Die vorliegende Hausarbeit widmet sich der Visionsdarstellung in der Kunst.
Hierbei werden vor der kunstwissenschaftlichen Analyse des Werks Ekstase des Heiligen Franziskus, gefertigt von Caravaggio im Jahr 1590, zunächst grundlegende Begrifflichkeiten des inneren Sehens und der Ekstase als psychologischer Geisteszustand definiert, um daran anschließend das Werk auf den Ebenen der Ikonographie/Ikonologie und Rezeptionsästhetik zu untersuchen. Das Augenmerk hierbei liegt auf der Erweiterung der materiellen Ebene durch den christlichen Kontext der Offenbarung, sowie auf Irritationen, die der Künstler in das Werk einschreibt.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Das innere Sehen
- Die Ekstase
- Analyse zu Caravaggios Ekstase des heiligen Franziskus
- Heiliger Franziskus
- Bildanalyse
- Rezeptionsästhetik
- Ikonologie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Visionsdarstellung in der Kunst, insbesondere mit Caravaggios Werk "Ekstase des Heiligen Franziskus". Sie untersucht das innere Sehen und die Ekstase als psychologische Geisteszustände und analysiert das Kunstwerk hinsichtlich Ikonographie/Ikonologie und Rezeptionsästhetik. Die Arbeit beleuchtet die Erweiterung der materiellen Ebene durch den christlichen Kontext der Offenbarung und die Irritationen, die der Künstler in das Werk integriert.
- Das innere Sehen als besondere Ebene der Wahrnehmung und seine Bedeutung für die Interpretation von Visionsdarstellungen
- Die Ekstase als mystisches Erleben, das die Grenzen zwischen Umwelt und Ich verwischt
- Die Darstellung der Ekstase in Caravaggios "Ekstase des Heiligen Franziskus" und ihre Bedeutung für die Rezeption des Werks
- Die Rolle der Ikonographie und Ikonologie bei der Analyse des Bildes
- Der Einfluss des christlichen Kontextes auf die Interpretation des Werks
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert das innere Sehen und erläutert seine Bedeutung für die Interpretation von Visionsdarstellungen. Das zweite Kapitel widmet sich dem Bewusstseinszustand der Ekstase, der als mystisches Erleben verstanden werden kann, bei dem die Grenzen zwischen Umwelt und Ich verwischen. Das dritte Kapitel analysiert Caravaggios "Ekstase des Heiligen Franziskus" auf den Ebenen der Ikonographie/Ikonologie und Rezeptionsästhetik.
Schlüsselwörter
Innere Sehen, Visionsdarstellung, Ekstase, Caravaggio, "Ekstase des Heiligen Franziskus", Ikonographie, Ikonologie, Rezeptionsästhetik, christlicher Kontext, Offenbarung, Irritationen
Häufig gestellte Fragen
Welches Kunstwerk steht im Zentrum dieser Hausarbeit?
Die Arbeit analysiert das Gemälde „Ekstase des heiligen Franziskus“ von Caravaggio aus dem Jahr 1590.
Was wird unter dem Begriff „inneres Sehen“ verstanden?
Das innere Sehen bezeichnet eine besondere Ebene der Wahrnehmung, die über das rein materielle Betrachten hinausgeht und für die Interpretation von Visionsdarstellungen essentiell ist.
Wie definiert die Arbeit den Zustand der „Ekstase“?
Ekstase wird als mystisches Erleben und psychologischer Geisteszustand verstanden, bei dem die Grenzen zwischen dem Ich und der Umwelt verschwimmen.
Welche kunstwissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Das Werk wird auf den Ebenen der Ikonographie, Ikonologie und Rezeptionsästhetik untersucht.
Welche Rolle spielt der christliche Kontext der Offenbarung?
Der christliche Kontext erweitert die materielle Ebene des Bildes und ermöglicht ein tieferes Verständnis der dargestellten göttlichen Offenbarung.
Was sind die „Irritationen“ in Caravaggios Werk?
Damit sind bewusste Abweichungen oder visuelle Brüche gemeint, die der Künstler in das Werk einschreibt, um die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern.
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- Anonym (Author), 2020, Darstellung religiöser Bewusstseinszustände in der Kunst am Beispiel der "Ekstase des heiligen Franziskus", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933217