Der wirtschaftshistorische Artikel "Coordination, Emforcement and Commitment" der Autoren Greif, Milgrom und Weingast


Seminararbeit, 2008

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Arbeit im Kontext moderner Wirtschaftsgeschichtsforschung
2.1 Institutionsanalyse in der Wirtschaftsgeschichte
2.2 Spieltheorie in der Wirtschaftsgeschichtsforschung

3 Commitment, Enforcement and Coordination
3.1 Die traditionelle Interpretation von Gilden in der Wirtschaftsgeschichte
3.2 Thesen
3.3 Ergebnisse

4 Operationalisierung
4.1 Historische Datengrundlage
4.2 Spieltheoretische Modellierung
4.2.1.1 Bilateraler Reputationsmechanismus
4.2.1.2 Multilateraler Reputationsmechanismus
4.2.1.3 Multilateraler koordinierter Reputationsmechanismus

5 Wissenschaftliche Reaktion auf die Arbeit von Greif et al
5.1 Kritik an der empirischen Präzision
5.1.1 Lokale Natur von Kaufmannsgilden im Mittelalter
5.1.2 Kommerzielle Unsicherheit
5.1.3 Fehlende Durchführbarkeit von Boykotts und Embargos
5.1.4 Zahlungen seitens der Kaufmannsgilden
5.2 Kritik der spieltheoretischen Modellierung
5.2.1 Modellierung der Kostenstruktur
5.2.2 Modellierung des Handlungsrahmens der Gilden
5.2.3 Renegotiation Proofness
5.2.4 Effizientes Handelsniveau und dessen Zustimmung

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem wirtschaftshistorischen Artikel „Coordination, Commitment, and Enforcement: The Case of the Merchant Guild“1 der drei Autoren Avner Greif, Paul Milgrom und Barry R. Weingast2 aus dem Jahre 1994. In ihrem Artikel untersuchen Greif et al. die Beziehung zwischen mittelalterlichen Kaufmannsgilden und Machthabern fremder Fernhandelszentren unter Verwendung von empirisch komparativen sowie spieltheoretischen Methoden. Dabei stellen sie ihre Thesen und Ergebnisse den bisher gängigen Interpretationsansätzen von Gilden als Monopol- und Kartellinstitution gegenüber.

Die vorliegende Arbeit betrachtet dabei primär den Forschungskontext und gliedert sich in sechs Abschnitte. Der Einleitung folgt eine Betrachtung des Artikels im Kontext moderner Wirt- schaftsgeschichte sowie ein Überblick über die besonderen Herausforderungen, mit denen mo- derne Wirtschaftsgeschichtsforschung besonders im Forschungsbereich des Mittelalters konfron- tiert ist. Dem folgt im dritten Abschnitt ein Überblick über den Forschungsstand vor der Veröf- fentlichung der Arbeit sowie eine Vorstellung des Artikels. Diese beinhaltet eine kurze Schilde- rung des historischen Kontextes, die Vorstellung der primären Forschungsgegenstände, Haupt- thesen und der Ergebnisse. Im vierten Abschnitt wird die Operationalisierung der Arbeit von Greif et al. besonders im Bereich der spieltheoretischen Modellierung betrachtet. Im fünften Ab- schnitt werden die wissenschaftlichen Reaktionen auf die Forschungsleistung der Autoren aufge- zeigt. Dabei werden zwei besonders fundamentale Kritiken an der Arbeit von Greif et al., der Autoren R. Dessí und S. Ogilvie sowie Nils- Henrik von der Fehrt und David Harbord im Detail vorgestellt. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick auf die zukünftige Diskussion über die Gültigkeit der Thesen des Artikels.

