Inhaltsverzeichnis ................................................................................................... II
Abkürzungsverzeichnis.......................................................................................... III
Symbolverzeichnis ................................................................................................. IV
1. Problemstellung ............................................................................................... 1
2. Grundlagen des Capital Asset Pricing Modells (CAPM) .................................... 2
3. Begriff und Arten von Anomalien ....................................................................... 3
3.1. Der P/E-Effekt (Price-Earning-Anomaly) .................................................... 3
3.2. Der Size-Effekt und der January-Size-Effekt ............................................... 5
3.3. Der Buchwert-Marktwert-Effekt (BME) ...................................................... 8
3.4. Der Leverage-Effekt ..................................................................................... 9
4. Das 3-Faktoren Modell von Fama und French .................................................. 11
4.1. Allgemeine Vorgehensweise ...................................................................... 12
4.2. Erklärende Variablen .................................................................................. 12
4.3. Ergebnisse ................................................................................................... 14
4.3.1. 2-Faktorenbetrachtung durch TERM und DEF ................................... 14
4.3.2. 3-Faktorenbetrachtung durch RM-RF, SMB und HML ...................... 14
4.3.3. Betrachtung der 5-Faktoren bei der Erfassung der aRS ...................... 15
4.3.4. Die durchschnittlichen Querschnittsrenditen für den Aktienmarkt ..... 15
5. Thesenförmige Zusammenfassung .................................................................... 16
Literaturverzeichnis ................................................................................................ V
1. Problemstellung
Seit Anbeginn des 20 Jhd. insbesondere seit den 30er Jahren beschäftigen sich die Wissenschaftler der Finanzwelt mit Aktienrenditen bzw. –kursen1. So wurden Gleichgewichtsmodelle (GGM) entwickelt, die anhand des Risikos eines Wertpapiers auf dessen erwartete Rendite schließen sollen2. Ein solches GGM in der Ka-pitalmarkttheorie, ist das heutzutage..............
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung
2. Grundlagen des Capital Asset Pricing Modells (CAPM)
3. Begriff und Arten von Anomalien
3.1. Der P/E-Effekt (Price-Earning-Anomaly)
3.2. Der Size-Effekt und der January-Size-Effekt
3.3. Der Buchwert-Marktwert-Effekt (BME)
3.4. Der Leverage-Effekt
4. Das 3-Faktoren Modell von Fama und French
4.1. Allgemeine Vorgehensweise
4.2. Erklärende Variablen
4.3. Ergebnisse
4.3.1. 2-Faktorenbetrachtung durch TERM und DEF
4.3.2. 3-Faktorenbetrachtung durch RM-RF, SMB und HML
4.3.3. Betrachtung der 5-Faktoren bei der Erfassung der aRS
4.3.4. Die durchschnittlichen Querschnittsrenditen für den Aktienmarkt
5. Thesenförmige Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Grenzen des Capital Asset Pricing Modells (CAPM) bei der Prognose erwarteter Aktienrenditen. Das Hauptziel besteht darin, empirisch nachgewiesene Kapitalmarkt-Anomalien zu identifizieren und zu analysieren, ob und wie erweiterte Risikofaktoren, insbesondere das 3-Faktoren-Modell von Fama und French, zu einer besseren Erklärung dieser Anomalien und der Querschnittsrenditen beitragen können.
- Kritische Analyse des CAPM als Standardmodell der Finanzmarkttheorie.
- Identifikation und Charakterisierung zentraler Markt-Anomalien (P/E-Effekt, Size-Effekt, BME, Leverage-Effekt).
- Untersuchung des Fama-French 3-Faktoren-Modells zur Erklärung von Aktienrenditen.
- Gegenüberstellung von CAPM und multifaktoriellen Erklärungsansätzen am Kapitalmarkt.
Auszug aus dem Buch
3.1. Der P/E-Effekt (Price-Earning-Anomaly)
Die Diskussion um die Auswirkungen des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) datieren auf das im Jahre 1940 erschiene Buch „Security Analysis: Principles and Technique“ von Graham und Dodd. Darin belehren die Autoren ihre Leser über diverse Anlagestrategien. So stellen nach Meinung der Autoren Aktien, die eine KGV von 12 oder weniger besitzen „vernünftige“ Aktien. Das KGV stellt eine wichtige Kennzahl bei der Wertpapieranalyse. Aus der Theorie von Molodovsky leitet sich so die Erkenntnis ab, dass die zukünftig geschätzte Ertragskraft den Aktienpreis bestimmt. Eine erste systematische Analyse des KGV mit Berücksichtigung des CAPM auf die durchschnittlichen Renditen erfolgte durch Basu.
