Die Arbeit „Rechtsextremismus im ersten antifaschistischen Staat auf deutschem Boden“ entlarvt den Mytos vom Antifaschismus in der DDR als Propagandalüge und gibt einen ausführlichen Überblick über rechtsextreme Gewalt in der DDR vor der Wende. Zudem wird die DDR Skinhead Bewegung beschrieben und es werden Erklärungsmuster für Rechtsextremismus in der DDR vor der Wende diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Situation der Ausländer in der DDR
- Rechtsextremistische Tendenzen in der DDR vor der Wende
- Definiton von Rechtsextremismus
- Chronologie des Rechtsextremismus in der DDR
- Die Skinhead Bewegung
- Historisches Interesse und Einstellungen der Jugend zu Skinheads und Ausländern
- Zwischenfazit
- Erklärungen für Rechtsextremismus in der DDR vor der Wende
- Autoritarismus in der DDR Gesellschaft
- Die mangelnde Vergangenheitsbewältigung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Rechtsextremismus in der DDR vor der Wende. Sie analysiert, inwiefern das Selbstverständnis der DDR als antifaschistischer Staat mit der Realität der Situation der Ausländer und der Existenz rechtsextremer Tendenzen übereinstimmte.
- Die Situation der Ausländer in der DDR
- Rechtsextremistische Tendenzen in der DDR vor der Wende
- Definition von Rechtsextremismus
- Die Rolle der antifaschistischen Erziehung in der DDR
- Erklärungsmuster für Rechtsextremismus in der DDR
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor: Inwieweit stimmte das Selbstverständnis der DDR als antifaschistischer Staat mit der Realität der Situation der Ausländer und der Existenz rechtsextremer Tendenzen überein?
Die Situation der Ausländer in der DDR
Dieses Kapitel beschreibt die Situation der Ausländer in der DDR und analysiert, ob diese mit den Begriffen Völkerfreundschaft, Internationalismus und Antifaschismus in Einklang zu bringen ist.
Rechtsextremistische Tendenzen in der DDR vor der Wende
Dieses Kapitel beleuchtet das Ausmaß rechtsextremer Gewalt und Gruppierungen in der DDR und untersucht, inwiefern die antifaschistische Erziehung Wirkung zeigte.
Zwischenfazit
Dieses Kapitel bietet ein Zwischenfazit der bisherigen Ergebnisse.
Erklärungen für Rechtsextremismus in der DDR vor der Wende
Dieses Kapitel stellt verschiedene Erklärungsmuster für rechtsextremistische Tendenzen in der DDR vor der Wende vor.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit Rechtsextremismus, antifaschistischer Erziehung, Situation der Ausländer, DDR, Völkerfreundschaft, Internationalismus, Autoritarismus, Vergangenheitsbewältigung, Skinhead-Bewegung und der Analyse historischer Interessen und Einstellungen von Jugendlichen gegenüber Skinheads und Ausländern.
Häufig gestellte Fragen
Gab es Rechtsextremismus in der DDR?
Ja, trotz des staatlichen Selbstverständnisses als antifaschistischer Staat gab es rechtsextreme Gewalt und Gruppierungen, was oft als Propagandalüge entlarvt wird.
Wie sah die Situation der Ausländer in der DDR aus?
Ausländer waren oft Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt, was im Widerspruch zu den offiziellen Parolen von Völkerfreundschaft und Internationalismus stand.
Was war die DDR-Skinhead-Bewegung?
In der DDR entwickelte sich eine subkulturelle Skinhead-Szene, die durch rechtsextreme Einstellungen und Gewaltbereitschaft gegen Minderheiten auffiel.
Warum gab es Rechtsextremismus trotz antifaschistischer Erziehung?
Als Ursachen werden unter anderem der Autoritarismus in der DDR-Gesellschaft und eine mangelnde echte Vergangenheitsbewältigung diskutiert.
Wie reagierte der Staat auf rechtsextreme Tendenzen?
Rechtsextremismus wurde offiziell totgeschwiegen oder als "westlicher Import" dargestellt, um das Bild des antifaschistischen Staates nicht zu gefährden.
- Quote paper
- Arne Hellwig (Author), 2008, Rechtsextremismus im ersten antifaschistischen Staat auf deutschem Boden , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93517