2 Die Arbeit im Kontext moderner Wirtschaftsgeschichtsforschung

Die Wirtschaftshistorik, die sich mit Fragestellungen im mittelalterlichen Kontext beschäftigt, wird von drei Schulen, den sogenannten „Commercialisation“, “Marxist“ und „Demographic“, und ihren „Grand Supermodels“ dominiert3. Diese begründen ihren primären Untersuchungs- und Interpretationsschwerpunkt auf die Hauptwerke der Autoren Karl Marx, Thomas Malthus und Adam Smith. Dabei betrachten die wirtschaftshistorischen Arbeiten, die sich inhaltlich auf die von Karl Marx angestoßenen Diskussionen der Beziehung zwischen Arbeiter und Kapital berufen, vornehmlich die „Klassenfrage“4 bei ihren Forschungen. Die Arbeiten, die sich auf der Gedanken- und Analyseschule von A. Smith begründen, stellen Wirtschaftswachstum und die Funktionsfähigkeit von Märkten in ihren primären Forschungsfokus. Arbeiten, deren Autoren sich auf die Ideen und Ergebnisse von Thomas Malthus berufen, haben dagegen einen Erklä- rungsansatz für wirtschaftshistorische Themen, der sich aus der demographischen Perspektive verstehen und erklären lässt, und die als demographisch fundierte Modelle bezeichnet werden. Auch wenn es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Versuche gegeben hat, diese drei Schulen in einem Modellrahmen zu vereinen, treten doch immer wieder Probleme hinsichtlich der Erklä- rung der empirischen Phänomene auf5. Je nach Perspektive wurden und werden schulenspezifi- sche Termini verwendet, die ihren Ursprung in einem der „Grand Supermodels“ haben und die thematisch den Kerninteressen „Bevölkerung“, „Kommerz“ oder der Untersuchung der Bezie- hung zwischen den Klassen einer Gesellschaft, zuzuordnen sind6. Der von den Autoren vorgeleg- te Artikel beschäftigt sich in seinem empirischen Ansatz mit der Analyse institutioneller Grundla- gen von Märkten im Spät- und Hochmittelalter. „Doing so departs from a long tradition in insti- tutional analysis that goes back to Adam Smith and consider markets as primitives that need not be explained“ (Greif, 2006, S. 55). Die Arbeit steht in einer Reihe von wissenschaftlichen Unter- suchungen, die sich mit dem mittelalterlichen Wirtschaftsgeschehen auseinandergesetzt haben und dabei die institutionellen Entwicklungen und die Funktionsfähigkeit von Märkten untersuch- ten. So untersuchte Greif bereits 1989 die rechtlichen Beziehungen zwischen Händlern und ihren Vertretern in Übersee im Mittelmeerraum des 11.Jahrhunderts7 und Milgrom, North und Wein- gast untersuchten 1990 Kaufmannsgerichte bei Messen in der Champagne des 12. und 13. Jahr- hunderts8.

2.1 Institutionsanalyse in der Wirtschaftsgeschichte

Um das Verständnis von tatsächlichem und nicht nur von potentiellem Handel zu ermöglichen, ist laut Greif die Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen der Handelstransaktionen notwendig, da die kombinierte Wirkungskraft von Institutionen, Ausstattung, Technologie und Präferenzen den tatsächlichen Handel zu jedem Zeitpunkt bestimmt. 1985 stellt Oliver E. Willi- amson in seinem Artikel „The Economic Institution of Captitalism“ einen Ansatz vor, der an- nimmt, dass Handelstransaktionen auf einer Reihe von politischen und ökonomischen Wechsel- beziehungen basieren und durch diese geschaffen werden. Dieser bildet die Grundlage der Vor- gehensweise mit der Greif institutionellen Rahmenbedingungen analysiert9. Die Analyse von In- stitutionen hat in der Ökonomie eine lange Vergangenheit. Der in den 70er unter dem Begriff Neue institutionelle Ökonomie vorgestellte Theorieansatz, integriert den methodologischen Indi- vidualismus in die Institutionsanalyse. Dieser geht davon aus, dass die Grundlage von ökonomi- schen und sozialen Phänomenen in individuellen Handlungen der Agenten liegt10.