Seine Studie repräsentiert 1400 Industrieunternehmen im Zeitraum von 1956-1971. Dabei bezieht er nur solche Unternehmen in seine Untersuchung mit ein, deren Kalenderjahr mit dem Bilanzierungsjahr übereinstimmt. Diese Methode hat sich in den späteren Arbeiten der Wissenschaftler etabliert. Er bildet insgesamt 5 Portfolios. Dabei zeigt sich, dass die Überrendite des niedrigsten P/E-Portfolios signifikant 4,67% p.a. beträgt. Die des höchsten P/E-Portfolios beträgt jährlich signifikant -3,3% bzw. -2,65% für das höchste P/E-Portfolio, das die Firmen mit negativem Gewinn ausblendet. Der erste Wert von -3,3% verdeutlicht anschaulich, dass Firmen mit einem negativen KGV besonders geringe Renditen aufweisen. Dies muss aber nicht immer gültig, wie die Studie von Keim gezeigt hat.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, hinterfragt die Gültigkeit des CAPM für die Aktienrenditen und definiert den Begriff der Kapitalmarkt-Anomalie.
2. Grundlagen des Capital Asset Pricing Modells (CAPM): Es werden die theoretischen Grundannahmen des CAPM erläutert und die mathematische Kernaussage sowie deren Limitationen aufgezeigt.
3. Begriff und Arten von Anomalien: Hier werden systematische Abweichungen vom CAPM detailliert analysiert, darunter der P/E-Effekt, Size-Effekt, BME und Leverage-Effekt.
4. Das 3-Faktoren Modell von Fama und French: Dieses Kapitel untersucht die Methodik und die empirischen Ergebnisse der Fama-French-Studien, welche Aktienrenditen durch zusätzliche Risikofaktoren erklären.
5. Thesenförmige Zusammenfassung: Die zentralen Erkenntnisse der Arbeit werden in zehn prägnanten Punkten abschließend zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Kapitalmarkt-Anomalien, Capital Asset Pricing Modell, Fama und French, Aktienrenditen, Size-Effekt, P/E-Effekt, Buchwert-Marktwert-Effekt, Leverage-Effekt, Risikofaktoren, Markteffizienz, Unternehmensbewertung, Arbitrage, Renditestreuung, Finanzmarkttheorie, Beta-Faktor.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Grenzen des CAPM und untersucht, wie verschiedene empirische Kapitalmarkt-Anomalien durch multifaktorielle Modelle besser erklärt werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Funktionsweise des CAPM, die Identifikation von Markt-Anomalien (wie Size- oder P/E-Effekt) und die empirische Überprüfung des 3-Faktoren-Modells von Fama und French.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass das CAPM die Querschnittsrenditen von Aktien nur unzureichend abbilden kann und dass zusätzliche Risikofaktoren eine präzisere Erklärung liefern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung empirischer Studien prominenter Wissenschaftler, um die Performance verschiedener Kapitalmarktmodelle zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das CAPM, eine systematische Darstellung bekannter Anomalien und eine detaillierte Analyse der Ergebnisse von Fama und French hinsichtlich ihrer Risikofaktoren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kapitalmarkt-Anomalien, Fama-French-Modell, Size-Effekt, Beta-Faktor und Aktienrenditen.
Wie wird der P/E-Effekt im Kontext der Studie interpretiert?
Der P/E-Effekt zeigt, dass Aktien mit einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis tendenziell höhere Renditen erzielen, was im Widerspruch zur klassischen Markteffizienzhypothese steht.
Welche Bedeutung hat das 3-Faktoren-Modell für die Praxis?
Es bietet Anlegern und Analysten ein Instrumentarium, das über das einfache CAPM hinausgeht, um Renditechancen und Risiken am Aktienmarkt differenzierter einzuschätzen.
- Arbeit zitieren
- Sit Balci (Autor:in), 2008, Existieren allgemeine Risikofaktoren für die Prognose der zu erwarteten Aktienrenditen, und welchen Beitrag können Sie bei der Lösung von Kapitalmarkt-Anomalien leisten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93747