Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Psychologie pédagogique

Stabilisierungs- und Destabilisierungsphasen dynamischer Familienkonstellationen

Folgen auf das sozialemotionale und Leistungsverhalten betroffener Kinder

Titre: Stabilisierungs- und Destabilisierungsphasen dynamischer Familienkonstellationen

Dossier / Travail , 2017 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Simone Fay (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit beleuchtet primär die Familienereignismodelle der Bamberger Studie (Schlemmer 2004), welche mögliche Sequenzen dynamischer Familienkonstellationen und ihre Folgen hinsichtlich des sozialemotionalen sowie Leistungsverhalten und Schulerfolg empirisch beleuchtet.

Zunächst wird hierzu das methodische Vorgehen der Bamberger Studie sowie ihre Zielsetzung dargestellt. Ferner werden die zwei Familienereignismodelle beschrieben und damit verbundene Konsequenzen für betroffene Kinder auf sozialemotionaler Ebene sowie die Schulleistungen betreffend herausgestellt. Überdies wird die Bewältigung familialer Diskontinuität seitens der Kinder in beiden Modellen dargestellt und mit der Kölner Längsschnittstudie (Schmitz/Schmid-Denter 1999) verglichen. Ein Fazit bildet gemeinsam mit den für diese Modulleistung erforderlichen Modulanbindungen zu den Seminaren „Research for the use of media at school“, „Kolloquium zur forschungsmethodischen Qualifizierung“ und „Einführung in die Schulsozialarbeit“ den Schluss dieser Ausarbeitung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Familie und Diskontinuität – Familienereignismodelle (Schlemmer 2004)

2.1 Aufbau und Zielsetzung der Bamberger Studie

2.2 Das Trennungskind-Modell

2.3 Das Waisenkind-Modell

2.4 Bewältigungsverläufe – Zusammenfassung, Fazit und Empfehlungen für Lehrkräfte

3. Ein Vergleich zur Kölner Studie (Schmitz/Schmidt-Denter 1999)

3.1 Aufbau und Zielsetzung der Kölner Studie

3.2 Ergebnisse des HAVEL-Tests & Vergleich zu den vorherigen Erhebungen

3.3 Vergleichende Betrachtung der Studien sowie ihrer Ergebnisse

3.4 Kritische Betrachtung der Studien sowie mögliche Verbesserungsvorschläge

4. Fazit

5. Modulanbindungen – Schulsozialpädagogik, Medien im Schulkontext und forschungsmethodische Qualifizierung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen dynamischer Familienkonstellationen und diskontinuierlicher Familienbiografien auf das sozialemotionale Befinden sowie das Leistungsverhalten von Kindern. Ziel ist es, anhand von Familienereignismodellen und vergleichenden Studien aufzuzeigen, wie sich verschiedene Lebensereignisse (wie Trennung, Scheidung oder Tod von Elternteilen) auf die schulische Entwicklung auswirken und welche Bedeutung dies für pädagogische Fachkräfte hat.

  • Analyse der Bamberger Studie zu Familienereignismodellen
  • Vergleich mit der Kölner Längsschnittstudie (Schmitz/Schmidt-Denter 1999)
  • Untersuchung von Stabilisierungs- und Destabilisierungsphasen im Kindesalter
  • Folgen für die Schulsozialarbeit und Medienpädagogik
  • Ableitung von Empfehlungen für einen sensiblen Umgang mit betroffenen Kindern

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Waisenkind-Modell

Neben der Trennung bzw. Scheidung von Eltern wurden die Effekte auf das Verhalten von Kindern bei Tod eines oder beider Eltern und die sich daraus ergebenden möglichen Konstituierungen neuer Familienformen und –Ereignisse untersucht. Dabei ergab sich folgendes Modell (Abb. 2).

Auch hier ist zunächst der Fall für „keine Änderung“ der Familiensituation dargestellt. Die Abweichung Leistungsverhalten sowie das sozialemotionale vom Mittelwert geht gegen Null. Der „Tod eines Elternteils“ stellt den Hauptfaktor der hochsignifikanten Modells dar. Dieses Ereignis verursacht eine MWA von -0,42 beim sozialemotionalen Verhalten der Kinder, während das Leistungsverhalten ebenfalls negativ betroffen ist – wenngleich nicht ganz so stark (MWA = -0,15). Die mögliche Folge auf den Tod eines Elternteils – „Zusammenzug“ – zeigt wie im Trennungskind-Modell einen mildernden Effekt auf das Verhalten der Kinder. Jedoch ist die Konsolidierung der sozialemotionalen Verhaltens hier nicht so stark ausgeprägt (MWA = -0,23) wie im Trennungskind-Modell (MWA = -0,06). Das zeigt, dass der Tod eines Elternteils zwar durch neue Lebensumstände verarbeitet werden kann, keine Auswirkungen auf das emotionale Befinden jedoch tiefgreifend sowie nachhaltig sind. An dieser Stelle sei zudem angemerkt, dass, bezogen auf beide Modelle, das Ereignis „Tod d. Eltern(teils)“ die stärkste MWA (-0,42) aufweist (vgl. Schlemmer 2004: 160f.). Kein Ereignis wirkt sich negativer auf Kinder und ihr Verhalten aus, als dieses (vgl. ebd.: 157, 161). Die Auswirkungen auf die Psyche der Kinder lassen sich in ihrer Gänze nur schwer erfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel von Familienstrukturen und führt in die Fragestellung zur Auswirkung von Familienereignissen auf die schulische Entwicklung von Kindern ein.

