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Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?

Bedeutung der Resilienz im frühkindlichen Alter

Título: Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?

Tesis (Bachelor) , 2016 , 57 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
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In der Arbeit wird die Thematik der Resilienz, welche aus dem Fachbereich der Entwicklungspsychologie stammt und die Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit eines Menschen beinhaltet, aufgegriffen. Dabei wird dem frühkindlichen Alter bis zum 11. Lebensjahr eine besondere Bedeutung beigemessen. Der Kern der Arbeit ist die analytische Betrachtung der Bedeutung von Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule.

Die Fragestellung für die Arbeit lautet: Wie kann Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule helfen? Es wird nach der Analyse der Überschneidungspunkte von den Entwicklungsaufgaben im Übergang und den Ressourcen der Resilienz ein Maßnahmenkatalog erstellt, der Sozialpädagogen bei ihrer Arbeit mit den Kindern unterstützt. Die wichtigsten Aspekte der Resilienz, die mit den Entwicklungsaufgaben eines Kindes im Alter zwischen 3 bis 11 Jahren in Verbindung stehen, werden analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Resilienzkonzept

2.1 Allgemeine Definition

2.2 Ressourcen der Resilienz

3 Kind im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule

3.1 Entwicklungsstand des Kindes

3.2 Elternarbeit

3.3 Neue Bezugspersonen

3.3.1 Lehrer/Hort

3.3.2 Peers/Gleichaltrige

4 Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?

4.1 Gegenüberstellung der Entwicklungsaufgaben zu den Resilienzressourcen

4.2 Wirkung im Übergang

5 Resilienzförderung und Ansatzpunkte für Sozialpädagogen

5.1 Beginn vor der Geburt

5.2 Aspekte der Förderung

5.3 Maßnahmenkatalog für Sozialpädagogen

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Resilienz für Kinder während des Übergangs von der Kindertagesstätte in die Grundschule und erarbeitet konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Resilienzförderung für die sozialpädagogische Praxis.

  • Grundlagen des Resilienzkonzepts und Definition von Ressourcen
  • Die Transition als kritische Lebensphase für das Kind
  • Wechselwirkungen zwischen Entwicklungsaufgaben und Resilienz
  • Rolle von Eltern und neuen Bezugspersonen (Lehrer, Peers)
  • Praktischer Maßnahmenkatalog für Sozialpädagogen zur Förderung der Widerstandsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Entwicklungsstand des Kindes

Die Entwicklungsaufgaben eines Kindes wurden nach Havighurst (1976) definiert. Er geht davon aus, dass in dem von ihm untergliederten Lebensabschnitten ein Mensch bestimmt Entwicklungsaufgaben bewältigen muss und definiert diese so: „Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, die in oder zumindest ungefähr zu einem bestimmtem Lebensabschnitt des Individuums entsteht, deren erfolgreiche Bewältigung zu dessen Glück und zum Erfolg späteren Aufgaben führt, während das Misslingen zu Unglücklich sein, zu Missbilligung durch die Gesellschaft und zu Schwierigkeiten bei späteren Aufgaben führt.“ (Rothgang 2009: 97) Die Entwicklungsaufgaben werden seiner Theorie nach innerhalb der jeweiligen Entwicklungsabschnitte aus biologischer, psychologischer, soziologischer und sozioanthropologischer Sicht betrachtet. Eine allumfassende Perspektive ist für das Verständnis der kindlichen Entwicklung notwendig und unverzichtbar. (vgl. Rothgang 2009: 97)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Resilienz während der Transition vom Kindergarten zur Grundschule ein und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Resilienzkonzept: Das Kapitel definiert den Resilienzbegriff, grenzt ihn von anderen Konzepten ab und erläutert die verschiedenen personellen und umweltbezogenen Ressourcen.

3 Kind im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule: Hier wird der Schulübergang als Transitionsphase analysiert, wobei besonders die Rolle der Eltern sowie die neuen Anforderungen durch Lehrer und Gleichaltrige beleuchtet werden.

4 Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?: Dieses Kapitel verknüpft theoretische Entwicklungsaufgaben mit Resilienzressourcen und zeigt deren positive Wirkung bei der Bewältigung der neuen Lebenssituation auf.

5 Resilienzförderung und Ansatzpunkte für Sozialpädagogen: Es werden präventive und fördernde Maßnahmen für Sozialpädagogen vorgestellt, die von der pränatalen Phase bis hin zu spezifischen Förderinstrumenten im Kita-Alltag reichen.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Resilienzförderung stärker in die pädagogische Arbeit und Ausbildung zu integrieren.

Schlüsselwörter

Resilienz, Übergang, Kindertagesstätte, Grundschule, Entwicklungsaufgabe, Resilienzressourcen, Transition, Sozialpädagogik, Prävention, Resilienzförderung, Stressbewältigung, Selbstwirksamkeit, Kindesentwicklung, Bildungsbiografie, Erziehungspartnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kindern, die vor dem Übergang vom Kindergarten in die Schule stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind das Resilienzkonzept, die Transitionsforschung, die Entwicklungspsychologie des Kindes sowie die praktische Resilienzförderung in pädagogischen Einrichtungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz von Resilienz für diesen speziellen Lebensübergang zu analysieren und einen praktischen Maßnahmenkatalog für Fachkräfte zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zu Transitionsmodellen und Resilienztheorien zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Kinder Anforderungen durch Entwicklungsaufgaben meistern und wie sowohl Eltern als auch pädagogische Fachkräfte sie dabei unterstützen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Resilienz, Transition, Entwicklungsaufgabe, Kindertagesstätte, Sozialpädagogik und Prävention.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Resilienzförderung?

Eltern fungieren als entscheidende Umweltressource; ihre emotionale Unterstützung und ein autoritativer Erziehungsstil sind maßgeblich für die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts beim Kind.

Warum ist das Alter 3 bis 11 Jahre für die Studie relevant?

Dieser Zeitraum umfasst die Phase des Übergangs von der Kita in die Grundschule, in der das Kind mit spezifischen Anforderungen wie neuen sozialen Gefügen und Leistungsdruck konfrontiert wird.

Was bietet der Maßnahmenkatalog für Sozialpädagogen?

Er enthält konkrete Praxisbeispiele zur Förderung von Impulskontrolle, Selbstwirksamkeit und sozialer Kompetenz, um das Kind auf die Anforderungen der Schule vorzubereiten.

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Detalles

Título
Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?
Subtítulo
Bedeutung der Resilienz im frühkindlichen Alter
Universidad
Fachhochschule Dresden - University of Applied Sciences
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
57
No. de catálogo
V934378
ISBN (Ebook)
9783346255440
ISBN (Libro)
9783346255457
Idioma
Alemán
Etiqueta
resilienz übergang kindertagesstätte lebensübergänge frühkindlichesalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Wie hilft Resilienz im Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934378
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