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Körperbemalung mit Brustkrebspatientinnen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung

Title: Körperbemalung mit Brustkrebspatientinnen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung

Term Paper , 2020 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lara Büscher (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Körperbemalung bei Brustkrebspatientinnen und stellt sich die Frage, ob die Verwendung dieser zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung beitragen kann.

Als Einstieg der Hausarbeit dienen einige Basisinformationen zum Thema Brustkrebs. Hier werden zuerst kurz der Begriff des Mammakarzinoms definiert und anschließend die Behandlungsmöglichkeiten und ihre Nebenwirkungen erläutert. Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit der Körperwahrnehmung des Menschen und dessen Selbstwertgefühl. Diese Begriffe werden ebenfalls definiert und anschließend am Beispiel der Brustkrebspatientinnen nach der Behandlung veranschaulicht. Um einen Einstieg in das Thema der Körperbemalung zu vereinfachen, wird auf den Oberbegriff der Kunsttherapie mit ihren Zielen und Ansätzen eingegangen. Das Kapitel der Körperbemalung wird sich mit den Voraussetzungen und Klientel, Projekten des Bodypaintings und der Wirkung der Bemalung beschäftigen. Auch Nebenwirkungen und Schwierigkeiten des Prozesses werden benannt. Anschließend erfolgt das Fazit.

30,5% aller Krebserkrankten Frauen leiden unter Brustkrebs, was ihn zu der meist verbreiteten Krebserkrankung bei Frauen macht. Seit den 80er Jahren ist die Zahl der Erkrankten um das Doppelte gestiegen, wodurch jährlich fast 70.000-mal die Diagnose „Mammakarzinom“ gestellt wird. Selten erkranken auch Männer an Brustkrebs. Ca. 18.000 Frauen sterben jährlich, obwohl das Mammakarzinom heutzutage aufgrund gezielterer und weniger belastbarerer Methoden erfolgreicher behandelbar ist als damals.

Trotz der erfolgreichen Behandlung der Krebserkrankung leiden viele Frauen an den Folgen und Nebenwirkungen. Durch Chemotherapien und Operationen ist es nicht selten, dass eine Frau sowohl ihre Haare als auch ihre Brust verliert. Die Faktoren, welche das Schönheitsideal der Gesellschaft unter anderem ausmachen, gehen somit verloren und die Betroffenen leiden unter den Umständen. Das eigene Körperbild verändert sich und psychische Folgen sind keine Seltenheit. Auch Angehörige müssen eine schwere Zeit durchmachen. Es lassen sich zahlreiche Methoden und Behandlungen finden, welche die Betroffenen durch die Zeit nach der Krebsbehandlung begleiten sollen. Auch die Kunsttherapie bietet Alternativen zu herkömmlichen Hilfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.Brustkrebs

1.1 Definition

1.2 Behandlung und Nebenwirkungen

2.Körperwahrnehmung und Selbstwertgefühl

2.1 Definition Körperwahrnehmung

2.2 Definition Selbstwertgefühl

2.3 Nach der Behandlung

3. Kunsttherapie

3.1 Ziele und Ansätze

4. Körperbemalung (bodypainting)

4.2 Voraussetzungen und Klientel

4.3 Projekte zur Körperbemalung mit Brustkrebspatientinnen

4.4 Die Wirkung von Bodypainting

4.4.1 Wirkung auf die Körperwahrnehmung und das Selbstbewusstsein

4.5 Negative Auswirkungen und Schwierigkeiten der Bemalung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Körperbemalung (Bodypainting) bei Brustkrebspatientinnen dazu beitragen kann, das Selbstbewusstsein und die Körperwahrnehmung nach einer belastenden Krebstherapie zu stärken.

  • Psychische Folgen und körperliche Veränderungen bei Brustkrebspatientinnen
  • Die Rolle der Körperwahrnehmung und des Selbstwertgefühls
  • Grundlagen und Ansätze der Kunsttherapie
  • Wirkungsweise und therapeutisches Potenzial von Bodypainting
  • Herausforderungen und Risiken bei der Anwendung am Patienten

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Wirkung auf die Körperwahrnehmung und das Selbstbewusstsein

Als Leitziel des Bodypaintings bei Brustkrebs wird von Marwedel die Schaffung des Selbstvertrauens genannt. Der Klientin soll die Möglichkeit gegeben werden sich wieder im Spiegel anschauen zu können und Gefühle wie Scham und Ekel abzuschwächen. Das Medium Farbe soll die Annäherung mit dem Körper für die Betroffenen erleichtern. Der dünne Schutzfilm der Farbe lässt die Hemmschwelle ebenfalls sinken (vgl. ebd., S. 37).

