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Analyse der Produktivitätsverluste durch Präsentismus im Vergleich zu Absentismus

Titre: Analyse der Produktivitätsverluste durch Präsentismus im Vergleich zu Absentismus

Dossier / Travail , 2018 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sabrina Schmidt (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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In dieser Arbeit soll genauer auf Präsentismus und Absentismus eingegangen werden. Es wird erläutert, wie sich die Produktivitätsverluste auf beiden Seiten verhalten und aus welchen Gründen Menschen krank zur Arbeit kommen. Zudem werden Ansatzpunkte gegen Absentismus und Präsentismus aufgezeigt. Bringt Präsentismus höhere Produktivitätsverluste als Absentismus?

In immer mehr Zeitungen finden sich Artikel über "Präsentismus - krank zur Arbeit". Präsentismus wird in Unternehmen zunehmend zum Problem. Es wird ein immer größeres Augenmerk auf einen guten Arbeitsplatz, hohen Verdienst und ausreichend Arbeit gelegt. Um eine solche Arbeitsstelle nicht zu verlieren und genügend Geld zu verdienen, geht der Trend immer weiter dahin, vorzugsweise krank zu arbeiten, statt der Arbeit fernzubleiben und sich einen Fehltag zu nehmen. Viele Menschen "leben" sozusagen nur noch für ihren Job.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Definition Absentismus

2.2 Definition Präsentismus

2.3 Definition Produktivität

3 Messmethoden

3.1 Messung Absentismus

3.2 Messung Präsentismus

4 Produktivitätsverluste

4.1 Messung von Produktivitätsverlusten

4.1.1. Messung durch Selbsteinschätzung

4.1.2. Messung durch technische Messinstrumente

4.2 Produktivitätsverluste im Vergleich zwischen Präsentismus und Absentismus

5 Verhalten der Mitarbeiter

5.1 Einflussfaktoren für Präsentismus

5.1.1 Pflichtgefühl

5.1.2 Rücksichtnahme auf Kollegen

5.1.3 Angst vor Arbeitsplatzverlust und berufliche Nachteile

5.2 Folgen von Präsentismus für die Gesundheit des Mitarbeiters

6 Ansatzpunkte gegen Absentismus und Präsentismus

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen von Präsentismus im Vergleich zu Absentismus auf die Produktivität von Mitarbeitern. Ziel ist es, aufzuzeigen, ob das Arbeiten trotz Krankheit (Präsentismus) zu höheren Produktivitätsverlusten führt als das Fernbleiben vom Arbeitsplatz (Absentismus), und die zugrundeliegenden Beweggründe der Mitarbeiter sowie mögliche Lösungsansätze für Unternehmen zu identifizieren.

  • Vergleich der Produktivitätsverluste zwischen Präsentismus und Absentismus.
  • Messmethoden zur Erfassung von Fehlzeiten und Leistungsbeeinträchtigungen.
  • Analyse der Einflussfaktoren, die Mitarbeiter zum Arbeiten trotz Krankheit bewegen.
  • Gesundheitliche Langzeitfolgen von Präsentismus für den Mitarbeiter.
  • Strategien und Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Auszug aus dem Buch

4.2 Produktivitätsverluste im Vergleich zwischen Präsentismus und Absentismus

Um die Produktivitätsverluste von Präsentismus im Vergleich zu Absentismus aufzuzeigen, soll die folgende Statistik herangezogen werden, die sich damit beschäftigt, wie viel Prozent an Produktivitätsverlust pro Mitarbeiter pro Jahr durch Präsentismus im Vergleich zu Absentismus bei unterschiedlichen Krankheitsbildern entsteht.

Was hier sofort auffällt, ist, dass durch Präsentismus um einiges höhere Verluste aufkommen als durch Absentismus. Bei Migräne und Kopfschmerzen sind es beispielsweise 16 Prozent mehr Verlust durch Präsentismus als durch Absentismus. Bei Krebs dagegen nur 1,5 Prozent. Um nun genauer auf die Krankheitsbilder einzugehen, lässt sich sagen, dass an erster Stelle Migräne und Kopfschmerzen stehen, bei denen durch Präsentismus 20,5 Prozent Produktivitätsverlust pro Mitarbeiter pro Jahr entsteht. Gerade in Arbeitszweigen, bei denen hohe Konzentration erforderlich ist, sind Kopfschmerzen eher kontraproduktiv als der Produktivität förderlich.