Der Theorieansatz der „Neuen institutionellen Ökonomie“ und deren wohl bekannteste Defini- tion gehen auf D. North zurück. Er definierte dabei drei Denkrichtungen: Property Rights, Transaktionskosten und Public Choice, aus deren Perspektive er den Versuch unternimmt, die Weltgeschichte zu verstehen. Bausteine einer Theorie der Institutionen sind nach North, a: die Annahme individueller Nutzenmaximierung als zentraler Punkt kooperativer sozialer Interaktion, b: die Analyse der anfallenden Transaktionskosten und c: eine Theorie des Staates und der ihn schützenden Ideologie11. Schwachpunkt des von North formulierte Theorieansatzes ist, dass er nur ungenügend in der Lage ist, langfristigen gesellschaftlichen Wandel zu erklären und zu analy- sieren12. Er wird mit Hilfe der institutionellen Analyse als Gleichgewichtsphänomen gelöst. Diese hat den großen Vorteil, dass sie in der Lage ist institutionelle Dynamik als historischen Prozess zu analysieren. Die Gleichgewichtsperspektive ermöglicht zwei speziell für die Analyse des Mittelal- ters besonders geeignete Vorgehensweisen: 1. Institutionen können dabei stabil bleiben, obgleich sich ihre Umgebung ändert und 2. können sich die Institutionen endogen, ohne dass exogene Einflüsse wirken, verändern13. Diese neue theoretische Annäherung an institutionelle Fragestel- lungen schloss die Lücke fehlender adäquater Methoden. Es ist nun möglich, den besonderen historischen institutionellen Rahmenbedingungen des Mittelalters gerecht zu werden, adäquate wissenschaftliche Modelle zu entwickeln und diese auf dem Niveau der Interagierenden zu stu- dieren, um zu analysieren, wie sich institutionelle Verhaltensregeln(self-enforceing institutions) auch ohne die Anwesenheit eines Staates oder einer exogenen Einwirkung durchsetzen14.

2.2 Spieltheorie in der Wirtschaftsgeschichtsforschung

„Game theory has the promise of substantially enriching economic history by providing it with the tools required to expand its domain beyond the confines imposed by neo-classical theory and the need to substantiate hypotheses only through econometric analysis“(Greif, Avner, 1997, S. 1)

Die Notwendigkeit neuer Methoden und Theorien innerhalb der Wirtschaftsgeschichtsforschung wurde Ende der 70er Jahre deutlich, als der Artikel „Agrarian Class Structure and Economic De- velopment in Pre-industrial Europe“ des Ökonomen Robert Brenner einen 10 Jahre andauernden Richtungsstreit unter Wirtschaftshistorikern über die Erklärungskraft bisheriger Arbeiten und Methoden zur Entstehung von Kapitalismus und Wachstum in der Zeit des Mittelalters auslöste. Wenngleich auch die Debatte keinen deutlichen Erkenntnisgewinn zu Erklärung der ökonomi- schen Geschehnisse des Mittelalters leistete, so trug sie doch zu einer intensiven Auseinanderset- zung über die damals üblichen Forschungsmethoden bei, worin wohl ihr größter Betrag für die Wirtschaftshistorik zu sehen ist15. Die erstmalige Verwendung von spieltheoretischen Konzepten fällt in diese Zeit der Öffnung gegenüber neuen Methoden. Anfang der 80er Jahre wurden die ersten nennenswerten Arbeiten wie die von David „Cooperative Games for Medieval Warriors and Peasants“(1982) veröffentlicht, die mit Hilfe spieltheoretischer Methoden Eigentumsrechte und deren Verteidigung, Marktstrukturen sowie Regularien untersuchten16. Spieltheoretische Konzep- te werden generell zur Analyse von strategischen Entscheidungssituationen zwischen verschiede- nen Parteien angewandt. Sie versuchen dabei das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen abzuleiten, wobei der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln abhängt sondern, auch von den Aktionen anderer. Die spieltheoretische Annahme, dass die Regeln eines Spiels allgemein bekannt sind, steht dabei für die kognitive Bedeutung und die informelle Rolle sozialer Regeln17. Greif et al. wählten ihr spieltheoretisches Konzept so, dass im Fokus ihrer Analyse ein Gleichgewichtsset steht. Diese Vorgehensweise wird innerhalb der Forschung dann angewandt, wenn es darum geht einen Einfluss auf die gegebenen Regeln des Spiels und die sich daraus ergebenen Ergebnisse zu überprüfen18.

