zunächst einmal praxisnahe Vortragende für die Lehre an Universitäten gewinnen. Weiters müssen attraktive Praktikaplätze mit den dort ansässigen Firmen geschaffen werden, damit Studierende Arbeitserfahrung erwerben und ihr Wissen anwenden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den historischen Aufstieg Singapurs und die aktuelle ökonomische Krise, die durch ein sinkendes BIP und demografischen Wandel gekennzeichnet ist.

2. Arbeitseffizienz im Solow Modell: Theoretische Herleitung der Produktionsfunktion unter Berücksichtigung von Arbeitseffizienz, Kapital und technologischem Fortschritt.

3. Errichtung von guten Institutionen: Untersuchung der Bedeutung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen für ein effizientes Wirtschaftswachstum.

4. Förderung von technologischem Fortschritt: Diskussion politischer Maßnahmen wie Patentrecht und Forschungsförderung zur Stimulierung der technologischen Entwicklung.

5. Empfehlungen für Singapur: Ableitung konkreter Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Start-up-Kultur, Frauenförderung und Arbeitsmarktpolitik für Singapur.

6. Conclusio: Zusammenfassende Bewertung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Überwindung der wirtschaftlichen Stagnation und zur Sicherung zukünftigen Wachstums.

Schlüsselwörter

Singapur, Wirtschaftswachstum, Solow-Modell, Arbeitseffizienz, Innovation, Silicon Valley, Humankapital, Frauenquote, Geburtenrate, Institutionen, Start-ups, Arbeitsmarkt, BIP, Bildungspolitik, Joint Ventures

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle wirtschaftliche Situation Singapurs, das sich nach einer Phase rasanten Wachstums in einer Phase der Stagnation befindet, und entwickelt Lösungsansätze.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf technologischen Fortschritt, die Effizienz der Arbeitskräfte, institutionelle Rahmenbedingungen sowie gezielte Maßnahmen zur Demografie- und Bildungspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, mit welchen ökonomischen Maßnahmen Singapur seine derzeitige "Midlife-Krise" überwinden und wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Analyse des Solow-Modells, das als Grundlage für die Ableitung spezifischer wirtschaftspolitischer Handlungsempfehlungen für Singapur dient.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Produktionsfaktoren und Institutionen gelegt, gefolgt von spezifischen Kapiteln zu Bildungsqualität, Innovationsförderung, Frauenarbeitsmarkt und arbeitsmarktpolitischen Steuerungsinstrumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wirtschaftswachstum, Arbeitseffizienz, Innovation, Institutionen, Bildungspolitik und demografischer Wandel.

Welche Rolle spielt das Silicon Valley für die Argumentation?

Das Silicon Valley dient als Benchmark für eine erfolgreiche Innovationskultur, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen sowie eine ausgeprägte Fehlertoleranz.

Wie soll laut den Autorinnen die Frauenquote erhöht werden?

Durch Maßnahmen wie staatliche Betriebskindergärten, Home-Office-Optionen, Lohngleichheit und eine Anpassung der Väterkarenz soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Warum wird die Förderung von Start-ups als kritisch erachtet?

Die Förderung wird als notwendig erachtet, um die Abhängigkeit von internationalen Unternehmen zu verringern und eine eigenständige, innovative lokale Wirtschaft aufzubauen.

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Titre
Singapurs "Midlife-Krise"
Sous-titre
Mit welchen Maßnahmen kann Singapur die schwierige Phase nachhaltig überwinden, um wieder ein hohes Wirtschaftswachstum zu haben?
Université
University of Applied Sciences Wiener Neustadt (Austria)
Note
1,50
Auteurs
BSc (WU) M.A. Katharina Feigl (Auteur), Maria Pulay (Auteur), Marlene Reumann (Auteur), Julia Stumpf-Fekete (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
14
N° de catalogue
V925397
ISBN (ebook)
9783346251435
ISBN (Livre)
9783346251442
Langue
allemand
mots-clé
singapurs midlife-krise maßnahmen singapur phase wirtschaftswachstum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BSc (WU) M.A. Katharina Feigl (Auteur), Maria Pulay (Auteur), Marlene Reumann (Auteur), Julia Stumpf-Fekete (Auteur), 2018, Singapurs "Midlife-Krise", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925397
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Extrait de  14  pages
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