Außerdem werden nur wenige Personen wegen Migräne oder Kopfschmerzen einen Arzt konsultieren geschweige denn überhaupt von der Arbeit fernbleiben. Bei schwerwiegenderen Krankheiten wie Krebs oder einer Herzerkrankung sind die Produktivitätsverluste überraschend niedrig. Bei Krebs ist ein Verlust von 8,5 Prozent aufzuweisen, bei einer Herzerkrankung sogar nur 6,8 Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, dass Präsentismus in Unternehmen zunimmt, und wirft die Forschungsfrage nach den Produktivitätsverlusten im Vergleich zum Absentismus auf.

2 Begriffserklärung: In diesem Kapitel werden die zentralen Fachbegriffe Absentismus, Präsentismus und Produktivität definiert, um eine fundierte Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

3 Messmethoden: Es wird dargelegt, wie sich Fehlzeiten (Absentismus) sowie die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz bei Krankheit (Präsentismus) methodisch erfassen und messen lassen.

4 Produktivitätsverluste: Dieses Kapitel vergleicht die ökonomischen Auswirkungen von Präsentismus und Absentismus anhand von Daten und zeigt auf, dass Präsentismus häufiger zu massiven Produktivitätseinbußen führt.

5 Verhalten der Mitarbeiter: Hier werden die Gründe analysiert, warum Mitarbeiter trotz Krankheit arbeiten, wie beispielsweise Pflichtgefühl oder Angst vor beruflichen Nachteilen, und welche gesundheitlichen Risiken dies birgt.

6 Ansatzpunkte gegen Absentismus und Präsentismus: Das Kapitel erläutert, wie Unternehmen durch Gesundheitsmanagement und verbesserte Rahmenbedingungen sowohl Absentismus als auch Präsentismus entgegenwirken können.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Präsentismus volkswirtschaftlich und betrieblich schädlicher ist als Absentismus und appelliert an ein Umdenken bei Mitarbeitern und Arbeitgebern.

Schlüsselwörter

Präsentismus, Absentismus, Produktivitätsverlust, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsunfähigkeitstage, Fehlzeiten, Arbeitsmoral, Anämiesymptome, WPAI, Mitarbeiterbefragung, psychische Belastung, Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Präsentismus, also das Arbeiten trotz Krankheit, und stellt es dem klassischen Absentismus gegenüber, um die Auswirkungen auf die betriebliche Produktivität zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen von Fehlzeiten und Produktivität, die ökonomische Messung von Leistungsverlusten sowie die psychologischen und sozialen Motive der Mitarbeiter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob Präsentismus zu höheren Produktivitätsverlusten führt als Absentismus, um Handlungsempfehlungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten zur Arbeitsunfähigkeit und Produktivitätsverlusten, ergänzt durch die Vorstellung von Messinstrumenten wie dem WPAI-Fragebogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil behandelt die Messmethoden für beide Phänomene, analysiert Gründe für das Verhalten der Mitarbeiter und diskutiert die gesundheitlichen Langzeitfolgen von Präsentismus.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Präsentismus, Absentismus, Produktivitätsverlust, Arbeitsmoral und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Warum ist Präsentismus laut den Ergebnissen oft schädlicher als Absentismus?

Die Arbeit zeigt, dass bei Präsentismus – insbesondere bei häufigen, aber weniger "schwerwiegenden" Beschwerden wie Kopfschmerzen – die Produktivität signifikant sinkt, da die betroffenen Mitarbeiter nicht in vollem Umfang leistungsfähig sind.

Welche Rolle spielt das Pflichtgefühl für die Entscheidung der Mitarbeiter?

Das Pflichtgefühl ist der häufigste Grund (66%) für Präsentismus, da Mitarbeiter befürchten, bei Abwesenheit die Arbeit nicht bewältigen zu können oder Kollegen zu belasten.

Welche Bedeutung kommt dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zu?

Es dient als präventiver Ansatz, um durch konkrete Maßnahmen wie Rückenkurse, Stressbewältigung oder ein betriebliches Eingliederungsmanagement Fehlzeiten langfristig zu reduzieren und die Gesundheit der Belegschaft zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Analyse der Produktivitätsverluste durch Präsentismus im Vergleich zu Absentismus
Université
IST-Hochschule für Management University of Applied Sciences
Note
1,7
Auteur
Sabrina Schmidt (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
23
N° de catalogue
V936316
ISBN (ebook)
9783346267702
ISBN (Livre)
9783346267719
Langue
allemand
mots-clé
analyse produktivitätsverluste präsentismus vergleich absentismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabrina Schmidt (Auteur), 2018, Analyse der Produktivitätsverluste durch Präsentismus im Vergleich zu Absentismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936316
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Extrait de  23  pages
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