3 Commitment, Enforcement and Coordination

Die Arbeit von Greif et al. bezieht sich auf den Zeitraum zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert in Europa im Kontext der „kommerziellen Revolution“ und konzentriert sich dabei auf die Be- ziehungen im Fernhandel zwischen Kaufleuten und Kaufmannsgilden19 auf der einen und Machthabern von fremden Städten auf der anderen Seite20. Dabei stehen die sich aus der Interak- tion der Akteure ergebenen Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und die institutionellen Grundlagen von mittelalterlichen Märken im Fokus der Arbeit. Eine der zentralen Fragen bei der Betrachtung institutioneller Grundlagen von Märkten betrifft die Rolle des Staates21. Wie viel Macht wird einem Staat oder Machthaber zugestanden, ohne dass die Funktionsfähigkeit von Märkten darunter leidet? Eine einfache ökonomische Interpretation sieht die Hauptaufgaben des Staates in der Bereitstellung von Institutionen, welche im Streitfall Verträge durchsetzen, die Ei- gentums- und Verfügungsrechte schützen, sowie die körperliche Unversehrtheit der Agenten im Herrschaftsgebiet anstreben. Allerdings kann ein Machthaber einmal zugesicherte institutionelle Leistungen in der Folgezeit zu Gunsten kurzfristiger Profitmaximierung und zu Lasten der Be- troffenen missachten. Dies geschieht mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Funkti- onsfähigkeit von ökonomischen Märkten, dem Vertrauen in die bestehenden Institutionen und hat direkte Auswirkungen auf die Höhe der Transaktionskosten. Den davon Betroffenen blieb oft nur die Möglichkeit, Leib und Leben in Sicherheit zu bringen und zukünftig entsprechende Handelszentren zu meiden. Die Folgen für das langfristige Wachstum von Fernhandel sind ent- sprechend verheerend. Nicht nur der betroffene Händler, auch der Machthaber erleidet langfri- stig Verluste durch die mangelnden Funktionsfähigkeit von Märkten innerhalb seines Herr- schaftsgebietes22. Diese Anreizproblematik wird von den Autoren als Verpflichtungs- und Bin- dungsproblem bezeichnet und dessen Überwindung steigerte bzw. ermöglichte es erst, die Funk- tionsfähigkeit von Märkten in dem Maße zu verbessern, dass diese somit die kommerzielle Revo- lution mit ermöglichten.

Die mittelalterlichen Machthaber reagierten oft nur auf entscheidende Bedrohungssituationen. Sie benötigten Verhandlungspartner, die ihrerseits über genügend Drohpotential und Marktmacht verfügten, um ihnen nachhaltigen Schaden zuzufügen. Angesichts potentiell höherer Verluste tendierten die Machthaber dazu, sich auf die Einhaltung der Rechtssicherheit fremder Händler zu verpflichten oder gestatteten es Vertragspartnern, die notwendigen Institutionen bereit zu stellen.

3.1 Die traditionelle Interpretation von Gilden in der Wirtschaftsgeschichte

Die bis dato vorherrschende Interpretation von Gilden innerhalb der Wirtschaftshistorik und die ihr folgende Argumentation für Gründe ihrer Existenz und Entstehung ging davon aus, dass Gilden entstanden, um Verhandlungskosten zu reduzieren, Handelsbeziehungen zu regulieren sowie die Gewährung von Privilegien in fremden und heimischen Städten zu erlangen23. Den- noch gab es schon vor der Arbeit von Greif et al. unterschiedliche Sichtweisen, die nicht nur zu sozial ineffizienten Interpretationsansätzen gelangten. Auf der einen Seite argumentieren Charles Gross (1890), Henri Pirenne (1933) und Michael Poston (1972), dass Gilden sozial ineffiziente monopolistische Kartelle sind. Auf der anderen Seite begründen ältere Forscher wie T. Smith (1870), Ashley (1906) und Commons (1918), dass Gilden durchaus sozial nutzbringend gewesen sein können, da sie nach ihrer Auffassung die Steigerung der Produktqualität und die „Nachbar- schaftshilfe“ förderten24. Die älteste Sichtweise der Physiokraten um François Quesnay und dem Ökonomen Adam Smith argumentiert dagegen, dass Gilden durch die Beschränkung von Hu- man- und physischem Kapital marktstörende Effekte verursachten und entsprechend negative soziale Effekte zu beanstanden waren25.

3.2 Thesen

Mit ihrer Thesenbildung setzen Greif et al. zu einer völligen Neubewertung europäischer Gilden des Mittelalters an und versuchen so zu erklären, wie es zu dem starken Wachstum im Fernhan- del der damaligen Zeit kam. Sie stellen die These auf, dass die Gründung von Kaufmannsgilden durch fremde Machthaber damaliger Handelszentren gefördert und gebilligt wurde, um sie zu einer „Gegenmacht“ heranwachsen zu lassen.

[...]