Bevor das Painting durchgeführt wird, muss bestimmt werden, welcher Part der Akteure den aktiven Teil und welcher den passiven übernimmt. Je nach Art des Paintings stehen andere Ziele im Vordergrund. Im Falle eines Bodypaintings bei welchem die Therapeut*innen die Klientinnen bemalen sind die Auftraggeberinnen eher passiv beteiligt und der Fokus liegt auf der Körperwahrnehmung. Hier soll die Verbesserung der Wahrnehmung, Sensorik, Selbstwahrnehmung, des Körperbildes, der Identität, Selbstbewusstseins oder Entspannung gefördert werden (vgl. ebd., S.42).

Sollte die Klientin sich selbst bemalen wird ihr die Chance gegeben sich beim Malprozess auszudrücken und neben den eben genannten Zielen kommen noch weitere Zielbereiche wie die Verbesserung der Handlungsfähigkeit, Eigeninitiative, Selbstvertrauen und Selbstausdruck dazu (vgl. ebd., S. 42). Auf mögliche negative Auswirkungen bei dieser Art von Bodypainting werde ich im Abschnitt 4.5 zu sprechen kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik des Brustkrebses und die Motivation der Autorin, die therapeutischen Möglichkeiten der Körperbemalung zu untersuchen.

1.Brustkrebs: Definition des Mammakarzinoms sowie Erläuterung der Behandlungsmöglichkeiten und deren Nebenwirkungen.

2.Körperwahrnehmung und Selbstwertgefühl: Definition zentraler Begriffe zur psychischen Verfassung und Beschreibung der individuellen Belastungen für Patientinnen nach der Behandlung.

3. Kunsttherapie: Vorstellung der Kunsttherapie als Verfahren zur psychischen Stabilisierung und Benennung grundlegender Ansätze.

4. Körperbemalung (bodypainting): Analyse der Methode, der Zielgruppe sowie spezifischer Projekte und deren Wirkungsweisen auf das Selbstbild der Betroffenen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Grenzen von Bodypainting als unterstützende Methode in der therapeutischen Arbeit mit Brustkrebspatientinnen.

Schlüsselwörter

Brustkrebs, Mammakarzinom, Körperbemalung, Bodypainting, Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Kunsttherapie, Psychosoziale Belastungen, Krebstherapie, Identität, Empowerment, Patientinnen, Heilungsprozess, Körperbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Bodypainting als therapeutisches Mittel zur Unterstützung von Brustkrebspatientinnen bei der Wiederherstellung eines positiven Selbstbildes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die medizinischen und psychischen Folgen einer Brustkrebserkrankung, die Bedeutung der Körperwahrnehmung sowie die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten künstlerischer Gestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu ergründen, ob Körperbemalung das Selbstbewusstsein und die Körperwahrnehmung von Frauen nach einer Brustkrebsbehandlung effektiv stärken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Quellen, theoretischen Grundlagen der Kunsttherapie und Berichten aus der Praxis des therapeutischen Bodypaintings basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Brustkrebs und Psychologie, eine Einführung in die Kunsttherapie und eine detaillierte Analyse der Anwendung und Wirkung von Bodypainting.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, Brustkrebs, Bodypainting und therapeutische Kunst geprägt.

Welche Rolle spielt die Einbindung der Angehörigen beim Bodypainting?

Die Arbeit hebt hervor, dass die Partnerarbeit beim Bodypainting helfen kann, Berührungsängste gegenüber dem vernarbten Gewebe abzubauen und die Kommunikation über die Erkrankung zu fördern.

Wie gehen Künstler*innen mit den psychischen Risiken während des Prozesses um?

Es wird betont, dass im Vorfeld abgeklärt werden muss, ob das Vorhaben therapeutisch sinnvoll ist und dass Künstler*innen sich der Grenze zwischen Kunst und Therapie bewusst sein sollten.

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Details

Title
Körperbemalung mit Brustkrebspatientinnen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Course
Körperbemalung in der Pädagogik
Grade
1,0
Author
Lara Büscher (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V935083
ISBN (eBook)
9783346268044
ISBN (Book)
9783346268051
Language
German
Tags
Kunsttherapie Brustkrebs Selbstbewusstsein stärken Körperwahrnehmung Körperbild Bodypainting Körperbemalung Selbstwahrnehmung Soziale Arbeit Malen Körper Bemalung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lara Büscher (Author), 2020, Körperbemalung mit Brustkrebspatientinnen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Körperwahrnehmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/935083
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