In der heutigen Gesellschaft gibt es so viele verschiedene Medien, sei es nun Computer, Videorecorder oder Fernseher, dass es verführerisch ist, die These aufzustellen, die enorme Medienflut würde das Buch verdrängen. Es gibt viele Menschen, die diese These unterstützen, aber bestimmt ebenso viele, die nicht dieser Meinung sind. Mit dieser Hausarbeit möchte ich auf Grundlage einiger Texte versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, doch ob die Antwort, die ich für mich daraus ziehe, die ultimativ richtige ist, sei dahingestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemlage und Forschungsinteresse
- Empirische Untersuchungen zur Mediennutzung in Familien
- Grundlagen der Untersuchungen
- Fragen an die Lesesozialisationsforschung
- Medienausstattung in den Familien
- Medienbesitz der Kinder
- Sozioökonomischer Status und Medienbesitz
- Der Umgang kleiner Kinder mit Medien
- Der Beginn der (Medien-)Kommunikation
- Das Dreieck „Kind-Medium-Mitwelt"
- Der Einfluß der Medien auf die Entwicklung des Kindes
- Wie werden Kinder zu Lesern?
- Lesesozialisation in der Familie
- Leseförderung in der Schule
- Möglichkeiten zur Leseförderung in der Primarstufe
- Der „Medienwechsel“ als Möglichkeit der Lesemotivation
- Schlußbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob das Buch in der heutigen Multimediagesellschaft an Bedeutung verliert. Der Fokus liegt darauf, die Lesesozialisation im Kontext des Medienwandels zu untersuchen und das Zusammenspiel verschiedener Medien im Familienleben zu beleuchten.
- Die Rolle des Buches in der Medienlandschaft
- Die Entwicklung von Lesekompetenz im Wandel der Mediennutzung
- Der Einfluss der Medien auf die Entwicklung von Kindern
- Die Medienausstattung und der Medienbesitz in Familien
- Der sozioökonomische Status und seine Auswirkungen auf die Mediennutzung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemlage dar und erläutert das Forschungsinteresse. Kapitel 2 geht näher auf die Frage ein, ob Bücher in der heutigen Zeit noch relevant sind, und beleuchtet die Rolle der Familie und der Schule bei der Lesesozialisation. Kapitel 3 analysiert empirische Untersuchungen zur Mediennutzung in Familien, inklusive der Medienausstattung, des Medienbesitzes der Kinder sowie den Einfluss des sozioökonomischen Status. Kapitel 4 widmet sich dem Umgang kleiner Kinder mit Medien, beleuchtet den Beginn der (Medien-)Kommunikation und den Einfluss der Medien auf die Entwicklung des Kindes. Kapitel 5 untersucht die Lesesozialisation in der Familie und der Schule, inklusive der Möglichkeiten zur Leseförderung und der Rolle des „Medienwechsels“ zur Lesemotivation.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Hausarbeit sind Lesesozialisation, Medienwandel, Mediennutzung in Familien, Einfluss von Medien auf Kinder, Medienausstattung, sozioökonomischer Status und Leseförderung. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob das Buch in der heutigen multimedialen Gesellschaft an Bedeutung verliert, und analysiert die Komplexität der Lesesozialisation im Kontext des Medienwandels.
Häufig gestellte Fragen
Verdrängen digitale Medien das Buch?
Die Hausarbeit untersucht die These der Verdrängung und zeigt, dass Bücher in der Multimediagesellschaft zwar Konkurrenz haben, aber weiterhin eine zentrale Rolle in der Bildung spielen.
Was ist Lesesozialisation?
Der Prozess, in dem Kinder durch Familie, Schule und Umfeld an das Lesen herangeführt werden und eine Lesekompetenz entwickeln.
Welchen Einfluss hat der sozioökonomische Status auf die Mediennutzung?
Studien zeigen, dass die Ausstattung mit Büchern und die Art der Mediennutzung stark vom Bildungsstand und Einkommen der Eltern abhängen.
Wie können Schulen die Lesemotivation fördern?
Durch einen bewussten „Medienwechsel“ und die Einbindung digitaler Medien können Kinder motiviert werden, sich auch intensiver mit Büchern zu beschäftigen.
Beeinflussen Medien die Entwicklung kleiner Kinder negativ?
Entscheidend ist das Dreieck „Kind-Medium-Mitwelt“; eine begleitete Mediennutzung kann förderlich sein, während unkontrollierter Konsum Risiken birgt.
- Quote paper
- Stefan Frenzen (Author), 1999, Das Buch und die Multimediagesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926