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Methadonsubstitution als Therapieform für Heroinabhängige. Ein Erfolgskonzept?

Título: Methadonsubstitution als Therapieform für Heroinabhängige. Ein Erfolgskonzept?

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2016 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Biología - Otros temas
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Darf eine so gefährliche Droge wie Methadon von einem Arzt verschrieben werden, um die Sucht nach einer anderen Droge zu bekämpfen?
Diese Frage wird in der folgenden Seminararbeit untersucht und erläutert. Außerdem wird herausgestellt, ob es überhaupt Sinn macht Droge mit Droge zu bekämpfen, oder ob es bessere Möglichkeiten und Therapien als die Methadonsubstitution gibt.
Anfangs wird die Droge Heroin untersucht, an welchen Rezeptoren das Heroin ansetzt, wie es auf den Körper wirkt, wie die Sucht hervorgerufen wird und wie hoch das Suchtpotenzial überhaupt ist. Darauffolgend wird Heroin mit der Ersatzdroge verglichen und es wird hinterfragt, welche Gemeinsamkeiten diese Drogen haben, damit Methadon als Substitutionsmittel wirken kann. Außerdem wird untersucht, wo Methadon herkommt, wie es wirkt und welche Kurz- und Langzeitnebenwirkungen es haben kann.
Der Kern der Arbeit ist schließlich die Methadonsubstitution. Hier wird dargelegt, wie Methadon als Substitutionsmittel verwendet werden kann. Außerdem werden die Ziele der Methadonsubstitution erläutert und es stellt sich im Laufe der Arbeit die Frage, macht Substitution Sinn oder gibt es sinnvollere Therapien? Zum Schluss werden die Pro- und Contra-Seiten der Substitution mit Methadon aufgezeigt. Als letztes gebe ich ein Fazit zu der Methadonsubstitution und runde die Arbeit mit meinen neu gewonnenen Erkenntnissen ab.

Extracto


Gliederung

1 Einleitung

2 Geschichte des Methadons und des Heroins

2.1 Heroin als Suchtmittel

3 Methadon als Substitutionsmittel

3.1 Substitution allgemein

3.2 Methadonsubstitution und Ziele

3.3 Nebenziele: AIDS-Hilfe

4 Ansichten und Standpunkte

4.1 Interview mit Dr. Boniakowski

4.2 Pro Methadonsubstitution

4.3 Contra Methadonsubstitution

5. Fazit und Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Drogenpolitik hinsichtlich der Methadonsubstitution bei Heroinabhängigkeit, mit dem Ziel zu klären, ob das Ersetzen einer Droge durch eine andere eine sinnvolle therapeutische Maßnahme darstellt oder ob alternative Therapieansätze existieren.

  • Chemische und pharmakologische Grundlagen von Heroin und Methadon
  • Wirkungsweisen, Risiken und Suchtpotenziale der beiden Substanzen
  • Medizinische und soziale Ziele der Methadonsubstitution
  • Kontroverse Pro- und Contra-Argumente zur Substitutionsbehandlung
  • Erfahrungsbericht und fachliche Einschätzung durch ein Experteninterview

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Rezeptoren im Körper

Heroin hat eine euphorisierende, angstlösende und ausgleichend beruhigende Wirkung. Es gibt einem das Gefühl von Geborgenheit und Selbstzufriedenheit, man fühlt sich sozusagen wie in Watte gepackt, da alle Sorgen in der Wahrnehmung zurücktreten.

Heroin hat, wie jede Droge, Kurz- und Langzeitwirkungen. Die Wirkung ist abhängig von der Dosis, dem Reinheitsgrad, der Gewohnheit und der Konsumform.

Bei intravenösem Konsum tritt die Wirkung nach ca. 10 Sekunden ein, geraucht oder gesnieft nach ein paar Minuten, da hier die Substanz nicht direkt in das Blut übergeht und somit im Gehirn weniger stark bzw. schnell anflutet.9

Es wird dann im Körper zu Morphin gespalten. Was bedeutet, dass die Wirkung größtenteils durch Morphin ausgelöst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Heroin-Ersatztherapie mit Methadon ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem medizinischen und ethischen Nutzen dieser Methode.

2 Geschichte des Methadons und des Heroins: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte, chemische Einordnung sowie die physiologischen Wirkungsweisen von Heroin und Methadon.

3 Methadon als Substitutionsmittel: Hier werden der Begriff der Substitution, die konkrete Anwendung in der Therapie, die formulierten Ziele sowie der Nutzen für die HIV-Prävention erläutert.

4 Ansichten und Standpunkte: Dieser Abschnitt beleuchtet die Debatte um die Substitution durch ein Experteninterview sowie durch die Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten.

5. Fazit und Schluss: Der Autor fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bezieht nach kritischer Abwägung Position zugunsten der Methadonsubstitution.

Schlüsselwörter

Heroin, Methadon, Substitution, Opiatabhängigkeit, Drogenpolitik, Suchtpotenzial, Rezeptoren, Psychosoziale Stabilisierung, HIV-Prävention, Entzugserscheinungen, Suchttherapie, Schadensminimierung, Pharmakologie, Gesellschaftliche Reintegration, Drogenkonsum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Thema der Methadonsubstitution bei Heroinabhängigen und reflektiert deren Stellenwert in der modernen Drogenhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die pharmakologische Wirkweise von Heroin und Methadon, die Ziele der Substitution sowie die gesellschaftliche und medizinische Kontroverse dieser Therapieform.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob die Substitution „Droge durch Droge“ Sinn macht oder ob sie als erfolgreiches medizinisches Konzept zur Stabilisierung von Abhängigen betrachtet werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem Experteninterview mit einem erfahrenen Hausarzt, um verschiedene Perspektiven auf das Thema zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die pharmakologischen Grundlagen der Substanzen, die methodische Durchführung der Substitution und eine detaillierte Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Heroin, Methadon, Substitution, Schadensminimierung und psychosoziale Stabilisierung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von Heroin und Methadon im Gehirn?

Heroin führt zu einem schnellen, starken „Kick“, während Methadon langsamer anflutet, keine Rauschzustände erzeugt, dafür aber eine deutlich längere Wirkdauer aufweist.

Welche Rolle spielt die HIV-Prävention in der Arbeit?

Die HIV-Prävention wird als ein wesentlicher positiver Aspekt der Substitution hervorgehoben, da durch die orale Einnahme das riskante „Needle Sharing“ beim intravenösen Konsum vermieden werden kann.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Methadonsubstitution als Therapieform für Heroinabhängige. Ein Erfolgskonzept?
Universidad
St.-Michaels-Gymnasium, Metten
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
24
No. de catálogo
V935701
ISBN (Ebook)
9783346271228
Idioma
Alemán
Etiqueta
Methadon Heroin Substitution Drogen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Methadonsubstitution als Therapieform für Heroinabhängige. Ein Erfolgskonzept?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/935701
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