1 Die grundlegenden Elemente der Arbeit von Avner Greif, Paul R. Milgrom und Barry R. Weingast wurden zum ersten Mal 1990 im Rahmen der Konferenz „Economic Policy in Political Equilibrium“ vorgestellt, 1991 unter dem Titel „The Merchants Guils as a Nexus of Contracts“ als Working Paper präsentiert und schließlich 1994 im „Journal of Political Economy“ veröffentlicht.

2 In der folgenden Arbeit nur Greif et al.

3 Vgl. Bailey, Mark/Hatcher, John, 2001, S. 11 ff.

4 Die historische Entwicklung der Klassen zueinander.

5 In der Wirtschaftsgeschichtsforschung gibt es dabei zwei primäre Anwendungsgebiete für ökonomische Theorien. Auf der einen Seite werden Theorien herangezogen, um historische Phänomene zu erklären oder es wird auf Grundlage historischer Phänomene eine neue Theorie entwickelt. Der vorliegende Artikel zeichnet sich unter an- derem dadurch aus, dass er verhältnismäßig neue Methoden nutzt, um eine gängige Theorie für eine bestimmte historische Periode zu widerlegen.

6 Vgl. Bailey, Mark/Hatcher, John, 2001, S. 11

7 Siehe Greif, A., "Reputation and Coalitions in Medieval Trade: Evidence on vthe Maghribi Traders.", 1989

8 Siehe Milgrom, P. R., Morth, D. C., Weingast, B. R., "The Role ofInstitutions in the Revival of Trade: The Medieval Law Merchant, Private Judges, and the Champagne Fairs." 1990

9 Vgl. Greif, Avner, 1992, S. 128

10 Vgl. Ambrosius, Gerold, 1996, S. 21

11 Vgl. Ambrosius, Gerold, 1996, S. 21

12 Vgl. Ambrosius, Gerold, 1996, S. 21

13 Zur ausführlichen Darstellung vgl. Greif, Avner, 2006, S. 14 ff.

14 Vgl. Greif, Avner, 2006, S. 4 sowie Greif, A., 1998, S. 80

15 Vgl. Goodman, Jordan, 1987, S. 138-139

16 Greif, Avner, 1997, S. 6

17 Vgl. Greif, Avner, 2006, S. 138

18 Zur genauen Beschreibung der dahinter stehenden Ideen sowie forschungspraktische Anwendungsdetails, vgl. Greif, A., 1997, S. 4 ff

19 Dabei definieren Greif et al. „Kaufmannsgilden“ ihrer Funktion nach und erweitern damit wieder den Analyse- und Anwendungsrahmen ihrer Untersuchungen und Ergebnisse. Nunmehr beinhaltet der im Folgenden verwende- te Begriff „Kaufmannsgilden“ die zeitgenössisch als solche bezeichneten Kaufmannsorganisationen sowie alle wei- teren Kaufmannsorganisationen die in ihrer Funktion ein Äquivalent zu den primär untersuchten Kaufmannsgilden darstellten..

20 Neben dieser Beziehung dokumentieren Greif et al. die Entwicklung der Gilden und ihrer organisatorischen Ausgestaltung über die Zeit

21 Auf Grund der in der damaligen Zeit fehlenden nationalstaatlichen Strukturen in Europa betrachten Greif et al. lokale Machthaber, die über eine monopolistische Verfügungsgewalt in ihrem Herrschaftsgebiet verfügten

22 Haupteinkünfte der damaligen Machthaber waren Zölle und Steuern, da sie selber kaum auf ökonomischen Märkten aktiv waren.

23 Vgl. Greif et al., 1994, S.748,

24 Vgl. Hickson, C. R./Thompson, E. A., 1991, S. 127 ff

25 Vgl. Hickson, C. R./Turner, J. D., 2005, S. 3-4

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Der wirtschaftshistorische Artikel "Coordination, Emforcement and Commitment" der Autoren Greif, Milgrom und Weingast
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut of Economic History )
Veranstaltung
Forschungsdesign in der modernen Wirtschaftsgeschichte
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
26
Katalognummer
V93800
ISBN (eBook)
9783638073233
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Artikel, Coordination, Emforcement, Commitment, Autoren, Greif, Milgrom, Weingast, Forschungsdesign, Wirtschaftsgeschichte
Arbeit zitieren
Lars Philipp Kremkow (Autor), 2008, Der wirtschaftshistorische Artikel "Coordination, Emforcement and Commitment" der Autoren Greif, Milgrom und Weingast, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93800

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