2. Familie und Diskontinuität – Familienereignismodelle (Schlemmer 2004): Dieses Kapitel analysiert anhand der Bamberger Studie verschiedene Modellierungen, wie sich kritische Lebensereignisse wie Trennungen oder Verluste auf das Befinden und die Schulleistung von Kindern auswirken.

3. Ein Vergleich zur Kölner Studie (Schmitz/Schmidt-Denter 1999): Hier erfolgt eine Gegenüberstellung der Bamberger Daten mit der Kölner Längsschnittstudie, um die Ergebnisse durch eine psychologische Perspektive zu ergänzen und kritisch zu reflektieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Lehrkräfte und Eltern für die Bedürfnisse betroffener Kinder zu sensibilisieren.

5. Modulanbindungen – Schulsozialpädagogik, Medien im Schulkontext und forschungsmethodische Qualifizierung: Dieses abschließende Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit dem Bereich der Schulsozialarbeit und erläutert die Bedeutung einer medienpädagogischen Kompetenz in diesem Kontext.

Schlüsselwörter

Familienereignismodelle, Diskontinuität, Sozialverhalten, Leistungsverhalten, Bamberger Studie, Kölner Längsschnittstudie, Trennungskind-Modell, Waisenkind-Modell, Schulsozialpädagogik, Medienpädagogik, Familienkonstellation, Stabilisierung, Destabilisierung, Schulerfolg, Bewältigungsverläufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen von diskontinuierlichen Familienverhältnissen auf Kinder und untersucht, wie sich verschiedene Familienereignisse auf das sozialemotionale Verhalten und den schulischen Erfolg auswirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Familienereignismodelle, die psychologische Analyse von Trennungs- und Verlustereignissen sowie deren Bedeutung für den schulischen Kontext und die Schulsozialarbeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die primäre Forschungsfrage untersucht, wie sich dynamische Familienkonstellationen und spezifische Ereignisse auf das Leistungsverhalten und das sozialemotionale Befinden betroffener Kinder auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Daten aus Längsschnittstudien (Bamberger Studie und Kölner Studie) analysiert, wobei varianzanalytische Modelle verwendet werden, um Verläufe von Verhaltensänderungen darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die beiden Familienereignismodelle (Trennungs- und Waisenkind-Modell) detailliert vorgestellt, mit anderen Studien verglichen und kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Familienereignismodelle, Diskontinuität, Schulsozialpädagogik, Bewältigungsverläufe und die Wechselwirkung zwischen Familienbiografie und schulischer Leistung.

Warum ist das Trennungskind-Modell für Lehrkräfte von besonderer Bedeutung?

Das Modell zeigt Phasen der Destabilisierung auf, wodurch Lehrkräfte in die Lage versetzt werden, Verhaltensauffälligkeiten besser einzuordnen und betroffenen Schülern mit Empathie zu begegnen.

Inwiefern unterscheiden sich die Auswirkungen eines Todesfalls von einer Trennung?

Die Arbeit verdeutlicht, dass der Tod eines Elternteils in den untersuchten Modellen die stärksten negativen Auswirkungen auf das sozialemotionale Befinden zeigt, verglichen mit Trennungs- oder Scheidungssituationen.

Fin de l'extrait de 18 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Stabilisierungs- und Destabilisierungsphasen dynamischer Familienkonstellationen
Sous-titre
Folgen auf das sozialemotionale und Leistungsverhalten betroffener Kinder
Université
University of Education Weingarten  (Bildungswissenschaften)
Cours
Familienbiografienund Schulkarrieren von Kindern
Note
1,0
Auteur
Simone Fay (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
18
N° de catalogue
V925587
ISBN (ebook)
9783346288691
Langue
allemand
mots-clé
Diskontinuität in Familien Familiäre Probleme Schülerleistungen und familiäre Probleme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simone Fay (Auteur), 2017, Stabilisierungs- und Destabilisierungsphasen dynamischer Familienkonstellationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/925587
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint